{"entities":{"Q1521384":{"pageid":1532124,"ns":120,"title":"Item:Q1521384","lastrevid":70830801,"modified":"2026-04-13T17:32:12Z","type":"item","id":"Q1521384","labels":{"en":{"language":"en","value":"Mathematische Theorie der Diffraction."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2677409"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1521384$DFD9A3CD-8AF1-466D-8680-1B5FB879485D","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"f14093ec109b73faaed782b7921bed1d1bdf915a","datavalue":{"value":{"text":"Mathematische Theorie der Diffraction.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1521384$6C646D0C-AD71-44EC-B6CD-0169D06D51C1","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"cd7dd152feec8a3620601f62a2217ee9421f7b4e","datavalue":{"value":"27.0706.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1521384$8933959F-1C5E-45B3-AAE1-8B23D9B15178","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"f4607e1c1acb43eb70846d10d803626fdb62d83c","datavalue":{"value":"10.1007/BF01447273","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1521384$D58193AD-E8CE-43AB-8F75-E9F6F0F8AE15","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"7016073dc3661ad2b8fcf740b72e135f31d59f23","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":166142,"id":"Q166142"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1521384$365C9C5D-F1F7-48F2-BED1-3241AB4A1387","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"7651cf7a8ec575140fca842d493e642df4194e0c","datavalue":{"value":{"time":"+1896-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1521384$A3EE37AF-FEB0-4956-8A6D-5A9413AF5E39","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"c589cfdc41139962388b2e496935f68c05a37911","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/157794","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1521384$BA1C67A1-2C07-4D80-A472-D7F6E4F9A619","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"690a664135de978d6e937c6e9b187ecf6cc1f167","datavalue":{"value":"Die allgemeine Problemstellung der Theorie hat der Verf. bereits in einer fr\u00fcheren Arbeit er\u00f6rtert (cf. F. d. M. 25, 1621, 1893-1894, JFM 25.1621.01). Hier wird die Aufgabe zun\u00e4chst dadurch specialisirt, dass die Zust\u00e4nde von der \\(z\\)-Coordinate unabh\u00e4ngig angenommen werden. An Stelle des leuchtenden Punktes tritt dann eine der \\(z\\)-Axe parallele Gerade, und auch der Schirm wird durch Parallelen zur \\(z\\)-Axe begrenzt, der Riemann'sche Doppelraum aber reducirt sich auf eine Riemann'sche Fl\u00e4che. Die exacte L\u00f6sung des specialisirten Beugungsproblems f\u00fchrt daher auf die Aufgabe, die Differentialgleichung  \\[ (1) \\quad \\frac {\\partial^2u}{\\partial x^2} + \\frac {\\partial^2u}{\\partial y^2} + k^2u = 0 \\]  auf einer Riemann'schen Fl\u00e4che zu integriren. Der L\u00f6sung dieser Aufgabe wird die Betrachtung derjenigen Reihen vorangeschickt, welche der Gleichung (1) gen\u00fcgen und den Potenzreihen der Potentialtheorie entsprechen. Es sind das Reihen der Form:  \\[ (2) \\quad \\sum_m J_{\\tfrac mn} (kr) \\left\\{\\alpha_m\\,\\cos\\left(\\tfrac mn \\;\\varphi\\right) + \\beta_m\\,\\sin \\left(\\tfrac mn \\;\\varphi \\right)\\right\\}\\,, \\]  wo \\(J_{\\tfrac mn}\\) die Bessel'sche Function erster Art ist und die gegebene Zahl \\(n\\) eventuell den Wert 1 haben kann. Von diesen Reihen wird gezeigt, dass sie gerade soweit convergent sind wie die entsprechenden Potenzreihen  \\[ (2^\\prime) \\quad \\sum_m r^{\\tfrac mn} \\left\\{\\alpha_m\\,\\cos\\left(\\tfrac mn \\;\\varphi\\right) + \\beta_m\\,\\sin \\left(\\tfrac mn \\;\\varphi\\right)\\right\\}\\,, \\]  die der Gleichung (1) f\u00fcr den Fall \\(k = 0\\) gen\u00fcgen. Dasselbe gilt von der Reihe, die aus (2) entsteht, wenn die Function  \\[ (3) \\quad U_{\\frac mn} (x) = K_{\\frac mn} (x) - \\frac {i\\pi}{2} \\;J_{\\frac mn} (x) \\]  an Stelle von \\(J_{\\frac mn} (x)\\) tritt [\\(K\\) die Bessel'sche Function zweiter Art], und die nicht nur formal, sondern auch hinsichtlich der Convergenz einer Reihe entspricht, die nach Potenzen von \\(1/r\\) fortschreitet. Trotzdem ist die Analogie zwischen den letztgenannten Reihen keine vollst\u00e4ndige mehr, da die Aufgabe, eine Function \\(u\\), welche auf einem Kreise gegeben ist, ausserhalb dieses Kreises gem\u00e4ss (1) fortzusetzen, unbestimmt ist. Man muss hier das Unendliche durch einen zweiten Kreis ausschliessen und f\u00fcr den so entstehenden Kreisring eine Entwickelung suchen, die sich aus einer nach den Functionen \\(J\\) und einer nach den Functionen \\(U\\) fortschreitenden Reihe zusammensetzt.   W\u00e4hrend sich hiernach die Methode der Potenzreihen aus der Functionentheorie bei der Gleichung (1) mit geeigneten Modificationen aufrecht erhalten l\u00e4sst, versagt die Methode der algebraischen Berechnung verzweigter L\u00f6sungen. Doch l\u00e4sst sich ein Verfahren angeben, durch welches man aus einer L\u00f6sung der Gleichung \\(\\varDelta u = 0\\) mit gewissen Eigenschaften eine L\u00f6sung von (1) mit entsprechenden Eigenschaften herleiten kann. Dazu gehe man von einer beliebigen complexen Function \\(f(Z)\\) aus und beziehe die \\(Z\\)-Ebene stereographisch auf die Kugel \\(\\xi^2 + \\eta^2 + \\zeta^2 = 1\\), so erh\u00e4lt man die Function \\(f\\left(\\frac {\\xi + i\\eta}{\\zeta + 1}\\right)\\), die ein zweidimensionales Potential auf der Einheitskugel darstellt. Von diesem gehe man zu dem entsprechenden r\u00e4umlichen Potential \u00fcber, indem man an Stelle von 1 setzt \\(\\varrho = \\sqrt {\\xi^2 + \\eta^2 + \\zeta^2}\\). Dadurch hat man eine r\u00e4umliche Kugelfunction vom Grade 0 erhalten, und man leitet daraus r\u00e4umliche Kugelfunctionen anderer Grade ab, indem man mit \\(1/\\varrho\\) multiplicirt und \\(m\\)-mal nach \\(\\zeta\\) differentiirt. Das Resultat wird in Form eines geschlossenen complexen Integrals dargestellt und zu diesem, um den Verzweigungspunkt \\(\\varrho = 0\\) fortzuschaffen, ein analoges hinzugef\u00fcgt, das \\(-\\varrho\\) an Stelle von \\(\\varrho\\) enth\u00e4lt. Auf die so gewonnene Function wird folgender Grenz\u00fcbergang angewandt. Man setze  \\[ \\xi = kx/m, \\quad \\eta = ky/m, \\quad \\xi^2 + \\eta^2 + \\zeta^2 = 1 \\]  und lasse \\(m\\) ins Unendliche wachsen, w\u00e4hrend \\(x, y\\) endlich bleiben. Dann geht die Differentialgleichung der Kugelfunction in die Gleichung (1) \u00fcber, und falls man noch Polarcoordinaten \\(r\\), \\(\\varphi\\) an Stelle von \\(x\\), \\(y\\) einf\u00fchrt, geht die Summe der vorher erw\u00e4hnten Integrale \u00fcber in:  \\[ (4) \\quad \\frac {1}{2\\pi} \\int \\left\\{f\\left[e^{i(\\varphi - \\alpha - \\tfrac \\pi 2)}\\right] - f\\left[e^{i(\\varphi + \\alpha - \\tfrac \\pi 2)}\\right]\\right\\}e^{ikr\\,\\cos\\,\\alpha}d\\alpha\\,; \\]  Anfangs- und Endpunkt der Integration k\u00f6nnen sich darin um \\(2\\pi\\) unterscheiden. Das Verfahren liefert zun\u00e4chst nur solche Functionen, welche Verzweigungen und Unstetigkeitsstellen im Endlichen allein an der Stelle \\(x = 0\\), \\(y = 0\\) besitzen.   Durch das beschriebene Verfahren lassen sich zun\u00e4chst die Bessel'schen Functionen erster und zweiter Art herleiten, indem man \\(f(Z) = Z^r\\) setzt; je nach dem Integrationswege, den man in der Ebene der Variablen \\(\\alpha\\) benutzt, entstehen die Functionen \\(e^{i\\nu\\varphi} J_\\nu (kr)\\), resp. \\(e^{i\\nu\\varphi} U_\\nu(kr)\\). Setzt man aber \\(f(Z) = \\frac {1/n}{1 - (Z/Z^\\prime)^{\\frac 1n}}\\), wo \\(Z'\\) einen festen Punkt des Einheitskreises bezeichnet, so ergiebt sich die Function  \\[ (5) \\quad u = \\frac {1}{2\\pi in} \\int \\frac {\\sin (\\alpha/n)e^{ikr\\,\\cos\\,\\alpha}d\\alpha}{\\cos (\\alpha/n) - \\cos ((\\varphi - \\varphi^\\prime)/n)}\\,, \\]  ein Resultat, das der Verf. schon in einer fr\u00fcheren Arbeit mitgeteilt hatte (cf. F. d. M. 26, 396, 1895; JFM 26.0396.01). Betreffs des Integrationsweges von (5) ist Folgendes zu bemerken. In der Ebene \\(\\alpha\\) betrachte man die beiden Streifen, in denen der reelle Teil von \\(\\alpha\\) zwischen \\(-\\pi\\) und 0, resp. zwischen \\(\\pi\\) und \\(2\\pi\\) liegt, w\u00e4hrend der imagin\u00e4re Bestandteil von 0 bis \\(+ \\infty\\) variirt. Dann beginnt die Integration im Unendlichen des ersten Streifens und endet im Unendlichen des zweiten. Die Punkte \\(\\alpha = \\pm (\\varphi - \\varphi')\\) liegen ausserhalb des von dem Integrationswege eingeschlossenen Gebietes. Die vorstehende Function \\(u\\) hat folgende Eigenschaften: a) sie gen\u00fcgt der Gleichung (1); b) sie ist auf der \\(n\\)-bl\u00e4ttrigen Riemann'schen Fl\u00e4che eindeutig; c) sie ist f\u00fcr alle endlichen Werte von \\(r\\) endlich; d) im Unendlichen des ersten Blattes wird:  \\[ (5^{\\text{a}}) \\quad u = u_0 = e^{ikr\\,\\cos (\\varphi - \\varphi^\\prime)}, \\]  im Unendlichen aller \u00fcbrigen Bl\u00e4tter verschwindet \\(u\\). Die Function \\(u\\) stellt die Bewegung einer in der Richtung \\(\\varphi = \\varphi'\\) auf der Riemann'schen Fl\u00e4che einfallenden Lichtwelle dar. Sie hat an die Stelle von \\(u_0\\) (cf. \\(5^{\\text{a}}\\)) bei allen denjenigen zweidimensionalen optischen Problemen zu treten, welche ihrer Natur nach nicht zu einer in der schlichten Ebene, sondern zu einer auf der \\(n\\)-bl\u00e4ttrigen Riemann'schen Fl\u00e4che eindeutigen Function Anlass geben. F\u00fcr eine Windungsfl\u00e4che von unendlich hoher Ordnungszahl erh\u00e4lt man die entsprechende Function \\(u'\\), wenn man in (5) zur Grenze \\(n = \\infty\\) \u00fcbergeht. Uebrigens l\u00e4sst sich \\(u\\) auch leicht in einer Reihe der Form (2) entwickeln.   Weiter werden solche L\u00f6sungen von (2) aufgesucht, welche in einem vorgeschriebenen Punkte \\(r'\\), \\(\\varphi'\\) unendlich werden wie \\(\\log(1/R)\\) f\u00fcr \\(R = 0\\). Diese L\u00f6sungen \\(U\\) haben dieselbe Form wie \\(u\\) in (5), nur dass an Stelle von \\(e^{ikr\\,\\cos\\,a}\\) der Ausdruck \\(U_0(kR')\\) tritt, in dem \\(R^{\\prime 2} = r^2 + r^{\\prime 2} - 2rr^\\prime\\,\\cos\\,\\alpha\\) ist, w\u00e4hrend \\(U_0\\) die durch (3) definirte Bessel'sche Function zweiter Art ist. Mit Ausnahme des Poles \\(r'\\), \\(\\varphi'\\), dessen Rolle man mit der des variabeln Punktes vertauschen kann, hat \\(U\\) analoge Eigenschaften wie vorher \\(u\\), nur dass \\(U\\) im Unendlichen verschwindet. Die Function \\(U\\) stellt eine Lichtbewegung auf der Riemann'schen Fl\u00e4che dar, welche ein im Punkte \\(r'\\), \\(\\varphi'\\) vorhandener leuchtender Punkt hervorruft. Sie tritt an die Stelle von \\(U_0\\) in solchen optischen Problemen, die mit ihren Fortsetzungen erst auf der \\(n\\)-bl\u00e4ttrigen Riemann'schen Fl\u00e4che eindeutig sind. Auch f\u00fcr \\(U\\) l\u00e4sst sich eine nach den Cosinus der Vielfachen von \\((\\varphi - \\varphi')/n\\) fortschreitende Reihe aufstellen, deren Coefficienten \\(\\frac 2n \\;J_{\\frac mn} (kr^\\prime) U_{\\frac mn} (Rr)\\) sind.   Nach diesen allgemeinen Vorbereitungen geht der Verf. zu dem f\u00fcr die Optik wichtigsten Falle \\(n = 2\\) \u00fcber. Um hier ein klares Bild von dem Verlauf der mehrdeutigen L\u00f6sungen zu erhalten und die f\u00fcr die numerische Rechnung geeigneten Formeln bereit zu stellen, wird das Integral (5) in ein Integral mit reellem Integrationswege umgeformt, wobei noch zur Abk\u00fcrzung \\(\\varphi - \\varphi' = \\psi\\) gesetzt wird; letzteres Integral l\u00e4sst sich dann in eine semiconvergente Reihe entwickeln, deren erstes Glied zur angen\u00e4herten Berechnung gen\u00fcgt. F\u00fcr die beiden Bl\u00e4tter findet man, wenn \\(\\lambda = 2\\pi /k\\) die Wellenl\u00e4nge bedeutet, die angen\u00e4herten Werte:  \\[ (6) \\quad u_2 = - \\sqrt {\\tfrac \\lambda r} \\;\\frac {e^{- \\frac {2\\pi ir}{\\lambda} - \\frac {i\\pi}{4}}}{4\\pi \\,\\cos \\;\\tfrac \\psi 2} \\,, \\quad u_1 = u_0 - u_2 = e^{\\frac {2\\pi ir}{\\lambda} \\cos\\,\\psi} - u_2\\,. \\]  Doch gelten diese N\u00e4herungsformeln nur, wenn das zweite Glied der Entwickelung \\(< \\frac 12\\, \\varepsilon\\) ist (\\(\\varepsilon\\) ist der vorgeschriebene Grad der Genauigkeit); und das ist nur f\u00fcr die Punkte ausserhalb einer gewissen Parabel der Fall. F\u00fcr die Punkte innerhalb der Parabel ist die Bedingung nicht erf\u00fcllt; das Gebiet dieser Punkte bildet den ``Uebergangsstreifen''. Es werden ferner noch die Nulllinien der Function untersucht und graphisch dargestellt.   Endlich werden im letzten Paragraphen alle gewonnenen Ergebnisse auf das einfachste Beugungsproblem angewandt, bei dem ein unendlich d\u00fcnner, vollkommen undurchsichtiger, geradlinig begrenzter ebener Schirm \\(S\\) vorhanden ist, dessen Kante die \\(z\\)-Axe bildet. Mit Poincar\u00e9 wird der Zustand \\(Z\\) in zwei einfachere zerlegt, n\u00e4mlich a) die elektrische, b) die magnetische Schwingung. Beide \\(Z\\) gen\u00fcgen der Gleichung (1), w\u00e4hrend l\u00e4ngs des Schirmes \\(S\\) im Falle a) \\(Z = 0\\), im Falle b) \\(\\partial Z/\\partial n = 0\\) ist. Eine \u00fcberall endliche L\u00f6sung des Problems ist, wenn \\(u\\) die Function (5) darstellt:  \\[ Z = u(\\varphi^\\prime) - u(- \\varphi^\\prime) \\text{ im Falle a})\\,, \\]   \\[ Z = u(\\varphi^\\prime) + u(-\\varphi^\\prime) \\text{ im Falle b})\\,. \\]  Die von dem Schirm hervorgerufenen Beugungserscheinungen sind also weiter nichts als ``Interferenzerscheinungen'' zwischen den Wellenbewegungen \\(u(\\varphi')\\) und \\(u(-\\varphi')\\), von denen die eine in der Richtung \\(\\varphi - \\varphi'\\) des physikalischen, die andere in der Richtung \\(\\varphi = -\\varphi'\\) des H\u00fclfsblattes der Riemann'schen Fl\u00e4che einf\u00e4llt.   Den fr\u00fcheren Untersuchungen der einzelnen Wellen ist jetzt eine weitere hinzuzuf\u00fcgen betreffs des Effectes der Superposition von zwei solchen Wellen. Zu dem Zwecke werden die Halbstrahlen \\(\\varphi' + \\pi\\) und \\(- \\varphi' + \\pi\\), deren erster die Grenze des geometrischen Schattens darstellt, markirt und die Uebergangsstreifen \\(S_1\\) und \\(S_2\\) abgesondert, welche die genannten Halbstrahlen zu Axen haben. Nach Absonderung dieser Streifen zerf\u00e4llt die \\(xy\\)-Ebene in drei Gebiete, auf deren jedes die f\u00fcr die Function \\(u\\) gefundenen N\u00e4herungsformeln angewandt werden; es ergeben sich so Formeln, die im wesentlichen mit den von Poincar\u00e9 aus einer ganz anderen Problemstellung abgeleiteten (Acta Math. 16, cf. F. d. M. 24, 999, 1892, JFM 24.0999.01) \u00fcbereinstimmen. Doch fehlt bei Poincar\u00e9 ein Kriterium f\u00fcr den G\u00fcltigkeitsbereich; auch wird die Schwierigkeit, dass sich bei Poincar\u00e9 in den vorher erw\u00e4hnten Halbstrahlen Unendlichkeitsstellen ergeben, hier durch Einf\u00fchrung der Uebergangsstreifen erledigt. Von den Folgerungen, die sich aus den Formeln ergeben, sei hier nur folgende erw\u00e4hnt. Von dem Windungspunkte \\(r = 0\\) aus pflanzen sich nach allen Seiten innerhalb des Gebietes des geometrischen Schattens Strahlen in der Richtung des Radiusvectors fort, gerade so, als ob der Windungspunkt ein leuchtender Punkt w\u00e4re.   Zum Schluss wird auch das Innere der Uebergangsstreifen betrachtet. Hier gelten nicht mehr die N\u00e4herungsformeln, man muss vielmehr auf die exacte Formel (5) recurriren. Das dort auftretende Integral l\u00e4sst sich durch die von Kirchhoff in der Diffractionstheorie benutzten Functionen darstellen, und damit l\u00e4sst sich auch die Intensit\u00e4t durch jene Functionen ausdr\u00fccken. Vergleicht man die Intensit\u00e4tsformel mit der Kirchhoff'schen, so zeigt sich, dass letztere den wahren Wert der Intensit\u00e4t in allen denjenigen Punkten mit gen\u00fcgender Genauigkeit wiedergiebt, welche 1) gen\u00fcgend nahe an der Schattengrenze liegen und 2) gen\u00fcgend weit von dem Windungspunkte entfernt sind. Das G\u00fcltigkeitsgebiet der Kirchhoff'schen Formeln ist hiernach nur ein sehr kleines; ausserhalb desselben werden sie merklich falsch.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1521384$A0E22C2D-5359-40AD-A0CA-B2B71079F76A","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"9e9230f52e9bf13cec1d1be46536a935bc300807","datavalue":{"value":"2677409","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1521384$F0EC30B3-CE82-45C2-906D-D1AA588A9C8F","rank":"normal"}],"P12":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P12","hash":"4496da21a6d03dc0be3f6ad9f37a1dc54cd66b23","datavalue":{"value":"Q56169254","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1521384$28CD39FD-23B8-4240-9BA2-35A5C4A1E2E8","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"c9d866ca3d78569d6ae8bab61b01c0466577cb82","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1418013,"id":"Q1418013"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1521384$DFDC8D57-D760-47CE-87C2-D67E55EA89FB","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1521384$34AB97F1-5BE9-4CBF-936F-7B2BCD30F44D","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"b07dee5def07a6d5dfce2ff1b5f098e02a4cf424","datavalue":{"value":"W2943046378","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1521384$0D929D89-586F-4E11-925E-6042D195077C","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Mathematische Theorie der Diffraction.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Mathematische_Theorie_der_Diffraction."}}}}}