{"entities":{"Q1545864":{"pageid":1556604,"ns":120,"title":"Item:Q1545864","lastrevid":67809360,"modified":"2026-04-12T19:47:27Z","type":"item","id":"Q1545864","labels":{"en":{"language":"en","value":"Theorie der trilinearen Verwandtschaft ebener Systeme. II. Artikel. Die orientirte Lage."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2702269"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1545864$CA8B9B4A-E223-46F5-8F60-3C09804D1AA8","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"892979e36daa6c6c5a664c8b5ddc680c18d70c24","datavalue":{"value":{"text":"Theorie der trilinearen Verwandtschaft ebener Systeme. II. Artikel. 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F. d. M. XV. 1883. 501., JFM 15.0501.02)  Die Centralprojectionen eines r\u00e4umlichen Systems aus drei Centren auf drei Ebenen, welche nur einen Punkt gemein haben, bilden drei trilineare ebene Systeme in orientirter Lage. Es fragt sich, ob, wenn drei trilineare Systeme durch die auftretenden Projectivit\u00e4ten definirt sind, diese auch stets in orientirte Lage \u00fcbergef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Diese Frage ist zu bejahen. Man kann zun\u00e4chst, ausgehend von drei orientirten Systemen, dieselben in unendlich viele andere orientirte Lagen bringen; die r\u00e4umlichen Systeme, welche diesen Lagen einzeln entsprechen, sind dann unter sich collinear. Behufs Ausf\u00fchrung dieser Transformation vereinige man drei beliebige einander zugeordnete Punkte \\(a,a',a''\\) im neuen Schnittpunkt der Grundebenen; dann giebt es noch acht verschiedene orientirte Lagen, entsprechend acht Combinationen von paarweise congruenten sich entsprechenden Punktreihen durch \\(A\\) derart dass die Vereinigung eines solchen Paares einen sp\u00e4tern Grundschnitt darstellt. Diese Lagen sind nicht immer reell vorhanden; die Kriterien f\u00fcr die Realit\u00e4t werden angegeben durch Abgrenzung des ``g\u00fcnstigen Gebiete'' solcher Punkte \\(a\\) und \\(a'\\) auf den bez\u00fcglichen Geraden \\(g\\) und \\(g'\\), f\u00fcr welche der zugeordnete Punkt \\(a''\\) auf \\(g''\\) reelle L\u00f6sungen liefert.  Besonders einfach gestaltet sich die Herstellung der orientirten Lage f\u00fcr ein unendlich fernes Tripel \\(a, a', a''\\), welches sich stets ermitteln l\u00e4sst. Denn auf drei beliebigen nicht einander zugeordneten Geraden \\(r,s',t''\\) giebt es stets ein und nur ein Tripel zugeordneter Punkte, welche man als Schnittpunkte der bestimmten, je zweien von \\(r,s',t''\\) zugeordneten Geraden, mit der jedesmaligen dritten erh\u00e4lt. Im vorliegenden Falle w\u00e4ren zu \\(r,s',t''\\) die unendlich fernen Geraden der Grundebenen zu nehmen. Nennt man die Linien, welche mit je zweien von ihnen ein Tripel bilden, die ``Fluchtlinien'' der Ebenen, so sind die gesuchten Punkte die unendlich fernen der Fluchtlinien. In der jetzt herzustellenden orientirten Lage sind die Grundschnitte parallel.  Diese Grundschnitte k\u00f6nnen auch noch vereinigt werden; denn es zeigt sich, dass im allgemeinen vier Tripel congruenter Punktreihen vorhanden sind, welche einzeln zur Axe des B\u00fcschels der drei Ebenen Verwendung finden k\u00f6nnen. Endlich ist es zul\u00e4ssig, die Ebenen noch durch Drehung um die Axe zur Deckung zu bringen, wodurch eine ebene trilineare Verwandtschaft erzielt wird, wesentlich verschieden von der bekannten collinearen: Bei jener schneiden sich die Verbindungslinien dreier Punkte eines Tripels mit ihren bez. Centren in einem Punkte des Originals, bei dieser gehen die Verbindungslinien entsprechender Punkte durch das Collineationscentrum.  Die Vereinigung der Ebenen kann auf vier verschiedene Arten geschehen; eine neue Lage geht aus einer gegebenen durch Drehung einer Ebene um \\(180^\\circ\\) hervor; folglich k\u00f6nnen drei trilineare ebene Systeme im allgemeinen auf 4.4=16 verschiedene Arten in orientirte Lage in einer und derselben Ebene mit gemmeinschaftlichem Grundschnitt gebracht werden.  Aus den mitgeteilten Constructionen ist zu entnehmen, dass die Herstellung einer solchen Lage stets herbeigef\u00fchrt werden kann, wie auch die Projectivit\u00e4ten der Kernstrahleub\u00fcschel gegeben sein m\u00f6gen, daraus folgt die bejahende Antwort der anfangs aufgeworfenen Frage; eine Discussion der Bestimmungsst\u00fccke f\u00fchrt zu dem Resultat: Drei projectiv-trilineare Systeme sind bestimmt durch die sechs Kernpunkte und zwei Tripel zugeordneter Punkte, welche willk\u00fcrlich gew\u00e4hlt werden k\u00f6nnen, mit der Beschr\u00e4nkung, dass von den in einer Ebene liegenden zwei Tripelpunkten und zwei Kernpunkten keine drei in gerader Linie liegen d\u00fcrfen.  Kn\u00fcpft man den Begriff der orientirten Lage an die blosse Bedingung der perspectivischen Lage der gegnerischen Kernstrahlenb\u00fcschel, so ist auch eine solche Lage als eine orientirte zu bezeichnen, wo in einer und derselben Ebene je zwei gegnerische Kernstrahlenb\u00fcschel perspectivisch sind, ohne dass die perspectivisehen Durchschnitte (Grundschnitte) durch einen Punkt gehen. Hier k\u00f6nnen insbesondere bei der ebenen Orientirung in diesem weitern Sinne'' die Hauptaxen und also s\u00e4mtliche Kernpunkte in gerade Linie r\u00fccken. An diese Lage sollen weitere Artikel ankn\u00fcpfen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1545864$FD99D80B-85E8-4F20-98A5-4DB583D6E47B","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"a67397f3fb3c4cfed5152bf9432be0a56f2829ea","datavalue":{"value":"2702269","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1545864$45083BF8-A014-47AA-80B5-C46FCB666046","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"67a24a7d293761a3988f7f62918e9afb9e370f69","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1482455,"id":"Q1482455"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1545864$68686B0C-B8DB-4D7D-8583-C208DC80C1D5","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1545864$B4E3C073-ECF9-413A-B52F-A313D0BC5C23","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Theorie der trilinearen Verwandtschaft ebener Systeme. 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