{"entities":{"Q1532277":{"pageid":1543017,"ns":120,"title":"Item:Q1532277","lastrevid":43187216,"modified":"2025-07-22T04:32:29Z","type":"item","id":"Q1532277","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur Morhpologie der Polyeder."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2687655"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1532277$CAAD4FC6-1B5C-4574-84CA-86E6D6E96C26","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"153c9c9c611b48b39aebfd276b9fae8f16d7b82b","datavalue":{"value":{"text":"Zur Morhpologie der Polyeder.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1532277$9C62AD2D-F5A0-423B-8E00-BB57777B0B5A","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"c510b4bc8c357c9765ca657feeb07709f95496e3","datavalue":{"value":"23.0544.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1532277$63B8978D-B808-4D8C-997F-EDA82B3D49DB","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"2d15829d0235dc92159a2fcdf3a2ed3279fde39a","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1491406,"id":"Q1491406"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1532277$7D5D6B5B-6700-447A-8590-98246B842120","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"aa20902c8521e59b6d55d44ece31e70d01d4c4e1","datavalue":{"value":{"time":"+1891-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1532277$A1B00BFC-EE25-46AF-91C2-286DA6D6F515","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"a096d34b5f3903878309b7bc8e06a75bc1243040","datavalue":{"value":"http://www.hti.umich.edu/cgi/t/text/text-idx?c=umhistmath","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1532277$74C747AF-30FE-4E6F-9F2D-7FEB0E294C07","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"c1b4d959fe03b771390cacd5a32a38fb603acb69","datavalue":{"value":"Ein Werk von grundlegender Bedeutung, das die Lehre von den Gestalten der Polyeder ein erhebliches St\u00fcck vorw\u00e4rts bringt; reich an neuen Gedanken, die sowohl in der Stellung, wie in der Behandlung der Probleme zu Tage treten.   Gegenstand der Untersuchung sind die allgemeinen convexen Polyeder, d. h. diejenigen, bei denen in jeder Ecke drei Grenzfl\u00e4chen zusammenstossen. Stossen auch nur in einer Ecke mehr als drei Grenzfl\u00e4chen zusammen, so heisst das Polyeder singul\u00e4r; die singul\u00e4ren Polyeder bleiben von der Betrachtung ausgeschlossen.  Der erste Teil der Schrift giebt die Definitionen und lehrt die Herstellung der Polyeder. Zwei \\(n\\)-fl\u00e4chige Polyeder heissen isomorph, wennn die Ebenen des einen durch \\(\\alpha_1, \\alpha_2, \\dots, \\alpha_n\\) und die Ebenen des anderen in irgend einer Reihenfolge so durch \\(\\beta_1, \\beta_2, \\dots, \\beta_n\\) bezeichnet werden k\u00f6nnen, dass jeder Ecke \\((\\alpha_i \\alpha_k \\alpha_l)\\) eine Ecke \\((\\beta_i \\beta_k \\beta_l)\\) entspricht; sie stimmen also in der Zahl der Ecken, in der Zahl und Lage der Kanten, sowie in der Zahl, der Art und der Reihenfolge der Fl\u00e4chen \u00fcberein. Von diesen Polyedern wird bewiesen, dass sie durch stetige Deformation, unter Erhaltung ihres morphologischen Charakters, in einander \u00fcbergef\u00fchrt werden k\u00f6nnen; sie stellen daher nur eine Polyederart vor, und jede Polyederart ist durch eines ihrer Individuen charakterisirt.  Die erste Methode, alle convexen Polyeder aufzustellen, ist eine mechanische. Man kann ein ebenes \\(n\\)-Eck dadurch bilden, dass man von einem \\((n-1)\\)-Eck eine Ecke durch eine \\(n^{\\text{te}}\\) Seite abschneidet. Das Analoge gilt f\u00fcr die Polyeder. Enth\u00e4lt n\u00e4mlich das Polyeder unter seinen Grenzfl\u00e4chen \\(x_3\\) Dreiecke, \\(x_4\\) Vierecke, \\(\\dots, x_m\\) \\(m\\)-Ecke, so kann man zeigen, dass \\(x_3+x_4+x_5\\) mindestens den Wert 4 besitzt; unter den Grenzfl\u00e4chen sind daher mindestens vier vorhanden, die weniger als sechs Seiten besitzen. Hieraus schliesst man, dass jedes \\(n\\)-Flach aus einem \\((n-1)\\)-Flach durch ebene Schnitte entsteht, die entweder eine Ecke, oder eine Kante, oder zwei sich in einer Ecke treffende Kanten abschneiden, und zwar ist die Schnittfigur resp. ein Dreieck, ein Viereck oder ein F\u00fcnfeck. Man kann daher jedes convexe Polyeder durch derartige Schnitte aus einem Tetraeder ableiten.  Diese Methode setzt voraus, dass man die \\((n-1)\\)-Flache kennt, wenn man die \\(n\\)-Flache herstellen will; es wird daher noch eine zweite generelle Methode entwickelt. Es giebt n\u00e4mlich f\u00fcr jedes Polyeder ein System gestaltlich unabh\u00e4ngiger Grenzfl\u00e4chen, die das Polyeder unzweideutig bestimmen. Ein solches System heisst ein Stammsystem; es ist bestimmt, wenn man die Zahl, die Form und den Zusammenhang der bez\u00fcglichen Grenzfl\u00e4chen kennt, und zwar betrifft der Zusammenhang die Art, auf die die Ecken der Grenzfl\u00e4chen mit einander verbunden sind. Der Verfasser leitet die Kriterien daf\u00fcr ab, wann ein Fl\u00e4chensystem ein Stammsystem ist, und zeigt, dass man durch eine endliche Zahl von Processen alle Fl\u00e4chencombinationen aufstellen kann, die das Stammsystem eines \\(n\\)-Flachs bilden k\u00f6nnen. Als Beispiel wird die Aufstellung aller Heptaeder durchgef\u00fchrt.  Hieran schliesst sich eine Untersuchung, die lehrt, wie sich die Polyeder nach der Art des Fl\u00e4chenzusammenhangs unterscheiden. Nennt man zwei Fl\u00e4chen Scheitelfl\u00e4chen, wenn es Kanten giebt, die je eine Ecke der einen mit je einer Ecke der andern verbinden, und bestimmt zu irgend drei in einer Ecke zusammenstossende Fl\u00e4chen die Scheitelf\u00e4chen, zu diesen wieder die Scheitelfl\u00e4chen, und so fort, so k\u00f6nnen drei F\u00e4lle eintreten. Entweder fallen alle drei Scheitelfl\u00e4chensysteme in ein einziges zusammen (z. B. Tetraeder), oder es coincidiren nur zwei Systeme (z. B. Pentaeder), oder es verlaufen alle drei Systeme getrennt (z. B. W\u00fcrfel).  Der zweite Teil ist der gehaltvollste; er besch\u00e4ftigt sich mit dem organischen Zusammenhang der verschiedenen Polyederformen und ihrer Einteilung in Familien, St\u00e4mme und Bereiche.  Zwischen den oben genannten Zahlen \\(x_3,x_4,\\dots\\) besteht die leicht zu erweisende Hauptgleichung  \\[ (1)\\quad 3x_3+2x_4+x_5-x_7-2x_8-3x_9-\\cdots -(n-7)x_{n-1}=12; \\]  die linke Seite ist also f\u00fcr alle Polyeder eine numerische Invariante. Diese Gleichung l\u00e4sst sich zerf\u00e4llen in  \\[ (2)\\quad \\begin{cases} 3x_3+2x_4+x_5-12=m\\quad \\text{und} \\\\ x_7+2x_8+3x_9+\\cdots =m,\\end{cases} \\]  wo \\(m\\) notwendig eine positive ganze Zahl ist. In allen diesen Gleichungen tritt die Zahl \\(x_6\\), d. h. die Zahl der Grenzsechsecke des Polyeders nicht auf. Rechnet man nun alle Polyeder, die zu demselben Werte von \\(m\\) geh\u00f6ren, in einem Bereich, und teilt man die Polyeder eines Bereiches nach den Werten von \\(x_3,x_4,x_5,\\dots\\) in Polyederst\u00e4mme, so ergeben sich sofort folgende Fragen: 1) Geh\u00f6rt zu jeder ganzen positiven Zahl \\(m\\) ein Polyederbereich? 2) Definirt jedes ganzzahlige L\u00f6sungssystem \\(x_3,x_4,x_5,\\dots\\) der obigen Hauptgleichung einen Polyederstamm? Und: 3) In welcher Abh\u00e4ngigkeit steht die Zahl \\(x_6\\) der Grenzsechsecke von den anderen Grenzfl\u00e4chen? Dies sind die drei Hauptprobleme, die in dem Buche ihre Erledigung finden.  Zun\u00e4chst wird das dritte behandelt. Da die Zahl \\(x_6\\) auf die Zugeh\u00f6rigkeit eines Polyeders zu einem Polyederstamm ohne Einfluss ist, so liegt es nahe, zu vermuten, dass sich die Polyeder mit Sechsecken aus anderen Polyedern desselben Stammes durch Einf\u00fcgung der bez\u00fcglichen Sechsecke geometrisch ableiten lassen. Dies wird folgendermassen untersucht. Ein aus Polyederkanten gebildetes Polygon, welches das Polyeder in zwei einfach berandete Fl\u00e4chenst\u00fccke zerteilt, soll ein einfaches oder einteiliges Kantenpolygon heissen. Von zwei isomorphen Kantenpolygonen l\u00e4sst sich wieder zeigen, dass sie unter Erhaltung ihres morphologischen Charakters stetig in einander deformirt werden k\u00f6nnen, und daraus folgt nun, dass sich zwei einfach berandete polyedrische Fl\u00e4chen, deren Randpolygone isomorph sind, durch stetige Deformation und unter Wahrung ihrer Gestalt zu einem einzigen Polyeder vereinigen lassen. Hierauf beruht der wichtige Begriff der reduciblen und irreduciblen Polyeder. Ein Polyeder \\(S\\) heisst reducibel, wenn man aus ihm einen oder mehrere Fl\u00e4cheng\u00fcrtel oder Fl\u00e4chenstreifen so ausschalten kann, dass die restirenden St\u00fccke \\(S_1,S_2,S_3,\\dots\\) mittels stetiger Deformation wieder zu einem Polyeder \\(S'\\) vereinigt werden k\u00f6nnen. Bedingung hierf\u00fcr ist nat\u00fcrlich, dass \\(S_1,S_2,\\dots\\) paarweise isomorphe Randpolygone besitzen. Das Polyeder \\(S\\) wird das enthaltende, \\(S'\\) das enthaltene genannt. Polyeder, die derartige Ausschaltungen nicht zulassen, heissen irreducibel oder Stammpolyeder; solche sind z. B. das Tetraeder, das Pentaeder, das Hexaeder, \u00fcberhaupt alle, deren Grenzfl\u00e4chen nur Dreiecke, Vierecke und F\u00fcnfecke sind. Der Verfasser zeigt andererseits, dass man auf jedem Polyeder Kantenpolygone angeben kann, l\u00e4ngs deren sich Fl\u00e4cheng\u00fcrtel in unbegrenzter Zahl einschalten lassen. Jedes auf dem Polyeder verlaufende Netz von Kantenpolygonen, das hierzu geeignet ist, heisst ein Erweiterungsnetz. Ist \\(y_h\\) die Zahl der \\(h\\)-seitigen Grenzfl\u00e4chen des Einschaltungssystems, so besteht die Gleichung  \\[ 3y_3+2y_4+y_5-y_7-2y_8-\\cdots =0. \\]  Das einfachste L\u00f6sungssystem dieser Gleichung wird durch  \\[ y_3=y_4=y_5=y_7=y_8=\\cdots =0 \\]  gegeben; ihm entspricht ein Einschaltungssystem, das aus lauter Sechsecken besteht. Eine derartige Erweiterung des Polyeders wird eine Elementarerweiterung genannt, und das bez\u00fcgliche Erweiterungsnetz ein Netz von Elementarpolygonen oder ein Elementarnetz. Die einfachste Elementarerweiterung eines Polyeders besteht in der Spaltung l\u00e4ngs eines einzigen Polygons und in der Einschaltung eines aus einer einfachen Reihe von Sechsecken bestehenden Elementarstreifens. Polygone, die eine solche Erweiterung zulassen, werden Normalpolygone genannt. Von ihnen wird gezeigt, dass sie auf jedem Polyeder existiren; es gilt n\u00e4mlich der Satz, dass es zu jeder Polyederkante ein linksseitiges und ein rechtsseitiges Normalpolygon giebt, l\u00e4ngs dessen sich je ein Elementarstreifen in die Oberfl\u00e4che des Polyeders einschalten l\u00e4sst.  Durch das Vorstehende gewinnen die aus lauter Sechsecken bestehenden polyedrischen Fl\u00e4chen eine besondere Bedeutung. Der Verfasser nennt sie Hexagonoide und widmet ihnen eine eingehende Untersuchung. Ein auf einem Hexagonoid \\(H\\) verlaufendes Kantenpolygon hat h\u00f6chstens f\u00fcnf auf einander folgende Kanten, die in einer Ebene liegen. Zerschneidet man das Hexagonoid l\u00e4ngs des Kantenpolygons \\(P\\) in zwei Teile \\(A\\) und \\(B\\), so ist das Kantenpolygon Randpolygon von \\(A\\) und \\(B\\). In erster Hinsicht m\u00f6ge die Zahl seiner \\(h\\)-kantigen ebenen Z\u00fcge mit \\(a_h\\) bezeichnet werden, ebenso sei \\(b_h\\) die entsprechende Zahl, wenn wir \\(P\\) als Randpolygon von \\(B\\) betrachten. Alsdann soll der absolute Wert \\(C\\) der Differenz \\(a_3+2a_4+3a_5-(b_3+2b_4+3b_5)\\) die Charakteristik des Polygons heissen; sie dient dazu, geometrische Kriterien daf\u00fcr zu schaffen, wann ein Kantenpolygon ein Elementarpolygon ist. Dies wird folgendermassen ausgef\u00fchrt.  Denkt man sich in einem Kantenpolygon diejenigen Kanten, die einer Grenzfl\u00e4che angeh\u00f6ren, durch den complement\u00e4ren Kantenzug der n\u00e4mlichen Grenzfl\u00e4che ersetzt, so entsteht ein neues Kantenpolyhgon, das der Verfasser ein Nachbarpolygon des ersten nennt. Zwei Nachbarpolygone eines Hexagonoides haben die n\u00e4mliche Charakteristik, die Charakteristik hat daher auch f\u00fcr die beiden Randpolygone eines Hexagonoides denselben Wert. Dies giebt Anlass, diejenigen Hexagonoide \\(H_c\\) zu studiren, deren eines Randpolygon ein ebenes \\(c\\)-kantiges Polygon ist. Die auf ihm verlaufenden Kantenpolygone haben die Charakteristik \\(c\\) oder 6, je nachem sie mit der Grundfl\u00e4che einen G\u00fcrtel beranden oder nicht; f\u00fcr \\(c=6\\) existirt unter ihnen mindestens eins, das einem beliebig gegebenen Polygon der Charakteristik 6 isomorph ist; allerdings muss es \u00fcberdies ``irreducibel'' sein. Ist n\u00e4mlich im besonderen \\(c=6c'\\), so kann von zwei auf dem Hexagonoid \\(H_c\\) verlaufenden Kantenpolygonen der Charakteristik \\(6c'\\) keines einen Kantenzug enthalten, der dem gesamten anderen Kantenpolygon isomorph ist. Ein Kantenpolygon dieser Art, von dem also nicht bereits ein Teil isomorph auf ein geschlossenes Kantenpolygon eines Hexagonoides mit ebener Grundfl\u00e4che von der gleichen Charakteristik \\(c=6c'\\) abgebildet werden kann, wird irreducibel genannt.  Die einfachsten Hexagonoide sind diejenigen, deren Charakteristik Null ist, die sich also z. B. durch beiderseitige Elementarerweiterung eines Polygons von der Charaktersitik Null ergeben. Sie werden als Elementarhexagonoide \\(H_c\\) bezeichnet. Jedes irreducible Kantenpolygon der Charakteristik \\(6c'\\) ist mindestens einem Polygon eines Hexagonoides \\(H_{6c'}\\) isomorph; im besonderen sind die Elementarpolygone stets den Polygonen eines gewissen Elementarhexagonoides isomorph. Es folgt daraus, dass jedes Elementarpolygon die Charakteristik Null hat. Umgekehrt ist auch jedes irreducible Kantenpolygon, das die Charakteristik Null hat, ein Elementarpolygon. Im Anschluss an diese S\u00e4tze kann die Aufgabe, die Elementarpolygone eines Polyeders zu bestimmen, erledigt werden. Auf jedem convexen Polyeder giebt es midestens ein derartiges Polygon; f\u00fcr das Tetraeder, Hexaeder und Pentagondodekaeder werden sie vollst\u00e4ndig bestimmt.  F\u00fcr die Beziehung der enthaltenden und enthaltenen Polyeder zu einander er\u00fcbrigt noch die Frage, welches die Elementarerweiterungen sind, die l\u00e4ngs eines Elementarpolygons oder eines Elementarnetzes in ein Polyeder eingeschaltet werden k\u00f6nnen. Man hat wieder reducible und irreducible Erweiterungen zu unterscheiden, und zwar sind diejenigen reducibel, aus denen sich, ebenso wie bei den polyedern, elementare Fl\u00e4cheng\u00fcrtel oder Fl\u00e4chenstreifen ausschalten lassen. Nur die irreduciblen bed\u00fcrfen der Untersuchung. Es zeigt sich, dass zu jedem Elementarpolygon oder Elementarnetz eines Polyeders nur eine endliche Zahl von irreduciblen Einschaltungsfl\u00e4chen existirt; sie lassen sich durch eine endliche Zahl von Processen bestimmen. Zwei Arten der Elementarerweiterung sind besonders einfach; sie sind f\u00fcr alle Polyeder zul\u00e4ssig. Bei der einen werden alle Ecken, bei der andren alle Kanten abgeschnitten, und die Polyeder so deformirt, bis die neuen Grenzfl\u00e4chen, d. h. die Dreiseite resp. Vierseite, in Sechsecke \u00fcbergehen. Dem ersten Process entspricht eine irreducible, dem zweiten eine reducible Einschaltungsfl\u00e4che.  Der Schluss des Buches besch\u00e4ftigt sich mit den Polyederst\u00e4mmen und Polyederbereichen. Zu jeder Zahl \\(m\\) der obigen Gleichung (2) geh\u00f6rt ein Polyederbereich. Es handelt sich im wesentlichen darum, die Existenz des Bereiches \\(B_0\\) f\u00fcr \\(m=0\\) zu zeigen; die Existenz der Polyederbereiche \\(B_m\\) folgt daraus, dass man aus einem irreduciblen Polyeder des Bereiches \\(B_0\\) durch geeignete Umformungsprocesse irreducible Polyeder jedes Bereiches \\(B_m\\) ableiten kann. Ferner definirt jedes ganzzahlige L\u00f6sungssystem der Gleichung (1) wirklich einen und nur einen Polyederstamm. Die Zahl der St\u00e4mme des Bereiches \\(B_m\\) ist daher gleich dem Producte der ganzzahligen positiven L\u00f6sungen der beiden Gleichungen (2); sie k\u00f6nnen bekanntlich durch ein einfaches Recursionsverfahren gefunden werden. Zu jedem Polyederstamm geh\u00f6ren im allgemeinen verschiedene irreducible Polyeder ; es wird gelehrt, wie man sie aus der gegebenen Zahl der Grenzfl\u00e4chen, zu denen noch beliebig viele Sechsecke kommen k\u00f6nnen, zu construiren hat. Uebersteigt die Zahl dieser Sechsecke eine gewisse Grenze, so wird das Polyeder reducibel; die Zahl der irreduciblen Polyeder eines Stammes ist daher endlich. Rechnet man noch alle Polyeder, die aus einem Stammpolyeder durch Elementarerweiterungen entstehen, in eine Polyederfamilie und beachtet, das bei Elementarerweiterungen Bereich und Stamm unver\u00e4ndert bleiben, so resultirt schliesslich folgende Einteilung aller Polyeder: Zu jedem \\(m\\) geh\u00f6rt ein Bereich, in ihm giebt es eine endliche Zahl von St\u00e4mmen, in jedem Stamm eine endliche Zahl von Familien und in jeder Familie eine unendliche Zahl von allomorphen Individuen.  Einige der vorstehenden Resultate werden auch auf singul\u00e4re Polyeder ausgedehnt.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1532277$A313288E-3C01-4A83-9CEE-3E409A99A75E","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"d4957e94dff1034dc921fbac6733937a231c5729","datavalue":{"value":"2687655","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1532277$56AD40BA-5FB0-4F0D-AE4F-EFE0EA2F562F","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1532277$B9D13C72-281C-4C11-AA31-C0CCAEFE90E4","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1532277","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1532277"}}}}}