{"entities":{"Q1553587":{"pageid":1564327,"ns":120,"title":"Item:Q1553587","lastrevid":70697061,"modified":"2026-04-13T16:11:31Z","type":"item","id":"Q1553587","labels":{"en":{"language":"en","value":"Ueber ein einfaches Hyperboloid von besonderer Art."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2711381"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1553587$8FA94901-95CB-4687-B841-63FB6F6D2EF7","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"9825783de9644aca19b2993c5f4f313fad9e7c02","datavalue":{"value":{"text":"Ueber ein einfaches Hyperboloid von besonderer Art.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1553587$33DB1CEE-DE3F-48B0-A122-4075EEB91FC2","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"7fe3150dc2ea7679b1b9aa6a5fcbd54dffc52452","datavalue":{"value":"10.0412.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1553587$8B7DE687-3BBC-4D1B-97D6-B9990EEE0CA8","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"7766c7e22f9804000e3b49ffd042822291e6e750","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1529503,"id":"Q1529503"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1553587$B82CD0E2-3B0B-49A9-B21B-AADB184E27AA","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"79327704d6d4548ce97be34ab84df8a1bb1515ff","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":256938,"id":"Q256938"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1553587$A831BA49-9E16-42D5-B9D2-D40A2038F775","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"4c54e9e14a7ac6aa126f9d02a2c8ee8429c07fc8","datavalue":{"value":{"time":"+1878-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1553587$BB90644A-AFB5-4C8F-9549-F934C57B44FC","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"fb078a4741f02942dee8b0e832e8f4dd43a17eae","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/148367","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1553587$69BAB392-BA04-4FA5-BF4A-DFE5C75604F2","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"c264878b3fc12f45f6637504fd99eb297d572977","datavalue":{"value":"Dies besondere einfache (einmantelige) Hyperboloid ist dasjenige, bei dem die Kreisschnitt- oder cyclischen Ebenen je einer Geraden der Fl\u00e4che zu einander senkrecht sind. Steiner hat mehrfach (Crelle J. II. 29; System. Entw. p. 218, 232) auf dasselbe aufmerksam gemacht. Dass andereseits die Punkte, deren Entfernungen von zwei windschiefen Geraden ein constantes Verh\u00e4ltniss haben, ein einmanteliges Hyperboloid erzeugen, hat Chasles analytisch nachgewiesen (Liuoville J. 1836 p. 324), neuerdings auch Sch\u00f6nfliess (Inaug, Diss. Berlin 1877) synthetisch mit Hilfe des Satzes, dass die Strahlen, welche an zwei windschiefen Geraden parallel den Kanten eines Kegels zweiten Grades hingleiten, ein Hyperboloid erzeugen.  Eine weitere analytische Behandlung giebt Sch\u00f6nfliess in Schl\u00f6m. J. XXIII. 245, 269, die mit der Schr\u00f6ter'schen Abhandlung gleichzeitig ist. Er fand schon seiner Dissertation, dass die beiden Geraden, von denen die Entfernungen gemessen werden, reciproke Polaren in Bezug auf das Hyperboloid sind. Herr Schr\u00f6ter -- der eine vorl\u00e4ufige Mittheilung in den Monatsberichten der Berliner Akademie Oct. 1877 gemacht (s. F. d. M. IX. 553, JFM 09.0553.02) -- untersucht nun diese Fl\u00e4che eingehend synthetisch; er f\u00fcgt noch die Eigenschaft hinzu, dass die Involutionen conjugirter Ebenen um jene Geraden circular sind.  Er betrachtet -- wie Herr Sch\u00f6nfliess -- zuerst den Specialfall des gleichseitigen hyperbolischen Paraboloides, beweist zuerst, dass die Punkte, welche von zwei windschiefen Geraden \\(s,s_1\\) gleiche Entfernung haben, ein solches Paraboloid erzeugen, f\u00fcr welches das gemeinsame Loth von \\(s,s_1\\) Axe und die Mitte zwischen den beiden Fusspunkten Scheitel ist, dass \\(s,s_1\\) reciproken Polaren sind (Herr Schr\u00f6ter sagt: ``conjugirte Strahlen''; doch zwei conjugirte Elemente sind solche, von denen jedes mit dem polaren des andern incident ist: so bei Punkten und Ebenen, also wohl auch bei Strahlen) und die conjugirte Ebenen um sie circulare (orthogonale) Involutionen bilden; darauf umgekehrt weist er f\u00fcr jedes gleichseitige hyperbolische Paraboloid Geradenpaare \\(s,s_1\\) nach, von denen die Punkte der Fl\u00e4che gleiche Entfernungen haben, zun\u00e4chst als besonders interessanten Fall die beiden Leitlinien der Hauptparabeln, von denen jede durch den Brennpunkt der andern Parabel geht, sodann allgemeiner: Man w\u00e4hle auf der Axe in gleicher Entfernung \\(\\delta\\) vom Scheitel, aber zwischen den Brennpunkten der Hauptparabeln -- deren Abstand \\(2\\lambda\\) sei -- zwei Punkte, construire die Hyperbeln in den Ebenen, welche in diesen Punkten zur Axe normal sind; diese beiden Hyperbeln haben parallele Asymptoten, liegen jedoch in verschiedenen Asymptotenwinkeln. In der einen ziehe man einen Halbmesser von der L\u00e4nge \\(2\\lambda\\), der stets vorhanden ist, dann seinen conjugirten in derselben Hyperbel und seinen parallelen bei der andern; letztere beide sind Gerade \\(s,s_1\\).  Herr Sch\u00f6nfliess zeigt, in dem Aufsatze in Schl\u00f6milch's Zeitschrift, dass diese Geradenpaare eine Regelfl\u00e4che dritten Grades erzeugen; ihre genauere Beziehung zum Paraboloid giebt er nicht an, dies geschieht durch Herrn Schr\u00f6ter.  Herr Schr\u00f6ter wendet sich sodann zum Hyperboloide; er erzeugt dasselbe zun\u00e4chst durch zwei projective B\u00fcschel, deren entsprechende Ebenen zu einander senkrecht sind; er nennt es deshalb orthogonales Hyperboloid (in den Monastberichten: kreisverwandtes). Unmittelbar aus dieser Erzeugung folgt, dass die cyclischen Ebenen zu den beiden Axen der B\u00fcschel (und zu deren Parallelen in der andern Schaar) senkrecht sind. F\u00fcr die Halbaxen ergiebt sich die -- auch von Sch\u00f6nfliess gefundene -- interessante Relation \\(\\frac1{a^2}=\\frac1{b^2}-\\frac1{c^2}\\), worin \\(2a\\) die Axe ist, zu der die cyclischen Ebenen parallel sind.  Dies ist \\(eine\\) Bedingung und beweist also, dass das Senkrechtstehen der beiden Arten cyclischer Ebenen auf zwei Geraden stets zugleich eintreten muss; den directen Beweis daf\u00fcr bringt die Abhandlung nicht: er beruht darauf, dass, wenn von zwei Kegelschnitten der eine durch den Pol der einen Geraden eines Geradenpaares ihres B\u00fcschels in Bezug auf den andern Kegelschnitt geht, er auch den Pol der zweiten Geraden enth\u00e4lt. Die Geraden, welche senkrecht zu den cyclischen Ebenen, also auch zu \\(2a\\) sind, gehen durch die Endpunkte dieser Axe. Herr Fiedler macht, veranlasst durch die vorliegende Abhandlung des Herrn Schr\u00f6ter, in einem Aufsatze der Vierteljahresschrift der Naturforscher-Gesellschaft zu Z\u00fcrich einige Zus\u00e4tze, so: dass es unendlich viele Paare von Geraden in jeder Schaar der Fl\u00e4che giebt, deren Ebenenb\u00fcschel gleichwinklig sind, darunter die Geraden durch die Endpunkte der zweiten reell schneidenden Axe.  Darauf fragt Herr Schr\u00f6ter nach dem Orte der Punkte, deren Entfernungen von zwei gegeben windschiefen Geraden \\(s,s_1\\) ein constantes Verh\u00e4ltniss \\(\\mu\\) haben: es werden zun\u00e4chst 4 leicht zu findende Gerade \\(l,l_1,g,g_1(l\\--g, l_1\\--g)\\), welche solche Punkte enthalten, nachgewiesen; dann das orthogonale Hyperboloid aus den Axen \\(l,l_1\\) (welches auch \\(g,g_1\\) enth\u00e4lt) construirt und f\u00fcr jede erzeugende Gerade \\(g_x\\) gezeigt, dass \\(\\sin(g_xs):\\sin(g_xs_1)=\\mu\\) ist, und von diesem Hyperboloide bewiesen, dass es der gesuchte Ort ist. Umgekehrt nun, wenn ein orthogonales Hhyperboloid gegeben ist, so behandelt es sich um Auffindung solcher Geraden \\(s,s_1\\) von denen die Punkte der Fl\u00e4che ein constantes Abstandsverh\u00e4ltniss haben. Ein ausgezeichnetes Paar erh\u00e4lt man in den bieden Leitlinien der durch die Axe \\(2a\\) gehenden Hauptschnitte, welche zu Brennpunkten \\(f,f_1\\) geh\u00f6ren, die demselben Scheitel \\(p\\) von \\(2a\\) benachbart sind; dieselben gehen bez. durch \\(f_1,f\\). Weitere ergeben sich so: Es seine \\(o\\) der Mittelpunkt der Fl\u00e4che, \\(p_1\\) der andere Scheitel von \\(2a,F,F_1\\) die beiden andern Brennpunkte auf \\(2a\\); man suche auf der Axe \\(2a\\) zwei Punkte \\(d,d_1\\), welche beide innerhalb \\(ff_1\\) (oder \\(FF_1\\)) liegen und so harmonisch zu \\(p, p_1\\) sind, dass \\(\\frac{od}{op}=\\frac{op_1}{od_1}=\\mu\\); sodann construire man bei einer der beiden Hyperbeln, welche von den durch \\(p,p_1\\) senkrecht zur Axe \\(2a\\) gelegten Ebenen ausgeschnitten werden, einen Halbmesser gleich \\(2\\lambda\\mu\\), wo \\(2\\lambda=ff_1=FF_1=\\frac{bc}a\\) ist, darauf seinen conjugirten Durchmesser in derselben und seinen parallelen in der andern Hyperbel. Diese beiden letzteren Geraden sind zwei Gerade \\(s,s_1\\), von denen die Punkte der Fl\u00e4che das Entfernungsverh\u00e4ltniss \\(\\mu\\) haben. Jedes Punktenpaar \\(d,d_1\\) liefert 2 Geraden paare \\(s,s_1\\), die symmetrisch zu \\(o\\) liegenden Punkte zwei andere. Man erh\u00e4lt so eine einfache Unendlichkeit von je 4 Geradenpaaren (der Vefasser sagt, wohl nicht dem \u00fcblichen Sprachgebrauch entsprechend: eine vierfache Unendlichkeit); dass dieselben eine Regelfl\u00e4che achten Grades erzeugen, ist von Herrn Sch\u00f6nfliess analytisch bewiesen, w\u00e4hrend die eben besprochenen Beziehungen zur Fl\u00e4che nur von Herrn Schr\u00f6ter gefunden sind.  Von zwei solchen Geraden \\(s,s_1\\) wird nun gezeigt, dass sie reciproke Polaren in Bezug auf die Fl\u00e4che und Tr\u00e4ger orthogonaler Involutionen conjugirter Ebenen sind.  Zuletzt wird diese Eigenschaft bei den beiden Geraden \\(s,s_1\\) vorausgesetzt und nachgewiesen, dass die angeh\u00f6rige Fl\u00e4che dann ein orthogonales Hyperboloid ist und ihre Punkte constantes Entfernungsverh\u00e4ltniss von \\(s,s_1\\) haben. Doch muss dieses Verh\u00e4ltniss erst gegeben werden, weil den anderen Bedingungen ein ganzer B\u00fcschel von Fl\u00e4chen mit einem imagin\u00e4ren Vierseit als Grundcurve gen\u00fcgt. So ist nun der Cyclus vollendet und dargethan, dass die Eigenschaften der Normalit\u00e4t der cyclischen Ebene zu zwei Geraden der Fl\u00e4che, des constanten Abstandsverh\u00e4ltnisses und der orthogonalen Involutionen conjugirter Ebenen um reciproke Polaren sich gegenseitig bedingen. Definirt man als orthogonales Hyperboloid etwas allgemeiner ein solches, dessen cyclische Ebenen auf zwei Kanten des Asymptotenkegels senkrecht sind, so umfasst man auch die zweimanteligen mit: Jedes zweimantelige Hyperboloid ist ein orthogonales, wenn das conjugirte die in der besprochenen Abhandlung geschilderten Eigenschaften hat. Analog ist die Definition des gleichseitigen ein- oder zweimanteligen Hyperboloids (hinsichtlich des ersteren cf. H. Vogt, Borchardt J. LXXXVI. 297) die, dass die zuden Kanten des Asymptotenkegels senkrechten Ebenen gleichseitige Hyperbeln ausschneiden.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1553587$332EEA1F-2DBC-4762-9659-A63A407BA145","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"d322a6e347bc85da08e1ef1b9ca60b3a8f3a3fd9","datavalue":{"value":"2711381","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1553587$C59F2419-2B9C-4409-9BF8-331865366428","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1553587$9E0D6230-A772-4686-9F21-9EA23ECE4587","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Ueber ein einfaches Hyperboloid von besonderer Art.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Ueber_ein_einfaches_Hyperboloid_von_besonderer_Art."}}}}}