{"entities":{"Q1554191":{"pageid":1564931,"ns":120,"title":"Item:Q1554191","lastrevid":67843290,"modified":"2026-04-12T19:53:04Z","type":"item","id":"Q1554191","labels":{"en":{"language":"en","value":"Die Figur der Erde. Ein Beitrag zur europ\u00e4ischen Gradmessung."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2711994"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1554191$0CDABB4D-FDAF-499D-8E1C-74EBCBC39F43","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"b1faab1aa9a75c7105ed3e7ea9cf753ba8e012a4","datavalue":{"value":{"text":"Die Figur der Erde. 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Der Verfasser er\u00f6rtert in der Einleitung die principielle Unvollkommenheit dieses Verfahrens, welche darin besteht, dass, wie die sogenannten Lothablenkungen lehren, die Beobachtungen nicht ersch\u00f6pfend dargestellt werden, und stellt sich die Aufgabe, zu untersuchen, welche Messungsdata erforderlich sind, um die Erdfigur unabh\u00e4ngig von allen hypothetischen Annahmen zu ermitteln. Das Resultat lautet dahin, dass die zur Zeit verf\u00fcgbaren Bestimmungsst\u00fccke, n\u00e4mlich die astronomischen Polh\u00f6hen, L\u00e4ngen und Azimuthe, die Triangulationen, die trigonometrischen H\u00f6henbestimmungen, die geometrischen Nivellements und die Schweremessungen hinreichend, aber auch, was ebenso wesentlich ist, in ihrer Gesammtheit zur L\u00f6sung der Aufgabe nothwendig sind.  Die mathematische Figur der Erde ist nach der \u00fcblichen Definition diejenige unter den Niveaufl\u00e4chen der Kr\u00e4ftefunction \\((W)\\) der Erde, der die freie Oberfl\u00e4che der Meere angeh\u00f6rt. \\S1 behandelt eine Reihe von Ursachen, aus denen die Meeresoberfl\u00e4che nicht in aller Strenge eine Niveaufl\u00e4che sein kann, und formulirt deshalb das Problem der wissenschaftlichen Geod\u00e4sie dahin, dass nicht eine bestimmte, sondern alle Niveaufl\u00e4chen oder Geoide ermittelt, oder was dasselbe ist, jene Kr\u00e4ftefunction selber gefunden werden solle. \\S2 behandelt die allgemeinen Eigenschaften der Geoide, namentlich die Unstetigkeiten, welche die Kr\u00fcmmung dieser Fl\u00e4chen und der dazugeh\u00f6rigen Kraftlinien \u00fcberall da besitzt, wo die Massendichtigkeit sich sprungweise \u00e4ndert. \\S3 f\u00fchrt den approximativen Ausdruck \\((U)\\) f\u00fcr die Kr\u00e4ftefunction ein, welcher bei Untersuchungen dieser Art zweckm\u00e4ssig benutzt wird, um zu einer pr\u00e4cisen Definition der Lothst\u00f6rungen zu gelangen. Hieran schliesst sich eine Herleitung des Clairaut'schen Theorems unter Zugrundelegung der hierf\u00fcr einzig und allein nothwendigen Voraussetzung, dass der Fehler \\((W-U)\\) jenes approximativen Ausdruckes vernachl\u00e4ssigt werden d\u00fcrfe. Auf Grund der dann entwickelten Relationen zwischen \\(W-U\\) und den St\u00f6rungen der Schwere nach Richtung und Intensit\u00e4t wird mit H\u00fclfe eines fingirten Beispiels der in Wirklichkeit vorkommende Betrag jener St\u00f6rungen ann\u00e4hernd gesch\u00e4tzt. \\S4 behandelt die m\u00f6glichen Ergebnisse geod\u00e4tischer Operationen und zeigt, dass man, je sch\u00e4rfer die Beobachtungen werden, desto mehr darauf verzichten m\u00fcsse, die wahre Erdfigur durch analytische Ausdr\u00fccke darzustellen. Die n\u00e4chsten drei Abschnitte besch\u00e4ftigen sich mit den Resultaten, welche man aus den oben genannten Klassen von Messungsdaten herleiten kann, so lange keinerlei Hypothesen \u00fcber die Erdfigur gemacht werden. Die astronomischen und trigonometrischen Messungen bestimmen folgende St\u00fccke: 1) die Form des Polyeders, dessen Ecken die Stationen eines gegebenen geod\u00e4tischen, Dreiecksnetzes sind, 2) die Orientirung dieses Polyeders in Bezug auf die Richtung der Erdaxe, jedoch nicht in Bezug auf deren Lage im Erdk\u00f6rper, 3) das System von Geraden, welche die Richtung der wahren Lothlinie in den Dreieckspunkten angeben. Das gemoetrische Nivellement liefert ferner f\u00fcr diese Dreieckspunkte sowohl die Meeresh\u00f6henunterschiede, als auch die davon wohl zu unterscheidenden Niveaudifferenzen, welche durch die Werthdifferenzen der Kr\u00e4ftefunction \\(W\\) gemessen werden. Damit ist dann die relative Lage aller der Punkte bestimmt, in welchen irgend ein gegebenes Geoid von jenem Verticalensystem getroffen wird. Wesentlich ist hierbei, dass bei der Berechnung der gemeotrischen Nivellements die Aenderungen der Schwere l\u00e4ngs der Nivellementslinie ber\u00fccksichtigt werden, w\u00e4hrend der Einfluss der Lothablenkungen auf den Schlussfehler einer Schleife als praktisch unmerklich nachgewiesen wird. Endlich wird noch gezeigt, dass die beiden Erdabplattungen, welche aus Gradmessungen resp. aus Pendelbeobachtungen sich ergeben, zwei heterogene Gr\u00f6ssen sind, deren Uebereinstimmung keineswegs gefordert werden darf. Der letzte Abschnitt behandelt die Form, die man auf Grund des Vorstehenden der strengen L\u00f6sung des Problems der wissenschaftlichen Geod\u00e4sie geben k\u00f6nnte, und formulirt die Anforderungen, welche dem entsprechend an das Beobachtungsprogramm der europ\u00e4ischen Gradmessung zu stellen sind.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1554191$75274CA9-010B-406F-9B5C-7989C7EC9561","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"637fde3c5d3616210722e4f8972bce14ef5837f4","datavalue":{"value":"2711994","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1554191$81D363DD-71D1-47E1-BD50-3CE83B5D9092","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1554191$407AD0A5-0D49-4E1F-902F-B3B5E7284E49","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Die Figur der Erde. 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