{"entities":{"Q1552963":{"pageid":1563703,"ns":120,"title":"Item:Q1552963","lastrevid":67875024,"modified":"2026-04-12T19:58:23Z","type":"item","id":"Q1552963","labels":{"en":{"language":"en","value":"Ueber Sturm'sche Functionen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2710690"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1552963$DAA05B20-A4D3-44B0-9340-D4D403E3A62B","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"ba517dba94385284d13a2834763cf479413f166c","datavalue":{"value":{"text":"Ueber Sturm'sche Functionen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1552963$46B80AB0-7967-4F88-9C32-BB9C4A3ABE67","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"926777b2c775074d799563dae1e84bb93b78c477","datavalue":{"value":"10.0051.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1552963$69B69BA1-5447-44B2-9DF8-F58EAE083BD0","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"0dbe10961788d0a1c24e03c1439a8293aeddbe5c","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1548784,"id":"Q1548784"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1552963$3C3B4058-5E94-4718-A329-BBB611BC8DA6","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"4c54e9e14a7ac6aa126f9d02a2c8ee8429c07fc8","datavalue":{"value":{"time":"+1878-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1552963$4D3BD92C-7B8C-4A03-A963-8495ACBBCB18","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"6bc8c8c058aa45a68343395301dfc7d245232412","datavalue":{"value":"Die Arbeit besch\u00e4ftigt sich haupts\u00e4chlich mit der Darlegung des Zusammenhanges zwischen den verschiedenen Methoden der Untersuchung, die auf das Sturm'sche Theorem f\u00fchren. Im ersten und f\u00fcnften Paragraphen wird die Beziehung zwischen dem vom Herrn Verfasser (1869 siehe F. d. M. II. p. 203, JFM 02.0203.02) aufgestellten Begriffe der Charakteristik eines Functionensystems und dem Sturm'schen Satze gezeigt; im zweiten und dritten f\u00fchrt die Verwendung der Jacobi'schen Behandlung des Cauchy'schen Interpolationsproblems zu demselben Ziele; im vierten bilden die Hermite'schen quadratischen Formen den Ausgangspunkt.   \\S1. Sind \\({\\mathfrak F}(x),\\,{\\mathfrak F}_1(x)\\) ganze Functionen der Grade \\(n,\\,n-n_1\\), und liefert die Kettenbruchentwicklung  \\[  {\\mathfrak F}_{\\alpha-1} -g_{\\alpha}{\\mathfrak F}_{\\alpha} +{\\mathfrak F}_{\\alpha+1}=0, \\;({\\mathfrak F}_0 ={\\mathfrak F}; \\,{\\mathfrak F}_{r+1}=0),  \\]  wo \\( {\\mathfrak F} \\) vom Grade \\( n-n_{\\alpha} \\) ist, so folgt  \\[  {\\mathfrak F}_k={\\mathfrak F}_1 \\psi_{k-1} -{\\mathfrak F}\\varphi_{k-1}  \\]  Bezeichnet man mit \\([a]\\) die Werthe \\(0, +1, -1\\), je nachdem \\(a\\) Null, positiv oder negativ ist, so folgt f\u00fcr eine zwischen \\(z_1\\) und \\(z_2>z_1\\) endliche, stetige Function \\({\\mathfrak F}(z)\\), deren Wurzeln \\(\\zeta_h\\) sein m\u00f6gen,  \\[  \\frac12 \\left[{\\mathfrak F}(z_2)\\right] - \\frac12\\left[{\\mathfrak F}(z_1)\\right] ={\\sum_h} \\left[{\\mathfrak F}' \\zeta_h\\right] \\quad \\text{f\u00fcr} \\quad z_1<\\zeta_h<z_2.  \\]  Diese Formel auf die \\({\\mathfrak F}_{\\alpha-1} \\cdot {\\mathfrak F}_{\\alpha}\\) angewendet, liefert sofort den Sturm'schen Satz  \\[  \\sum_{\\lambda} \\left[{\\mathfrak F}' (\\xi_{\\lambda}) {\\mathfrak F}_1 (\\xi_{\\lambda})\\right]= \\frac12 \\sum_h \\left\\{ \\left[ {\\mathfrak F}_{h-1}(x_2){\\mathfrak F}(x_2)\\right] -\\left[{\\mathfrak F}_{h-1}(x_1){\\mathfrak F}(x_1)\\right] \\right\\}  \\]   \\[  \\left( h=1,2,\\dots,\\nu;\\, {\\mathfrak F}(\\xi_{\\lambda})=0; \\, x_1<\\xi_{\\lambda}<x_2 \\right)  \\]  und f\u00fcr \\(x_1=-\\infty, \\, x_2=\\infty\\) und regul\u00e4re Entwicklung, (bei der also \\(n_k=k\\) und \\(g_k=g_k'\\cdot x-g_k^0\\) wird), den Specialsatz  \\[  \\sum_{\\lambda=1}^n \\left[{\\mathfrak F}'(\\xi_{\\lambda}) {\\mathfrak F}_1(\\xi_{\\lambda})\\right] =\\sum_h \\left[g_k'\\right].  \\]   \\S 2. Die obige Gleichung f\u00fcr \\({\\mathfrak F}\\) zeigt, dass \\({\\mathfrak F}\\) f\u00fcr \\(x=\\zeta_1,\\dots \\zeta_n\\) mit \\({\\mathfrak F}(\\zeta):\\psi_{k-1}(\\zeta)\\) \u00fcbereinstimmt. Bestimmt man also der Cauchy'schen Interpolationsaufgabe gem\u00e4ss, zwei Functionen \\(F(x), \\, \\psi(x)\\) durch die Bedingungen, dass \\(\\psi\\) vom Grade \\(r\\) und \\(F(\\zeta): \\psi(\\zeta)={\\mathfrak F}(\\zeta)\\) sein soll, so finden sich, abgesehen von gemeinsamen Factoren, f\u00fcr \\(n_k-1\\leqq r<n_k\\) als einzige L\u00f6sungen \\({\\mathfrak F}_k\\) und \\(\\psi_{k-1}\\), ja f\u00fcr \\(r=n_k-1\\) und \\(r=n_{k-1}\\) werden die Factoren zu Constanten, was im sogenannten regul\u00e4ren Falle stets geschieht. Das Jacobi'sche, auf die Euler'schen Formeln gegr\u00fcndete Verfahren, dessen Resultate sich \u00fcbrigens, wie Herr Kronecker in \\S 3 zeigt, leicht aus den Cauchy'schen ableiten lassen, muss also in diesen beiden F\u00e4llen \\({\\mathfrak F}_k\\) und \\(\\psi_k\\) bis auf constante Factoren in Form von Determinanten  \\[  D(x)=--xs_{p+q}-s_{p+q+1}--, \\, \\left(s_{\\alpha}=\\sum_h \\frac{\\xi_h^{\\alpha}} {{\\mathfrak F}_1(\\xi_h) {\\mathfrak F}' (\\xi_h)} \\right)  \\]  liefern, und daraus wird weiter geschlossen, dass die Reihe der \\(D(x)\\), wie Herr Hattendorf zuerst gezeigt hat, auch im nichtregul\u00e4ren Falle als Reihe der Sturm'schen Functionen eintreten kann, wobei, wie sich aus vorliegenden Untersuchungen noch ergiebt, die Producte von zwei aufeinanderfolgenden Functionen \\(D(x)\\) verschwinden, wenn der Werth des gr\u00f6sseren Index nicht mit dem einer Restfunction \\({\\mathfrak F}_k\\) zusammenf\u00e4llt.  \\S 4. Unter der Voraussetzung regul\u00e4rer Kettenbruchentwicklung kann die Hermite'sche quadratische Form  \\[  \\sum_h \\frac { x-\\xi_h}{ {\\mathfrak F}_1(\\xi_h){\\mathfrak F}'(\\xi_h) } {\\left( \\sum_k g_k' \\upsilon_k {\\mathfrak F}_k (\\xi_k)\\right)}^2 \\quad (h, k=1,2,\\dots n)  \\]  in eine nur \\(2n-1\\) Glieder umfassende Jacobi'sche Form (Crelle J. XXIX.)  \\[  \\sum_{k=1}^n g_k \\upsilon_k^2 -2\\sum_{k=1}^n \\upsilon_k \\upsilon_{k-1}= \\sum_{k=1}^n {\\mathfrak F}_{k-1} {\\mathfrak F}_k {\\left( \\frac {\\upsilon_{k-1}} {{\\mathfrak F}_{k-1}} -\\frac {\\upsilon_k} {{\\mathfrak F}_k} \\right)}^2  \\]  umgewandelt werden, welche in ihrer letzten Form wegen der Constanz der Anzahl der Vorzeichen gleichfalls zum Sturm'schen Satz in der obigen Ausdrucksweise f\u00fchrt, andrerseits unter Zuh\u00fclfenahme der vom Herrn Verfasser (Berl. Ber. 1783 VII. ; F. d. M. V, 74-76, JFM 05.0074.01) entwickelten Resultate die Transformation einer beliebigen Hermite'schen und die orthogonale Transformation einer beliebigen quadratischen Form in eine Jacobi'sche Form liefert. Dieselbe Transformation, auf die Gleichung  \\[  --xS_k\\delta_{ik} -C_{ik}--=0 \\quad (\\delta_{i,i}=1; \\,\\delta_{i,k}, \\,i \\gtrless k)  \\]  angewendet, liefert den unmittelbar auf den Sturm'schen Satz gest\u00fctzten Beweis f\u00fcr die Realit\u00e4t der Wurzeln jener Gleichung, falls die \\(S_k\\) s\u00e4mmtlich positiv sind, da sie ergiebt  \\[  \\sum_k S_k V_k^2 =\\sum_k g_k' \\upsilon_k^2.  \\]  \\S 5. Sind \\(\\varphi(z),\\,\\psi(z)\\) zwei ganze Functionen, \\(\\xi\\) die s\u00e4mmtlichen reellen Wurzeln von \\(\\varphi(z)=0\\), so ist  \\[  \\chi(\\varphi(z),\\, \\psi(z))=+\\frac12 \\sum_h \\left[\\varphi'(\\xi_h) \\psi(\\xi_h) \\right]  \\]  die Charakteristik der Functionen \\(\\varphi, \\, \\psi\\) (vgl. Ber. Ber. 1869; 4. M\u00e4rz; F. d. M. II. 203, JFM 02.0203.02). Es folgt aus den Formeln von \\S1, dass durch die Differenz der Charakteristik von \\(f(z),(x_1-z)f_1(z)\\) und \\(f(z),(x_2-z)f_1(z)\\) das Sturm'sche Theorem gegeben ist, und dies f\u00fchrt den Herrn Verfasser darauf, die Coefficienten von \\(\\varphi, \\,\\psi\\) als von \\(\\nu\\) Gr\u00f6ssen \\(x_1, \\dots x_{\\nu}\\) abh\u00e4ngig anzusehen und die Aenderung der Charakteristik bei Aenderung der Coefficienten zu untersuchen. Es ergiebt sich, dass nur dann eine Aendernung der Charakteristik eintritt, wenn solche Werthe passirt werden, f\u00fcr welche die Resultante \\(R\\) der beiden Functionen verschwindet. Haben dieselben dabei nur einen linearen Factor gemeinsam, so betr\u00e4gt die Aenderung nur eine Einheit und erfolgt in demselben Sinne, wie die Aenderung des Ausdrucks \\(\\varphi'(z) \\psi(z) -\\varphi(z) \\psi'(z)\\) an demjenigen Werthe von \\(z\\), f\u00fcr den jener gemeinsame lineare Factor gleich Null ist, oder auch, wenn man  \\[  R=--s_{i+k}--, \\,R_1=--s_{g+h}-- \\quad (g,h=0,1,\\dots n-2; \\,i,k=0,1,\\dots n-1)  \\]  setzt, wie \\([R_1.\\delta R\\), f\u00fcr die Werthe, welche \\(R=0\\) machen. Nach den Werthen der Charakteristik theilt sich dann die \\(\\nu\\)-fache Mannigfaltigkeit der \\(x_1,\\dots x_{\\nu}\\) in verschiedene, durch die \\((\\nu-1)\\)-fache Mannigfaltigkeit \\(R=0\\) getrennte Gebeite der Art, dass (wie Herr Kronecker in seiner Wintervorlesung 1878/79 bewies) zu jedem Werthe der Charakteristik ein einziges in sich zusammenh\u00e4ngendes Gebiet geh\u00f6rt. Das Passiren der Grenze \\(R=0\\) kann als Eintritt oder Austritt, je nach der Aenderung von \\(\\chi\\) angesehen werden, und dadurch erh\u00e4lt der Satz \u00fcber die Charakteristik eine geometrisch anschauliche Form. Die Scheidung in Gebiete zeigt sich dabei als das Wesentliche bei der Aufstellung Sturm'scher Functionen und als das Bleibende in den mannigfach verschiedenen Formen derselben. F\u00fcr \\(f_1=f'\\) tritt die Discriminante an die Stelle der Resultante.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1552963$6E969847-5A43-48FB-B491-D47B90377102","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"120d5135736a36e9c5179c647bd29b7efc94bfd5","datavalue":{"value":"2710690","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1552963$74B21A0C-58F6-46FF-8D33-0C8AFEF84D53","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1552963$6F8C4D81-56A8-4582-B7D9-C60E96ED5786","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"97f93f957f9cfc9d3b8e5ad8963519c042a8e93a","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6481250,"id":"Q6481250"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1552963$D8DA357D-EC2E-4603-98F3-6622D44E09A8","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Ueber Sturm'sche Functionen.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Ueber_Sturm%27sche_Functionen."}}}}}