{"entities":{"Q1546903":{"pageid":1557643,"ns":120,"title":"Item:Q1546903","lastrevid":74290536,"modified":"2026-04-14T19:22:04Z","type":"item","id":"Q1546903","labels":{"en":{"language":"en","value":"Die physikalischen Grundlagen der Mechanik."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2704375"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1546903$1F8CFA4E-8DC9-4346-B9F4-F3B6186B44C4","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"9100a77ddaf41d627a42c3189eb15e7ee66aa1b0","datavalue":{"value":{"text":"Die physikalischen Grundlagen der Mechanik.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1546903$B870FC59-F04B-47AA-99BC-57BAC963C3B1","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"7e3f7dd035af63a75989ee36a84e806fba3ffb00","datavalue":{"value":"15.0760.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1546903$5421BD37-0EF9-4FDE-AFDC-6FBADA5ADD13","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"490d1aae9bfbd9d7eb32f3cd5e298bd042e0c7ca","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1546902,"id":"Q1546902"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1546903$660DFAF7-65F2-447B-9645-07E44EBAA241","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"96ccbcdb216404924e6dd99ce2acf09660599fb1","datavalue":{"value":{"time":"+1883-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1546903$EF529DF2-9B37-4C20-AAAF-A20817330852","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"ae0c47e56413b297cae88f00b90e73467745911e","datavalue":{"value":"Die analytische Mechanik muss physikalische Grundlagen haben. Diese Erfahrungsthatsachen nennt man die Principien der Mechanik im strengeren Sinne. Gew\u00f6hnlich werden deren drei angef\u00fchrt, n\u00e4mlich 1) das Galilei'sche oder Tr\u00e4gheitsprincip, 2) das Unabh\u00e4ngigkeitsprincip, 3) das Prinzip der Wechselwirkung. Abschnitt I. Das Galilei'sche Princip. Dieses Princip leidet in der Form, wie es gew\u00f6hnlich ausgesprochen wird, zun\u00e4chst an dem Mangel eines Bezugssystems der Bewegung. C. Neumann hat diesen Mangel durch seinen K\u00f6rper Alpha, Mach durch Beziehung auf das ganze Fixternsystem zu beseitigen gesucht. Die Gedanken beider finden sich schon implicite bei Newton und Euler. Die M\u00e4ngel dieser Abh\u00fclfeversuche werden auseinander gesetzt. Abschnitt II. Ermittelung des den Gleichungen der Physik zu Grunde liegenden Coordinatensystems. Die Aufgabe dieses Capitels ist folgende: ``Es soll dasjenige Coordinatensystem physikalisch bestimmt werden, f\u00fcr welches das Galilei'sche Princip in der Newton'schen Form G\u00fcltigkeit hat.'' Translationsbewegung kann als eine absolute nicht nachgewiesen werden, sondern ist immer eine relative. F\u00fcr die Rotationsbewegung dagegen ist in dem Foucault'schen Versuch, sowie in den sonstigen Gyroskopen ein Mittel gefunden, sie auch als absolute nachzuweisen. Von dem fraglichen Bezugssystem aber muss vor allen Dingen gefordert werden, dass es von unver\u00e4nderlichen Richtung sei, und zwar absolut, so dass diese Eigenschaft durch physikalische Beobachtung erkannt werden kann. Diese Forderung l\u00e4sst sich f\u00fcr die Translation nur in negativer Form ausdr\u00fccken. Das Galilei'sche Princip gestaltet sich danach folgendermassen: ``Ein materieller Punkt, der keiner fremden Einwirkung unterworfen ist und keine Drehbewegung vollf\u00fchrt, in gerader Linie und mit constanter Geschwindigkeit.'' Solch' ein K\u00f6rper heisst Fundamentalk\u00f6rper und ein mit ihm verbundenes Coordinatensystem Fundamental-Coordinatensystem. Daraus ergiebt sich dann folgender Satz: ``Jedes aus den f\u00fcr ein bestimmtes Fundamental-Coordinatensystem aufgestellten Differentialgleichungen der Bewegung hergeleitete Resultat, das von den Werten der Integrationsconstanten unabh\u00e4ngig ist, gilt auch f\u00fcr jedes beliebige andere, dem ersten parallele Coordinatensystem in gleicher Weise.'' Zum Schluss wird auf den Unterschied zwischen dem physikalischen und geometrischen Coordinatensystem aufmerksam gemacht. Abschn. III. Historisch-kritische Umschau. Die Besprechung erstreckt sich, von C. Neumann und Mach abgesehen, die schon erw\u00e4hnt wurden, auf Euler, Pemberton (den Herausgeber Newton's), Laplace, Poisson, Comte, Lagrange, Narr, Riemann, Jacobi, Thomson und Tait, Kirchoff, Schell, Poinsot, Maxwell, Clausius und D\u00fchring. Abschn. IV. Die Zeitmessung. Ein zweiter Mangel in der gew\u00f6hnlichen Formulirung des Galilei'schen Principes ist die Nichtber\u00fccksichtigung des Fundamentes der Zeitmessung, wie sie in der Bezeichnung der ``gleichf\u00f6rmigen Bewegung'' liegt. Diesen Mangel hat bereits D'Alembert bemerkt und Poisson in klarer und \u00fcbersichtlicher Weise gehoben. C. Neumann's Versuch, diese Schwierigkeit zu l\u00f6ssen, ist in Folge einer zu weiten Definition nicht gelungen. Besprochen werden noch weiter die Ansichten von Schell, Maxwell und Laplace \u00fcber diesen Punkt. Abschn. V. Kraft und Masse. Masse wird als diejenige Eigenschaft der materiellen K\u00f6rper definirt, zufolge welcher diese als Glieder gleichwertiger Beschleunigungssysteme verschieden grosse Beschleunigungen annehmen, w\u00e4hrend Kraft die Eigenschaft materieller Systeme ist, zufolge welcher bei gewissen Configurationen der Lage und der Geschwindigkeitsvectoren ihrer Glieder diese (s\u00e4mtlich oder zum Teil) Bechleunigungen annehmen. Der Begriff der Gravitation wird einer besonderen Besprechung unterzogen. Den Schluss bildet wieder die Besprechung der Ansichten von Euler, W\u00fcllner, Kirchoff, Schell, Mach und Herwig. Abschnitt VI. Das Unabh\u00e4ngigkeitsprincip. Dasselbe wird folgendermassen formulirt: ``Wenn ein materieller Punkt gleichzeitig der Wirkung mehrerer Kr\u00e4fte unterworfen ist, so tritt die jeder Kraft entsprechende Beschleunigung unabh\u00e4ngig von den gleichzeitigen Beschleunigung der andern Kr\u00e4fte auf, weshalb der Punkt diejenige Beschleunigung annimmt, welche aus den einzelnen gegebenen Beschleunigungen nach den Regeln der Parallelogramm-Construction folgt.'' Nach Charakterisirung dieses Satzes als Erfahrungssatzes folgt wiederum eine Besprechung der Ansichten anderer Mathematiker, besonders Newton's und Poisson's. Abschn. VII. Das Princip der Wechselwirkung. ``Alle Kr\u00e4fte eines Beschleunigungssystemes treten paarweise auf in der Art, dass zwei zu einem Paare geh\u00f6rende Kraftvectoren gleiche Gr\u00f6sse und Richtung, aber entgegengesetzten Sinn haben.'' Der letzte, Abschn. 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