{"entities":{"Q1518261":{"pageid":1529001,"ns":120,"title":"Item:Q1518261","lastrevid":43177730,"modified":"2025-07-22T02:46:20Z","type":"item","id":"Q1518261","labels":{"en":{"language":"en","value":"Le\u00e7ons sur l'int\u00e9gration des \u00e9quations aux d\u00e9riv\u00e9es partielles du second ordre \u00e0 deux variables ind\u00e9pendantes. Tome II: La m\u00e9thode de Laplace. Les syst\u00e8mes en involutions. La m\u00e9thode de M. Darboux. Les \u00e9quations de la premi\u00e8re classe. Transformations des \u00e9quations du second ordre. 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Durch einen vom Verf. schon vorher (Amer. Journ. 18) ver\u00f6ffentlichten fruchtbaren Satz, welcher f\u00fcr die Gliederanzahl der Laplace'schen Reihe bisweilen eine obere Grenze festsetzt, sowie durch Aufstellung entsprechender S\u00e4tze f\u00fcr allgemeine lineare (Legendre'sche) Gleichungen werden die bisherigen Darstellungen dieses Gegenstandes (Imschenetzky, Darboux) in willkommener Weise erg\u00e4nzt.   Der Schwerpunkt des Bandes wie des ganzen Werkes liegt in der den beiden folgenden Kapiteln zugeteilten Auseinandersetzung der Darboux'schen Theorie, zu der die im letzten Kapitel des ersten Bandes dargestellte allgemeine Theorie der Charakteristiken eine Vorbereitung bildete. In der klaren Entwickelung dieser allgemeinen Integrationsmethode, deren erste, allzu condensirte Fassung eine grosse Zahl zum Teil sehr schwer zug\u00e4nglicher Monographien veranlasst hatte, in den best\u00e4ndigen Hinweisen auf ihre mannigfachen Beziehungen zu specielleren und allgemeineren Problemen, in der vortrefflichen Erl\u00e4uterung an geschickt ausgew\u00e4hlten, interessanten Beispielen ist das Hauptverdienst des Buches zu erblicken.   Die zum Verst\u00e4ndnisse der Darboux'schen Methode erforderliche Theorie der unbeschr\u00e4nkt integrablen und der Involutionssysteme wird auf Grund der Arbeiten von Lie und K\u00f6nig erledigt. Die so gewonnenen Resultate werden (immer unter ausgedehnter Anwendung des Begriffes der charakteristischen Mannigfaltigkeiten und der sich darbietenden geometrischen Interpretationen) dazu benutzt, die gemeinsamen Integrale einer partiellen Differentialgleichung zweiter Ordnung und einer solchen \\(n^{\\text{ter}}\\) Ordnung zu untersuchen und die Bedingungen daf\u00fcr aufzustellen, dass diese Gleichungen in Involution sind. Die ganze Untersuchung --- um wenigstens ein Resultat anzugeben --- gipfelt in dem Satze, dass jede Integralfl\u00e4che eines Involutionssystems der geometrische Ort von Elementenmannigfaltigkeiten ist, welche nur von einer endlichen Anzahl von Constanten abh\u00e4ngen, und dass das Integral infolge dessen durch Integration eines Systems gew\u00f6hnlicher Differentialgleichungen gefunden werden kann.   Die Beziehungen des letzteren zu den der vorgelegten Gleichung zugeh\u00f6renden Systemen der Charakteristiken \\(n^{\\text{ter}}\\) Ordnung leiten in einfachster Weise zu der Darboux'schen Problemstellung (Ann. de l'\u00c9c. Norm., 1870) \u00fcber; und alles Folgende erstreckt sich sodann auf die Frage der Existenz von integrablen Combinationen jener Systeme, wobei der aus der Theorie der Monge-Ampere'schen Gleichungen bekannte Begriff des Zwischenintegrales seine Verallgemeinerung findet und zur Einf\u00fchrung der ``Invarianten'' Veranlassung giebt, d. h. solcher Functionen \\(u\\), \\(v\\) von \\(x\\), \\(y\\), \\(z\\) und der Ableitungen von \\(z\\) bis zu einer bestimmten Ordnung hin, dass die Gleichung \\(u=\\varphi(v)\\), wo \\(\\varphi\\) eine willk\u00fcrliche Function, im allgemeinen von jedem Integrale der vorgelegten Gleichung erf\u00fcllt wird. Hiernach beruht schliesslich alles auf der Bestimmung der Invarianten eines Systems oder beider Systeme der Charakteristiken, von deren Natur sonach die Anzahl und Ordnung der Invarianten abh\u00e4ngt; alle in Betracht kommenden M\u00f6glichkeiten werden einer ausf\u00fchrlichen Behandlung unterzogen.   Inwiefern die vor der Darboux'schen Abhandlung bekannten Integrationsmethoden von der Darboux'schen als Specialf\u00e4lle umfasst werden, findet sich an den geeigneten Stellen mit der wegen der principiellen Wichtigkeit erw\u00fcnschten Breite auseinandergesetzt; andererseits aber wird an dem Beispiele der Gleichung \\(\\partial^2z/\\partial x\\partial y=f(z)\\) im Anschlusse an Lie gezeigt, dass die in Rede stehende Methode keineswegs die allgemeinste ist, indem nur f\u00fcr den Fall \\(f(z)=Cw^{cz}\\)(Liouville'sche Gleichung) ihre Anwendung zum Ziele f\u00fchrt, so dass also beispielsweise die Gleichung \\(\\partial^2z/\\partial x\\partial y=\\sin z\\), auf deren Integration sich die Bestimmung Aer Fl\u00e4chen constanten Kr\u00fcmmungsmasses zur\u00fcckfahren l\u00e4sst, nicht der Darhoux'sche Klasse angeh\u00f6rt. --- Endlich lehrt eine Schlussbetrachtung, welche zu einem der folgenden Kapitel hin\u00fcberf\u00fchrt, mit H\u00fclfe der continuirlichen Transformationsgruppen beliebig viele nach der Darboux'schen Methode integrirbare Gleichungen bilden.   Das zun\u00e4chst folgende Kapitel mit dem Titel ``Die Gleichungen der ersten Klasse'' sucht die Betrachtungen von Ampere \u00fcber die Allgemeinheit eines Integrales zu beurteilen und die von ihm angegebenen Definitionen zu pr\u00e4cisiren. Die neuen Definitionen f\u00fchren alsbald zur\u00fcck zu den Untersuchungen der vorhergehenden Darboux'schen Theorie und zu deren Beleuchtung von einem neuen Gesichtspunkte aus, und weiter zu Problemen, bei welchen es sich darum handelt, die s\u00e4mtlichen Formen von Differentialgleichungen aufzustellen, deren Integrale eine vorgeschriebene allgemeine Gestalt besitzen. Die auf diese und verwandte Probleme sich beziehenden Arbeiten, namentlich von Moutard, M. L\u00e9vy und von Weber, finden eine eingehende W\u00fcrdigung.   In dem vorletzten Kapitel wird der Versuch gemacht, die im Laufe der vorangehenden Entwickelungen angewandten Transformationen, welche die Zur\u00fcckf\u00fchrung der vorgelegten Gleichung auf eine unmittelbar integrable Form bezwecken, auf einige allgemeine Typen zu reduciren. Hier zeigt sich der fundamentale Unterschied gegen die Theorie der partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung, weil das dort nie versagende H\u00fclfsmittel der Ber\u00fchrungstransformation bei den Gleichungen zweiter Ordnung ein Analogon nicht zu haben scheint. Zu den allgemeinsten der bekannten hier in Betracht zu ziehenden Transformationen geh\u00f6ren die B\u00e4cklund'schen, deren Wichtigkeit f\u00fcr die Fl\u00e4chentheorie Darboux im dritten Bande seiner ``Le\u00e7ons'' ausf\u00fchrlich dargethan hatte; ihre Bedeutung f\u00fcr die Integration der Gleichungen zweiter Ordnung und ihre Anwendbarkeit bei der L\u00f6sung vieler noch unerledigten Probleme ist eines der wichtigsten Resultate des anregenden Kapitels.   Die den Band beschliessenden ``verschiedenen Verallgemeinerungen'' enthalten in der Hauptsache die Ausdehnung der Darboux'schen Methode auf eine Gleichung \\(n^{\\text{ter}}\\) Ordnung und auf ein System von \\(n\\) Gleichungen erster Ordnung mit \\(n\\) unbekannten Functionen. Dem Verf. scheint der hierbei von ihm eingeschlagene, vom Cauchy'schen Probleme ausgehende Weg ``nat\u00fcrlicher und fruchtbarer'' zu sein als der fr\u00fcher (J. f\u00fcr Math. 81, 93) von Hamburger benutzte; bei der Wichtigkeit des Gegenstandes w\u00e4re eine Darlegung der nicht ohne weiteres ersichtlichen Gr\u00fcnde erw\u00fcnscht gewesen.   Zwei Noten: 1) ``Ueber die H\u00fclfsgleichung'' (vgl. Darboux, C. R. 96, 766), 2) ``Ueber die Charakteristiken der simultanen Gleichungen'', sind dem Werke beigegeben.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1518261$5DB2623D-ECED-4E16-A746-76BBEDD882CC","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"c023ad6c6695ec8be8fca2431e8d3ad4a381ba2e","datavalue":{"value":"2670735","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1518261$D86F50D4-2266-4514-A123-93C3AB574A0B","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1518261$2B8B3D44-39F9-4F84-B6A7-0DD553DBCB0F","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1518261","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1518261"}}}}}