{"entities":{"Q1548065":{"pageid":1558805,"ns":120,"title":"Item:Q1548065","lastrevid":43199860,"modified":"2025-07-22T06:56:50Z","type":"item","id":"Q1548065","labels":{"en":{"language":"en","value":"Zur Geschichte und Theorie der elementaren Abbildungsmethoden."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2705571"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1548065$12253B59-6A68-468F-A459-501642E2CA99","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"75be4e3f7ebf7481f3fbe0463e939d7015e458c6","datavalue":{"value":{"text":"Zur Geschichte und Theorie der elementaren Abbildungsmethoden.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1548065$2416E119-9482-4547-B381-CF2C077EB943","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"f0f26b1baead09690c18572459f591ae6d5f0d60","datavalue":{"value":"14.0485.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1548065$0D525DDE-D040-43BE-B291-D790379D2470","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"c8f60c46afa95898a0e17ad9be6b7f70618b2107","datavalue":{"value":{"time":"+1882-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1548065$3AA83546-CC03-41B4-9D99-D0C5DE35F71A","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"8eaa7252b38d3a61f2c2acae344787b12d26d186","datavalue":{"value":"Unter elementaren Abbildungs- (Projections-) Methoden sind hier die sich an den nat\u00fcrlichen Sehvorgang anschliessenden verstanden. Zun\u00e4chst werden die verschiedenartigen Anforderungen besprochen, die an diese Abbildungen zu stellen sind, je nachdem sie mathematischen, technischen oder k\u00fcnstlerischen Zwecken dienen sollen. Die beiden letzteren f\u00fchrten schon bei den Griechen zu einer gewissen, wenn auch mathematisch rohen perspectivischen Raumanschauung. Besondere Wichtigkeit verdient des Weiteren die k\u00fcnstlerische (Hoch - und Flach-) Reliefbildnerei vom Alterthum bis in die neuere Zeit, die unbewusst gewisse mathematische Constructionsregeln involvirt. Hieran kn\u00fcpft sich die Er\u00f6rterung der Streitfrage, ob und in wie weit die geometrischen Regeln der Reliefperspective dem K\u00fcnstler \u00fcberhaupt n\u00fctzlich seien (da ja in praxi das Projectionscentrum ein stets bewegliches ist), das zu Gunsten der Geometrie entschieden wird. Dabei wird die weniger bekannte Tatsache erw\u00e4hnt, dass ein Maler Breysig die Regeln dieser Reliefperspective schon 24 Jahre vor Poncelet (wenn auch in unmathematischer Form) aufgestellt hat, was letzterer erst anerkannte, sp\u00e4ter aber wieder in Abrede stellte. Der Herr Verfasser macht \u00fcbrigens darauf aufmerksam, wie man die oft ger\u00fcgten M\u00e4ngel dieser Perspective, d. h. ihre unnat\u00fcrlichen Schlagschatten und den Mangel an eigent\u00fcmlichen Schatten, durch geeignete Beleuchtung wenigstens theoretisch beseitigen kann.  Es folgen die Ansichten, die sich der Herr Verfasser im Verlauf seiner Lehrth\u00e4tigkeit \u00fcber den Vorgang der nat\u00fcrlichen Abbildung der Objecte im Auge gebildet hat, Ansichten, die sich den physiologisch-psychologischen Aufstellungen der neueren Zeit anschliessen. Mathematisch genommen erteilt er der Centralprojection vor den anderen den Vorzug, allgemeiner derjenigen Methode, die sich nur einer Projectionsebene bedient. Nunmehr wendet sich der Herr Verfasser zum Hauptgegenstande, zu der Frage, wie sich von der Centralprojection aus die Abbildung durch reciproke Radien und damit die ganze, von dieser Abbildung ja beherrschte Geometrie der Kreis- und Kugelsysteme behandeln lasse. Die Antwort lautet ``mittelst der Cyklographie'', d. h. mittelst der Abbildung der Punkte des Raumes auf die Kreise einer festen Ebene, indem jedem Raumpunkte der Distanzkreis der Orthogonalprojection (des Punktes auf die Ebene) zugeordnet wird. Der Herr Verfasser giebt ein Selbstreferat \u00fcber sein unter dem Namen der ``Cyklographie'' neuerdings erschienenes Buch. Da \u00fcber letzteres in diesem Jahrbuch im folgenden Capitel referirt ist, so m\u00f6ge nur einiges Wenige hier hervorgehoben werden. Einer Geraden im Raume entspricht ein System von Kreisen mit einerlei Centrale und gemeinsamem Aehnlichkeitspunkt; das r\u00e4umliche Bild aller Kreise der festen Ebene durch einen, resp. zwei Punkte ist ein zur Ebene orthogonal-symmetrischer Kegel, resp. eine solche gleichseitige Hyperbel. Das Bild der Kreise mit demselben Orthogonalkreis ist ein gleichseitiges zur Ebene symmetrisches Rotationshyperboloid etc. Die Durchdringungscurven der hier auftretenden Fl\u00e4chen sind nur Gerade und Kegelschnitte. Letztere treten hier einmal als Orte der Centra von sich nach gewissen, sehr mannigfaltigen Bedingungen bewegenden Kreis auf, andererseits als Centralprojection des Kreises, was zu ihren projectivischen Eigenschaften f\u00fchrt.  Zu der Methode der reciproken Radien (Inversion) gelangt man hierbei so. Zwei Kreise der festen Ebene bestimmen ein Kreisb\u00fcschel, dessen Bild eine gleichseitige Hyperbel ist. Der Durchstosspunkt der Hyperbelaxe und der Centrale des Kreisb\u00fcschels liefert durch die entsprechende Hyperbelordinate den einen der beiden Potenzkreise der gegebenen: in Bezug auf den Potenzkreis als Directrix sind dann die beiden gegebenen Kreise Bilder in der Inversion. Durch Drehung der Kreise in der Ebene um ihre Durchmesser gelangt man zur r\u00e4umlichen Inversion, umgekehrt beim R\u00fcckgang auf eine Dimension zur Involution. Als bezeichnendste Anwendung der Cyclographie dient die vom Herrn Verfasser noch vielfach erweiterte Figur des Feuerbach'schen Kreises.  Als Anhang treten noch zwei Erg\u00e4nzungen zum Vorigen auf: einmal wird der Dualit\u00e4t in der Cyklographie ihre wichtige Stelle zugewiesen, sodann die M\u00f6glichkeit der Ausdehnung der ganzen Betrachtungen auf den Raum von vier Dimensionen mitgeteilt, ein Gebiet, auf dem schon Herr Veronese mit Erfolg vorgeschritten war.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1548065$B4B14661-BF70-4416-9D39-CAA0BC660212","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"fe99764147dc293ad86e42c99b7baa2acfdab589","datavalue":{"value":"2705571","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1548065$45ADA5A7-22CB-40FC-B73A-A7FFEE92C35A","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"175b2ceed92db91d7b5f0829d8677328171985b4","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1463443,"id":"Q1463443"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1548065$2A1757A7-574E-4E21-923A-2D208BCCEBB1","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1548065$248EAA6F-19B6-4E2B-B11F-6397FE703D0B","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1548065","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1548065"}}}}}