{"entities":{"Q1535796":{"pageid":1546536,"ns":120,"title":"Item:Q1535796","lastrevid":70641477,"modified":"2026-04-13T15:54:24Z","type":"item","id":"Q1535796","labels":{"en":{"language":"en","value":"M\u00e9moire sur la th\u00e9orie des fonctions alg\u00e9briques de deux variables."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2692496"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1535796$9CF2843A-6F82-4D0F-980F-05A4B01EF912","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"d6b44ce26692b4c06383c4602b2509467b1eb6e2","datavalue":{"value":{"text":"M\u00e9moire sur la th\u00e9orie des fonctions alg\u00e9briques de deux variables.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1535796$8C502363-B2A2-41B2-A883-F081A1E38402","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"26b29c6627b453b9eff6357f62c37a4de390a7b6","datavalue":{"value":"21.0775.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1535796$42C80485-E8D3-4BE6-B6EB-C9FF302E9795","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"a487a958ff3e22de6f98738194b3084176fc9ace","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1523369,"id":"Q1523369"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1535796$82D56E6B-904B-4C15-88E0-569D64367B34","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"0e704d55b7099cfc635cad3185f541fb10c025c3","datavalue":{"value":{"time":"+1889-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1535796$5CF018DF-0AF3-4496-9A56-64C94E389981","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"2abb5821249845d4fcacef28c940f0733619ee0e","datavalue":{"value":"Diese, von der Pariser Akademie der Wissenschaften preisgekr\u00f6nte Arbeit f\u00f6rdert wesentlich die bisher nur wenig angebaute Theorie der algebraischen Functionen von zwei Variabeln. Man verdankt bekanntlich Hrn. Noether die Aufstellung der beiden Fundamentalbegriffe des Fl\u00e4chengeschlechts \\(p\\) und des Curvengeschlechts \\(p_1\\) einer Gleichung (Fl\u00e4che) \\(f(x, y, z) = 0\\), sowie die Ermittelung eines auf der Fl\u00e4che \\(f\\) \u00fcberall endlichen Doppelintegrales \\(\\iint \\frac{Q dxdy}{f_{z}'}\\), wo \\(Q\\) ein zu \\(f\\) ``adjungirtes'' Polynom bedeutet und \\(f_{z}'\\) die partielle Ableitung von \\(f\\) nach \\(z\\). Die Eigenschaften solcher Integrale hat Hr. Noether neuerdings noch weiter verfolgt.   Der Verfasser hat es vorgezogen, statt der letzteren mit einfachen Integralen von totalen Differentialen zu operiren von der Form:  \\[ \\int^{x, y} (P dx + Q dy), \\]  wo \\(P, Q\\) rationale Functionen der \\(x, y, z\\) (die an die Relation \\(f = 0\\) gebunden sind) bedeuten.   Wie bei den ebenen algebraischen Curven (oder den algebraischen Functionen einer Variablen) lassen sich hier Integrale erster, zweiter und dritter Gattung unterscheiden. Allerdings existiren solche der zweiten Gattung nur auf Fl\u00e4chen \\(f\\) von besonderem Charakter.   Es ist aber von ungemeiner Wichtigkeit, die derartigen Fl\u00e4chen zu bestimmen und die zugeh\u00f6rigen Integrale zweiter Gattung wirklich zu bilden; merkw\u00fcrdiger Weise kommt diese Frage auf die nachden rationalen Integralen gewisser linearen Differentialgleichungen zur\u00fcck.   Die Anzahl der verschiedenen Integrale zweiter Gattung wird dann genau gleich der Anzahl ihrer Perioden.   F\u00fcr die Integrale dritter Gattung stellt sich (in Analogie mit der Ebene) als der wichtigste H\u00fclfsbegriff der der ``Cyklen algebraischer Fl\u00e4chen'' dar. Solcher Cyklen existiren zwei ganz verschiedene Arten: eindimensionale (``lineare'') und zweidimensionale. Mit den ersteren verh\u00e4lt es sich, wie mit den Integralen zweiter Gattung: auch sie existiren nur auf gewissen Fl\u00e4chen, die ermittelt werden. Diese Frage f\u00fchrt auf die nach der Reducibilit\u00e4t einer gewissen linearen Differentialgleichung.   Dagegen kann man in den zweifach ausgedehnten Cyklen, die immer vorhanden sind, die wahre Analogie mit den Erscheinungen in der Ebene erblicken.  Die wichtigste Anwendung der so skizzirten neuen Theorie wird auf die birationalen Transformationen von Fl\u00e4chen in sich selbst gemacht.  Diese gestalten sich sehr verschieden je nach dem Geschlechte der Fl\u00e4che. Ist das Geschlecht gr\u00f6sser als Eins, so kann die Gruppe derartiger Transformationen nicht mehr als einen einzigen willk\u00fcrlichen Parameter enthalten. Die zugeh\u00f6rigen Fl\u00e4chen zerlegen sich in zwei Arten. Auf denjenigen der ersten Art kann man ein Curvensystem vom Geschlecht Null oder Eins angeben. Bei der zweiten Art lassen sich \\(x, y, z\\) als eindeutige Functionen zweier Integrale \\(u\\) und \\(v\\) hinschreiben. (Vgl. hiermit die bez\u00fcglichen Entwickelungen von Hrn. Noether, F. d. M. XIX. 1887. 790, JFM 19.0790.01).  Die zweite Art liefert die wahren Analoga zu den rationalen und elliptischen Curven der Ebene.   Im Einklange mit diesen Ergebnissen steht das andere, welches ein in der Ebene schon fr\u00fcher erledigtes Problem f\u00fcr den Raum l\u00f6st, dass zwei Fl\u00e4chen, deren Geschlecht die Einheit \u00fcbersteigt, niemals eine discontinuirliche Gruppe von birationalen Transformationen in einander zulassen.  Uebrigens ist hier eines auff\u00e4lligen Unterschiedes zwischen Ebene und Raum zu gedenken: w\u00e4hrend eine ebene algebraische Curve keine ein-eindeutige Transformation in sich zul\u00e4sst, die nicht zugleich birational w\u00e4re, ist das bei Fl\u00e4chen sehr wohl m\u00f6glich. Es h\u00e4ngt dieser Umstand zusammen mit den Eigenschaften eindeutiger Integrale von Differentialgleichungen der Form \\(F(y, y', y'') = 0\\), Verallgemeinerungen von solchen, die Fuchs und Poincar\u00e9 erhalten hatten.   Zum Schlusse wird der Begriff des Integrales erster Gattung dahin erweitert, dass Functionen \\(u\\) in Betracht gezogen werden, die sich bei Durchlaufung eines linearen Cykels linear reproduciren, sodass \\(u\\) \u00fcbergeht in \\(au + b\\), wo \\(a, b\\) Constanten bedeuten.   Bei diesem kurzen Ueberblick mag es sein Bewenden haben, da es nicht wohl m\u00f6glich ist, auf die reichen Einzelnheiten der Arbeit n\u00e4her einzugehen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1535796$F1BEFCA7-D488-4509-B5E2-70D22265889B","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"db0180a123837da8cc71281365ae5024ca942de2","datavalue":{"value":"2692496","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1535796$286928D9-88FE-446C-8531-F3147F6ADADE","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1535796$CEB1772F-91A1-4CBB-A22E-855ED8980549","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"383887a3bff85a623d7bfb05a2fcba7b0555814b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480948,"id":"Q6480948"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1535796$90441BB9-D59F-4559-94F5-D188579F77A7","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"M\u00e9moire sur la th\u00e9orie des fonctions alg\u00e9briques de deux variables.","badges":[]}}}}}