{"entities":{"Q1550149":{"pageid":1560889,"ns":120,"title":"Item:Q1550149","lastrevid":70687926,"modified":"2026-04-13T16:09:38Z","type":"item","id":"Q1550149","labels":{"en":{"language":"en","value":"On the algebra of logic."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2707735"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1550149$502DAAC6-A100-4B57-B8C7-27C27A383D24","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"255ceaabf5c77444889b815f236852f987c103fa","datavalue":{"value":{"text":"On the algebra of logic.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1550149$87FB2436-B920-47DE-8D90-F9077C613DC6","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"5cb0838089cdcf3ada375d4711e3f275abd1eed2","datavalue":{"value":"12.0041.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1550149$140F4D49-439D-4E4F-A089-437785DD1431","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"bee4d0ee41c461f8aa17b103df2de65f322d6131","datavalue":{"value":"10.2307/2369442","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1550149$D997E037-793D-4AA0-AC4B-B4F53D33DF34","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"1add02162fef49a66552187e850c2369475498a6","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559377,"id":"Q559377"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1550149$7C15A6B2-A713-4CFC-A808-45E17CD2BDC0","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"8b64bf4dd4041b98a14a75e409029221a3b5e1f5","datavalue":{"value":{"time":"+1880-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1550149$8FE6D222-6E51-4E93-9D49-3B4CFEBAAFAA","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"470a36ff1ae8eade1a576dea6ae5ab40015b0074","datavalue":{"value":"In drei Capiteln, syllogistic, the logic of non-relative terms, the logic of relatives giebt Peirce eine algebraische Logik. Die Idee ist bekanntlich nicht mehr neu, wohl aber manches in der Ausf\u00fchrung Peirce's.  Capitel 1. Eine physiologische Einleitung ist vorangestellt (\\S 1). Die Syllogistik erh\u00e4lt ihre Grundlage durch Feststellung der wichtigen Schluss- und Urtheilsformen und ihrer Bezeichnungen (\\S 2\\(-\\)3). Die alten Unterscheidungen werden verworfen. Satz und Schluss, Begriff und Satz werden identificirt. Die Schl\u00fcsse sind unmittelbare, Syllogismen und Dialogismen. Ein unmittelbarer Schluss ist ein rein formaler vollst\u00e4ndiger Schluss aus einer Pr\u00e4misse. Jeder materiale Schluss enth\u00e4lt mehr als eine Pr\u00e4misse. Schl\u00fcsse mit mehr als zwei Pr\u00e4missen, k\u00f6nnen in eine Reihe von Schl\u00fcssen mit zwei Pr\u00e4missen und einer einfachen Conclusion oder mit einer Pr\u00e4misse und einer doppelten alternativen Conclusion zerlegt werden. Erstere heissen Syllogismen, letztere Dialogismen. F\u00fcr die Urtheile ist nur die Unterscheidung zweier Hauptformen n\u00f6thig. \\(A\\) schliesst \\(B\\) ein, und \\(A\\) schliesst nicht \\(B\\) ein. Die vier alten Grundformen \\(A, E, J,\\) 0 lassen sich mit einiger Modification des Sinnes acceptiren. Auch De Morgan's acht Urtheile k\u00f6nnen verwerthet werden; doch ist es in diesem Falle richtiger, die Particularit\u00e4t auch auf das Pr\u00e4dicat zu \u00fcbertragen, und die Anzahl der Urtheile dadurch zu vermehren. Zur algebraischen Darstellung der Schl\u00fcsse und Urtheile dienen sechs verschiedenartige Zeichen: 1) die Buchstaben f\u00fcr Begriffe und Urtheile, 2) \\(\\therefore\\) Zeichen der folgerung, 3) \\(-<,=,>,<,\\asymp\\) Zeichen der Copula, 4) \\(-\\) Zeichen der Verneinung, 5) \\(\\smile\\) Zeichen der Particulart\u00e4t, 6) die mathematischen Klammern zur Zusammenfassung. Aus der Indentit\u00e4t der Relation der Copula im Urtheile mit der der Folgerung im Schlusse entspringt die Algebra der Syllogistik. Aus einigen wenigen Urtheils- und Schlussformen lassen sich verm\u00f6ge der Transitivit\u00e4t der Copula und mit Hilfe der Elimination von Begriffen alle \u00fcbrigen ableiten (\\S 3). Es ergeben sich auseinander die Grunds\u00e4tze des Denkens, einzelne Modi der vier bekannten Schlussfiguren, eine Reihe neuer Modi. Wir haber hiermit eine erweiterte Syllogistik, die von einigen Grundannahmen ausgehend mathematisch deducirend fortschreitet, aber die \u00fcbersichtliche Form der gew\u00f6hnlichen Syllogostik nicht besitzt.  Capitel 2. Nichtrelative Begriffe sind Begriffe, die ausser Beziehung zu anderen gedacht werden. Es handelt sich in einer Logik nichtrelativer Begriffe darum, Begriffe im Subject und Pr\u00e4dicat eines Urtheils zusammenzusetzen oder zu trennen, und die neu entstehenden Verh\u00e4ltnisse zwischen Subject und Pr\u00e4dicat zu ermitteln, mithin um das, was Boole in seiner logischen Functionslehre durch einen Calcul schon bestimmt hat. Die Verbindung der Individualbegriffe zu allgemeinen Begriffen ist logische Addition; die Verbindung der einfachen Merkmale zu zusammengesetzten Begriffen ist logische Multiplication. Die Gesetze dieser Operationen darzustellen sind neue Zeichen erforderlich, n\u00e4mlich: 7) \\(\\infty\\) Zeichen der M\u00f6glichkeit, 8) 0 Zeichen der Unm\u00f6glichkeit, 9-10) \\(+\\times\\) Zeichen der Addition und Multiplication, 11-13) \\(\\varphi\\varSigma\\varPi\\) Functions,- Summen- und Productzeichen. Die Gesetze der logischen Addition und Multiplication decken sich nicht v\u00f6llig mit den entsprechenden rein arithmetischen S\u00e4tzen; z. B. ist in der Logik \\(a=a+a\\); \\((a\\cdot b)+c=(a+c)(b+c)\\) etc. Der wichtigste Satz in der Logik der Non-relativa ist: \\(\\varphi x=(\\varphi\\infty x)+(\\varphi 0 \\bar{x})\\) oder \\(=(\\varphi 0+x)\\cdot(\\varphi\\infty + \\bar{x})\\). Die Methode zur L\u00f6sung von Problemen, die sich aus den Formeln ergiebt, ist folgende: Man zerlege Subject und Pr\u00e4dicat in so viel Summanden und Factoren als m\u00f6glich, zerlege die zusammengesetzten S\u00e4tze in einfache, eliminire diejenigen Begriffe, auf deren Verh\u00e4ltnis es nicht ankommt, bringe alle Begriffe bis auf einen in's Subject oder Pr\u00e4dicat, oder auch alle in's Subject, wobei das Pr\u00e4dicat 0 wird, oder auch alle in's Pr\u00e4dicat, wobei das Subject \\(\\infty\\) wird, und beachte schliesslich, dass alle S\u00e4tze, die ein gemeinsames Subject oder Pr\u00e4dicat haben, sich durch Multiplication oder Addition zusammenziehen lassen.  In Capitel III. besch\u00e4ftigt sich Peirce mit der Logik der relativen Begriffe. Dies Gebiet ist der Syllogistik verwandt. Die Grundlage zu einer Algebra relativer Begriffe bildet der Gedanke, dass jedes allgemeine Relativ als eine Summe von Individualrelativen oder als ein Product einfacher Relativa aufgefasst werden kann. In jeder Relation ist das erste Glied, Relatum, von den \u00fcbrigen, Correlata, zu unterscheiden. Durch Vertauschung von Relatum und Correlaten l\u00e4sst sich aus einer Relation eine oder eine Anzahl neuer Relationen ableiten. Zur Bezeichnung der Relationen verwendet Peirce 14) das Zeichen \\(:.\\) Eine Algebra der relativen Begriffe ergiebt sich aus dem Problem von zwei gegebenen Relationen, die in einem Gliede \u00fcbereinstimmen, eine neue abzuleiten. Die hierzu erforderlichen Operationen werden relative oder externe Multiplication, regressive Involution, progressive Involution und Transaddition genannt. Mit der Aufstellung der Formeln f\u00fcr diese Operationen schliesst die unvollendete Abhandlung Peirce's.  In der Arbeit Peirce's, wie in \u00e4hnlichen seiner Vor- und Mitarbeiter, zeigt sich viel Scharfsinn und sorgf\u00e4ltiger Fleiss; dass aber die Logik allzuviel durch eine solche Verfeinerung und Versch\u00e4rfung gewinnt, m\u00f6chte sehr zweifelhaft sein. Eine Erweiterung liegt ja allerdings in der Behandlung der relativen und nichtrelativen Begriffe; die Fesseln der Syllogistik werden durchbrochen; die alten Formen werden durch neue ersetzt, die Aufgaben umfassender gestellt und gel\u00f6st: aber hierbei geht auch wieder die einfachere Systematik zu Grunde. Das Schlussverfahren gew\u00e4hrt den Eindruck, den man von der L\u00f6sung quadratischer Gleichungen mit mehreren Unbekannten empf\u00e4ngt. Die Logik verlangt doch wohl heutzutage mehr eine andersartige Erweiterung. Eine Ableitung aller vorhandenen Denkbeziehungen ist eine dringende Aufgabe, zu deren L\u00f6sung die algebraische Logik keinen Beitrag liefern kann.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1550149$147E03D5-7C45-4E70-BB56-30802AE8F7C4","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"674153c9488f8b0f9e97858664bfaf3fbbbac9b1","datavalue":{"value":"03G05","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1550149$03CF960A-5DE7-4C5E-A4D3-6C91D7764C60","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"67d83a420633c5e61caca50109886be8d1d7a17a","datavalue":{"value":"03G25","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1550149$4D20DBA4-21F9-4488-B0F0-DF0742184F5A","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"1ae1a8e26b445fa739fb2bdb858409b19dd0a566","datavalue":{"value":"2707735","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1550149$AD218101-B08B-4337-AB0B-AE19DC8A13D3","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"38a0505498989bdc38779c619f55a56aca79165f","datavalue":{"value":"Syllogistic","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1550149$995BA89F-B65F-4EA6-9CAC-3BD6B511BA13","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"f37a034e647f80843b21640ec1d9b6824b15e6b5","datavalue":{"value":"relational algebra","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1550149$E029B148-599E-40F3-B36C-42933A228A6F","rank":"normal"}],"P12":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P12","hash":"40acb118d72bf36328924d139302a47ae85c2c4b","datavalue":{"value":"Q55892609","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1550149$CA80DEEC-64DB-423B-AA44-E70D8E673F67","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"4cd7b6711b3fa9a4f61aef3edb932cb1fd721b9c","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1488595,"id":"Q1488595"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1550149$223B171E-0BED-4D55-A11D-E545F605441F","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1550149$E7F94C3B-F8F0-4BFF-87C1-990AE25A95A8","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"e2ff585114d4ce38c43025be0b2832c7be33d831","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.2307/2369442","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1550149$A6738004-EA4F-4B21-AA3F-6BEC51C6AE2E","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"289043d55e9c330f6637ee8835a198e764039f11","datavalue":{"value":"W4238719637","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1550149$77FB9E4A-0CF3-4906-B90A-59AAEB391B2B","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"On the algebra of logic.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/On_the_algebra_of_logic."}}}}}