{"entities":{"Q1549301":{"pageid":1560041,"ns":120,"title":"Item:Q1549301","lastrevid":70685865,"modified":"2026-04-13T16:09:14Z","type":"item","id":"Q1549301","labels":{"en":{"language":"en","value":"On the two spherical functions of Heine with arbitrary parameters and their invariable representation by definite integrals."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2706867"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1549301$45D712F1-DB53-4A38-8468-2B789E8FF823","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"70b7fa173c10514f11c3670d4973d66adc2653a9","datavalue":{"value":{"text":"On the two spherical functions of Heine with arbitrary parameters and their invariable representation by definite integrals.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1549301$E743F9FF-F873-4658-A9C6-6FF5E15E7FC4","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"2a85a4c2947cc49e2de23e66e6ec5596e795dfba","datavalue":{"value":"13.0395.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1549301$D9951B26-61DA-413A-9B44-649B9237B8F1","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"0eb0480e8b62180861b9bf14b210d9e671eb209c","datavalue":{"value":{"time":"+1881-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1549301$8EA8688B-0C54-4A4C-9B57-160A7DCA9CDC","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"dbb698b7bb21515ea33586382312cdb68177af84","datavalue":{"value":"Die vorliegende Ableitung der Hauptformeln aus der Theorie der Kugelfunctionen ist die erste Darstellung dieser Theorie, die sich nicht auf reelle ganzzahlige Werthe des Index beschr\u00e4nkt, sondern von vornherein f\u00fcr den Index eine beliebige Zahl annimmt. Zwar finden sich auch im Heine'schen Lehrbuche Ausdehnungen mancher Formeln auf beliebige Indices; aber dort treten derartige Erweiterungen nur nebenbei auf, die Annahme eines beliebigen Index bildet nicht, wie in der vorliegenden Arbeit, die principielle Grundlage, aus der die Formeln f\u00fcr ganzzahlige Indices nur als specielle F\u00e4lle folgen. Es handelt sich dabei auch nicht um Relationen, die den Kugelfunctionen als besonderen F\u00e4llen der hypergeometrischen Reihe zukommen, sondern um solche, die diesen Functionen anderen hypergeometrischen Reihen gegen\u00fcber eigent\u00fcmlich sind. Die angewandte Methode besteht wesentlich darin, dass sich der Verfasser von der Beschr\u00e4nkung auf geradlinige Integrationswege frei macht. Dadurch gelingt es ihm, auch f\u00fcr die Kugelfunctionen mit ganzzahligem Index zu zeigen, dass die verschiedenen Integraldarstellungen dieser Functionen, die Laplace'sche, Jacobi'sche, Dirichlet'sche, alle hinsichtlich der Lage des Integrationsweges in Bezug auf die kritischen Punkte wesentlich dieselben sind und nur in der zuf\u00e4lligen Form des Weges von einander abweichen. In Bezug auf die f\u00fcr beliebige Indices g\u00fcltigen Formeln kommt Herr Schl\u00e4fli zu manchen von den Heine'schen abweichenden Resultaten. Der Gang der Entwickelung und die haupts\u00e4chlichsten Resultate sind folgende: Der Verfasser beginnt mit der Definition der einfachen Kugelfunction \\(P^n\\) als einer ganzen homogenen Function \\(n^{\\text{ter}}\\) Ordnung der Coordinaten, welche der Potentialgleichung gen\u00fcgt. Daraus folgt eine Reiheentwickelung von \\(P^n\\), die nach fallenden Potenzen von \\(x\\) und steigenden von \\(x^2+z^2\\) fortschreitet; und indem die Coefficienten dieser Reihe durch ein Integral dargestellt werden, das \u00fcber einen um den Punkt Null geschlagenen Kreis sich estreckt, ergiebt sich die Laplace'sche Integralform. In dieser wird nun der ganzzahlige Index \\(n\\) durch die beliebige Zahl \\(a\\) ersetzt, ferner das Argument \\(x\\) zun\u00e4chst reel, positiv und gr\u00f6sser als 1 genommen.  Durch einfache Transformationen ergeben sich dann die folgenden beiden Integralformeln f\u00fcr \\(P^a(x)\\):  \\[ \\begin{aligned} & 1)\\quad P^a(x)= \\frac{1}{2i\\pi} \\int \\frac{1}{2^a} \\frac{(t^2-1)^a}{(t-x)^{a+1}}dt,\\\\ & 2)\\quad P^a(x)= \\frac{1}{2i\\pi} \\int s^a \\frac{ds}{w}, \\qquad (w^2= s^2-2sx+1). \\end{aligned} \\]  Der Integrationsweg f\u00fcr 1) ist ein mit dem Radius \\(\\root\\of{x^2-1}\\) um \\(x\\) beschriebener rechtl\u00e4ufiger Kreis, f\u00fcr 2) eine Doppelgerade, die von \\(x+\\root\\of{x^2+1}\\) zu \\(x-\\root\\of{x^2-1}\\) und zur\u00fcckl\u00e4uft, wobei aber \\(w\\) beim Hin- und R\u00fccklauf entgegengesetzte Vorzeichen hat. Aus 1) folgt, falls der reelle Teil von \\(a\\) zwischen -1 und 0 liegt, die Darstellung von \\(P^a(x)\\) als hypergeometrische Reihe, die nach Potenzen von \\((x- 1)\\) steigt, f\u00fcr einen ganzzabligen Wert von \\(a\\) ferner die Darstellung der Kugelfunction als vielfacher Differentialquotient. Aus 2) ergiebt sich eine Darstellung von \\(P^a(x)\\) als hypergeometrische Reihe, die nach Potenzen von  \\[ 2\\root\\of{x^2-1}(x+\\root\\of{x^2-1}) \\]  steigt, ferner eine dem Dirichlet'schen Integral analoge Darstellung von \\(P^a(x)\\) f\u00fcr beliebige \\(a\\), die f\u00fcr ganzzahlige \\(a\\) in das Dirichlet'sche Integral \u00fcbergeht. Aus 1) und 2) ergiebt sich ferner  \\[ \\text{3)} \\quad P^a(x)= P^{-(a+1)}(x), \\]  woraus der Verfasser auf die Unrichtigkeit der Heine'schen Darstellung von \\(P^a(x)\\) als fallende hypergeometrisehe Reihe schliesst (cf. Heine, Handbuch der Kugelfunctionen, \\(2^{\\text{te}}\\) Auflage, T. I. p. 38).  F\u00fcr die Kugelfunctionen zweiter Art werden die folgenden beiden Definitionen aufgestellt:  \\[ \\text{4)}\\quad Q^a(x)= \\frac{1}{2i\\sin{}(\\pi a)} \\int 2^a \\frac{(x-t)^a}{(t^2-1)^{a+1}}dt \\]  (Integrationsweg eine schleifenf\u00f6rmige Curve mit Doppelpunkt, und zwar geht derselbe rechtl\u00e4ufig um \\(x\\) und rechtl\u00e4ufig um das endliche Gebiet);  \\[ \\text{5)} \\quad Q^a(x)= \\frac{1}{2i\\sin{}(\\pi a)} \\int \\frac{1}{2^{a+1}} \\cdot \\frac{(t^2-1)^a}{(x-t)^{a+1}}dt \\]  (Integrationsweg \u00e4hnlich einer eigentlichen Lemniscate, und zwar geht derselbe r\u00fcckl\u00e4ufig um 1, rechtl\u00e4ufig um \\(-1\\)).  Aus 4) und 5) ergeben sich zwei verschiedene Entwickelungen von \\(Q^a(x)\\) nach fallenden Potenzen von \\(x\\), die beide in dir Form von hypergeometrischen Reihen gebracht werden.  Zwischen den Functionen \\(P\\) und \\(Q\\) findet die Beziehung statt:  \\[ \\text{6)} \\quad P^a(x)= \\frac{\\text{tg}(\\pi a)}{\\pi} [Q^a(x)-Q^{-(a+1)}(x)], \\]  womit \\(P^a\\) als Summe zweier fallender hypergeometrischer Reihen argestellt ist.   Nachdem weiter gezeigt ist, wie die Functionen \\(P\\) und \\(Q\\) modificirt werden, wenn das Argument \\(x\\) (das bisher reell und gr\u00f6sser als 1 war) gewisse Uml\u00e4ufe um das ganze Gebiet oder um die Pole +1 und \\(-1\\) macht, folgt eine Entwickelung dieser Functionen nach steigenden Potenzen des Arguments. Von den sich ergebenden Resultaten erw\u00e4hnen wir die folgenden:  \\[ \\text{7)}\\quad\\left\\{ \\begin{matrix} Q^a(x)= -\\frac i2 e^{-\\frac{i\\pi a}{2}} \\cdot \\frac{\\varGamma \\left( \\frac 12 \\right) \\varGamma \\left( \\frac{a+1}{2} \\right)}{\\varGamma \\left( \\frac a2+1 \\right)} \\cdot G \\\\ +e^{- \\frac{i\\pi a}{2}} \\cdot \\frac{\\varGamma \\left( \\frac 12 \\right) \\varGamma \\left( \\frac a2+1 \\right)}{\\varGamma \\left( \\frac{a+1}{2} \\right)} \\cdot H, \\\\ P^a(x)= \\cos{} \\left( \\frac{\\pi a}{2} \\right) \\cdot \\frac{\\varGamma \\left( \\frac{a+1}{2} \\right)}{\\varGamma \\left( \\frac 12 \\right) \\varGamma \\left( \\frac a2+1 \\right)} \\cdot G \\\\ +\\sin{}\\left( \\frac{\\pi a}{2}\\right) \\cdot \\frac{\\varGamma \\left( \\frac a2+1 \\right)}{ \\varGamma \\left( \\frac 32 \\right) \\varGamma \\left( \\frac{a+1}{2} \\right)} . H, \\end{matrix} \\right. \\]  wobei  \\[ \\begin{aligned} G & = F \\left( -\\frac a2, \\frac{a+1}{2}, \\frac 12, x^2 \\right), \\\\ H & = x.F \\left( - \\frac{a-1}{2}, \\frac a2+1, \\frac 32, x^2 \\right) \\end{aligned} \\]  ist, w\u00e4hrend \\(F\\) die hypergeometrische Reihe bezeichnet. Eliminirt man aus (7) \\(G\\) oder \\(H\\), so erh\u00e4lt man zwei Formeln, die sich f\u00fcr ganzzahlige \\(a\\) bei Heine finden, aber nicht in der Allgemeinheit, wie sie hier gelten. An die oben besprochene Entwickelung schliessen sich zwei andere n\u00e4ch steigenden Potenzen von \\(x^2-1\\), resp. nach fallenden von \\(x+\\root\\of{x^2-1}\\). Sodann folgen Entwickelungen der Ausdr\u00fccke  \\[ (x+\\root\\of{x^2-1})^n\\quad \\text{und}\\quad (x+\\root\\of{x^2-1})^{-n} \\]  nach Kugelfunctionen. Wir erw\u00e4hnen hier nur das folgende Resultat:  \\[ (x+\\root\\of{x^2-1})^a= \\sum^{m=\\infty}_{m=0} B_m.Q^{2m-2-1}(x), \\]   \\[ B_m= -\\frac{a \\left( a-2m+ \\frac 12 \\right)}{2\\pi} \\cdot \\frac{\\varGamma \\left( m-\\frac 12 \\right) \\varGamma \\left( m-a- \\frac 12 \\right)}{m!\\varGamma (m-a+1)}. \\]  Ferner ist, wenn \\(m\\) eine negative oder positive ganze Zahl ist,  \\[ \\frac{1}{2i\\pi} \\int Q^a(x)Q^{-a-1+m}(x)dx= 0\\quad\\text{(Weg um}\\;-1\\;\\text{und } +1), \\]  w\u00e4hrend dasselbe Integral f\u00fcr \\(m= 0\\) den Wert hat:  \\[ -\\frac{1}{2a+1} \\cdot \\frac{\\pi}{\\text{tg}(\\pi a)}. \\]  Endlich l\u00e4sst sich auch sin\\((a\\vartheta )\\) in eine Reihe von Kugelfunctionen der Form \\(P^{2m-a-1}(\\cos{}\\vartheta )\\) entwickeln, wobei \\(m\\) von 0 bis \\(\\infty\\) variirt.  Nachdem noch eine von Herrn Heine f\u00fcr ganzzahlige \\(a\\) aufgestellte Formel auf beliebige \\(a\\) ausgedehnt und damit gezeigt ist, dass die beiden Kugelfunctionen \\(P^a(x)\\) und \\(Q^a(x)\\) sich durch dieselbe hypergeometrische Function der Argumente \\(\\frac 12(1-x)\\) und \\(\\frac 12(1+x)\\) darstellen lassen, wendet sich die Untersuchung den zugerordneten Functionen zu, die f\u00fcr beliebige \\(a\\) ganz \u00e4hnlich wie f\u00fcr ganzzahlige \\(a\\) definirt werden, n\u00e4mlich las Differentialqutienten der \\(P^a(x)\\) und \\(Q^a(x)\\), noch multiplicirt mit gewissen constanten Factoren und Potenzen von \\(\\root\\of{x^2-1}\\). Der zweite Index \\(m\\) muss danach eine ganze Zahl sein.   Zum Schluss stellt der Verfasser die Kugelfunction zweiter Art mit dem ganzzahligen Index \\(n\\) durch das folgende rechtl\u00e4ufig um den einen Pol +1 zu erstreckende Integral dar:  \\[ Q^n(x)= \\frac{(-1)^n}{2i \\pi} \\int \\log{} \\left( \\frac{\\root\\of{x^2-1}}{x-t} \\right) \\cdot 2^{n+1} \\frac{(x-t)^n}{(t^2-1)^{n+1}}dt. \\]  Mit H\u00fclfe dieses Integrals l\u00e4sst sich die Reiche  \\[ S= \\sum^{\\infty}_{n=0} \\alpha^nQ^n(x) \\]  summiren und giebt  \\[ S= \\frac{1}{\\root\\of{1-2\\alpha x+\\alpha^2}} \\left\\{ \\frac 12 \\log{} \\left( \\frac{x+1}{x-1} \\right) -\\int^{\\alpha}_0 \\frac{d\\beta}{\\root\\of{1-2x\\beta +\\beta^2}} \\right\\}, \\]  woraus weiter folgt:  \\[ Q^n(x)= \\frac 12 \\log{} \\left( \\frac{x+1}{x-1} \\right) - \\sum^{\\lambda =n}_{\\lambda =1} \\frac{1}{\\lambda} P^{\\lambda -1}(x)P^{n-\\lambda}(x). \\]  In einem Anhange wird, ohne Zusammenhang mit dem Vorigen, die Entwickelung der Function log \\(\\varGamma(x)\\) im Intervall \\(0 < x < 1\\) in eine trigonometrische Reihe abgeleitet, durch allm\u00e4liche Verwandlung des Integralansdrucks f\u00fcr eine mit \\(\\log \\varGamma(x)\\) nahe verwandte Function.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1549301$771BDB4F-16F1-462A-BD6A-ECD4369B5398","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"cfb5b5146f55ea68ad6e6083b0445569ba60cb64","datavalue":{"value":"33C55","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1549301$0F1E0699-99A6-47C1-BAB5-F3D0C69EC8CF","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"f52bcf998b5d331c0654e6697466f38f18a2247f","datavalue":{"value":"2706867","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1549301$3B07C6B6-1E07-4801-81A6-7DBC270B5F3F","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"a7f798461e1126cb67a199144555d705f00b4199","datavalue":{"value":"Spherical functions of arbitrary index","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1549301$CAD07D72-D47A-4176-ADDB-4A7D1DBCA71A","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"ccebe79c8cd2980be96bf40b04e21779980f1ae7","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1497988,"id":"Q1497988"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1549301$920012D9-62FC-4830-B1F7-9225630F1606","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1549301$87D97638-42BB-4361-9B9F-D2F8BAA573AC","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"On the two spherical functions of Heine with arbitrary parameters and their invariable representation by definite integrals.","badges":[]}}}}}