{"entities":{"Q1529728":{"pageid":1540468,"ns":120,"title":"Item:Q1529728","lastrevid":67837008,"modified":"2026-04-12T19:52:01Z","type":"item","id":"Q1529728","labels":{"en":{"language":"en","value":"Ueber die Bestimmung einer Fl\u00e4che durch geod\u00e4tische Messungen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2685912"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1529728$2F9881DB-EFCF-4CF9-9D12-313C9D75A75B","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"e30e4ae5e36b0293b41bb78ceb252820a1efe243","datavalue":{"value":{"text":"Ueber die Bestimmung einer Fl\u00e4che durch geod\u00e4tische Messungen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1529728$7A685371-1E0E-48B6-8DCC-6093C622F5D0","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"54014a08e1923e70fa680e90187b03540d1566a1","datavalue":{"value":"24.0730.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1529728$DF0C4FEB-2F07-4E4B-BAB4-946A8F088E54","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"a8fe40ac2c79bfb4918e68c9c0d6f1971fe9b4ac","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1484633,"id":"Q1484633"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1529728$02AF3679-CC15-4813-9AF7-FACD0A6E35C4","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"63c3152a90445480708ec644f9e3e3dac57c5ccd","datavalue":{"value":{"time":"+1892-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1529728$45097126-7F75-4A32-BF8E-B3789D030F18","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"a25cb113cb09e04933ac68abeb9baac2e94d869b","datavalue":{"value":"Der Verfasser behandelt als Vorbetrachtung f\u00fcr die Bestimmung einer Fl\u00e4che aus geod\u00e4tischen Messungen die Untersuchung einer Abbildung \\({\\mathfrak A}\\), die folgendermassen charakterisirt ist. Den Punkten \\(A\\), \\(B\\), \\(C\\) der Fl\u00e4che \\(F\\) entsprechen die Punkte \\(A'\\), \\(B'\\), \\(C'\\) der Fl\u00e4che \\(F'\\); durch jeden dieser Punkte gehe eine Linie, Lotlinie genannt, welche nicht in die betreffende Fl\u00e4che f\u00e4llt, z. B. durch \\(A\\) und \\(A'\\) als Fusspunkte gehen die einander entsprechenden Lotlinien \\(a\\) und \\(a'\\). Die durch eine Lotlinie gelegten Ebenen werden Verticalebenen genannt. Hat man nun irgend f\u00fcnf Punkte auf \\(F\\), n\u00e4mlich \\(A\\), \\(B\\), \\(C\\), \\(D\\), \\(E\\) und ihre Bildpunkte auf \\(F'\\), so sollen die Ebenenb\u00fcschel \\(a(BCDE)\\) und \\(a'(B'C'D'E')\\) stets miteinander projectisch sein.  Aus dieser Eigenschaft folgt nun ohne weiteres dass, wenn die Ebenen \\(aB\\) und \\(aC\\) zusammenfallen, auch \\(a'B'\\) und \\(a'C'\\) zusammenfassen m\u00fcssen, dass also den Punkten in einer Verticalebenen von \\(F\\) Punkte in einer Verticalebene von \\(F'\\) entsprechen. Kann man ferner drei Lotlinien von \\(F\\) finden, von welchen zwei die dritten schneiden, so ist die Abbildung \\({\\mathfrak A}\\) projectiv. Durch eine l\u00e4ngere scharfsinnige Untersuchung wird nun nachgewiesen, dass dies stets der Fall sein muss. Diese projective Umformung gilt zun\u00e4chst nur f\u00fcr die Punkte von \\(F\\); man kann sie aber auch allgemein auf den Raum anwenden und diese r\u00e4umliche Abbildung mit \\({\\mathfrak T}\\) bezeichnen. Dann zeigt sich, dass die Fl\u00e4che \\(F\\) und das System ihrer Lotlinien \\(\\varSigma\\) durch die projective Abbildung \\({\\mathfrak T}\\) in die Fl\u00e4che \\(F'\\) und das System ihrer Lotlinien \\(\\varSigma'\\) abgebildet sind.  Hat man nun durch ein geh\u00f6rig dichtes Netz von Messungen auf einer nicht bekannten Fl\u00e4che \\(F'\\) mit einem nicht bekannten System von Lotlinien \\(\\varSigma'\\) empirisch die Ueberzeugung gewonnen, dass man sie auf \\(F\\) und \\(\\varSigma\\) in der definirten Art abbilden kann, so folgt hieraus zwar, \\textit{dass} eine projective Relation zwischen beiden Gebilden vorhanden ist, \\textit{aber nicht, welche} von den unendlich vielen projectivischen Umformungen von \\(F\\) und \\(\\varSigma\\) die vorliegenden Fl\u00e4che ergiebt.  F\u00fcgt man aber die Bedingung hinzu, dass der Winkel zwischen zwei beliebien Verticalebenen irgend eines Punktes in \\(F\\) und \\(F'\\) gleich sei, dann ist die Abbildung bestimmt, und zwar ist es entweder eine Aehnlichkeitstransformation oder eine solche, die vollst\u00e4ndig bestimmt ist, sobald die Lotlinien von \\(F\\) gegeben sind.  Eine directe Anwendung dieser Betrachtung f\u00fcr geod\u00e4tische Zwecke w\u00fcrde nun darin bestehen, dass man sich aus den Ergebnissen von geod\u00e4tischen Messungen ein Modell construirte, welches den zuletzt aufgestellten Bedingungen entspr\u00e4che. Man k\u00f6nnte daraus einen b\u00fcndigen Schluss \u00fcber die wirkliche Gestalt der Erde ziehen. Dies Verfahren ist aber praktisch nicht anwendbar, weil es zu ungenaue Resultate ergeben w\u00fcrde wegen der Kleinheit der Winkel zwischen den Lotlinien in Punkten der Oberfl\u00e4che, die gegenseitig sichtbar sind.  Man verf\u00e4hrt deshalb folgendermassen: Man projicirt die Punkte der physischen Erdoberfl\u00e4che durch Verticale auf eine Niveaufl\u00e4che der Schwerkraft (Pendelschwere), d. h. auf ein sogenanntes Geoid, und bestimmt die H\u00f6hendifferenzen zwischen der physischen Oberfl\u00e4che und dem Geoid anderweitig, etwa durch Nivellement. Man hat so ein Netz von Punkten auf dem Geoid als seine Lotlinien. Man bildet dann das unbekannte Geoid auf eine ``Referenzfl\u00e4che'' ab (gew\u00f6hnlich auf das Bessel'sche oder Clarke'sche Ellipsoid) und w\u00e4hlt als Lotlinien der Referenzfl\u00e4che deren Normalen. Die Abbildung der Punkte des Geoids auf die Referenzfl\u00e4che muss so geschehen, dass die Winkel entsprechender Normalebenen auf beiden Fl\u00e4chen gleich werden, wozu n\u00f6tigenfalls die Methode der kleinsten Quadrate zu verwenden ist. Es zeigt sich dann, dass, wenn die Ausdehnung des betrachteten Teils des Geoids ein paar hundert Kilometer nicht \u00fcberschreitet, die Differenzen der Horizontalwinkel auf dem Geoid und auf der Referenzfl\u00e4che so gering ist, dass sie innerhalb der Grenzen der Beobachtungsfehler bleiben.  Ist nun diese Abbildung als bekannt vorausgesetzt, so gestatten die vorher entwickelten Methoden, die Gestalt des Geoids aus der der Referenzfl\u00e4che abzuleiten, und mit der Durchf\u00fchrung dieses Gedankens und den dazu erforderlichen Rechnungen besch\u00e4ftigt sich der Verfasser im letzten Teile seiner Abhandlung. Er kritisirt zum Schluss die Frage, wie weit man berechtigt ist, einen kleinen Teil des Geoids als seiner Abbildung auf die Referenzfl\u00e4che \u00e4hnlich anzusehen, was durch Hinzunahme astronomischer Messungen entschieden werden kann.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1529728$67B42437-77FF-48A3-BB49-2024805B8077","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"c08ac1f197c271dd7ac8685f01008202497d26da","datavalue":{"value":"2685912","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1529728$D48EB0C6-2E58-4DBF-9662-9658B9096C26","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1529728$8C0052A7-5B6C-46AF-BFEB-8D1CEE5815FF","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Ueber die Bestimmung einer Fl\u00e4che durch geod\u00e4tische Messungen.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Ueber_die_Bestimmung_einer_Fl%C3%A4che_durch_geod%C3%A4tische_Messungen."}}}}}