{"entities":{"Q1508263":{"pageid":1519003,"ns":120,"title":"Item:Q1508263","lastrevid":67701279,"modified":"2026-04-12T19:25:47Z","type":"item","id":"Q1508263","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber Gasstrahlen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2661075"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1508263$86A5B15D-09BB-47B8-BB26-684B3A477B51","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"d5852aa2fb7d0e65423cf4f17ded6d66a545e65f","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber Gasstrahlen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1508263$18A9C8BC-599C-4217-A92E-2776B4C57DC9","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"97bf2c0668f2f835669df936731ad4ec867feb69","datavalue":{"value":"33.0789.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1508263$E060A2B9-8478-485B-ABF9-42890AAA42A5","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"e0026d9db48602d2f23d28cdc8cf08c73d736a05","datavalue":{"value":{"time":"+1902-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1508263$AEA3F61B-3EC6-4E21-AF4E-90A32A5783AC","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"0f8e38735e4b40441af535f7e406378558511121","datavalue":{"value":"Verf. gibt eine Methode der L\u00f6sung des Problems von der Bewegung eines idealen Gases unter folgenden Bedingungen: Die Masse des Gases ist unendlich gro\u00df, die Str\u00f6mung ist permanent und wirbellos, \u00fcberall parallel einer Ebene; der Strom ist durch gerade W\u00e4nde begrenzt, von welchen das Gas in Form von Strahlen sich abl\u00f6st; der thermische Proze\u00df\\ ist adiabatisch (der Druck \\(p\\) wird mit der Dichtigkeit \\(\\varrho\\) durch die Formel \\(p =k\\varrho^{\\gamma}\\) verbunden).   Indem der Verf. \\(\\tau\\) als eine Gr\u00f6\u00dfe, welche dem Quadrat der Geschwindigkeit proportional ist, und \\(\\theta\\) als den Winkel der Geschwindigkeit mit der \\(x-\\)Achse als unabh\u00e4ngige Variabeln annimmt, findet er folgende Beziehungen:  \\[ \\begin{aligned} \\varrho & =\\varrho_0(1-\\tau)^{\\beta},\\quad \\frac{\\partial x}{\\partial\\varphi}=(1-\\tau )^{\\beta}\\frac{\\partial y}{\\partial\\psi},\\quad \\frac{\\partial y}{\\partial\\psi}=-(1-\\tau )^{\\beta}\\frac{\\partial x}{\\partial\\psi}, \\\\ \\frac{\\partial\\varphi}{\\partial\\theta}& =2\\tau (1-\\tau )^{-\\beta}\\frac{\\partial\\psi}{\\partial\\tau},\\quad \\frac{\\partial\\varphi}{\\partial\\tau}=-\\frac{1-(2\\beta +1)\\tau}{2\\tau}\\;(1-\\tau)^{-\\beta -1}\\;\\frac{\\partial\\psi}{\\partial\\tau}, \\end{aligned} \\]  wo \\(\\beta = 1/(\\gamma -1),\\;\\varphi\\) das Geschwindigkeitspotential, \\(\\psi\\) die Str\u00f6mungsfunktion bedeutet.   Ferner beweist der Verf., da\u00df\\ die Gasstr\u00f6mung vollst\u00e4ndig durch die Grenzbedingungen bestimmt wird, wenn die Gasgeschwindigkeit auf den Strahlenfl\u00e4chen kleiner als die entsprechende Schallgeschwindigkeit ist. [\\(\\tau_0\\), der entsprechende Wert von \\(\\tau\\), ist kleiner als \\(1/(2\\beta + 1)\\).] Das Verh\u00e4ltnis des maximalen und minimalen Druckes wird hierbei kleiner als \\(\\left(\\frac{2\\beta +1}{2\\beta}\\right)^{\\beta +1}\\).   Sodann erkl\u00e4rt der Verf. die Ursachen, infolge deren die permanente Bewegung unm\u00f6glich ist, wenn die oben erw\u00e4hnte Bedingung nicht besteht. (Einige solcher unm\u00f6glichen F\u00e4lle werden vom Autor ausf\u00fchrlich behandelt.)   Im Verlauf der ganzen folgenden mathematischen Analyse ist angenommen, da\u00df\\ die Bedingung \\(\\tau <1/(2\\beta +1)\\) besteht. Unter dieser Voraussetzung liefert der Verf. eine Methode der L\u00f6sung des Problems \u00fcber die Gasstrahlen, so oft in dem entsprechenden Problem \u00fcber die Wasserstrahlen die Funktionen \\(\\varphi\\) und \\(\\psi\\) durch folgende konvergierende Reihen  \\[ \\begin{aligned} & \\psi =A+B\\theta +\\varSigma B_n\\left( \\frac{\\tau}{\\tau_0}\\right)^n\\sin (2n\\theta +\\alpha_n), \\\\ & \\varphi =C-B\\lg\\sqrt{\\tau}-\\varSigma B_n\\left( \\frac{\\tau}{\\tau_0}\\right)^n\\cos (2n\\theta +\\alpha_n ) \\end{aligned} \\]  sich ausdr\u00fccken lassen.   Das Gasstrahlenproblem wird unter denselben Grenzbedingungen durch folgende Formeln gel\u00f6st:  \\[ \\psi =A+B_0+\\varSigma B_n\\left(\\frac{\\tau}{\\tau_0}\\right)^n \\frac{y_n}{y_{n,0}}\\sin (2n\\theta +\\alpha_n), \\]   \\[ \\varphi =C+B(1-\\tau )^{-\\beta}-\\frac B2\\int (1-\\tau )^{-\\beta}\\frac{d\\tau}{\\tau}-(1-\\tau )^{-\\beta}\\varSigma B_n\\left( \\frac{\\tau}{\\tau_0}\\right)^n \\frac{y_n}{y_{n,0}}\\cos (2n\\theta +\\alpha_n). \\]  Hier ist \\(y_n\\) eine hypergeometrische Reihe \\(F(a_n, b_n,2n+1,\\tau )\\), wobei  \\[ \\alpha_n+b_n=2n-\\beta,\\quad a_nb_n=-\\beta_n(2n+1); \\]   \\[ y_{n,0}=F(\\tau-0),\\quad x_n=1+\\frac{\\tau}{ny_n}\\;\\frac{dy_n}{d\\tau}. \\]  Dank einigen vom Verf. gefundenen Eigenschaften der Funktionen \\(y_n\\) und \\(x_n\\) werden die Reihen, welche die Funktionen \\(\\varphi\\) und \\(\\psi\\) bestimmen, absolut und gleichm\u00e4\u00dfig konvergierende Reihen. Alsdann gibt der Verf. eine Methode zu einer ann\u00e4hernden Bestimmung der Funktionen \\(y_n\\) und \\(x_n\\), indem er den Grad der Genauigkeit der in diesem Zwecke gegebenen Formeln zeigt.   Die vom Verf. gefundene allgemeine Methode der L\u00f6sung des Gasstrahlenproblems wird durch zwei Beispiele erl\u00e4utert: 1. die Bestimmung der Str\u00f6mung der Gase aus einem unendlich gro\u00dfen Gef\u00e4\u00dfe mit geraden W\u00e4nden, die auf einer und derselben Geraden liegen; 2. die Bestimmung des Druckes unendlicher Gasstr\u00f6me auf eine Platte.   Im ersten Falle findet der Verf. folgende Stromfunktionen:  \\[ \\frac{\\pi}{Q}\\;\\psi =-\\theta -\\sum^{\\infty}_{n=1}\\;\\frac 1n \\left( \\frac{\\tau}{\\tau_0}\\right)^n\\frac{y_n}{y_{n,0}}\\,\\sin 2n\\theta \\]  und gibt eine genaue und darnach eine einfachere, ann\u00e4hernde Formel f\u00fcr die Kompression des Strahles, d. h. f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis der Strahlenbreite in der Unendlichkeit zur Breite der Gef\u00e4\u00df\u00f6ffnung.  Die letztere Formel ist folgende:  \\[ \\frac ba=\\frac{\\pi}{\\pi +2-5s_0+1,9s^2_0}, \\]  wo \\(\\beta = 2,\\;5\\) angenommen und \\(s_0 + 1\\) gleich dem Verh\u00e4ltnisse der absoluten Temperatur des Gases in den entfernten Punkten des Gef\u00e4\u00dfes und der absoluten Temperatur des Gases auf der Strahlenfl\u00e4che ist. Die gegebene Formel dr\u00fcckt die Erscheinung gut aus, wie durch Vergleichung mit den Erfahrungsdaten folgt, auch in dem Falle, wenn der \u00e4u\u00dfere Druck bedeutend kleiner ist als der von der Analyse geforderte (Versuch von \\textit{Hirn}).   Im zweiten Falle, wenn die Gasstr\u00f6mung symmetrisch um die Platte herumgeht, ergibt sich  \\[ \\frac{\\pi}{Q}\\;\\psi =\\sum^{\\infty}_{n=1}\\frac 1n \\left( \\frac{\\tau}{\\tau_0}\\right)^n\\frac{y_n}{y_{n,0}}\\sin 2n\\theta (1-\\cos 2nm), \\]  wo \\(m\\) in der gezeigten Weise mit der Breite \\(l\\) der Platte, mit der Geschwindigkeit \\(v\\) in den entfernten Punkten der Gasstr\u00f6mung und mit der Dichtigkeit \\(\\varrho_1\\) des Gases in diesen Punkten verbunden ist. Der volle Druck \\(R\\) auf die Platte wird mit H\u00fclfe der Funktionen \\(x_{n,0}\\) durch eine ziemlich komplizierte genaue Formel ausgedr\u00fcckt.   Indem die angen\u00e4herten Ausdr\u00fccke der Funktionen \\(x_{n,0}\\) und das Gas als unendlich angenommen werden, wird f\u00fcr \\(R\\) folgende einfachere Formel erhalten:  \\[ R=l\\varrho_1v^2\\;\\frac{\\pi}{\\pi +4-10s+7s^2}. \\]  Hier ist \\(\\beta\\) wieder gleich 2,5 genommen und \\(s = \\frac{v^2}{5c^2}\\), wo \\(c\\) die Geschwindigkeit des Strahles in den entfernten Punkten des Stromes bedeutet. Diese Formel gen\u00fcgt gleichfalls den Erfahrungsdaten, auch in dem Falle, wenn die Geschwindigkeit des Stromes (oder die Geschwindigkeit der Platte in den umgebenden Gasen) bedeutend gr\u00f6\u00dfer als die zul\u00e4ssige Grenzgeschwindigkeit ist, obschon die Umstande des Versuches dabei ganz verschieden sind (wie sich aus den Daten der Ballistik ergibt).   F\u00fcr F\u00e4lle, wo die Gasgeschwindigkeit nicht sehr gro\u00df\\ ist (geringer als 100 Meter in der Stunde), benutzt der Verf. eine einfache angen\u00e4herte Methode zur L\u00f6sung des Problems \u00fcber die Gasstrahlen. Diese Methode besteht in folgendem:   Man kann, wie das der Verf. zeigt, annehmen, da\u00df\\  \\[ \\varphi +i\\psi=f(\\sigma +i\\theta ), \\]  wo  \\[ i=\\sqrt{-1},\\quad \\sigma =\\int^{\\tau_0}_{\\tau}\\;\\frac{(1-\\tau)^{\\beta}}{\\tau}d\\tau. \\]  Die Vorteile dieser Methode bestehen darin, da\u00df\\ man sie auf beliebige Probleme von Gasstr\u00f6men, welche durch gerade W\u00e4nde begrenzt sind, anwenden kann. Diese Methode benutzt der Autor zur Bestimmung des Druckes eines Gasstromes auf eine Platte, indem die Geschwindigkeit des Stromes in sehr entfernten Punkten unter einem gegebenen Winkel zur Platte gerichtet ist. Hierbei wird die Druckkraft ann\u00e4hernd proportional dem Quadrat der Geschwindigkeit. (Der Proportionalkoeffizient \u00e4ndert sich bis 2 Prozent, indem er schneller als die Geschwindigkeit w\u00e4chst.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1508263$F8D52E15-3FCD-444F-999C-7B874956B35C","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"9e5a94962c87727b21b3283de089cd4f0b74f9fb","datavalue":{"value":"76N15","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1508263$DAC5E1AF-316F-47D3-83AD-2235D7CDE7AC","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"bd5a69f10f858fdb43745b25d11f6ea37a8a21e4","datavalue":{"value":"2661075","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1508263$0007280F-7C1F-447B-B502-58272FD87A12","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"b3dbb1249f0d185488297412b21472ac5df5644b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":691230,"id":"Q691230"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1508263$DF8D1EE8-C361-4CBB-8EC0-09492603CE75","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1508263$4F292C6A-45B7-4F9C-84BC-F9A8D1C54B84","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"\u00dcber Gasstrahlen.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/%C3%9Cber_Gasstrahlen."}}}}}