{"entities":{"Q1554465":{"pageid":1565205,"ns":120,"title":"Item:Q1554465","lastrevid":43203167,"modified":"2025-07-22T07:35:40Z","type":"item","id":"Q1554465","labels":{"en":{"language":"en","value":"Ueber lineare Substitutionen und bilineare Formen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2712260"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1554465$9EF22D54-B216-4425-8ADF-0BF3799BD134","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"87aa7c72e30c386ce504c8f1bc159733e64d577e","datavalue":{"value":{"text":"Ueber lineare Substitutionen und bilineare Formen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1554465$CC6FBF69-CD98-470B-BF3F-1DF673A42007","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"0ef158aed5a7270df452485602485ed01ac1b900","datavalue":{"value":"09.0085.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1554465$00041329-B2E3-489A-BFE7-5BD686604BB4","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"79327704d6d4548ce97be34ab84df8a1bb1515ff","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":256938,"id":"Q256938"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1554465$A2FD15DC-435D-45A3-90A2-6EB5F5111700","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"581477c3a5f574999ddf49bd0296c1817b64eeee","datavalue":{"value":{"time":"+1877-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1554465$135771BB-88B0-4B3C-8826-B0255568B78B","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"a57fd92c80df253d9a3db4c2b3ceb721b6a415d1","datavalue":{"value":"https://www.digizeitschriften.de/dms/resolveppn/?PPN=GDZPPN002156709","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1554465$106EC46A-4850-4E14-9EBD-CF5C9CE11C93","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"02e655ca3e7dab7d17e70be4c6b692626c4c1101","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/148343","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1554465$C86EDDF3-D508-4473-85F7-513BB58AF7F2","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"663e775f89affff61a4fa6d6290c7781c691375e","datavalue":{"value":"Im XXXII., XLVII. und L. Bande des Crelle'schen Journals haben die Herren Cayley und Hermite die Coefficienten der Substitution, die eine quadratische Form in sich selbst transformirt, als rationale Functionen einer Anzahl willk\u00fcrlicher Gr\u00f6ssen dargestellt; daran ankn\u00fcpfend hat Herr Rosanes erst k\u00fcrzlich (Borchardt J. 80, p. 52. F. d. M. VII. p. 64, JFM 07.0064.02; vgl. Baltzer, Determinanten IV. Aufl. \\S 14,14) der Substitution eine Gestalt gegeben, in welcher der Charakter derselben, losgel\u00f6st von der individuellen durch sie in sich \u00fcbergef\u00fchrten Form hervortritt. In allen diesen Untersuchungen hat man sich aber auf die Betrachtung des allgemeinen Falles beschr\u00e4nkt, w\u00e4hrend die Ausnahmen, welche die Resultate in gewissen speciellen F\u00e4llen erfahren, nur f\u00fcr die tern\u00e4ren Formen, und zwar zuerst durch Herrn Bachmann (Borchardt J. 76, p. 331. F. d. M. V. p. 84, JFM 05.0084.02) und dann auch durch Hermite (Borchardt J. 78, p. 325, s. p. 84)selbst, in Erg\u00e4nzung seiner fr\u00fcheren Arbeit, ersch\u00f6pfend bechandelt worden sind. Wie diese Schwierigkeit in dem allgemeinen Falle von \\(n\\) Variablen zu heben ist, liess sich daraus noch nicht ersehen. In der vorliegenden Abhandlung, in der diese ganze Theorie von Grund aus behandelt wird, ist dies Herrn Frobenius unter Zuh\u00fclfenahme der Weierstrass'schen Elementartheilertheorie und einiger S\u00e4tze des Herrn Kronecker (Berl. Mon. Ber. 1868 und 1867) gelungen.  Den Ausgangspunkt bildet die Transformation der bilinearen Formen \u00fcberhaupt. Bezeichnet man durch \\(A\\) gleichzeitig die bilineare Form \\(\\sum a_{\\alpha\\beta}x_\\alpha y_\\beta\\) und die lineare Substitution mit denselben Coefficienten \\(a_{\\alpha\\beta}\\) und wendet man zun\u00e4chst auf eine Reihe der Variabeln der Form \\(A\\) eine lineare Substitution \\(B\\) an, so stimmen die Coefficienten der transformiren Form \\(\\sum a_{\\alpha\\gamma}b_{\\gamma\\beta}x_\\alpha y_\\beta\\) mit den Coefficienten derjenigen Substitution \u00fcberein, die man als aus den Substitutionen \\(A\\) und \\(B\\) zusammengesetzt zu bezeichnen pflegt. Man kann daher die Transformation der bilinearen Formen als Zusammensetzung von Substitutionen behandeln und sich der f\u00fcr diese gebr\u00e4uchlichen Symbolik auch bei jener bedienen, wodurch die Betrachtungen an Einfachkeit und Durchsichtigkeit gewinnen. Die transformirte Form wird als ``Product'' \\(AB\\) bezeichnet, und es werden die Operationsregeln f\u00fcr diese Symbole genau festgestellt. Die Determinante der Form \\(A\\) wird mit \\(|A|\\), durch \\(A'\\) die conjugirte Form \\(\\sum a_{\\alpha\\beta}y_\\alpha x_\\beta\\) von \\(A\\) bezeichnet, so dass \\(S\\) eine symmetrische und \\(T\\) eine alternirende Form ist, wenn \\(S'=S\\) und \\(T'=-T\\) ist; \\(E\\) bedeutet die Form \\(\\sum x_\\alpha y_\\alpha\\) und \\(A^{-1}\\) diejenige Form, die der Gleichung \\(A.A^{-1}=E\\) gen\u00fcgt, welche stets und nur dann eine einzige L\u00f6sung zul\u00e4sst, wenn \\(|A|\\) von Null verschieden ist; f\u00fcr \\(|rE-A|=\\phi(r)\\) und \\(\\phi(r)=0\\) wird der Name ``charakteristische Function resp. Gleichung'' der Form \\(A\\) gebraucht.  Dies vorausgeschickt, muss sich Referent darauf beschr\u00e4nken, hier nur die wichtigsten Resultate der inhaltsreichen Abhandlung anzuf\u00fchren. Den Charakter der Substitutionen, die eine Form in sich zu transformiren \u00fcberhaupt geeignet sind, stellt der Herr Verfasser durch folgende S\u00e4tze fest: Damit zwei Substitutionen geeignet seien, eine Form von nicht werschwindender Determinante in sich selbst zu transformiren \\((PAQ=A)\\), ist nothwendig und hinreichend, dass die Elementartheiler ihrer charakteristischen Functionen einander so zugeordnet werden k\u00f6nnen, dass die entsprechenden von gleichem Grade sind und f\u00fcr reciproke Werthe verschwinden. Verschwindet dagegen die Determinante der Form und ist \\(m\\) der h\u00f6chste Grad nicht verschwindender Unterdeterminanten, so ergiebt sich als nothwendig, dass ihre charakteristischen Gleichungen \\(m\\) reciproke Wurzeln haben. Hieraus folgt f\u00fcr Formen mit cogredienten Variabeln: Damit eine Substitution \\(P\\) geeignet sei, eine Form von nicht verschwindender Determinante in sich selbst zu transformiren \\((P'AP=A)\\) ist nothwendig und hinreichend, dass die Elementartheiler ihrer charakteristischen Function paarweise von gleichem Grade sind und f\u00fcr reciproke Werthe verschwinden, mit Ausnahme derer, welche f\u00fcr de Werth +1 oder -1 Null sind. Ferner: Damit eine Substitution geeignet sei, eine Form in sich selbst zu transformiren, in deren Determinante der h\u00f6chste Grad nicht verschwindender Unterdeterminanten gleich \\(m\\) ist, muss ihre charakteristische Function durch eine reciproke Function \\(m^{\\text{ten}}\\) Grades theilbar sein (vgl. Rosanes l. c. p. 64). Ist eine Substitution \\(P\\) geeignet, eine Form mit cogregienten Variabeln \\(A\\) in sich \u00fcberzuf\u00fchren, so giebt es zwar stets auch eine symmetrische Form \\(S\\), n\u00e4mlich \\(S=A+A'\\), welche durch \\(P\\) in sich \u00fcbergeht; es kann dann aber \\(|S|\\) oder sogar diese Form \\(S\\) selbst verschwinden. Damit nun \\(P\\) geeignet sei, eine symmetrische (quadratische) Form von nicht verschwindender Determinante in sich zu transformiren, so tritt zu den nothwendigen und hinreichenden Bedingungen, denen \\(P\\) zu gen\u00fcgen hat, noch die hinzu, dass auch diejenigen Elementartheiler von \\(|rE-P|\\), die f\u00fcr \\(r=+1\\) oder -1 verschwinden und einen graden Exponenten haben, paarweise vorhanden sein m\u00fcssen.  Was nun die Darstellung der Coefficienten s\u00e4mmtlicher Substitutionen \\(U\\) betrifft, die eine gegebene quadratische Form von nicht verschwindender Determinante in sich \u00fcberf\u00fchren, so leitet der Herr Verfasser zun\u00e4chst folgenden, im Wesentlichen von Hermite herr\u00fchrenden Satz (Borchardt J. 47, p. 309; vgl. auch Cayley ib. L. p. 288 und Rosanes ib. 80, p. 66) her: Ist \\(S\\) eine gegebene symmetrische Form und \\(T\\) eine beliebige alternirende Form, so geht \\(S\\) durch die Substitution \\((S+T)^{-1}(S-T)\\) in sich \u00fcber; und umgekehrt: Jede Substitution \\(U\\), welche eine symmetrische Form \\(S\\) von nicht verschwindender Determinante in sich selbst transformirt, und f\u00fcr welche \\(|E+U|\\) nicht Null ist, l\u00e4sst sich, und zwar nur in einer Weise, auf die Gestalt \\(U=(S+T)^{-1}(S-T)\\) bringen, wo \\(T=S(E-U)^{-1}(E+U)\\) eine (endliche) alternirende Form ist; und beseitigt die darin enthaltene Ausnahme durch den Beweis des Satzes, der als das wichtigste Ergebniss der Arbeit zu bezeichnen ist: ``Jede Substitution \\(U\\), welche eine symmetrische Form \\(S\\) von nicht verschwindender Determinante eigentlisch in sich selbst transformirt, und f\u00fcr welche \\(|E+U|=0\\) ist, l\u00e4sst sich auf die Gestalt bringen \\(U=lim(S+T_h)^{-4}(S-T_h)(h=0)\\), wo \\(T_h\\) eine alterirende Form ist, deren Coefficienten rationale Functionen von \\(h\\) sind''. In dem Falle, dass nicht gleichzeitig auch \\(|E-U|=0\\) ist, in welchem Falle die Anzahl der Variabeln nothwendig eine grade ist, bilde man eine alternirende Form \\(H\\) von nicht verschwindender Determinante; dann hat man  \\[ T_h=S[(E+U)+h(E-U)HS]^{-1}(E-U). \\]  Im entgegengesetzen Falle wird der Ausdruck f\u00fcr \\(T_h\\) noch complicirter. Im Anschluss hieran wird gezeigt, welcher Umstand m Falle tern\u00e4ren Formen eine Vereinfachung erm\u00f6glich. Die angewendeten Principien werden dann noch zur Vervollst\u00e4ndigung der Theorie der orthogonalen Substitutionen benutzt; (vgl. auch Stickelberger Pr. Z\u00fcrich. F. d. M. dieser Band p. 89, JFM 09.0089.01). Die erhaltenen Resultate gelten wie f\u00fcr symmetrische Formen, in ganz analoger Weise mit den n\u00f6thigen Ab\u00e4nderungen auch f\u00fcr alternirende Formen. F\u00fcr die Transformation von Formen mit contragredienten Variabeln in sich selbst werden einige vom Herrn Verfasser gewonnene Resultate ohne Beweis mitgetheilt.  In den ersten Paragraphen der Abhandlung wird ausserdem der Zusammenhang dargelegt, der zwischen der Determinante einer ``rationalen Function'' einer Form \\(A\\), der charakteristischen Function dieser Function und der ``Gleichung niedrigsten Grades'', der \\(A\\) gen\u00fcgt, einerseits und der charakteristischen Function der Form \\(A\\) andererseits besteht.  In einem Schlussparagraphen wird der Satz hergeleitet: Versteht man unter comlexer Zahl eine reelle Form \\(\\sum a_kE_k\\), deren ``Eintheiten'' \\(E_k\\) reelle, bilineare, von einander unabh\u00e4ngige Formen sind, und sind \u00fcberdies diese complexen Zahlen der Beschr\u00e4nkung unterworfen, dass ein (symbolisches) Product solcher nicht verschwinden kann, ohne dass einer Factoren verschwindet, so existiren nur drei Gattungen solcher Zahlen, die den reellen Zahlen, den imagin\u00e4ren und den Quaternionen (im gew\u00f6hnlichen Sinne) entsprechen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1554465$3D56F5E7-246C-4A53-9DDF-05606D2B7BD0","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"5aff12e0aaa0e845f49257674dee6d6b35fe2903","datavalue":{"value":"15A63","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1554465$42522A53-230E-410C-AD32-BB258BE8B490","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"11aedb355361bd0cf23fa0c4c8fc4cc0f8e7b46e","datavalue":{"value":"2712260","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1554465$7466CA6E-07C8-411A-AB9D-A4AB9A51A019","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1554465$48ABCC64-9BCB-4BCA-9BBE-B2994ECE3AD1","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"ef23eb0b2fb5e2d3f0169ca9253f814590043471","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480797,"id":"Q6480797"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1554465$C6BAD4DD-C293-436E-BF42-E3C00CEA81FF","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1554465","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1554465"}}}}}