{"entities":{"Q1534612":{"pageid":1545352,"ns":120,"title":"Item:Q1534612","lastrevid":43188414,"modified":"2025-07-22T04:45:49Z","type":"item","id":"Q1534612","labels":{"en":{"language":"en","value":"Angelo Genocchi."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2691240"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1534612$BD38290F-7D4C-4F15-8E34-61961FF6D259","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"ea41a3509a8c0fe7a45bc2dd54803a92dd4462bb","datavalue":{"value":{"text":"Angelo Genocchi.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1534612$CB05DAA1-0DA1-4423-B1C1-A6B28BD31AFA","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"3dcbf94987b77367e816f733a24822cd9dabae70","datavalue":{"value":"21.0021.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1534612$481F73BE-CE71-4F1F-A7E2-4FE76867B567","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"0e704d55b7099cfc635cad3185f541fb10c025c3","datavalue":{"value":{"time":"+1889-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1534612$B8DC7F3E-72DF-47D4-AB2A-7761BACB2038","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"149bec8ac80a4199df3c0779e771cd44096755a6","datavalue":{"value":"Angelo Genocchi wurde in Piacenza den 5. M\u00e4rz 1817 geboren. Im Jahre 1838 erlangte er daselbst die juristische Doctorw\u00fcrde und zwei Jahre sp\u00e4ter die Stellung eines Advokaten. Den 12. November 1845 wurde er als ausserordentlicher Professor in die juristische Facult\u00e4t gew\u00e4hlt, welche sich damals in Piacenza befand, und im n\u00e4chsten Jahre r\u00fcckte er zum ordentlichen Professor des r\u00f6mischen Rechts in derselben Universit\u00e4t auf.  Nach der Revolution von 1848 ging er nach Turin, wo er sich mit mathematischen Studien besch\u00e4ftigte. Als erste Frucht seines einsamen Nachdenkens ergab sich eine Abhandlung \u00fcber die Zahlentheorie, welche 1851 ver\u00f6ffentlicht wurde; dieser folgten rasch viele andere, so dass 1857 ihre Zahl auf vierzig stieg. Dem Rate J. Chi\u00f2's folgend, bewarb sich Genocchi in diesem Jahre um die Professur der Algebra und complement\u00e4ren Geometrie an der Universit\u00e4t Turin und wurde zum ausserordentlichen Professor den 29. November 1857 ernannt; bald nachher (20. August 1859) bekam er die ordentliche Professur. Im Jahre 1861 gab er diesen Unterricht auf, um \u00fcber h\u00f6here Analysis zu lesen. Dann vertauschte er diesen Lehrstuhl mit dem, welcher f\u00fcr die Einleitung in die Infinitesimalrechnung, analytische Geometrie und h\u00f6here Algebra bestand; endlich bekam er 1865 den Lehrstuhl der Infinitesimalrechnung und trug hier\u00fcber bis zu seinem Tode (7. M\u00e4rz 1889) vor.  Dieses ist der Umriss des Lebens von Angelo Genocchi, wie er aus Herrn Siacci's Schrift (siehe JFM 21.0021.02) hervorgeht. Seine wissenschaftlichen Arbeiten sind sehr zahlreich; nach Siacci 174, zu denen jedoch, nach Peano's Angaben, drei weitere zuzuf\u00fcgen sind. Sie sind in den wichtigsten periodischen Sammlungen zerstreut erschienen. Ihre Gegenst\u00e4nde geh\u00f6ren gr\u00f6sstenteils der Zahlentheorie und Infinitesimalrechnung an; ihre Wichtigkeit erhellt aus den die allgemeine Anerkennung bezeugenden Beileidsschreiben, welche einige hervorragende Fachm\u00e4nner (Hermite, Catalan, De Tilly, Kronesker, Brioschi, Tardy, Betti, Beltrami und Casorati) an Herrn Siacci gerichtet haben und welche dieser dem Lebensabriss zugef\u00fcgt hat. Die grossen didaktischen Verdienste von Genocchi, welche von Herrn Siacci nur beil\u00e4ufig erw\u00e4hnt werden, bilden den haupts\u00e4chlichsten Gegenstand der Schrift von Herrn Peano, einem fr\u00fcheren Sch\u00fcler und dem gegenw\u00e4rtigen Nachfolger von Genocchi; der Referent, welcher das Gl\u00fcck hatte, Sch\u00fcler von Genocchi zu sein, kann versichern, dass das Urteil \u00fcber seine Lehrth\u00e4tigkeit nicht durch eine blinde Liebe dictirt wurde, wohl aber der Ausdruck des Gef\u00fchls der Bewunderung und der Dankbarkeit ist, mit welchem alle diejenigen f\u00fcr ihn erf\u00fcllt sind, welche unter einem so meisterhaften Feldherrn zum Kampfe geschult worden sind.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1534612$FC9945F9-B51A-4AFF-89E1-C6353C36D26E","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"6610ac057590077197625731ca23af11b96dd0d4","datavalue":{"value":"2691240","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1534612$4272F609-C03A-4F76-B09F-2C88BC44AA79","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1534612$E11E51CC-923C-48F0-9972-4FE204DB9285","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"9f1180b5929a04944cb523731f5c05aa6c2e421b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6482279,"id":"Q6482279"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1534612$0691119A-F1BA-4A94-8B1A-E5F71C0777F6","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1534612","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1534612"}}}}}