{"entities":{"Q1543947":{"pageid":1554687,"ns":120,"title":"Item:Q1543947","lastrevid":67861173,"modified":"2026-04-12T19:56:07Z","type":"item","id":"Q1543947","labels":{"en":{"language":"en","value":"On the analytic representability of so called arbitrary functions of a real variable."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2700228"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1543947$F0BD0E24-CF6C-40D3-B849-479B9545651D","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"ad1d58bafa6dcfc37a5a96868f33cf74e472e86c","datavalue":{"value":{"text":"On the analytic representability of so called arbitrary functions of a real variable.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1543947$0370E795-03BB-4261-87E0-78193D56D28D","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"d5ee2f7194f4945988cc55317c4e9b549da5da89","datavalue":{"value":"17.0384.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1543947$D43E5F5C-076B-411E-8A38-C55E16DA3687","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"f17b3ebb5af2374fa6cda42df1320c1fa6d498b2","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1523033,"id":"Q1523033"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1543947$4CA9A4EC-A1AA-4C1C-A6EE-8C87B93CB5C6","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"e29cc4ca8b14155cd1df655f2e64c145a19be89d","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1457842,"id":"Q1457842"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1543947$CF380A96-396A-4821-9297-B571A1ECDA5A","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"c25f8719b8e6bcb7a8d267f347be3cbfcc8042ef","datavalue":{"value":{"time":"+1885-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1543947$F8EEF5D5-D131-4452-B201-A0512E9C3C15","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"c350dba7ba0059cb51f38ae2f967b9132b45531b","datavalue":{"value":"Die Grundlage f\u00fcr die vorliegenden Untersuchungen bildet der folgende Satz: ``Es sei \\(f(x)\\) eine f\u00fcr jeden reellen Wert der Ver\u00e4nderlichen \\(x\\) eindeutig definirte, reelle und stetige Function, deren absoluter Betrag eine endliche obere Grenze hat. Ferner bedeute \\(\\psi (x)\\) eine Function von derselben Beschaffenheit, welche \u00fcberdies ihr Zeichen nicht \u00e4ndert, der Gleichung \\(\\psi(-x)=\\psi(x) \\) gen\u00fcgt und der Bedingung entspricht, dass das Integral  \\[  \\omega=\\int_0^\\infty \\psi(x)dx  \\]  einen endlichen Wert hat. Setzt man dann, unter \\(k\\) eine willk\u00fcrliche positive Gr\u00f6sse verstehend,  \\[  F(x,k)=\\frac{1}{2k\\omega} \\int_{-\\infty}^{+\\infty} f(u) \\psi\\left( \\frac{u-x}{k} \\right) du,  \\]  so ist  \\[  \\underset{k=0} {\\text{Lim}}\\;F(x,k)=f(x)\\text{.''}  \\]  Man kann nun (wie Herr Weierstrass auf den ersten vier Seiten der zweiten Mitteilung ausf\u00fchrlich nachweist) \\(\\psi(x)\\) so w\u00e4hlen, dass \\(F(x, k)\\) eine transcendente ganze Function von \\(x\\) wird. Bezeichnet man die Summe der ersten \\(n\\) Glieder der Entwickelung von \\(F(x, k)\\) nach aufsteigenden Potenzen von \\(x\\) mit \\(G(x)\\) und vergleicht den Wert von \\(G(x)\\) mit dem von \\(f(x)\\), so ergiebt sich folgender Satz  ``Ist \\(f(x)\\) eine Function von der angegebenen Beschaffenheit, und wird die Ver\u00e4nderliche \\(x\\) auf irgend ein endliches Intervall beschr\u00e4nkt, so l\u00e4sst sich, nach Annahme einer beliebig kleinen positiven Gr\u00f6sse \\(g\\), auf mannigfaltige Weise eine ganze rationale Function \\(G (x)\\) bestimmen, welche in dem festgesetzten Intervalle sich der Function \\(f(x)\\) so genau anschliesst, dass die Differenz \\(f(x) - G(x)\\) ihrem absoluten Betrage nach best\u00e4ndig kleiner als \\(g\\) ist.''  Seien nun \\(a_1, a_2, \\dots;g_1,g_2,\\dots\\) zwei unendliche Reihen positiver Gr\u00f6ssen, so beschaffen, dass \\(\\lim a_n=\\infty\\) und \\(\\sum_{\\nu=1}^{\\nu=\\infty} g_\\nu\\) endlich ist, so kann man vorstehendem Satze zufolge eine Reihe ganzer Functionen  \\[  G_1(x), G_2(x),\\dots  \\]  bestimmen von der Eigenschaft, dass  \\[  |f(x)-G_\\nu(x)|<g_\\nu  \\]  ist, falls \\(x\\) dem Intervalle \\((-a_\\nu\\dots a_\\nu)\\) angeh\u00f6rt. Hiernach wird  \\[  \\lim_{\\nu=\\infty} G_\\nu(x)=f(x)  \\]  sein, und wenn also  \\[  f_0(x)=G_1(x),\\quad f_\\nu(x)=G_{\\nu+1}(x)-G_\\nu(x)\\eqno (\\nu=1,2,\\dots)  \\]  gesetzt wird, so ist  \\[  f(x)=f_0(x)+f_1(x)+f_2(x)+\\cdots .  \\]  Aus den \u00fcber die Gr\u00f6ssen \\(a_\\nu\\) und \\(g_\\nu\\) gemachten Voraussetzungen folgt aber leicht, dass die unendliche Summe, durch welche \\(f(x)\\) dargestellt ist, in jedem endlichen Intervalle unbedingt und gleichm\u00e4ssig convergirt. Man hat also folgenden Satz:  ``Jede Function \\(f(x)\\) von der angegebenen Beschaffenheit l\u00e4sst sich auf mannigfaltige Weise darstellen in der Form einer unendlichen Reihe, deren Glieder ganze rationale Functionen von \\(x\\) sind; diese Reihe convergirt unbedingt f\u00fcr jeden endlichen Wert von \\(x\\), und gleichm\u00e4ssig in jedem Intervalle, dessen Grenzen endliche Gr\u00f6ssen sind.''  In betreff des ersten, oben angef\u00fchrten Satzes ist zu bemerken, dass die Abh\u00e4ngigkeit der Function \\(G(x)\\) von der positiven Gr\u00f6sse \\(k\\) nicht gen\u00fcgend leicht \u00fcbersehen werden kann. Um diesem Uebelstande zu begegnen, entwickelt Herr Weierstrass (in der zweiten Mitteilung) die Function \\(F(x, k)\\) in eine nach den Kugelfunctionen \\(P^{(0)}(x), P^{(1)}(x),\\dots \\) fortschreitende Reihe. Es ergiebt sich  \\[  F(x,k)=\\sum_0^\\infty {}_\\nu \\varphi_\\nu (k)P^{(\\nu)}(x),  \\]  wenn  \\[  \\varphi_\\nu(k)=\\frac{1}{2\\omega} \\int_{-\\infty}^{+\\infty} f_\\nu(ku)\\psi(u)du  \\]  und  \\[  f_\\nu(u)=\\frac{2\\nu+1}{2} \\int_{-1}^{+1} f(x'+u) P^{(\\nu)} (x')dx'  \\]  gesetzt wird. Nun kann die Function \\(G(x)\\) gleich \\(\\sum_0^\\infty{}_\\nu\\varphi_\\nu(k) P^{(\\nu)}(x)\\) gew\u00e4hlt werden, und von den Coefficienten \\(\\varphi_\\nu(k)\\) l\u00e4sst sich zeigen, dass sie stetige Functionen von \\(k\\) sind, und dass es f\u00fcr jeden einzelnen Coefficienten eine Grenze giebt, welche sein absoluter Betrag f\u00fcr keinen Wert von \\(k\\) \u00fcberschreitet. Da in dem in Rede stehenden Satze die Ver\u00e4nderliche \\(x\\) auf ein endliches Intervall beschr\u00e4nkt wurde, so ist klar, dass der Satz auch noch gilt, wenn von der Function \\(f(x)\\) nur vorausgesetzt wird, dass sie f\u00fcr jeden endlichen reellen Wert von \\(x\\) einen bestimmten endlichen und mit \\(x\\) sich stetig \u00e4ndernden Wert habe.  Besitzt die Function \\(f(x)\\) die reelle Periode \\(2c\\), so wird \\(F(x, k)\\) dieselbe Periode haben und folglich in eine f\u00fcr alle complexen Werte von \\(x\\) convergirende Fourier'sche Reihe entwickelbar sein. Diese Entwickelung lautet folgendermassen:  \\[  F(x,k)=A_0+2\\sum_1^\\infty {}_\\nu \\varphi\\left( \\frac{nk\\pi}{c} \\right) \\left\\{ A_n\\cos \\frac{n\\pi}{c}\\;x + A_n' \\sin\\frac{n\\pi}{c}\\;x \\right\\},  \\]  wobei  \\[  \\varphi(v)=\\frac{1}{2\\omega} \\int_{-\\infty}^{+\\infty} \\psi(u) e^{-uvi}du,  \\]   \\[  A_n=\\frac{1}{2c} \\int_{-c}^{+c} f(x')\\cos\\frac{n\\pi}{c}\\;x'dx',  \\]   \\[  A_n'=\\frac{1}{2c} \\int_{-c}^{+c} f(x')\\sin\\frac{n\\pi}{c}\\;x'dx'  \\]  gesetzt ist. Bildet man die Summe der ersten \\(n\\) Glieder dieser Fourier'schen Reihe und vergleicht damit den Wert von \\(f(x)\\), so erh\u00e4lt man den Satz:  ``Ist \\(f(x)\\) eine f\u00fcr jeden reellen Wert von \\(x\\) eindeutig definirte, durchweg stetige und reell-periodische Function, so l\u00e4sst sich nach Annahme einer beliebig kleinen positiven Gr\u00f6sse \\(g\\) auf mannigfaltige Weise eine endliche Fourier'sche Reihe herstellen, welche sich der Function \\(f(x)\\) so genau anschliesst, dass der Unterschied zwischen beiden Functionen f\u00fcr keinen Wert von \\(x\\) mehr als \\(g\\) betr\u00e4gt.''  Aus diesem Satze folgt nun durch ein \u00e4hnliches Verfahren, wie es schon oben angewandt wurde, der folgende Satz:  ``Jede Function \\(f(x)\\) von der soeben angegebenen Beschaffenheit l\u00e4sst sich, wenn \\(2c\\) die primitive Periode derselben ist, darstellen in der Form einer Summe, deren Glieder s\u00e4mtlich endliche Fourier'sche Reihen mit der Periode \\(2c\\) sind. Diese Reihe convergirt unbedingt f\u00fcr jeden Wert von \\(x\\) und gleichm\u00e4ssig in jedem endlichen Intervalle.''  Aus der Entwickelung von \\(F(x, k)\\) ergiebt sich noch folgende Darstellung dieser Function:  \\[  F(x,k)=\\frac{1}{2c} \\int_{-c}^{+c} f(x') \\chi\\left( \\frac{x-x'}{c}\\;\\pi; \\frac{k\\pi}{c} \\right) dx',  \\]  wo  \\[  \\chi(x,v)=1+2\\sum_1^\\infty {}_n \\varphi(nv) \\cos nx  \\]  zu setzen ist. Die besondere Annahme \\(\\psi(x) = e^{-x^2}\\) liefert eine schon in Fourier's Theorie analytique de la chaleur vorkommende Formel. Schliesslich wird noch eine bemerkenswerte allgemeine Darstellung einer willk\u00fcrlichen periodischen Function \\(f(x)\\) erhalten, wenn man in dem f\u00fcr \\(F(x,k)\\) gefundenen Integrale die Gr\u00f6sse \\(k\\) dadurch zum Verschwinden bringt, dass man  \\[  k=\\frac{c}{\\pi} \\cdot \\frac{2\\sqrt{m\\log(n+1)}}{n+1}  \\]  setzt und die ganze Zahl \\(n\\) in's Unendliche wachsen l\u00e4sst.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1543947$67A0A4BB-A82B-44D5-96E4-04AD8AF73892","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"2e8aac6473e24fd89a35b72e2e3af4914f3103ed","datavalue":{"value":"41A10","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1543947$CBD62504-517E-4130-9EE4-53A59E8CD62E","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"420c721aa841b62396a405ab7bd03b5ed466ed48","datavalue":{"value":"42A10","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1543947$3DDD8948-A767-415E-9D81-49564DFBCB5B","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"de6f5df23cbc00132fac30a9b1c3a81e978893a9","datavalue":{"value":"2700228","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1543947$E89F93EB-F0C6-419A-82E4-76EC183D66A2","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"8b970285a24af4d32bc052a45ab788ba077ce4e1","datavalue":{"value":"Weierstrass' theorem","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1543947$0C820AFE-3290-4582-B37B-77111D818F04","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1543947$0CE07591-FA9A-4E2E-87D1-3427CFB3C7DC","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"On the analytic representability of so called arbitrary functions of a real variable.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/On_the_analytic_representability_of_so_called_arbitrary_functions_of_a_real_variable."}}}}}