{"entities":{"Q1509875":{"pageid":1520615,"ns":120,"title":"Item:Q1509875","lastrevid":43168119,"modified":"2025-07-22T00:58:39Z","type":"item","id":"Q1509875","labels":{"en":{"language":"en","value":"F\u00fcnf Abhandlungen zur Potentialtheorie: 1. Ein allgemeiner Beweis der Methoden des alternierenden Verfahrens und der Existenz der L\u00f6sungen des \\textit{Dirichlet}schen Problems im Raume. 2. Eine weitere Verallgemeinerung der Methode des arithmetischen Mittels. 3. \u00dcber die zweite und dritte Randwertaufgabe und ihre L\u00f6sung. 4. \u00dcber die Differentialgleichung \\(\\varDelta u + k\\varphi^2 u =f\\) und die harmonischen Funktionen \\textit{Pioncar\u00e9s}. 5. \u00dcber einen Satz von \\textit{Zaremba} und die Methode des arithmetischen Mittels im Raume."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2663919"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1509875$CEEB9263-77DB-4B7F-93B5-55A8D8DCFA37","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"d3c2f378313e5e6d70e33ecefa05c6f2a8218f9b","datavalue":{"value":{"text":"F\u00fcnf Abhandlungen zur Potentialtheorie: 1. 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Lehrbuch der Potentialtheorie (vergl. F. d. M. 30, 690, 1899; 31, 728, 1900, JFM 30.0690.05 und JFM 31.0728.04) und enthalten teils Vereinfachungen der fr\u00fcheren Beweise, teils Erweiterungen der Resultate. Abhandlung 1 gibt, gest\u00fctzt auf drei wichtige, an die Spitze gestellte H\u00fclfss\u00e4tze eine L\u00f6sung des \\textit{Dirichlet}schen Problems im Raume, die unabh\u00e4ngig ist von den fr\u00fcheren Voraussetzungen \u00fcber die Ableitung der Randwerte \\(f\\) und lediglich die (abteilungsweise) Eindeutigkeit und Stetigkeit jener Randwerte zugrunde legt. Unter dieser Voraussetzung \u00fcber \\(f\\) wird mit H\u00fclfe der \\textit{Neumann}schen Methode des arithmetischen Mittels das \\textit{Dirichlet}sche Problem zun\u00e4chst (wie auch im Lehrbuch) gel\u00f6st f\u00fcr eine stetig gekr\u00fcmmte, gegen einen inneren Punkt konvexe Fl\u00e4che \\(\\omega\\). Mittels des alternierenden Verfahrens von \\textit{Schwarz} wird dann die L\u00f6sung zun\u00e4chst ausgedehnt auf ein Raumgebiet, das von zwei stetig gekr\u00fcmmten, gegen je einen Punkt konvexen Fl\u00e4chenst\u00fccken begrenzt wird. Endlich wird in \u00e4hnlicher Weise die L\u00f6sung f\u00fcr ein beliebiges Raumgebiet erhalten, das von einer endlichen Anzahl stetig gekr\u00fcmmter, gegen je einen inneren Punkt konvexer Fl\u00e4chenst\u00fccke begrenzt wird, sobald man nur jedes derselben zu einer geschlossenen, stetig gekr\u00fcmmten, gegen einen inneren Punkt konvexen Fl\u00e4che erg\u00e4nzen kann, und falls nur die Fl\u00e4chenst\u00fccke unter von \\textit{Null} verschiedenen Winkeln zusammentreffen.  Abhandlung 2 betrifft das \\textit{Dirichlet}sche Problem in der \\textit{Ebene}, das im zweiten Teile des Lehrbuchs f\u00fcr das Innen- und Au\u00dfengebiet einer beliebigen geschlossenen, stetig gekr\u00fcmmten Kurve \\(\\sigma\\) ohne Singularit\u00e4ten gel\u00f6st war. Hier wird gezeigt, da\u00df\\ die zur L\u00f6sung f\u00fchrende Methode auch dann noch anwendbar ist, wenn die Kurve sich aus einer endlichen Anzahl stetig gekr\u00fcmmter Kurvenst\u00fccke ohne Singularit\u00e4ten zusammensetzt, bei ganz beliebig vorgeschriebenen Randwerten \\(f\\), die der Bedingung gen\u00fcgen, da\u00df\\ das Kurvenintegral  \\[ W_0 =- \\frac{1}{\\pi} \\int f\\;\\frac{\\cos (r\\nu)}{r}\\;d\\sigma \\]  (\\(\\nu\\) innere Normale von \\(d\\sigma, r\\) Abstand eines variablen Punktes von \\(d\\sigma\\)) im ganzen Innengebiet sowohl, als auch im ganzen Au\u00dfengebiet eindeutige und stetige erste Ableitungen besitzt, so lange man sich in irgend welcher, im \u00fcbrigen beliebig kleiner Entferuung von den Trennungspunkten der Kurven h\u00e4lt, w\u00e4hrend in gen\u00fcgend kleiner Entfernung \\(\\varrho\\) von denselben die Relationen erf\u00fcllt sein m\u00fcssen:  \\[ \\left| \\varrho\\;\\frac{\\partial W_0}{\\partial h} \\right| \\overset{=} < a\\varrho^{1- \\lambda} \\]  (\\(h\\) eine beliebige Richtung, \\(a\\) eine endliche Konstante, \\(\\lambda\\) ein positiver echter Bruch). Der Beweis f\u00fchrt zu dem wichtigen Schlusse, da\u00df\\ die Methode des arithmetischen Mittels auch auf beliebige mehrfach zusammmenh\u00e4ngende Gebiete anwendbar ist, sowie auch auf Teile einer beliebigen \\textit{Riemann}schen Fl\u00e4che mit einer endlichen Anzahl von Bl\u00e4ttern, und zwar braucht man \u00fcber die Randwerte \\(f\\) lediglich die Voraussetzung der abteilungsweisen Eindeutigkeit und Stetigkeit zu machen, falls die Randkurven des Gebiets stetig gekr\u00fcmmt sind, w\u00e4hrend f\u00fcr Randkurven, die sich aus einer endlichen Anzahl stetig gekr\u00fcmmter Kurventeile zusammensetzen, die oben genannten Bedingungen f\u00fcr \\(W_0\\) hinreichend sind.   In Abhandlung 4, deren Studium (mit Ausnahme eines Abschnitts) der Verf., ebenso wie das von 5, dem der Abhandlung 3 voranzustellen empfiehlt, dehnt der Verf. seine Untersuchungen auf das \\textit{Poincar\u00e9}sche Problem (vergl. F. d. M. 25, 1526 ff., 1893-1894, JFM 25.1526.01) aus, und zwar in folgender erweiterter Form. Es soll eine Funktion \\(U\\) bestimmt werden, die im Innern der Fl\u00e4che \\(\\omega\\) der Gleichung  \\[ \\varDelta U + k\\varphi^2 U=f \\]  gen\u00fcgt (\\(f\\) und \\(\\varphi\\) zwei abteilungsweise eindeutige und stetige Funktionen des Innenraumes von \\(\\omega\\)), w\u00e4hrend an \\(\\omega\\) selbst \\(U=0\\) wird. Alle auf die L\u00f6sung des Problems bez\u00fcglichen Fragen: Existenz, Eindeutigkeit der L\u00f6sungen, Existenz einer Zahlenreihe \\(k_1, k_2, \\dots, k_j, \\dots\\), f\u00fcr welche die L\u00f6sungen ausarten, und denen Funktionen \\(U_j\\) von der Beschaffenheit  \\[ \\varDelta U_j + k_j \\varphi^2 U_j =0 \\]  im Innern von \\(\\omega\\), \\(U_j =0\\) an \\(\\omega\\) (\\textit{Poincar\u00e9}s harmonische Funktionen) entsprechen, beruhen vor allem auf dem Beweise eines H\u00fclfssatzes, der von \\textit{Poincar\u00e9} (vergl. F. d. M. 25, Satz a) S. 1528, siehe JFM 25.1526.01) nur f\u00fcr \u00fcberall konvexe Fl\u00e4chen oder Fl\u00e4chen von solcher Beschaffenheit bewiesen war, da\u00df\\ ihr Innenraum in Teilr\u00e4ume von \u00fcberall konvexer Begrenzung zerlegt werden kann. Durch die Zerlegung in Elemente mit Grenzfl\u00e4chen, welche gegen einen inneren Punkt konvex sind, gelingt die Verallgemeinerung des \\textit{Poincar\u00e9}schen Satzes. Ferner werden in dieser Abhandlung die Bedingungen er\u00f6rtert, unter denen sich eine Funktion \\(F\\) der Stelle des Innenraums von \\(\\omega\\) in eine nach harmonischen Funktionen fortschreitende Reihe entwickeln l\u00e4\u00dft.   In Abteilung 5 wird kurz angedeutet, wie die Untersuchungen von Abteilung 4 auf Au\u00dfenr\u00e4ume \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen; sodann wird folgende Randwertaufgabe behandelt. Es wird eine Funktion \\(U\\) gesucht, die im Innen- und Au\u00dfenraume der Fl\u00e4che \\(\\omega\\) der Gleichung \\(\\varDelta U=0\\) gen\u00fcgt, w\u00e4hrend an \\(\\omega\\) selbst  \\[ \\frac{\\partial U_a}{\\partial \\nu} - \\frac{\\partial U_i}{\\partial \\nu} = \\lambda \\left(\\frac{\\partial U_a}{\\partial \\nu} + \\frac{\\partial U_i}{\\partial \\nu} \\right) -2f, \\]   \\[ U_a = U_i \\]  ist. Dabei soll \\(f\\) eine gegebene, abteilungsweise eindeutige und stetige Funktion der Stelle auf \\(\\omega\\), \\(\\lambda\\) eine gegebene positive oder negative Zahl vorstellen. Auch hier handelt es sich um die Fragen nach der Existenz von \\(U\\), der Eindeutigkeit der L\u00f6sung, der Existenz von Zahlen  \\[ \\lambda_0, \\lambda_1, \\dots, \\lambda_j, \\dots, \\]  f\u00fcr welche die L\u00f6sungen ausarten, und denen Funktionen \\(\\varPhi_j\\) von der Beschaffenheit \\(\\varDelta \\varPhi_j =0\\) im Innen- und Au\u00dfenraum,  \\[ \\frac{\\partial \\varPhi_{ja}}{\\partial \\nu} - \\frac{\\partial \\varPhi_{ji}}{\\partial \\nu} = \\lambda_j \\left( \\frac{\\partial \\varPhi_{ja}}{\\partial \\nu} + \\frac{\\partial \\varPhi_{ji}}{\\partial \\nu} \\right), \\]   \\[ \\varPhi_{ja} = \\varPhi_{ji} \\]  an \\(\\omega\\) (\\textit{Poincar\u00e9s} Fundamentalfunktionen) entsprechen. Dieselbe Wichtigkeit, die f\u00fcr das in Abhandlung 4 behandelte Problem der \\textit{Poincar\u00e9}sche H\u00fclfssatz besitzt, hat hier ein Satz von \\textit{Zaremba} (vgl. das Referat S. 776, siehe JFM 32.0776.01) oder vielmehr eine von \\textit{Korn} herr\u00fchrende Modifikation desselben. Die in Ableitung 5 gef\u00fchrte Untersuchung erlangt dadurch eine besondere Wichtigkeit, da\u00df\\ aus derselben gleichzeitig der Beweis der Konvergenz der \\textit{Robin}schen Reihe und damit auch die G\u00fcltigkeit der \\textit{Neumann}schen Methode des arithmetischen Mittels f\u00fcr ganz beliebige stetig gekr\u00fcmmte Fl\u00e4chen gewonnen wird.  Abhandlung 3 endlich ist der zweiten und dritten Randwertaufgabe der Potentialtheorie gewidmet. Die letztere lautet hier: Es ist \\(U\\) so zu bestimmen, da\u00df\\ \\(\\varDelta U=0\\) im Innern von \\(\\omega\\)  \\[ \\frac{\\partial U}{\\partial \\nu} + \\lambda \\varphi^2 U=f \\]  an \\(\\omega\\) ist (f\u00fcr die zweite Randwertaufgabe ist nur \\(\\lambda =0\\)). Die zu l\u00f6senden Fragen sind analog denen in den fr\u00fcheren Problemen. Die f\u00fcr spezielle Werte von \\(\\lambda\\) ausgearteten L\u00f6sungen (f\u00fcr die nur 0 an Stelle von \\(f\\) tritt) werden hier als \\textit{Le Roy}sche Fundamentalfunktionen bezeichnet. Auch dies Problem l\u00e4\u00dft sich leicht auf den Au\u00dfenraum von \\(\\omega\\) ausdehnen.  Schlie\u00dflich gelingt (Abhandlung 4, Abschnitt 4) auch die Behandlung der Allgemeinsten Aufgabe:  \\[ \\varDelta U+ k\\varphi^2 U= f \\]  im Innen- und Au\u00dfenraum von \\(\\omega\\),  \\[ \\frac{\\partial U}{\\partial \\nu} + \\lambda \\varPhi^2 U =F \\]  an \\(\\omega\\).","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1509875$1265E6ED-72B4-4223-8289-A93AC56CB12F","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"a51778f0992351141bec50e23a73442894690bcd","datavalue":{"value":"2663919","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1509875$B95EC29B-6E13-48BB-B89C-F8C39001790C","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1509875$267B05CB-957D-4E4A-A889-5315A62F7FA0","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1509875","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1509875"}}}}}