{"entities":{"Q1553359":{"pageid":1564099,"ns":120,"title":"Item:Q1553359","lastrevid":72161439,"modified":"2026-04-14T03:02:17Z","type":"item","id":"Q1553359","labels":{"en":{"language":"en","value":"On the theory of the univalent analytic functions."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2711126"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1553359$59A9F9CB-63FF-4FBC-886C-7D31C780B4FD","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"6dbbb374faf5559c3a0cfaef034e596a34698327","datavalue":{"value":{"text":"On the theory of the univalent analytic functions.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1553359$BE686C4E-CDBA-46DA-A99D-21F4474AF653","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"8c8e6a1788b7e2430a578664f88d74946c39e015","datavalue":{"value":"10.0282.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1553359$E8A42859-1A22-4CDA-85F3-6A5A44B6CC22","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"f17b3ebb5af2374fa6cda42df1320c1fa6d498b2","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1523033,"id":"Q1523033"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1553359$748637F8-501D-4770-8D15-A55BB12EA459","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"54f9f106d9d86a5cc0f809d25e4e0f1cc658f58e","datavalue":{"value":{"time":"+1876-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1553359$AF97CA99-8686-447C-8C44-36EC85AF9D63","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"284d8df37793dd0fc5e3950433e4aa83bc68bae2","datavalue":{"value":"L\u00e4sst sich eine eindeutige Function \\(f(x)\\) f\u00fcr alle \\(x\\), wof\u00fcr der absolute Betrag \\((x-a)\\) kleiner als ein gewisser Grenzwerth ist, in eine Reihe von der Form  \\[ A_0+A_1 (x-a)+A_2(x-a)^2+\\cdots  \\]  entwickeln, so sagt man, die Function verh\u00e4lt sich in der Umgebung der Stelle \\(a\\) ``regul\u00e4r''; jede Stelle \\(a'\\) aber, in deren Umgebung sich \\(f(x)\\) nicht regul\u00e4r verh\u00e4lt, heisst eine ``singul\u00e4re'' Stelle, und zwar eine ``ausserwesentliche singul\u00e4re'' Stelle, wenn man \\(f(x)\\) durch Multiplication mit einer ganzen Potenz von \\((x-a')\\) zu einer sich regul\u00e4r verhaltenden Function machen kann, eine ``wesentliche singul\u00e4re'' Stelle aber, wenn dies nicht m\u00f6glich ist. Die charakteristische Eigenth\u00fcmlichkeit der rationalen eindeutigen Functionen einer Ver\u00e4nderlichen besteht darin, dass es f\u00fcr sie nur ausserwesentliche singul\u00e4re Stellen giebt. Als diesen rationalen Functionen am n\u00e4chsten stehend wird man diejenigen eindeutigen Functionen anzusehen haben, welche eine endliche Anzahl wesentlicher singul\u00e4rer Stellen haben; und alle diejenigen eindeutigen Functionen, bei denen die Anzahl solcher wesentlicher singul\u00e4rer Stellen dieselbe ist, geh\u00f6ren Einer Gattung an. Nun l\u00e4sst sich jede eindeutige Function ohne wesentliche singul\u00e4re Stellen als Quotient zweier ganzen rationalen Functionen darstellen. Eine analoge Abh\u00e4ngigkeit des Functionswerthes von dem Werthe der Ver\u00e4nderlichen auch f\u00fcr die eindeutigen Functionen mit einer endlichen Anzahl wesentlicher singul\u00e4rer Stellen zu ermitteln: das ist die Aufgabe, welche Herr Weierstrass in der vorliegenden Abhandlung vollst\u00e4ndig gel\u00f6st hat. -- Hat eine eindeutige Function f\u00fcr das ganze Gebiet der Ver\u00e4nderlichen nur Eine Stelle, in deren Umgebung sie nicht regul\u00e4r ist, und liegt diese Stelle im Unendlichen, so l\u00e4sst die Function sich in der Form  \\[  A_0+A_1x+A_2x^2+\\cdots \\]  darstellen, und umgekehrt ist jede solche Reihe, die f\u00fcr jeden endlichen Werth von \\(x\\) convergirt, der Ausdruck einer eindeutigen Function von \\(x\\) mit nur einer singul\u00e4ren Stelle \\(\\infty\\). Eine solche Function \\(G(x)\\) heisst eine ganze Function; rational ist sie, wenn die Stelle \\(\\infty\\) eine ausserwesentliche singul\u00e4re, transcendent, wenn die Stelle \\(\\infty\\) eine wesentliche singul\u00e4re Stelle ist. Unter denjenigen Werthen \\(x\\), die absolut genommen, eine willk\u00fcrlich angenommene Grenze nicht \u00fcbersteigen, giebt es stets nur eine endliche Anzahl, f\u00fcr welche eine ganze Function gleich Null ist. Hierbei ist zu bemrken, dass jeder Werth, f\u00fcr den ausser der Function auch die \\((\\mu-1)\\) ersten Ableitungen verschwinden, \\(\\mu\\) mal zu z\u00e4hlen ist. Bildet man nun aus den Werthen von \\(x\\), f\u00fcr die eine eindeutige ganze Function verschwindet, eine Reihe \\(a_1, a_2, a_3\\dots\\) der Art, dass 1) jeder Werth so oft vorkommt, als er nach der eben gemachten Festsetzung zu z\u00e4hlen ist, 2) f\u00fcr je 2 aufeinanderfolgende Glieder  \\[ --a_{n+1}-- \\geqq--a_n-- \\]  ist, 3) im Falle die Reihe nicht abbricht,  \\[  \\lim_{n=\\infty} --a_n--=\\infty,  \\]  so m\u00f6ge diese Reihe \\(a_1, a_2, a_3\\dots\\) die Reihe der ``Null-Stellen'' heissen. Alle ganzen Functionen, welche dieselben Null-Stellen haben, wie eine gegebene Function \\(G(x)\\), sind enthalten in dem Ausdruck  \\[ G(x)\\cdot e^{\\overline{G}(x)},  \\]  wo \\(\\overline G(x)\\) eine willk\u00fcrlich anzunehmende ganze Function bedeutet. Ferner existirt wirklich stets eine Function \\(G(x)\\), f\u00fcr welche eine gegebene Reihe bestimmter Gr\u00f6ssen \\(a_1, a_2, a_3\\dots\\) von der eben angegebenen Beschaffenheit in dem festgestellten Sinne die Reihe der Null-Stellen bildet. Dieser Satz wird hier zum ersten Male in befriedigender Weise bewiesen und damit eine wesentliche L\u00fccke in der Theorie der ganzen transcendenten Functionen ausgef\u00fcllt. Nachdem dieses bewiesen, f\u00fchrt die Frage nach dem analytischen Ausdruck der eindeutigen Functionen mit einer endlichen Anzahl wesentlicher singul\u00e4rer Stellen zu folgenden Resultaten: A. Der allgemeine Ausdruck einer eindeutigen Function von \\(x\\) mit nur einer (wesentlichen oder ausserwesentlichen) singul\u00e4ren Stelle \\((c)\\) ist  \\[ G\\left( \\frac1{x-c} \\right),  \\]  wo f\u00fcr den Fall, dass \\(c=\\infty, \\frac1{x-c}\\) die Bedeutung von \\(x\\) hat. Die singul\u00e4re Stelle ist eine wesentliche oder ausserwesentliche, je nachdem \\(G\\) eine transcendente oder eine rationale ganze Function von \\(x\\) ist. B. Der allgemeine Ausdruck einer eindeutigen Function von \\(x\\) mit \\(u\\) (wesentlichen oder ausserwesentlichen) singul\u00e4ren Stellen \\((c_1\\dots c_n)\\) kann in mannigfaltiger Weise aus \\(n\\) Functionen mit je einer singul\u00e4ren Stelle zusammengesetzt, am einfachsten aber in den nachstehenden Formen aufgestellt werden:  \\[ \\text{(1)}\\quad \\sum_{\\nu=1}^n G_\\nu \\left( \\frac1{x-c_\\nu} \\right); \\qquad \\text{(2)} \\quad \\prod_{\\nu=1}^n G_\\nu \\left( \\frac1{x-c_\\nu} \\right); R^{*}(x),  \\]  wo \\(R^{*}(x)\\) eine rationale Function bedeutet, welche nur an den wesentlichen singul\u00e4ren Stellen Null und unendlich gross wird. C. Jede eindeutige Function von \\(x\\), welche \\(n\\) wesentliche singul\u00e4re Stellen \\((c_1\\dots c_n)\\) und ausser diesen noch beliebig viele (auch unendlich viele) ausserwesentliche hat, kann in jeder der beiden nachstehenden Formen:  \\[ \\text{(1)} \\quad \\frac{ \\sum_{\\nu=2}^n G_\\nu \\left( \\frac1{x-c_\\nu} \\right)} {\\sum_{\\nu=1}^n G_{n+\\nu} \\left( \\frac1{x-c_\\nu} \\right)} \\qquad \\text{(2)} \\quad \\frac{\\prod_{\\nu=1}^n G_\\nu \\left( \\frac1{x-c_\\nu} \\right)} {\\prod_{\\nu=1}^n G_{n+\\nu} \\left( \\frac1{x-c_\\nu} \\right)} \\cdot R^{*}(x) \\]  ausgedr\u00fcckt werden, und zwar dergestalt, dass Z\u00e4hler und Nenner f\u00fcr keinen Werth von \\(x\\) beide verschwinden. Umgekehrt stellt, wenn die Functionen \\(G_1, \\dots G^{2n}\\) willk\u00fcrlich angenommen werden, jeder dieser Ausdr\u00fccke eine eindeutige Function von \\(x\\) dar, welche im Allgemeinen \\(n\\), in speciellen F\u00e4llen auch weniger als \\(n\\) wesentliche singul\u00e4ren Stellen hat, wobei die Anzahl der ausserwesentlichen singul\u00e4ren Stellen, an denen die Function unendlich wird, unbeschr\u00e4nkt ist.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1553359$7B924902-986A-4C99-BE48-C92B922DB113","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"7c0889502c8230e6bde725b97efbeea71240305b","datavalue":{"value":"30D20","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1553359$635792CE-973F-46C8-AB47-879FA9B2343A","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"c86546bd96646b102ffcce1e19aa87772914d3e0","datavalue":{"value":"30D30","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1553359$3E687E6C-DA5D-4D87-8AD3-77CB1D5155CB","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"a230a9afe3015e53cfd3790c51cf926f767b00f1","datavalue":{"value":"2711126","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1553359$70BFA256-ADED-476A-93E7-70FF98716BAC","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"61f861567553ae7c1c0e820e2eb92a1bca6daa1d","datavalue":{"value":"entire functions","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1553359$E0887547-830B-4C97-8D62-37212E9B7693","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"00f5ae801183cd42c080cca7859d28960d80d877","datavalue":{"value":"meromorphic functions","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1553359$812C5D7A-D032-4F70-AAA9-B7A776DAC290","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"42615547ea2cb63c0a7a26f2a0371dd474ea2e7e","datavalue":{"value":"singularities","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1553359$AB5155B3-A79C-4493-919C-BBFEA4848E8B","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1553359$C2549793-A6F1-4C3A-AC72-67BFF9022D68","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"On the theory of the univalent analytic functions.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/On_the_theory_of_the_univalent_analytic_functions."}}}}}