{"entities":{"Q1541380":{"pageid":1552120,"ns":120,"title":"Item:Q1541380","lastrevid":70658829,"modified":"2026-04-13T16:00:31Z","type":"item","id":"Q1541380","labels":{"en":{"language":"en","value":"The doctrine of conics in antiquity. German edition under the participation of the author attended by R. von Fischer-Benzon."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2699602"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1541380$D8052C2B-4771-41CB-AB2E-2F7E924F807C","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"fdcb9a76d73913a8dc18deb58da206fa8c59efaa","datavalue":{"value":{"text":"The doctrine of conics in antiquity. 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Tannery, dessen bedeutende Beitr\u00e4ge zum Verst\u00e4ndnisse der griechischen Mathematik Herrn Zeuthen, wie er in der Vorrede sagt, oft zur F\u00fchrung gedient haben, urteilt in seiner Anzeige dieses Buches (Darboux Bull. (2) X. 263), bis jetzt sei die Geschichte der Kegelschnitte im Altertume unverstanden gewesen, und Herr Zeuthen liefere uns nicht nur den Schl\u00fcssel dazu, sondern f\u00fchre uns so, dass wir nicht mehr in die Irre gehen k\u00f6nnen; noch lange werde es unm\u00f6glich sein von den Kegelschnitten im Altetum zu sprechen, ohne auf dies Meisterwerk zur\u00fcckzukommen.  Als Zweck der Schrift bezeichnet der Verfasser, ``eine geometrische Wiederherstellung des Inhaltes und des Zusammenhanges der antiken Lehre von den Kegelschnitten zu geben und zu begr\u00fcnden''.  ``Der Darstellungsform der Alten fehlen die Eigenschaften, welche dieselbe zu einem bequemen Mittel h\u00e4tte machen k\u00f6nnen, den reichen Inhalt der griechischen Geometrie, geschweige denn die Arbeitsweise derselben, auf sp\u00e4tere Geschlechter zu \u00fcbertragen. Trotz des Eifers, mit dem die Mathematiker der Renaissancezeit sich auf das Studium der Mathematik geworfen hatten, konnten sich dennoch w\u00e4hrend der ganzen neueren Zeit neue Einfl\u00fcsse von Seiten der griechischen Geometrie noch geltend machen. . . . In unserer Zeit fahren dieselben Ursachen fort ihre Wirkung auszu\u00fcben, und selbst der, welcher sich einige Bekanntschaft mit den Schriften der Alten erworben hat, wird kaum geneigt sein, die in diesen gewonnenen Resultate gen\u00fcgend hoch zu w\u00fcrdigen, . . . Die Geometrie bei den Alten wurde nicht bloss ihrer selbst wegen entwickelt, sondern diente als Organ f\u00fcr die Gr\u00f6ssenlehre.''  Im ersten Abschnitte besch\u00e4ftigt sich der Verfasser mit den Voraussetzungen und H\u00fclfsmitteln, den Proportionen und der geometrischen Algebra. ``Die H\u00fclfsmittel sind, wenn auch der Begriff Coordinatensystem nicht aufgestellt wird, dieselben, welche wir benutzen, n\u00e4mlich rechtwinklige und schiefwinklige Coordinaten, welche die Griechen \u00fcberdies mit gr\u00f6sserer Freiheit anzuwenden verstanden, als es im 17. und 18. Jahrhundert der Fall war.'' Die geometrische Algebra, die in der antiken Lehre von den Proportionen ihr Fundament besass, ``hatte zu Euklid's Zeiten eine solche Entwickelung erreicht, dass sie dieselben Aufgaben bew\u00e4ltigen konnte wie unsere Algebra, solange diese nicht \u00fcber die Behandlung von Ausdr\u00fccken zweiten Grades hinausgeht, ein Gebiet, welches sie auch in ihrer Anwendung auf die Lehre von den Kegelschnitten ausgef\u00fcllt hat. Eine solche Anwendung entspricht der Anwendung unserer Algebra in der analytischen Geometrie. . . . Insofern man jedoch im Altertum keine negativen Gr\u00f6ssen kannte, musste man das, was wir in einer gemeinsamen algebraischen Entwickkelung vereinigen k\u00f6nnen, in verschiedene S\u00e4tze mit den zugeh\u00f6rigen Beweisen zerlegen.'' Da es nicht m\u00f6glich ist, den reichen Inhalt des Buches hier zu zergliedern, so muss eine allgemeine Uebersicht gen\u00fcgen. Es zerf\u00e4llt in 22 Abschnitte und einen Anhang I.: Apollonius' Vorrede zur Schrift \u00fcber die Kegelschnitte, II.: Pappus' Mitteilungen \u00fcber Apollonius' 8 B\u00fccher \u00fcber die Kegelschnitte, im Urtexte und in Uebersetzung. Die Behandlung schliesst sich vorzugsweise an die sieben erhaltenen B\u00fccher des Apollonius \u00fcber den Gegenstand an, benutzt ferner die Abschnitte aus Euklid's Elementen, welche besondere Anwendung finden, ferner die Schriften von Archimedes und die anderen Arbeiten des Apollonius. Endlich aber wird alles, was durch die ausschliessliche R\u00fccksichtnahme der Alten auf logische Vollst\u00e4ndigkeit verdeckt wird, hervorgesucht und durch Benutzung moderner Darstellungsmittel ans Licht gebracht. Zur L\u00f6sung dieser schwierigen Aufgabe hat sich Herr Zeuthen durch ein langj\u00e4hriges Studium so vorbereitet, dass er sich in die Darstellungsform der antiken Geometer v\u00f6llig eingelebt hat, dass er deshalb Proben von ihrer Anwendung auf die L\u00f6sung geometrischer Aufgaben liefert. Indem er nun den Nachweis f\u00fchrt, dass das Lehrbuch des Apollonius durchaus nicht den gesamten Inhalt seines Wissens \u00fcber die Kegelschnitte giebt, sondern eben nur ein kunstvolles Lehrgeb\u00e4ude zur Einf\u00fchrung in die Kenntnisse dieser Curven darstellt, \u00e4hnlich wie Euklid's Elemente ein Lehrbuch zur Einf\u00fchrung in die Elementar-Geometrie sind, wird es notwendig, an der Hand der oben angegebenen Quellen Vermutungen dar\u00fcber aufzustellen, wie weit das Wissen der Alten auf diesem Gebiete \u00fcberhaupt gereicht habe. Die vorsichtige und scharfsinnige Entwickelung der hierzu erforderlichen Schlussreihen machen das Studium des Werkes zu einem h\u00f6chst genussreichen, und selbst wenn Einzelheiten durch Specialuntersuchungen berichtigt werden sollten, wird das Buch als umfassende Darstellung der hochentwickelten griechischen Lehre von den Kegelschnitten und als geistvoll und ansprechend geschriebenes Werk, in welchem nach Herrn Tannery eine antike Methode wieder aufgefunden ist, noch auf lange hin wertvoll sein.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1541380$6EE04DB9-7DBE-47C8-AF92-E0C7E9957933","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"25706c317fbc6b0a38f6d7131b9a469b10d261d8","datavalue":{"value":"2699602","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1541380$23F13EF7-A374-4EB2-870A-4E258268C02F","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1541380$5620D00F-CE61-4CC5-A419-1421A5812477","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"The doctrine of conics in antiquity. 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