{"entities":{"Q1534996":{"pageid":1545736,"ns":120,"title":"Item:Q1534996","lastrevid":67843254,"modified":"2026-04-12T19:53:04Z","type":"item","id":"Q1534996","labels":{"en":{"language":"en","value":"On a problem in probability recently treated by Prof. Mujer."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2691653"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1534996$14BCA3DB-2FCB-4C40-9E77-DBEACAFE2C77","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"cb3d0ec85b072c840a438790c59b9722e232cbb6","datavalue":{"value":{"text":"On a problem in probability recently treated by Prof. Mujer.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1534996$38908739-3E77-4397-9FA4-0F577DCD5ECF","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"6f42605529bbf0b036664ddd5f26f28260e346f3","datavalue":{"value":"21.0206.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1534996$68AE5DCB-78F7-4C6D-943C-F439BCBFC568","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"f5e3ca9687ed17a2f835ce174eb1f7ce6a6b8188","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1516514,"id":"Q1516514"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1534996$25ADAC10-7DCD-4EB7-91F0-9DC555332D88","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"bf3eb9b254cbb13bd5319d10d77827243c84dc3c","datavalue":{"value":{"time":"+1890-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1534996$E45044E5-4BC9-4859-AA2A-382424D8B791","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"9c79de4585d85b13391697b689a2846ba92ca4b1","datavalue":{"value":"Herr Ces\u00e1ro (La rottura del diamante, Batt. G. XXIV. 124-7; F. d. M. XVIII. 1886. 173, JFM 18.0173.02) berechnet die Wahrscheinlichkeit, dass ein willk\u00fcrlich genommenes Dreieck spitzwinklig sei, dadurch, dass er jedem m\u00f6glichen Winkeltripel mit der Summe \\(\\pi\\) das Tripel der Abst\u00e4nde eines inneren Punktes von den Seiten eines gleichseitigen Dreieckes \\(\\varDelta\\) zuordnet (die Summe dieser Abst\u00e4nde ist constant). Es entsteht auf diese Weise eine gegenseitig eindeutige Correspondenz zwischen allen m\u00f6glichen Dreiecksformen und allen inneren Punkten von \\(\\varDelta\\); und ein Dreieck ist spitzwinklig oder stumpfwinklig, je nachdem der zugeordnete Punkt innerhalb oder ausserhalb des von den Verbindungslinien der Mittelpunkte der Seiten von \\(\\varDelta\\) gebildeten Dreieckes \\(\\varDelta '\\) liegt. Hieraus folgt, dass die gesuchte Wahrscheinlichkeit \\(\\tfrac{1}{4}\\) ist.  Dieses Verfahren wird von Herrn Murer (siehe JFM 21.0205.02) folgendermassen verallgemeinert. Er bemerkt, dass zwei Winkel eines \\(n\\)-Eckes notwendig kleiner als \\(R' = \\frac{\\pi (n - 2)}{n - 1}\\) sind, und dass man als Analogon zum rechtwinkligen Dreiecke dasjenige \\(n\\)-Eck betrachten kann, welches \\(n - 2\\) Winkel \\(= R'\\) besitzt. Indem er sich dann insbesondere mit dem Vierecke besch\u00e4ftigt (in welchem Falle \\(R' = 120^{\\circ}\\)), findet er die acht folgenden M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Gr\u00f6ssen der zwei gr\u00f6sseren Winkel:  \\[ \\begin{aligned} & 1.\\quad > 2 R',\\;< R';\\\\ & 2.\\quad = 2R',\\;< R';\\\\ & 3.\\quad > R',\\;> R';\\\\ & 4.\\quad > R',\\;= R';\\\\ & 5.\\quad > R',\\;< R';\\\\ & 6.\\quad = R',\\;= R';\\\\ & 7.\\quad = R',\\;< R';\\\\ & 8.\\quad < R',\\;< R'.\\end{aligned} \\]  Zur Auffindung der Wahrscheinlichkeit der verschiedenen Typen ordnet der Verfasser den vier Winkeln eines Viereckes die vier Abst\u00e4nde eines inneren Punktes eines regul\u00e4ren Tetraeders von dessen Seitenfl\u00e4chen zu. Jedem der Typen 1, 3, 5, 8 entspricht ein dreidimensionaler, jedem der Typen 2, 4, 7 ein zweidimensionaler, endlich dem Typus 6 ein eindimensionaler Raum. Durch Berechnung der Inhalte der R\u00e4ume, welche den Typen 1, 3, 5, 8 entsprechen, ergiebt sich, dass die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr diese Typen bezw. \\(\\tfrac{4}{27}, \\tfrac{6}{27}, \\tfrac{16}{27}\\) und \\(\\tfrac{1}{27}\\) ist. F\u00fcr die Typen 2, 4, 6, 7 ist die Wahrscheinlichkeit nat\u00fcrlich gleich Null. Nichtsdestoweniger will der Verfasser mit Wahrscheinlichkeiten von dieser Beschaffenheit Rechnungen anstellen. Es m\u00f6ge hier ein Beispiel Platz finden, welches wir, der Einfachheit halber, aus dem Probleme der Dreiecke entnehmen. Die rechtwinkligen Dreiecke werden, bei der oben besprochenen Correspondenz, durch die Punkte der Seiten \\(S'\\) von \\(\\varDelta'\\), die gleichschenkligen durch die Punkte der H\u00f6hen \\(H\\) von \\(\\varDelta\\) dargestellt; hieraus folgert Herr Murer, dass die Wahrscheinlichkeiten, dass ein Dreieck rechtwinklig oder dass es gleichschenklig sei, sich wie 1 zu \\(\\sqrt{3}\\) verhalten.  Herr Giudice bemerkt, dass, wenn man mit einer unendlichen Menge von m\u00f6glichen F\u00e4llen zu thun hat, es n\u00f6tig ist, sich vorerst \u00fcber den Sinn des Wortes ``Wahrscheinlichkeit'' zu verst\u00e4ndigen (vgl. auch Bertrand, Calcul des Probabilit\u00e9s, Paris 1889, Cap. I). Sind, wie im Probleme von Herrn Ces\u00e1ro, \\(x, y, z\\) drei Gr\u00f6ssen von constanter Summe (die Abst\u00e4nde eines inneren Punktes von den drei Seiten von \\(\\varDelta\\)), und bezeichnet man durch \\(p\\) diese Constante, so kann man zun\u00e4chst nur diejenigen Punkte (Gitterpunkte \\(G_{n}\\)) betrachten, f\u00fcr welche die Gr\u00f6ssen \\(x, y, z\\) ein gemeinschaftliches Mass von der Form \\(\\frac{p}{n}\\) besitzen; indem \\(n\\) unbeschr\u00e4nkt zunimmt, wird das Verh\u00e4ltnis der Anzahlen der in irgend zwei Teilfl\u00e4chen enthaltenen Gitterpunkte das Verh\u00e4ltnis der Inhalte der Fl\u00e4chen als Grenze haben (Dirichlet, Recherches sur diverses applications de l'analyse infinit\u00e9simale \u00e0 la th\u00e9orie des nombres, J. f\u00fcr Math. XIX, XXI, und Vorlesungen \u00fcber Zahlentheorie, III. Aufl. \\(\\S\\) 120); man verfahre folglich ganz richtig, wenn man die Gr\u00f6sse einer Teilfl\u00e4che als Ausdruck der Wahrscheinlichkeit der durch ihre Punkte bezeichneten M\u00f6glichkeiten annimmt, vorausgesetzt nur, dass die gesuchte Wahrscheinlichkeit als die Grenze f\u00fcr \\(n = \\infty\\) derjenigen Wahrscheinlichkeit angesehen werde, die sich ergiebt, wenn man nur die durch die Punkte \\(G_n\\) dargestellten F\u00e4lle als m\u00f6glich betrachtet (das stimmt mit: Czuber, Geometrische Wahrscheinlichkeiten und Mittelwerte, Leipzig 1884, \u00fcberein). Herr Giudice zeigt durch ein Beispiel, dass man zu ganz verschiedenen Resultaten gelangt, wenn man eine solche Correspondenz zu Grunde legt, dass die Verteilung der Gitterpunkte in der Ebene nicht gleichf\u00f6rmig ist. -- Was das Verh\u00e4ltnis der Wahrscheinlichkeiten f\u00fcr ein rechtwinkliges und f\u00fcr ein gleichschenkliges Dreieck betrifft, so kann man nicht schlechtweg als solches das Verh\u00e4ltnis der L\u00e4ngen \\(S', D\\) annehmen; denn der Dirichlet'sche Satz gilt nicht mehr f\u00fcr die im betrachteten zweidimensionalen Raume liegenden Linien. Durch genauere Betrachtung ergiebt sich, dass die Anzahlen der auf \\(S'\\) und auf \\(H\\) fallenden Gitterpunkte sich f\u00fcr \\(n = \\infty\\) wie 1 zu 2 verhalten; und dieses ist, nach Herrn Giudice, der Wert des gesuchten Wahrscheinlichkeitsverh\u00e4ltnisses. Herr Frattini (siehe JFM 21.0206.01) bezeichnet diese Rechnungen mit Gr\u00f6ssen, deren Wert gleich Null ist, als illusorisch, und Referent ist mit ihm, wenigstens was die wahrscheinlichkeitstheoretische Interpretation der Resultate betrifft, vollkommen einverstanden.  Aus Hrn. Murer's Arbeit entnehmen wir noch Folgendes: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Viereck convex sei, ist \\(\\tfrac 12\\). Sind \\(a_1, a_2, \\dots , a_{n}\\) die Seiten eines \\(n\\)-Eckes, dessen \\(n - 2\\) Winkel \\(\\widehat{a_1 a_2}, \\widehat{a_2 a_3}, \\dots , \\widehat{a_{n-2} a_{n-1}}\\) s\u00e4mtlich gleich \\(R'\\) sind, und setzt man  \\[ \\pi - R' = \\frac{\\pi}{n - 1} = \\alpha , \\]  so gilt die folgende Formel, welche den pythagoreischen Lehrsatz als besonderen Fall \\((n = 3, \\; R' = \\alpha = \\tfrac 12 \\pi )\\) enth\u00e4lt:  \\[ \\begin{multlined} a_n^2 = a_1^2 + a_2^2 + \\cdots + a_{n-1}^2 + 2\\; (a_1 a_2 + a_2 a_3 + \\cdots a_{n-2} a_{n-1})\\; \\cos \\alpha\\\\ + 2\\; (a_1 a_3 + a_2 a_4 + \\cdots + a_{n-3} a_{n-1}) \\cos 2\\alpha\\\\ + 2\\; (a_1 a_4 + a_2 a_5 + \\cdots + a_{n-4} a_{n-1})\\; \\cos 3\\alpha + \\cdots + 2a_{1} a_{n-1} \\cos (n - 2) \\alpha.\\end{multlined}  \\]  Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Winkel eines \\(n\\)-Ecks \\(< R'\\) seien, ist \\(\\frac{1}{(n - 1)^{n-1}}\\).","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1534996$DDFADA1C-5BF6-496B-9F9F-BEDA268D7B73","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"671a9141f7533e3d7d525a297ffd04f047259a12","datavalue":{"value":"60D05","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1534996$EB84B9D3-6253-470F-B5F7-D072540C54D9","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"b986c877bc5679265708502e126e1317c1760812","datavalue":{"value":"2691653","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1534996$1F39AFAC-4510-4006-9E45-4D7C03C408B1","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"73b4c65f1932723e758d611f0e45f29f11ae5669","datavalue":{"value":"probability","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1534996$1E4E32B9-7B7D-4243-B554-E291B416564F","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"0117b716643505da9482410fb42ad138b932b3d6","datavalue":{"value":"random triangles","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1534996$B24E46E9-CEAB-4D3F-B950-8D1E529A2679","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"c143dc1394af009b106fcb67607cd093847f4aba","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":563245,"id":"Q563245"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1534996$085CA757-F9FF-4FB1-A855-1FD8138D0ED0","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1534996$A7D82E72-32E6-4FB5-9C70-AB7945D50632","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"On a problem in probability recently treated by Prof. Mujer.","badges":[]}}}}}