{"entities":{"Q1534518":{"pageid":1545258,"ns":120,"title":"Item:Q1534518","lastrevid":70851276,"modified":"2026-04-13T17:40:46Z","type":"item","id":"Q1534518","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur Theorie der Cyklonen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2691126"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1534518$6894DFE4-8F29-40A4-AF64-1829BE1B2D36","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"ea7c5a813178f82d140f51f5139b4acab26990f6","datavalue":{"value":{"text":"Zur Theorie der Cyklonen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1534518$89673670-4BEA-43C7-962A-6DDF8516A764","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"84cc9ca37c66446f9e2e395b37ece75b38eb6a21","datavalue":{"value":"22.1238.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1534518$D55DFE6F-30E9-469C-81F0-225A3E41724A","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"02cb108e5eb07a1ccfa971a3f0748fcda465276b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1506193,"id":"Q1506193"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1534518$152BB6F0-1BF7-4AF6-A7E2-EC75624DF4EB","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"e29cc4ca8b14155cd1df655f2e64c145a19be89d","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1457842,"id":"Q1457842"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1534518$13BEDDCF-21FA-4944-B321-271CF0292C21","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"bf3eb9b254cbb13bd5319d10d77827243c84dc3c","datavalue":{"value":{"time":"+1890-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1534518$54C7697F-5A87-418E-9835-31BF9AF3A1BE","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"247fdc35b1a81bb61a4fa68fc4f50783460081cb","datavalue":{"value":"Die theoretische Forschung richtet sich in der Meteorologie neuerdings vor allem auf die Erscheinungen, die aus dem Zusammenwirken der allgemeinen Circulation der Atmosph\u00e4re und der localen Ursachen f\u00fcr die Entstehung und Fortpflanzung der Cyklonen und Anticyklonen hervorgehen. Die vorliegende Abhandlung ist ein Beitrag zur L\u00f6sung der hierauf bez\u00fcglichen Probleme, die in ihrer Allgemeinheit nat\u00fcrlich der Untersuchung ganz ungeheure Schwierigkeiten darbieten.  Der Verf. giebt nach einer einleitenden Uebersicht \u00fcber den Umschwung, der sich in den Grundanschauungen \u00fcber atmosph\u00e4rische Bewegungen seit den bez\u00fcglichen Arbeiten von Ferrel, Hann und W. v. Siemens vollzogen hat, eine Skizze von dem vorerw\u00e4hnten Zusammenwirken, insofern es in dem Verlaufe der mittleren Jahres- und Monatsisothermen der Erde zu erkennen ist. (Man sehe die Abhandlung S. 1298-1299 oder einen Auszug des Verfs. in der meteorologischen Zeitschrift 1891, S. 241 ff.) Er wendet sich dann zu der Frage, ob bei gegebenen Cyklonen oder Anticyklonen die Temperatur- und Feuchtigkeitsverh\u00e4ltnisse allein zur Erkl\u00e4rung der Thatsachen ausreichen, oder ob die Mitwirkung von Bewegungen zu ber\u00fccksichtigen ist, die ausserhalb des betrachteten Wirbels oder des gerade betrachteten Teiles eines Wirbels liegen. ``Sind die Bewegungen in der Cyklone ausschliesslich Folge der in ihrem Centrum vorhandenen Luftverd\u00fcnnung, oder ist umgekehrt die letztere ganz oder teilweise die Folge dieser Bewegungen, die alsdann ihre Ursache nat\u00fcrlich ausserhalb finden m\u00fcssen?''  Das Letztere trifft sicherlich zu, wenn der Wind in der Richtung der Isobaren weht oder gar eine Componente gegen den Gradienten hat; denn dann ist Arbeit zu leisten, die unm\u00f6glich von der Gradientkraft geleistet werden kann. Die mathematische Behandlung der Aufgabe wird auf sogenannte ``centrirte Cyklonen'' beschr\u00e4nkt, d. h. auf Cyklonen mit kreisf\u00f6rmigen Isobaren und mit Winden, die in die Richtung der Isobaren fallen.  Die einfache Bedingung f\u00fcr die Erhaltung eines centrirten Wirbels ist:  \\[ p_c+p_i+\\varGamma=0, \\]  wenn \\(p_c\\) die Centrifugalkraft, \\(p_i\\) die ablenkende Kraft der Erdrotation, \\(\\varGamma\\) die Gradientkraft bezeichnet. Die Summe ist eine algebraische, und den drei Gr\u00f6ssen ist in den vier verschiedenen F\u00e4llen, die m\u00f6glich sind, das richtige Zeichen zu geben. Praktische Bedeutung hat unter den vier F\u00e4llen nur der eine, derjenige der cyklonalen Rotation mit einw\u00e4rts gerichteten Gradienten; in diesem Falle ist  \\[ p_c+p_i-\\varGamma=0. \\]  \\(p_c\\) und \\(p_i\\) k\u00f6nnen mit H\u00fclfe der Windgeschwindigkeit \\(v\\), des Radius der Tr\u00e4gheitsbahn \\(r\\), der (mittleren) geographischen Breite \\(\\varphi\\) und der Dauer der Erdrotation \\(T\\) leicht ausgedr\u00fcckt werden; dann ergiebt sich \\(\\varGamma\\) oder auch \\(\\gamma=\\frac{\\varGamma}m,\\) also die Beschleunigung der Gradientkraft, in folgender Weise:  \\[ \\gamma=\\frac{v^2}r+vk.\\sin \\varphi, \\]  wo  \\[ k=\\frac{4\\pi}T=\\text{0,0001458}. \\]  Andererseits ist  \\[ \\gamma=\\frac G{111\\,111}\\cdot \\frac{\\text{13,6}}{\\varrho} \\cdot g=\\text{0,00012237}.G. \\frac g{\\varrho}, \\]  wenn \\(G\\) der Gradient, d. h. der Unterschied der Barometerst\u00e4nde an zwei Punkten, die in der Richtung des gr\u00f6ssten barometrischen Gef\u00e4lles einen Abstand von einem Meridiangrad haben, und wenn \\(\\varrho\\) die in einem cbm Luft enthaltene Masse ist. Drittens ist, wie der Verf. zeigt, \\(\\gamma=g.\\text{tg\\,} \\alpha,\\) wo \\(\\alpha\\) der Winkel ist, den die Fl\u00e4chen gleichen Druckes mit der Horizontalebene bilden, -- im allgemeinen ein sehr kleiner Winkel (f\u00fcr ein bestimmtes Beispiel berechnet der Verf. \\(\\alpha=0^{\\circ}1'36''\\)), so dass man statt \\(\\text{tg\\,} \\alpha\\) auch \\(\\sin \\alpha\\) setzen k\u00f6nnte; dann w\u00e4re die Beschleunigung dieselbe wie die eines K\u00f6rpers, der ohne Reibung auf den Fl\u00e4chen gleichen Druckes hinabgleitet. -- Die Gleichungen, die man erh\u00e4lt, wenn man die Werte von \\(\\gamma\\) einander gleich setzt, zeigen, dass zwischen der Druckverteilung und den Windgeschwindigkeiten bestimmte Beziehungen vorhanden sein m\u00fcssen, wenn der Wirbel fortbestehen soll: einer bestimmten Druckverteilung entsprechen bestimmte, sogenannte ``kritische'' Geschwindigkeiten, gegebenen Geschwindigkeiten aber ``kritische Druckfl\u00e4chen'' und diesen zugeh\u00f6rige ``kritische Gradienten''. ``Im centrirten Wirbel m\u00fcssen die Druckfl\u00e4chen mit den kritischen Fl\u00e4chen zusammenfallen und die effectiven Gradienten gleich den kritischen Gradienten sein''. Je nachdem die Neigung der Druckfl\u00e4chen gr\u00f6sser oder kleiner als die der kritischen Fl\u00e4chen ist, herrscht centripetale oder centrifugale Bewegung.  Die Untersuchung lehrt nun, dass centrirte Cyklonen, wenigstens solche, die an der Basis centrirt sind, thats\u00e4chlich vorkommen k\u00f6nnen und auch gar nicht zu den Seltenheiten geh\u00f6ren. Dagegen ist es h\u00f6chst unwahrscheinlich, dass die Cyklonen auch in gr\u00f6sserer H\u00f6he centrirt bleiben; vielmehr hat man dort centrifugale Bewegung zu erwarten, selbst wenn sie gegen den Gradienten erfolgen sollte. Alsdann muss aber die Energie der Bewegung ihren Ursprung anderswo haben als in dem betreffenden Teile der Cyklone. -- Es kann geschehen, dass am Erdboden centripetale, von einer gewissen H\u00f6he ab aber centrifugale Bewegung herrscht, w\u00e4hrend die Cyklone in der Trennungsschicht centrirt ist. Wenn diese Schicht dem Erdboden sehr nahe ist, dann k\u00f6nnen im Innern der Cyklone durch saugende Wirkung des unteren luftverd\u00fcnnten Teiles absteigende Bewegungen herbeigef\u00fchrt werden. Hieraus ist vielleicht das ``Auge des Sturmes'', die in den Wetterkarten zuweilen nachweisbare Abnahme der Bew\u00f6lkung bei Ann\u00e4herung des Centrums und die gelegentlich beobachtete Trockenheit im Innern der Cyklone zu erkl\u00e4ren.  Bei den Tornados m\u00fcssen die kritischen Fl\u00e4chen ausserordentlich grosse Neigung haben und enorme Gradienten vorhanden sein, wenn die Kreisbewegung nicht in eine centrifugale \u00fcbergehen soll. Deswegen ist centripetale Bewegung und ein Aufsteigen der Luft in dem Axenkanal des Wirbels h\u00f6chst unwahrscheinlich. Absteigende Bewegungen sind wohl denkbar, aber nicht aus dem Herabsteigen des Wolkenschlauches zu folgern; dies kommt daher, dass zuerst oben eine sehr betr\u00e4chtliche Geschwindigkeit herrscht, die dann Verd\u00fcnnung der Luft und Condensation des Wasserdampfes zur Folge hat.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1534518$70D8F5F5-9A03-4EDF-B7C4-F2B97776A784","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"479bce94abf4bd91b825ce9dde7c3588fb4dce94","datavalue":{"value":"2691126","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1534518$4C76615A-D747-4EED-A533-3D52B16C8C92","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1534518$8DED0CF3-2AAB-46DE-98AA-47C85F6FB98E","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Zur Theorie der Cyklonen.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Zur_Theorie_der_Cyklonen."}}}}}