{"entities":{"Q1543907":{"pageid":1554647,"ns":120,"title":"Item:Q1543907","lastrevid":67804284,"modified":"2026-04-12T19:46:32Z","type":"item","id":"Q1543907","labels":{"en":{"language":"en","value":"Additional Remarks."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2700185"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1543907$791F19E0-27A6-4EBF-BD5B-4AA2255780AA","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"87709ca7b5a0430c3c3c11d1fbd1df754274d815","datavalue":{"value":{"text":"Additional Remarks.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1543907$1004BCC3-8D86-4A66-90CE-8D76E12A0C96","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"7a16c462e59caedff4e1459051bdf296e1a75159","datavalue":{"value":"17.0353.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1543907$468031CD-9DAB-4639-B75F-87C2A28540F1","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"afa5e7a576db1f82ee142d0105ee13fb3c4f630e","datavalue":{"value":"10.1007/BF01443292","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1543907$F94111DB-4C5A-45F1-9F54-D1F6854F7831","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"e3d4ff8a974eefff234afa8a70c8421a78509efd","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1533094,"id":"Q1533094"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1543907$FBB0AFD4-0535-4A64-B325-17692977893D","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"7016073dc3661ad2b8fcf740b72e135f31d59f23","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":166142,"id":"Q166142"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1543907$0E448C2E-11B2-4E21-990D-2E0EC7C67A1E","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"98332a3711366f2ff246763ccdea0906dc38b26b","datavalue":{"value":{"time":"+1884-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1543907$69D41BFD-BCE4-4F8B-928E-8684B2598CFE","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"c0580465724bee9a25fa159f0f7495546fba6f1e","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/182630","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1543907$5ACAE8EE-0273-48B5-935F-7D34B5E9213D","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"2e003601023b1bd8d7abb73b180b4bd594a1f0fd","datavalue":{"value":"Der leider so fr\u00fch verstorbene Verfasser f\u00fcllt in der vorliegenden Abhandlung eine wesentliche L\u00fccke, welche in der allgemeinen Theorie der zweiten Variation einfacher Integrale trotz der Arbeiten von Lagrange, Jacobi, Spitzer, Hesse, Clebsch, Lipschitz, A. Mayer und Lundstr\u00f6m bisher noch offen geblieben war, aus und zwar auf einem Wege, dessen weitere Verfolgung ihn zu einer neuen, von der bisherigen principiell abweichenden Ableitungsweise der ganzen Theorie \u00fcberhaupt gef\u00fchrt hat; dieselbe zeichnet sich aus durch die Einfachheit des zu Grunde liegenden Gedankens und die Nat\u00fcrlichkeit, mit der alle analytischen Operationen sich aus jenem ergeben, wirft auf die innere Bedeutung der Kriterien des Maximums und Minimums ein neues Licht und l\u00e4sst den Gebrauch gewisser H\u00fclfsmittel, deren Hineinziehung in die Untersuchung bisher nur durch den Erfolg gerechtfertigt war, schon im voraus hinreichend motivirt erscheinen. Handelt es sich um die Aufsuchung des Minimums des Integrals  \\[ J=\\int_{x^0}^{x^1} F(x,y_1,y_1',\\dots,y_n,y_n')dx, \\]  so m\u00fcssen bekanntlich die Functionen \\(y_1,\\dots,y_n\\) zun\u00e4chst die Integrale eines gewissen Systems von Differentialgleichungen zweiter Ordnung sein, deren willk\u00fcrliche Constanten \\(c_1,c_2,\\dots\\) durch die Anfangs- und Endwerte und \u00fcberhaupt durch die zu irgend zwei Werten von \\(x\\) geh\u00f6rigen Werte von \\(y_1,\\dots,y_n\\) bestimmt sind, und es kommt nun darauf an, zu entscheiden, ob diese Functionen \\(J\\) wirklich zu einem Minimum machen. Zu diesem Ziele f\u00fchrt die Anwendung eines einfachen Princips, welches, wenn ein Wertsystem \\(x,y_1,\\dots,y_n\\) ein Punkt, ein Functionensystem \\(y_1,\\dots,y_n\\) eine Curve und , wenn dies den Differentialgleichungen des Problems gen\u00fcgt, eine Minimalcurve genannt, und der zu einem Constantensystem \\(c_1,c_2,\\dots\\) geh\u00f6rige Wert des Integrals mit \\(J_c\\) bezeichnet wird, folgendermassen lautet: ``Macht die zwischen den gegebenen Punkten \\(A^0\\) und \\(A^1\\) beschriebene Curve \\(c\\) das Integral \\(J\\) zu einem Minimum, so ist, wenn \\(b\\) irgend eine andere, gen\u00fcgend nahegelegene, aus mehreren St\u00fccken \\(b',b'',\\dots\\) bestehende Verbindungslinie jener beiden Punkte bedeutet, 1) nicht nur  \\[ J_{b'+b''+\\dots}-J_c>0 \\]  und , wenn man die St\u00fccke \\(b',b'',\\dots\\) durch Minimalcurven \\(c',c'',\\dots\\) zwischen denselben Endpunkten ersetzt,  \\[ J_{c'+c''+\\dots}-J_c>0 \\]  sondern es l\u00e4sst sich 2) ausserdem noch erwarten, dass auch  \\[ J_{b'}-J_{c'}>0,\\quad J_{b''}-J_{c''}>0 \\dots \\]  sein wird. Umgekehrt ist ohne weiteres klar, dass die Relationen der letzten Gruppe, wenn sie f\u00fcr jede Curve \\(b\\) und jede Zerlegung einer solchen in einzelne St\u00fccke gelten, f\u00fcr sich allein hinreichend sind, um das Bestehen des Minimums zu erweisen; denn setzen wir speciell \\(b'=b,\\;b''=0,\\;b'''=0,\\dots\\), so erhalten wir die f\u00fcr das Minimum charakteristische Relation \\(J_b-J_c>0\\).'' Ein directer Beweis dieses Princips wird nicht gesucht, braucht auch nicht gesucht zu werden; es dient nur als Wegweiser f\u00fcr den Gang der Entwickelung. Die Verfolgung des in den ersten Teil des Princips enthaltenen Gedankens, die auch die Einf\u00fchrung der Gr\u00f6ssen \\(u_{i\\lambda}= \\frac{\\partial y_i}{\\partial c_\\lambda}\\), welche bei Clebsch und den sp\u00e4teren Bearbeitern der Theorie willk\u00fcrlich erscheinen musste, als ganz nat\u00fcrlich erweist, f\u00fchrt auf die Notwendigkeit der beiden im wesentlichen von Jacobi herr\u00fchrenden Bedingungen des Minimums: I. Die quadratische Form  \\[ \\sum_{i,h}^n\\;\\frac{\\partial^2F}{\\partial y_i'\\partial y_h'}\\;\\eta_i\\eta_h \\]  darf im Intervalle \\(x^0\\dots x^1\\) f\u00fcr kein System von Werten der Gr\u00f6ssen \\(\\eta_1,\\dots,\\eta_n\\) negativ werden; II. die Determinante  \\[ \\varDelta(x,x^0)=\\textstyle\\sum\\pm u_{11}\\dots u_{nn}u_{1,n+1}^0\\dots u_{n,2n}^0, \\]  wo  \\[ u_{\\kappa\\lambda}^0=[u_{\\kappa\\lambda}]_{x=x^0} \\]  ist, darf in demselben Intervalle nicht ihr Zeichen wechseln. Mit dem Nachweis der Notwendigkeit dieses zweiten Kriteriums ist dann auch diejenige L\u00fccke in der Theorie der zweiten Variation ausgef\u00fcllt, auf die oben hingewiesen worden ist. Hesse hatte es n\u00e4mlich zwar schon als wahrscheinlich bezeichnet, dass, wenn \\(\\varDelta(x,x^0)\\) f\u00fcr einen gewissen zwischen \\(x^0\\) und \\(x^1\\) liegenden Wert verschwindet, die zweite Variation nicht nur verschwinden, sondern beide Vorzeichen annehmen, ein Minimum also nicht stattfinden kann; ein Beweis hierf\u00fcr war aber bisher nur f\u00fcr den speciellen Fall \\(n=1\\) von Herrn Erdmann (Schl\u00f6milch Z. XXIII. 367, cfr. F. d. M. X. 1878. 268f., JFM 10.0268.01) erbracht worden. Der zweite Teil des Grundprincips f\u00fchrt, weiterverfolgt, unter Voraussetzung der bereits als notwendig erkannten Bedingung II. zu der Erwartung, dass eine gewisse quadratische Form \\(\\varOmega_2(\\eta,\\eta')\\) von \\(\\eta_1,\\eta_1',\\dots,\\eta_n,\\eta_n'\\) f\u00fcr beliebige Werte von \\(x\\) und den \\(2n\\) Gr\u00f6ssen \\(\\eta,\\eta'\\), nicht negativ sein darf, falls ein Minimum stattfinden soll; umgekehrt zeigt sich, dass diese Bedingung zusammen mit II. f\u00fcr die Existenz des Minimums hinreicht. Jene Erwartung erweist sich aber einfach dadurch als richtig, dass sich die Bedingung \\(\\varOmega_2(\\eta,\\eta')\\geqq 0\\) als eine notwendige Folge der bereits streng begr\u00fcndeten Bedingung I. herausstellt; die Function \\(\\varOmega_2(\\eta,\\eta')\\) l\u00e4sst sich n\u00e4mlich auf die Form bringen  \\[ \\varOmega_2(\\eta,\\eta')=\\sum_{i,h=1}^n \\;\\frac{\\partial^2 F}{\\partial y_i'\\partial y_h'}\\;\\omega_i\\omega_h, \\]  wo die Gr\u00f6ssen \\(\\omega_i,\\dots,\\omega_n\\) linear aus den \\(\\eta_i,\\eta'_i\\) zusammengesetzt sind. Hiermit ist, ausser dem Beweise, dass die Bedingungen I. und II. f\u00fcr das Minimum hinreichend sind gleichzeitig eine neue Einsicht in die Bedeutung des ersten Jacobi'schen Kriterium gewonnen, welches hier in zwei verschiedenen Formen, als Bedingung I. und in der Form \\(\\varOmega_2(\\eta,\\eta')\\geqq 0\\) auftritt. Der Uebergang von der einen zur andern ist nichts anderes, als die Clebsch'sche Transformation der zweiten Variation und zwar gleich bei derjenigen Wahl gewisser bei Clebsch willk\u00fcrlichen Constanten, welche Herr Mayer vornehmen musste, um aus der Transformation endg\u00fcltige Schl\u00fcsse \u00fcber das Maximum oder Minimun zu ziehen. W\u00e4hrend bei Clebsch die Einsicht, dass die Form \\(\\varOmega_2(\\eta,\\eta')\\) f\u00fcr alle Werte ihrer \\(2n\\) Argumente positiv sein m\u00fcsse, von der M\u00f6glichkeit der Reduction auf \\(n\\) Argumente ahh\u00e4ngt, ergiebt sie sich hier unmittelbar aus inneren Gr\u00fcnden.  Der allgemeinen Theorie schickt der Verfasser den speciellen Fall \\(n=1\\) voraus, welcher noch besondere Vorteile f\u00fcr die Behandlung bietet. Die allgemeinen Untersuchungen erstrecken sich auf den Fall, dass die Functionen \\(y_i\\) im voraus durch gewisse endliche und Differentialgleichungen mit einander verkn\u00fcpft sind, letztere jedoch von der Art, dass im allgemeinen Functionen existiren, welche ihnen gen\u00fcgen und f\u00fcr jeden von zwei beliebigen Werten von \\(x\\) beliebige Werte annehmen k\u00f6nnen; ausserdem wird ausdr\u00fccklich vorausgesetzt, dass die Lagrange'schen Multiplicatorenmethode auf das Problem anwendbar ist. Die allgemeinen Untersuchungen werden schliesslich auf die isoperimetrischen Probleme angewandt, und zu diesem Zwecke wird zuvor ein strenger Beweis der Lagrange'schen Regel f\u00fcr diesen Fall erbracht.  In den angef\u00fcgten Bemerkungen wird mitgeteilt, dass Herr Mayer inzwischen einen v\u00f6llig befriedigenden Beweis f\u00fcr die Anwendbarkeit der Lagrange'schen Regel auch in dem allgemeinen Fall gefunden hat (vgl. das folgende Referat, JFM 17.0357.01). Ausserdem wird darauf aufmerksam gemacht, dass die angegebenen Kriterien des Maximums oder Minimums nur g\u00fcltig sind, wofern man das \u00fcber eine Curve erstreckte Integral bloss mit solchen Integralen vergleicht, welche sich auf ``benachbarte'' Curven beziehen, d. h. solche, die nicht bloss innerhalb eines die gegebene Curve einschliessenden schmalen Fl\u00e4chenstreifens liegen, sondern zugleich in ihrem Verlaufe \u00fcberall nahezu parallel zu ihr bleiben. L\u00e4sst man die Bedingung der angen\u00e4herten Parallelit\u00e4t fallen, so sind die aus der Betrachtung der zweiten Variation hervorgehenden Kriterien zwar immer noch notwendig, aber nicht mehr hinreichend.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1543907$5E506C21-F59E-4CB5-8E1F-FC7CD8E8E65C","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"975d6b4ad626351ee3e8fbedadf611a58ea3b30e","datavalue":{"value":"49K05","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1543907$2DAFD8BB-3C47-49F7-8616-C0A8FABF586A","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"e3e8a775b1a47dc2f672db84eca8830e986266b9","datavalue":{"value":"2700185","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1543907$2F8505BA-A61E-44A4-ADC3-89825A964B58","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"64121cca5386b1789a1b11c22740364cf51b4a1f","datavalue":{"value":"Second variation","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1543907$668291C8-8F0C-44D0-8C06-124BA4C1C131","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"2017527e36f7de595a7da9d3162785fb2fe22708","datavalue":{"value":"Jacobi condition","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1543907$167ACCEA-4D32-4D87-9D5F-173BA7F2A6AF","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"1d695eb55410761384105c9b4e136d38b114ac84","datavalue":{"value":"Lagrange multiplier","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1543907$E3B66CF0-8734-43D9-AA6A-D56A6229E1B5","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"aa899b2a3b0be5b4d4a8a8c6c3a1bdd57b272c95","datavalue":{"value":"weak and strong extrema","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1543907$1663E4CE-7ECB-4985-959B-08B5C64F36D9","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1543907$F68816C7-E3A0-4EF4-87B2-96D48BF10EE8","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Additional Remarks.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Additional_Remarks."}}}}}