{"entities":{"Q1552872":{"pageid":1563612,"ns":120,"title":"Item:Q1552872","lastrevid":72158172,"modified":"2026-04-14T03:01:29Z","type":"item","id":"Q1552872","labels":{"en":{"language":"en","value":"Elements of the history of science in the Netherlands (XII-XVII.)"}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2710604"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1552872$2283E782-7BF3-4336-B36A-E4D9FD4E22CD","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"439419b4dd95f94348cb1cc5ef7489328df5499a","datavalue":{"value":{"text":"Elements of the history of science in the Netherlands (XII-XVII.)","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1552872$5E43C531-F8E8-4B12-A354-CDF097FFFA04","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"649673dc59ba21729203d15ddee39b40fad0a4d8","datavalue":{"value":"10.0012.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1552872$C21B1D1A-5238-488B-AAEB-7BCFE71AF320","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"cc7e6ed53ed739bb0755ba2141e1edc0f6d8b690","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1522904,"id":"Q1522904"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1552872$BC0FC5C3-6E25-4C04-AAC1-54045DB3970D","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"42f9cfd3f08dda0db12668b4b576c90bf4a83129","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1543141,"id":"Q1543141"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1552872$CF58F234-87D7-4EF5-9F67-C0659B24268B","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"4c54e9e14a7ac6aa126f9d02a2c8ee8429c07fc8","datavalue":{"value":{"time":"+1878-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1552872$C5E50CD8-B6C7-4145-ABB4-527EB364801A","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"9207af9293b5e21158600e2c0f217faff5388fcb","datavalue":{"value":"Fortsetzung und Schluss der geschichtlichen Notizen des Verfassers, \u00fcber welche schon fr\u00fcher (siehe F. d. M. VIII. p. 25 (JFM 08.0025.02)) referirt worden ist.   XII. In dieser Notiz handelt es sich um Adriaan Anthonisz (geb. zu Metz 1572, gest. zu Alkmaar 1607). Er war der Vater zweier S\u00f6hne: Adrian Adriaansz und Jacob Adriaansz, welche sp\u00e4ter den Beinamen van Metius erhalten, weil ihr Vater aus Metz stammte. Daher sind sie sp\u00e4ter viel mehr bekannt geworden unter den Namen Adriaan Metius und Jacob Metius. Nachdem einige Einzelheiten aus dem Leben dieser S\u00f6hne erw\u00e4hnt sind, wird ausf\u00fchrlich erz\u00e4hlt, welchen Antheil der oben genannte Vater an der Ann\u00e4herung der Zahl \\( \\pi \\) genommen hat, woraus erhellt, dass eben dieser, haupts\u00e4chlich vielleicht durch Zufall, das bekannte und sch\u00f6ne Verh\u00e4ltniss \\( \\frac{355}{113} \\) gefunden hat, welches sp\u00e4ter dem Sohne zugeschrieben wurde. Auch hier wird gezeigt, wie oberfl\u00e4chlich Montucla in seiner ``Histoire des recherches sur la quadrature du cercle'' diese Erfindung behandelt hat. Er hat n\u00e4mlich aus den Buchstaben P. M. (piae memoriae) den Namen des Vaters als Petrus Metius herausgelesen, was dann sp\u00e4ter ohne weitere Untersuchung von verschiedenen Schriftstellern angenommen wurde. Aus seltenen B\u00fcchern, welche unser Verfasser besitzt, wird hier die Geschichte des Vaters und die seiner S\u00f6hne auf's Neue gegeben. Besonders werden die Verdienste des so wenig bekannten Vaters in der reinen und angewandten Mathematik untersucht. So stellte er ein Navigationsbuch zusammen, welches das erste dieser Art war, zwanzig Jahre Arbeit forderte, und damit ein Allgemein erkanntes Bed\u00fcrfniss erf\u00fcllte.  XIII. Hier behandelt der Verfasser die beiden van Schooten's Professoren an der Universit\u00e4t zu Leiden. Der \u00e4lteste, Franciscus van Schooten wurde 1551 zu Leiden geboren und nahm 1610 die Stellung Ludolph's van Ceulen ein; nach seinem Tode folgte sein gleichnamiger Sohn in dieser Stellung. Der Vater schrieb mehrere mathematische Werke. Eingehend wird gesprochen \u00fcber ein von ihm hinterlassenes Manuscript, welches die Leidner Universit\u00e4t bei ihrem letzten Jubil\u00e4um als Festgabe erhielt. Es ist ein Sammlung Adversaria zum Gebrauch bei den Vorlesungen, und enth\u00e4lt die L\u00f6sungen vieler arithmetischer und geometrischer Aufgaben, von denen einzelne als Beispiele mitgetheilt werden.   Das gr\u00f6sste Verdienst des Sohnes besteht in der Einf\u00fchrung der Methode von Descartes in den Niederlanden, weshalb er auch dessen mathematische Werke auf's Neue herausgab. Ihm folgte der Bruder Petrus van Schooten; der Vater nebst den beiden S\u00f6hnen lehrten so siebzig Jahre hinter einander Mathematik an der Ingenieurschule, deren erster Lehrer Ludolph van Ceulen war.  Dann folgt noch eine Beschreibung der Weise, in welcher in der fr\u00fcher genannten Handschrift die Quadratwurzeln viergliedriger Zahlenausdr\u00fccke bestimmt werden. Diese Beschreibung ist schon fr\u00fcher publicirt worden (siehe F. d. M. IX. p. 19 (JFM 09.0019.02)).   XIV. Der ber\u00fchmte Josephus Scaliger ist die Hauptperson dieser Notiz. Der grosse Gelehrte hat sich auch mit mathematischen Uebungen besch\u00e4ftigt, doch war er hierin nicht so gl\u00fccklich, wie in seinen \u00fcbrigen tiefsinnigen Untersuchungen. Er war n\u00e4mlich auch von der Sucht ergriffen, die Quadratur des Kreises zu suchen, doch er that es in noch unwissenschaftlicherer Weise als Simon van der Eycke, so dass die Werke seiner Gegner in dieser Hinsicht von mehr Bedeutung sind, als seine eigenen. Zuerst werden einige Ergebnisse aus dem Leben Scaliger's mitgetheilt, woraus erhellt, dass er 1593 schon mit einem Europ\u00e4ischen Ruhm seiner Gelehrsamkeit als Professor an die Universit\u00e4t nach Leiden kam. Seine Quadratur des Kreiese ver\u00f6ffentlichte er in einer Schrift: ``Cyclometrica elementa duo'', welche 1593 erschien. Doch seine L\u00f6sung war ganz unrichtig, denn f\u00fcr den Werth von \\( \\pi \\) fand er 3,1622777. Daher wurde er von Ludolph van Ceulen, Adrianus Romanus, Christophorus Clavius, Petrus Antonius Cataldi und Franciscus Vieta angegriffen, doch liess er sich nicht von seinem Irrthum \u00fcberzeugen. Hat er in dieser Weise mit seiner Cyclometria nur wenig Ehre eingelegt, so beweisen doch die ``Prolegomena in Cyclometria'' seine grossen Kenntnisse auch in der Mathematik.   XV. Ausf\u00fchrlicher als zuvor wird jetzt \u00fcber Adriaan van Roomen gesprochen, dessen Name schon mehrmals in fr\u00fcheren Notizen vorkam. Er wurde 1561 zu L\u00f6wen geboren, war dort einige Jahre Professor und ging von hier zur Univarsit\u00e4t von W\u00fcrzburg \u00fcber. Sp\u00e4ter machte er grosse Reisen, auch durch Russland, und starb auf dem R\u00fcckwege nach seinem Vaterlande 1615 in Metz. Er war sehr befreundet mit Ludolph van Ceulen und arbeitete mit diesem an der Quadratur des Kreises; er bestimmte das Verh\u00e4ltniss der Peripherie und des Durchmessers in 17 Decimalen und ver\u00f6ffentlichte diese Berechnung in seiner Schrift: ``Ideae mathematicae pars prima'' (1593). Wie oben schon erw\u00e4hnt wurde, geh\u00f6rte er auch zu den Gegnern Scaliger's, dessen Argumente er gr\u00fcndlich widerlegte.  XVI. Die Kreisquadraturen dreier anderer Schriftsteller von weniger bekannten Namen werden hier besprochen. Diese drei sind: Jacobus Marcelis (1698), ein Seifensieder von Amsterdam, der wie Scaliger eine unrichtige L\u00f6sung gab; Daniel Waeytrel (1712) und Gilles Bovy (1712), Stadtzimmermann in Zutphen, der das Verh\u00e4ltniss von Archimedes als etwas Neues beweist.  XVII. Noch einmal kehren wir hier zu Ludolph van Ceulen zur\u00fcck. Zwei Briefe von ihm werden mitgetheilt, welche sich in einem seltsamen Werkchen: ``Toets steen van d'Algebra spetiosa door Derek d'Hollander, Amsterdam 1669'' finden.  In diesen Briefen finden sich eine Reihe von arithmetischen Aufgaben mit ihren L\u00f6sungen, nach der Methode dieser Zeit zusammengestellt. Weiter wird auch gesprochen \u00fcber den Sammler Derek d'Hollander, der sich durch eine verbesserte Ausgabe der Arithmetik von David Coek von Enkhuysen, einem kleinen Lehrbuche, verdient machte, das in mehreren Formel bis 1799 benutzt worden ist.  Mit einigen Zus\u00e4tzen und Verbesserungen endigen hier diese historischen Notizen, welche vom Verfasser zu einem Bande vereinigt sind, unter demselben Titel wie die besonderen Theile, welches Buch leider nicht in den Handel gekommen ist.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1552872$805C32AE-BF0A-4B4C-926D-A30D97B70F5C","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"0b6f0e32189fec640164ef36a99ce7ee74f9f5ff","datavalue":{"value":"2710604","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1552872$BDCB5AE2-1D84-4B5E-8E0A-04BD9D24D834","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1552872$8C97942B-019A-4426-B361-062506D5034E","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Elements of the history of science in the Netherlands (XII-XVII.)","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Elements_of_the_history_of_science_in_the_Netherlands_(XII-XVII.)"}}}}}