{"entities":{"Q1546129":{"pageid":1556869,"ns":120,"title":"Item:Q1546129","lastrevid":70675425,"modified":"2026-04-13T16:05:58Z","type":"item","id":"Q1546129","labels":{"en":{"language":"en","value":"Ueber die Fl\u00e4chen vierter Ordnung mit einem dreifachen Punkte."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2702541"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1546129$D5EA91DF-02B6-44D0-9178-281123EF492E","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"32ef6dba1fce088db32aa22bc103ed89552fcd07","datavalue":{"value":{"text":"Ueber die Fl\u00e4chen vierter Ordnung mit einem dreifachen Punkte.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1546129$E725DDE1-515D-44D7-BA60-CD08E321FE66","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"61bfa4d2e122ff6d2946cc78de98f4eba4c0b97f","datavalue":{"value":"16.0705.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1546129$8AE2C0E9-0678-4D07-BB67-E321BD446A09","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"3d5eff7ccc066185d42941302f2084a850ae0a5a","datavalue":{"value":"10.1007/BF01446444","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1546129$39EB89D2-A20D-4B9D-981C-77FF0D6D9C3F","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"9770a85162348e333d17ba2d4aa8ee258893d802","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":569387,"id":"Q569387"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1546129$D26ED623-C751-40F5-B154-28DF44C61EB2","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"7016073dc3661ad2b8fcf740b72e135f31d59f23","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":166142,"id":"Q166142"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1546129$B2C2570A-B8C0-4253-9F54-815826A7D916","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"96ccbcdb216404924e6dd99ce2acf09660599fb1","datavalue":{"value":{"time":"+1883-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1546129$B887452E-468F-4E26-8854-77FFAFF4B8D6","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"7162211abad479a5c77706cb2f3d79f3850226ca","datavalue":{"value":"Die Fl\u00e4chen \\(n^{\\text{ter}}\\) Ordnung mit einem \\((n-1)\\)-fachen Punkte \\(O\\) stellen sich, wenn man den Coordinatenanfang in diesen Punkt legt, durch Gleichungen von der Form  \\[ (\\text{I} ) \\quad u_n+\\sigma u_{n-1}=0 \\]  dar, wo \\(u_n\\) und \\(u_{n-1}\\) homogene Functionen \\(n^{\\text{ten}}\\) und \\((n-1)^{\\text{ten}}\\) Grades der gew\u00f6hnlichen Coordinaten sind, so dass \\(u_n=0\\) und \\(u_{n-1}=0\\) Kegel \\(n^{\\text{ten}}\\) und \\((n-1)^{\\text{ten}}\\) Grades darstellen, deren Scheitel im Anfangspunkt liegen. Diese Kegel haben im allgemeinen \\(n(n-1)\\) erzeugende Gerade gemein, welche, wie man ohne weiteres erkennt, auch auf der durch die Gleichung (I) dargestellten Fl\u00e4che liegen. Dieses allgemeine Gesetz hat nat\u00fcrlich noch manche anderen Analogien f\u00fcr die charakterisirten Fl\u00e4chen zur Folge. Der Herr Verfasser h\u00e4lt es deshalb f\u00fcr zweckm\u00e4ssig, dieser Fl\u00e4chengattung einen besonderen Namen zu geben, und zwar nennt er sie ``Monoide'' \\(n^{\\text{ten}}\\) Grades, und jene \\(n(n-1)\\) Geraden der Fl\u00e4che, welche durch den \\((n-1)\\)-fachen Punkt hindurchgehen, nennt er die Hauptgeraden. Er hat sich nun in der vorliegenden Arbeit die Aufgabe gestellt, die gestaltlichen Verh\u00e4ltnisse der Monoide vierten Grades ohne und mit Singularit\u00e4ten eingehend zu untersuchen. Ein solches Monoid, von dem im Folgenden ohne weiteren Zusatz des Grades gesprochen werden wird, besitzt 12 Hauptgerade \\(g_1,g_2,\\dots,g_{12}.\\)  Die Gleichung (I) enth\u00e4lt 24 Constante. Von den 12 Hauptgeraden k\u00f6nnen im allgemeinen neun beliebig angenommen werden. Durch diese ist der Kegel dritten Grades bestimmt, auf welchem dann noch zwei weitere Gerade beliebig gew\u00e4hlt werden k\u00f6nnen; alsdann ist die zw\u00f6lfte bestimmt. Man kann nun noch \u00fcber vier Constante verf\u00fcgen, und demgem\u00e4ss noch vier nicht in einer Ebene liegende Punkte der Fl\u00e4che willk\u00fcrlich geben; dann ist dieselbe bestimmt.  Jede der 66 Ebenen, welche durch je zwei Hauptgerade der Fl\u00e4che gehen, schneidet das Monoid noch in einem Kegelschnitt \\(K_{1,2},K_{1,3},\\) etc.; diese 66 Kegelschnitte gehen s\u00e4mtlich durch \\(O\\). Ferner schneiden sich je zwei von ihnen, welche keinen Index gemeinsam haben, noch in einem andern Punkte. Durch je f\u00fcnf der zw\u00f6lf Hauptgeraden l\u00e4sst sich ein Kegel zweiten Grades legen. Dieser hat mit dem Monoid noch eine Curve dritter Ordnung \\(C_3\\) Gemein, welche einfach durch \\(O\\) geht. Es giebt 792 solcher Curven, jede durch f\u00fcnf Indices bestimmt. Nimmt man irgend zwei \\(C_3\\) mit ganz verschiedenen Indices, so schneiden sie sich noch in f\u00fcnf Punkten, man kann deshalb durch sie eine Fl\u00e4che zweiten Grades legen, welche noch denjenigen \\(K_{h,i}\\) aus dem Monoid ausschneidet, der mit ihnen keinen Index gemein hat. In \u00e4hnlicher Weise k\u00f6nnen Resultate durch die Betrachtung der Kegelb\u00fcschel durch vier Hauptgerade und gewisser Kegel dritter Ordnung gewonnen werden. Ein Monoid (vierter Ordnung) kann auch Gerade besitzen, welche nicht durch \\(O\\) gehen, und zwar dann und nur dann, wenn drei Hauptgerade in einer Ebene liegen, welche eben durch jene Geraden gehen. Es wird gezeigt, dass solcher Geraden h\u00f6chstens 19 existiren k\u00f6nnen; und es wird ein derartigens Monoid thats\u00e4chlich bestimmt. Weiter wird die Zahl der sechsfach und f\u00fcnffach Ber\u00fchrenden (sechstactischen und f\u00fcnftactischen) Ebenen bestimmt.  Nach diesen Betrachtungen werden zun\u00e4chst die Singularit\u00e4ten untersucht, welche ausserhalb des dreifachen Punktes liegen.  Ein ausserhalb \\(O\\) liegender Knotenpunkt ist dann und nur dann vorhanden, wenn mindestens zwei von den zw\u00f6lf Hauptgeraden zusammenfallen, also die Kegel \\(u_3=0\\) und \\(u_4=0\\) l\u00e4ngs derselben einen gew\u00f6hnlichen Contact haben, und er liegt auf dieser (doppelt gedachten) Hauptgeraden. Fallen \\(\\xi\\) Gerade zusammen, so dass also die Schnittcurven der Kegel mit einer beliebigen Ebene eine \\(\\xi\\)-punktige Ber\u00fchrung haben, so hat die Fl\u00e4che einen biplanaren Knoten von der Ordnung \\(\\xi\\) (d. h. einen solchen, der die Klassenzahl um \\(\\xi\\) erniedrigt); ein uniplanarer Knoten kann nicht eintreten, ohne dass das Monoid eine Doppelgerade besitzt, also auch eine Singularit\u00e4t im Punkte \\(O\\). Es wird nun eine einfache Regel \u00fcber das gleichzeitige Auftreten der genannten Singularit\u00e4ten aufgestellt. Zerlegt man n\u00e4mlich die Zahl 12 auf ganz beliebige Art in Summanden, so hat man eine dieser Zerlegung entsprechende Form von Monoiden, bei welcher jedem Summanden \u00fcber 1 ein Knoten entspricht, und zwar jedem Summanden 2 ein gew\u00f6hnlicher, jedem Summanden 3 ein biplanarer Knoten dritter Ordnung etc. Da z. B. \\(12=5+3+2+1+1\\), so giebt es Monoide mit einem gew\u00f6hnlichen und zwei biplanaren Knoten von den Ordnungen 3 und 5. Es werden die Gestalten derartiger Monoide z. B. mit sechs gew\u00f6hnlichen Knoten (d. i. einer Fl\u00e4che, welche sich als specieller Fall des Cayley'schen Symmetroids erweist) u. a. eingehender untersucht.  Um die Discussion der gestaltlichen Verh\u00e4ltnisse weiter durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen, f\u00fchrt der Herr Verfasser noch folgenden Begriff ein. Zwei algebraische Fl\u00e4chen sind gestaltlich gleich, wenn sie durch stetige Aenderung der Constanten ihrer Gleichungen in einander \u00fcbergef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, ohne dass w\u00e4hrend der Ueberf\u00fchrung eine Singularit\u00e4t verschwindet, oder eine neue auftritt. Eine solche Aenderung wird kurz als eine stetige algebraische Aenderung bezeichnet. Es zeigt sich dann das folgende Gesetz. Alle Monoide vierter Ordnung, welche die gleichen Hauptgeraden besitzen, zerfallen in zwei Gruppen. Die Monoide jeder Gruppe sind gestaltlich gleich. Die eine Gruppe besteht aus Spiegelbildern der andern.  Mit H\u00fclfe dieses Gesetzes k\u00f6nnen alle Monoide mit gleichem Tangentialkegel in \\(O\\), also \\(u_3 =0,\\) gestaltlich verglichen werden, indem man den Hauptgeraden alle m\u00f6glichen Lagen erteilt. Es ist dann noch n\u00f6tig, die Monoide mit verschiedenen Tangentialkegeln in \\(O\\) zu vergleichen, wobei ein Hauptunterschied der ist, ob dieser Kegel \\(u_3=0\\) einteilig oder zweiteilig ist. Dies entscheidet nebst der Lage der Hauptgeraden die Gestalt. An der Hand dieser H\u00fclfsmittel wird nun die sehr eingehende Discussion zun\u00e4chst der Monoide ohne Singularit\u00e4t in \\(O,\\) dann derjenigen mit solchen Singularit\u00e4ten durchgef\u00fchrt. Den Schluss dieser Betrachtungen bildet die Untersuchung der Regelfl\u00e4chen vierter Ordnung mit einer dreifachen Geraden und die der Steiner'schen Fl\u00e4che.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1546129$68B55647-1C15-4E95-8D3E-30CF555E6E16","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"56e4bb8b2d3810a9bd938b8609509478f078ff6c","datavalue":{"value":"14J17","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1546129$764C2164-9D5A-4704-BEDE-73BB404DCD43","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"f2e2af54a588ff4782afa3549b5b44df0bf752d3","datavalue":{"value":"2702541","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1546129$DCF543D7-240F-4328-89A4-3D0724909EB1","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1546129$F574A7D9-C859-4E19-A6C1-310FE60F8F97","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"4f9c2beb9a4eb62604e67dbf50a8f50b53ad15f9","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.1007/bf01446444","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1546129$F49712B5-DFAF-4637-A652-4D8C5E7AA213","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"0775f1c5f41c5dac059584f4d871c3242f51708c","datavalue":{"value":"W2068307281","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1546129$EFC454F0-C049-4559-91E4-4FE988FE9DC4","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Ueber die Fl\u00e4chen vierter Ordnung mit einem dreifachen Punkte.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Ueber_die_Fl%C3%A4chen_vierter_Ordnung_mit_einem_dreifachen_Punkte."}}}}}