{"entities":{"Q1536630":{"pageid":1547370,"ns":120,"title":"Item:Q1536630","lastrevid":70643205,"modified":"2026-04-13T15:54:53Z","type":"item","id":"Q1536630","labels":{"en":{"language":"en","value":"What are the meaning and the purpose of numbers?"}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2693454"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1536630$44C07043-D6F5-482E-BBB4-E9EEF940ECBE","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"a7b9e67a26a9d5d5fac1d13801a1cc687972f048","datavalue":{"value":{"text":"What are the meaning and the purpose of numbers?","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1536630$E4DBB875-B04E-4224-8501-B431579E4843","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"2d49455803e74fcdb90d3291dd990697854f07bf","datavalue":{"value":"20.0049.05","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1536630$CAC76A3A-FB80-4848-9325-2E0B704F57C2","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"90384f64d023ac0d3be5456e2de58e48c2a49616","datavalue":{"value":{"time":"+1888-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1536630$8DF5A577-AFD6-4673-8064-AD182ADD5B7E","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"27ec7c5462133b2248d7807bb4202483b7c4a4b7","datavalue":{"value":"http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PPN=PPN23569441X&DMDID=dmdlog55","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1536630$5F47B0B0-8918-48F1-A371-29686EAABCCB","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"2db65ed03c3b2275e1196a1fc685e5e9de202592","datavalue":{"value":"In der neueren Zeit tritt das Bestreben mehrfach hervor, der Arithmetik eine festere Grundlage zu geben. Auch die vorliegende Schrift verfolgt diesen Zweck in einer eigenartigen Weise, sie geht von vornherein von dem Princip aus, dass die Lehre von den ganzen Zahlen und ihren Verkn\u00fcpfungen einen Teil der reinen Logik zu bilden habe, f\u00fchrt aber dasselbe weit eingehender und pr\u00e4ciser durch, als dies bisher je geschehen sein d\u00fcrfte. Der Standpunkt des Verfassers wird am besten mit seinen eigenen Worten gekennzeichnet: ``Die Zahlen sind freie Sch\u00f6pfungen des menschlichen Geistes, sie dienen als ein Mittel, um die Verschiedenheit der Dinge leichter und sch\u00e4rfer aufzufassen. Durch den rein logischen Aufbau der Zahlenwissenschaft und durch das in ihr gewonnene stetige Zahlenreich sich wird erst in den Stand gesetzt, unsere Vorstellungen von Raum und Zeit genau zu untersuchen, indem wir dieselben auf dieses in unserem Geiste geschaffene Zahlenreiche beziehen''.   Der Verfasser sieht bei seinen Darlegungen von specifischen mathematischen Kenntnissen v\u00f6llig ab, er wendet sich demgem\u00e4ss an jeden Gebildeten. Trotzdem l\u00e4sst sich wohl nicht leugnen, dass er der Abstractionskraft des Lesers im Ganzen mehr zumutet, als irgend eine rein mathematische Schrift. Zum Teil liegt die Schwierigkeit des Verst\u00e4ndnisses in der Form der Darstellung, die nach dem classischen Muster der Alten den ganzen Stoff in einer grossen Anzahl ganz allm\u00e4hlich fortschreitender S\u00e4tze bew\u00e4ltigen will. So gross daher die Deutlichkeit im Einzelnen ist, so ist doch andererseits, da hier jede geometrische Anschauung fehlt, eine grosse Ausdauer n\u00f6thig, um die Fortschritte der leitenden Gedanken im Ganzen \u00fcbersehen zu k\u00f6nnen. Zum Teil aber ist es auch die grosse Allgemeinheit der Grundauffassung des Autors. Dieselben Grundlagen reichen, wie dem Referenten scheint, auch hin, um auch weit h\u00f6here Mannigfaltigkeiten, als die der Zahlen, geeignet zu ordnen. Naturgem\u00e4ss w\u00fcrden sich dadurch, bei ausdr\u00fccklicher Beschr\u00e4nkung auf die gew\u00f6hnlichen Zahlen, manche Vereinfachungen ergeben.   Es kann demnach auch der Zweck dieser Zeilen nur sein, einige Grundz\u00fcge der Schrift deutlich hervorzuheben. Unter einem ``Ding'' soll irgend ein Gegenstand unseres Denkens verstanden sein. Fasst man eine Reihe von Dingen unter irgend einem gemeinsamen Gesichtspunkte zusammen, so erscheinen sie als die ``Elemente'' eines ``Ganzen''. Nach Aussonderung irgend welcher dieser Elemente verbleibt noch ein ``Teil'' des Ganzen. Zwei derartige Inbegriffe an Dingen werden auf einander ``bezogen'', indem ihre beideseitigen Elemente ein-eindeutig einander zugeordnet werden; ist das ausnahmslos m\u00f6glich, so besitzen beide Inbegriffe (Mengen) ``gleiche M\u00e4chtigkeit''.   Ehe nun an die Aufgabe herangetreten wird, die Elemente eines Ganzen zu ordnen und die verschiedenen unter ihnen m\u00f6glichen Verkn\u00fcpfungsgesetze aufzusuchen, wird die Unterscheidung zwischen ``unendlichen'' und ``endlichen'' Mengen gelehrt. ``Ein Inbegriff von Dingen ist unendlich, wenn er mit einem Teile seiner selbst gleiche M\u00e4chtigkeit besitzt, im andern Falle dagegen endlich''. Hier erscheint also der Begriff des Unendlichen als das Urspr\u00fcngliche, Unmittelbare, der des Endlichen als das Abgeleitete, die Beschr\u00e4nkung, der Gegensatz zum Unendlichen. Es erweist sich als nicht schwer, diese Auffassung einer endlichen Menge mit den \u00fcblichen, empirischen in Einklang zu bringen. Freilich ist jetzt Nichts mehr anschauliche Selbstverst\u00e4ndlichkeit, sondern jede scheinbar triviale Aussage bedarf eines stricten Beweises.   Andererseits wird nunmehr die Definition des Unendlichen auf die Menge der nat\u00fcrlichen ganzen Zahlen angewandt. Dazu hat man nur die ganze Zahlenreihe um eine Einheit vorw\u00e4rts zu schieben, so dass der Eins die Zwei, der Zwei die Drei etc. zugeordnet wird. Beide Reihen besitzen offenbar gleiche M\u00e4chtigkeit, trotzdem sie sich um das Element Eins unterscheiden. Das System der ganzen Zahlen ist also ein unendliches, da es mit einem Teile seiner selbst gleiche M\u00e4chtigkeit besitzt.   Umgekehrt l\u00e4sst sich nur in diesem Sinne das Reich der ganzen Zahlen von untenauf begr\u00fcnden: man hat von einem unendlichen Inbegriff von Dingen auszugehen mit der besonderen Eigenschaft, dass Element f\u00fcr Element einem solchen Teile seiner selbst zugeordnet werden kann, der sich von dem urspr\u00fcnglichen Ganzen nur durch Fehlen eines einzigen Elements unterscheidet. Dieses ausgezeichnete Element, die ``Einheit'', geht durch die vorausgesetzte Zuordnung \u00fcber in ein anderes, die ``Zwei'', dieses in die ``Drei'' u. s. f. Um von dem dabei zu Grunde liegenden Begriff einer ``kettenf\u00f6rmigen Anordnung'' zu den weiteren Verkn\u00fcpfungen zwischen den Elementen \u00fcbergehen zu k\u00f6nnen, wird jener Kettenbegriff zuvor einer Verallgemeinerung unterworfen, die immer da eintritt, wo ein urspr\u00fcngliches System auf einen Teil von sich u. s. w. ``bezogen'' wird.   F\u00fcr unsere Vorstellung allerdings sinken die gemeinhin Zahlen genannten Dinge verm\u00f6ge der erw\u00e4hnten Abstractionen zu blossen Schatten herab, daf\u00fcr sind sie aber auch aller subjectiven Willk\u00fcr entzogen, und , strengen rein logischen Regeln unterworfen, bieten sie f\u00fcr den Arithmetiker v\u00f6lligen Ersatz f\u00fcr jene popul\u00e4ren Zahlen. Inwiefern freilich r\u00fcckw\u00e4rts die Uebertragung der durch empirische Welt m\u00f6glich wird -- auf diese, in die Psychologie hin\u00fcbergreifende Frage l\u00e4sst sich der Verfasser mit Absicht nicht ein.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1536630$761570DF-17B4-47C2-9B56-29FEEE83A6F4","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"28b250539070c3cb639132fee2cf89e81642221a","datavalue":{"value":"2693454","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1536630$908B40D6-2B10-44B5-B03F-19FE39941DC5","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1536630$22F82175-EF07-48BB-9744-6D42148E29CB","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"91c5597658324e98d9772e3da1ba0ace93d45dcd","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6481001,"id":"Q6481001"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1536630$228D2356-A046-427A-8B46-4C293C9BF640","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"What are the meaning and the purpose of numbers?","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/What_are_the_meaning_and_the_purpose_of_numbers%3F"}}}}}