{"entities":{"Q1509876":{"pageid":1520616,"ns":120,"title":"Item:Q1509876","lastrevid":43168120,"modified":"2025-07-22T00:58:39Z","type":"item","id":"Q1509876","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur Integration der Potentialgleichung vermittelst \\textit{C. Neumanns} Methode des arithmetischen Mittels."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2663920"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1509876$A9E15FD9-9F15-45E5-93B3-DA1CAE31868E","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"38f09c9d06829086622225538056e8cdd4b0a2ff","datavalue":{"value":{"text":"Zur Integration der Potentialgleichung vermittelst \\textit{C. 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F. d. M. 27, 320, 1896, JFM 27.0320.01) an, die sich mit dem entsprechenden Problem der Ebene besch\u00e4ftigt. Der dort erbrachte Existenzbeweis setzt stillschweigend einen Satz als bekannt voraus, der vermutlich den Vorlesungen \\textit{Hilberts} entnommen, dessen Beweis aber noch nirgends ver\u00f6ffentlicht ist. Dieser wichtige Satz, den \\textit{E. R. Neumann} als \\textit{Hilbert}schen Satz bezeichnet, lautet: \\textit{Die Methode des arithmetischen Mittels ist sicher konvergent, sobald nur die Konfigurationskonstante \\(c\\) der betrachteten Kurve oder Fl\u00e4che \\(\\sigma\\) wirklich kleiner als 1 ist}. Die hier auftretende \\textit{Hilbert}sche Konfigurationskonstante \\(c\\) wird folgenderma\u00dfen definiert: Man markiere auf der gegebenen Kurve oder Fl\u00e4che \\(\\sigma\\) zwei beliebige Punkte \\(s_1\\) und \\(s_2\\) und teile sodann \\(\\sigma\\) in der Weise in zwei Teile \\(\\alpha\\) und \\(\\beta\\), da\u00df\\ man zum Teile \\(\\alpha\\) alle Elemente \\(d\\sigma\\) rechnet, welche von \\(s_1\\) aus gr\u00f6\u00dfer erscheinen als von \\(s_2\\) aus, zum Teile \\(\\beta\\) alle \u00fcbrigen. Dann bilde man das folgende, \u00fcber den Teil \\(\\alpha\\) hinerstreckte Integral:  \\[ D(s_1, s_2) = \\frac{1}{h\\pi} \\int [(d\\alpha)_{s_1} - (d\\alpha)_{s_2}], \\]  worin \\((d\\alpha)_{s_1}\\) die positiv oder negativ gerechnete scheinbare Gr\u00f6\u00dfe des Elements \\(d\\alpha\\) von \\(s_1\\) aus bezeichnet, \\(h = 1\\) in der Ebene, \\(h = 2\\) im Raume zu setzen ist. (Es wird dies Integral als die \\textit{\u00d6ffnungsfunktion} der Kurve der Fl\u00e4che \\(\\sigma\\) mit Bezug auf \\(s_1\\) und \\(s_2\\) als Pole bezeichnet.) Dann ist der gr\u00f6\u00dfte \\(D(s_1, s_2)\\) f\u00fcr eine gegebene Kurve oder Fl\u00e4che annehmen kann, ihre \\textit{Hilbert}sche Konfigurationskonstante \\(c\\).   Dem Beweise des \\textit{Hilbert}schen Satzes sind die ersten f\u00fcnf Paragraphen der vorliegenden Arbeit gewidmet; zugleich wird in denselben eine zusammenh\u00e4ngende Darstellung der Methode des arithmetischen Mittels gegeben.  Weiter wird (\\(\\S\\) 6) der Zusammenhang der \\textit{Hilbert}schen und der \\textit{C. Neumann}schen Konfigurationskonstante er\u00f6rtert. Bezeichnet man letztere mit \\(\\lambda\\), erstere wie oben mit \\(c\\), so ist  \\[ \\lambda = \\frac{1+c}{2}\\,. \\]  Die beiden Konstanten \\(\\lambda\\) und \\(c\\) sind f\u00fcr eine beliebige Kurve oder Fl\u00e4che gleichzeitig kleiner als 1 oder gleich 1 oder gr\u00f6\u00dfer als 1. Da die Konvergenz der durch die Methode des arithmetischen Mittels gelieferten Reihen davon abh\u00e4ngt, da\u00df\\ \\(c < 1\\), und da in diesem Falle \\(\\lambda >c\\) ist, so folgt, da\u00df\\ jene Reihen tats\u00e4chlich schneller konvergieren, als sich mit H\u00fclfe der \\textit{Neumann}schen Konstante \\(\\lambda\\) beweisen lie\u00df.  Es folgt die Berechnung der Konfigurationskonstante \\(c\\) f\u00fcr spezielle F\u00e4lle. F\u00fcr den Kreis ist (\\(\\S\\) 7) \\(c = 0, \\lambda = \\frac 12\\), und es l\u00e4\u00dft sich zeigen, da\u00df\\ der Kreis die einzige Kurve in der Ebene ist, f\u00fcr die \\(c = 0\\) wird. F\u00fcr die Ellipse (\\(\\S\\) 8) findet der Verf.  \\[  c= \\tfrac{4}{\\pi}\\;\\text{arctg}\\;\\left( \\frac{a-b}{a+b} \\right), \\]  falls \\(a\\) und \\(b\\) die beiden Halbachsen und arctg\\,\\(x\\) den kleinsten Bogen, dessen Tangente \\(x\\) ist. F\u00fcr die Kugel \\((\\S 8)\\) ist  \\[ c= \\sqrt 2 -1. \\]  Ferner gibt es (\\(\\S\\) 10) im Raum keine geschlossene Fl\u00e4che, deren Konfigurationskonstante \\(c\\) gleich Null ist. Endlich besitzen (\\(\\S\\) 11) zwei ebene Kurven \\(\\sigma\\) und \\(\\sigma'\\), welche einander nach dem Gesetz der reziproken Radien konjugiert sind, dieselbe Konfigurationskonstante. Daraus folgt, da\u00df\\ die Konfigurationskonstante jedes ebenen Bereichs, der durch Abbildung nach reziproken Radien von irgend einem Zentrum aus in ein nirgend konkaves Gebiet \u00fcbergef\u00fchrt werden kann, kleiner als 1 ist. Die beiden letzten, f\u00fcr ebene Kurven geltenden S\u00e4tze haben wahrscheinlich kein Analogon im Raume.  Zum Schlu\u00df\\ m\u00fcssen wir noch zwei wichtige Folgerungen erw\u00e4hnen, zu denen die Betrachtung der Konfigurationskonstante f\u00fchrt. Zun\u00e4chst sei auf der Ellipse, deren Punkte \\(x= a\\cos \\vartheta\\), \\(y= b\\sin \\vartheta\\) sind, eine stetige Funktion  \\[ f_s = \\sum_{n=0}^\\infty (a_n \\cos (n\\vartheta) + b_n \\sin (n\\vartheta)) \\]  gegeben. Bildet man dann nach den Vorschriften der Methode des arithmetischen Mittels sukzessive die Funktionen \\(f_s', f^{\\prime\\prime}_s, \\dots\\), so erh\u00e4lt man f\u00fcr dieselben die Reihen:  \\[ f_s' = \\sum_{n=0}^\\infty\\;e^{-2n \\lambda_0} [a_n \\cos (n\\vartheta) - b_n \\sin (n\\vartheta)], \\]   \\[  f^{\\prime\\prime}_s = \\sum_{n=0}^\\infty \\;e^{-4n \\lambda_0} [a_n \\cos (n\\vartheta) + b_n \\sin (n\\vartheta)], \\text{ etc. etc.,} \\]  worin \\(e^{-2\\lambda_0} = \\frac{a-b}{a+b}\\) ist. Da die Konfigurationskonstante eine obere Grenze f\u00fcr den Quotienten der Schwankungen zweier solchen aufeinander folgenden Funktionen darstellt, da ferner Analoges auch f\u00fcr jede beliebige zu der betrachteten konfokale Ellipse gilt, ergibt sich der folgende Satz:  Besitzt die durch die \\textit{Fourier}sche Reihe  \\[ \\sum_{n=0}^\\infty [a_n \\cos (n\\vartheta) + b_n \\sin (n\\vartheta)] = f(\\vartheta) \\qquad (0< \\vartheta <2\\pi) \\]  dargestellte Funktion \\(f\\) die Schwankung \\(\\delta\\), und verstehen wir unter \\(\\theta\\) eine beliebigen positiven echten Bruch, so besitzt die durch die Entwickelung  \\[ \\sum_{n=0}^\\infty \\theta^n [a_n \\cos (n\\vartheta) + b_n \\sin (n\\vartheta)] =F(\\vartheta) \\]  dargestellte Funktion \\(F\\) eine Schwankung \\(\\varDelta\\), welche der Relation  \\[ \\varDelta \\leqq c\\cdot \\delta,\\quad c= \\tfrac{4}{\\pi}\\;\\text{arctg}\\;\\theta, \\]  entspricht.  Aus der Bedeutung der Konfigurationskonstante f\u00fcr die Kugel folgt der Satz: Besitzt die Funktion \\(f\\), die durch die nach \\textit{Laplace}schen Kugelfunktionen fortschreitende Reihe  \\[ f(\\mu, \\psi) = \\sum_{n=0}^\\infty Y_n (\\mu, \\psi) \\qquad [-1 <\\mu <+1;\\quad 0<\\psi <2\\pi] \\]  definiert ist, die Schwankung \\(\\delta\\), so ist die Schwankung \\(\\delta'\\) der durch die Reihe  \\[ \\sum_{n=0}^\\infty \\;\\frac{1}{2n+1}\\;Y_n (\\mu, \\psi) = f'(\\mu,\\psi) \\]  dargestellten Funktion \\(f'\\):  \\[ \\delta' \\leqq c.\\delta,\\quad c= \\sqrt 2 -1. \\]  Ferner ist die Schwankung \\(\\varDelta\\) der durch die Reihe  \\[ \\sum_{n=0}^\\infty \\theta^{n+1} Y_n (\\mu, \\psi) = \\varPhi (\\mu, \\psi) \\]  definierten Funktion \\(\\varPhi\\) (in der \\(\\theta\\) einen beliebigen positiven echten Bruch bezeichnet):  \\[ \\varDelta \\leqq q.\\delta,\\;\\text{ wo }\\;q= 1- \\frac{1- \\theta^2}{\\sqrt{1+ \\theta^2}}\\,. \\]","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1509876$AC7687D9-3F73-4B28-82E9-E5FBDB835027","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"8f3ff70e04c6fe707aa82c9d967a00ec94eeada0","datavalue":{"value":"2663920","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1509876$0B7CEAF0-6918-420F-81D6-5B42883FEA1F","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"a2eaaf1e6beb25b1a542b3e79f769e50bcbf7c41","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1840366,"id":"Q1840366"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1509876$019D2CFF-1D46-4988-BD08-176BF3D4F3FF","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1509876$1CA9A454-035B-434E-87A1-5045055E9F23","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1509876","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1509876"}}}}}