{"entities":{"Q1532292":{"pageid":1543032,"ns":120,"title":"Item:Q1532292","lastrevid":43187231,"modified":"2025-07-22T04:32:40Z","type":"item","id":"Q1532292","labels":{"en":{"language":"en","value":"Inhalt und Methode des planimetrischen Unterrichts. Eine vergleichende Planimetrie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2687672"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1532292$A7E39CE8-4DDE-43DC-A2B0-118C9F815532","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"684c70c3168d14edafce8ee3213222f43a8a2cac","datavalue":{"value":{"text":"Inhalt und Methode des planimetrischen Unterrichts. 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Das Studium der Mathematik auf der Universit\u00e4t setzt die auf der Schule gelehrten Kenntnisse voraus, geht aber auf den Inhalt der Elementar-Mathematik h\u00f6chstens mit einigen Streifblicken ein. Ob durch die Einrichtung des Seminarjahrs hierin Wandel geschaffen wird, muss abgewartet werden. Meistens stellte sich bisher die Sache so, dass der Candidat die Erinnerungen an seine Schulzeit auffrischte, wenn er zu unterrichten anfing, dass er sich ferner an das von ihm zu benutzende Lehrbuch eng anschloss und erst allm\u00e4hlich von weiteren Anschauungen und Methoden Kenntnis erhielt, falls er n\u00e4mlich seinem Unterrichtsgegenstande wirklich Interesse entgegenbrachte und sich deshalb um die Bestrebungen anderer k\u00fcmmerte. Mancher aber auch blieb an dem ihm vorliegenden Lehrbuche haften und erfuhr nichts von entgegenstehenden Auffassungen. Es ist eben unbequem, die betreffende Litteratur zusammen zu suchen, und es erfordert viele eigene Arbeit, unter den sich bek\u00e4mpfenden Ansichten die f\u00fcr richtig zu haltende auszuw\u00e4hlen.  Daher ist es nun ein gl\u00fccklicher Gedanke des Hrn. H. Schotten gewesen, diese Arbeit seinen Collegen zu erleichtern und die Ergebnisse seiner m\u00fchevollen Th\u00e4tigkeit in einem mehrb\u00e4ndigen Werke zu ver\u00f6ffentlichen. Das Buch ``soll dazu dienen, rasch und sicher \u00fcber die einschl\u00e4gige Litteratur sich zur orientiren und nach den ausf\u00fchrlich gegebenen Citaten aus den verschiedenartigsten Werken \u00fcber einen bestimmten Gegenstand ein Urteil sich bilden zu k\u00f6nnen''.  Dem ersten Bande, welcher die geometrischen Grundbegriffe er\u00f6rtert, ist ein einleitender Abschnitt \u00fcber die Reformbestrebungen auf dem Gebiete des planimetrischen Unterrichtes vorausgeschickt. Danach werden in den einzelnen Capiteln behandelt: I. Der Raum. II. Die Geometrie. III. Die Raumbegriffe (K\u00f6rper, Fl\u00e4che, Linie, Punkt). IV. Die Gerade. V. Die Ebene. -- Nach einer Kennzeichnung der Fragen, um welche es sich handelt, f\u00fchrt der Verfasser die Stellen w\u00f6rtlich vor, in denen die einzelnen Schriftsteller ihre Gedanken \u00fcber den Gegenstand aussprechen, und giebt, meistens in Noten unter dem Texte, eine kritische Beleuchtung dieser Ansichten.  Im zweiten Bande werden in eben derselben Weise Richtung und Abstand als Grundlage der einleitenden Betrachtungen erledigt, und zwar: I, \\S 1. Richtung. \\S 2. Abstand. \\S 3. Lagen- und Massuntersuchungen. II. Der Winkel- und Parallelenlehre. -- An Stelle der im ersten Bande gew\u00e4hlten alphabetischen Reihenfolge der Autoren der Citate ist im zweiten die chronologische eingef\u00fchrt. Weil der Umfang des Materials st\u00e4rker geworden ist, als erwartet war, so sind von den urspr\u00fcnglich beabsichtigten Abschnitten nur drei ver\u00f6ffentlicht worden; die am Schlusse des ersten Bandes angek\u00fcndigten beiden Capitel \u00fcber H\u00fclfsbegriffe und die Methode bleiben einem weiteren Bande vorbehalten.  Es ist erstaunlich, wie viele wissenschaftlichen Werke, Lehrb\u00fccher und Programm-Abhandlungen vom Verfasser zu Rate gezogen worden sind. Dass trotzdem manche L\u00fccken vorhanden sind, wird im Vorworte selbst zugegeben und durch die Schwierigkeit der Beschaffung dieser Schriften in einer Provinzialstadt (Schmalkalden) ohne \u00f6ffentliche Bibliothek entschuldigt. W\u00fcnschenswert w\u00e4re es gewesen, dass nicht bloss die deutsche Litteratur Ber\u00fccksichtigung gefunden h\u00e4tte. Die franz\u00f6sischen Lehrb\u00fccher haben ja vielfach den deutschen als Vorbild gedient, und in Italien ist die Neugestaltung des geometrischen Unterrichts seit einem Jahrzehnt nicht von der Tagesordnung abgesetzt worden. Unter den hervorragenden deutschen Lehrb\u00fcchern vermisst Ref. ungern die Gallenkamp'schen, welche durch Originalit\u00e4t der Anordnung, durch Sch\u00e4rfe im Ausdruck und in der Beweisf\u00fchrung, sowie durch Ausbau der heuristischen Methode ausgezeichnet sind. -- Obwohl Ref. mit den kritischen Ausf\u00fchrungen des Verfassers nicht immer \u00fcbereinstimmt, einige (z. B. Bd. I, S. 186) f\u00fcr irrig h\u00e4lt, so werden dieselben doch dem Leser vielfache Anregungen bieten.  Die Benutzung der vorliegenden B\u00e4nde ist dadurch erschwert, dass kein Sachverzeichnis beigegeben ist. Das am Schlusse jedes Bandes f\u00fcr die einzelnen Capitel gegebene alphabetische Register der Autoren, denen die Citate entnommen sind, oder deren Ideen einer kritischen Darstellung unterliegen, ersetzt zwar teilweise ein Sachverzeichnis, gen\u00fcgt aber nicht immer, wie Ref. sich \u00fcberzeugt hat, wenn er eine Stelle wieder aufsuchen wolte, die gelesen zu haben er sich erinnerte.  Wenn der Verf. in der Vorrede zum zweiten Bande dar\u00fcber klagt, dass das Interesse der Fachgenossen sich seinem Buche nur in verschwindendem Masse zugewendet zu haben scheine, sodass der ideale Zweck, dem die Arbeit gewidmet ist, eine Umschau des Geleisteten zu geben und die Fachgenossen \u00fcber neuesten Stand wie Entwickelung der Planimetrie nach Inhalt und Methode zu orientiren, bisher nur in sehr bescheidenen Grenzen sich verwirklicht habe, so muss Ref. den Wunsch aussprechen, dass das verdienstliche Werk des Hrn. Schotten, ebenso wie Reidt's Anleitung zum mathematischen Unterricht an h\u00f6heren Schulen (F. d. M. XVIII. 1886. 44, JFM 18.0044.01), in jeder Bibliothek einer h\u00f6heren Lehranstalt zu finden sein m\u00f6ge. Dann wird auch die vis inertiae, welche in jener beklagten Ercheinung bekundet ist, allm\u00e4hlich \u00fcberwunden werden.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1532292$D17367CA-2B93-4CE0-8626-D7AB52269CAE","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"6c2b0c343877d2dc476e770fe32a2d8572de5eef","datavalue":{"value":"2687672","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1532292$14169ADE-96D5-4654-BE90-872C3730EFB0","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1532292$3C43B57E-7CE5-4498-8048-01A815D4D9CA","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1532292","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1532292"}}}}}