{"entities":{"Q1555065":{"pageid":1565805,"ns":120,"title":"Item:Q1555065","lastrevid":72164706,"modified":"2026-04-14T03:03:19Z","type":"item","id":"Q1555065","labels":{"en":{"language":"en","value":"Ueber correlative oder reciproke B\u00fcndel."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2712921"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1555065$5CCB887D-8504-416C-87B2-39BD2C6CEC68","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"c4fc181a4750fbd666ebc3a6e5fe75d0fead6d2e","datavalue":{"value":{"text":"Ueber correlative oder reciproke B\u00fcndel.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1555065$8BBA6152-2850-4750-807D-C44723A26708","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"9c3e2230360efb4c4ba4302e5d72564f07c3637f","datavalue":{"value":"09.0445.04","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1555065$75A8DF3E-ADB3-4A8D-9682-BC515C53614D","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"929de1516fe9e05e9e54f18ac6f871aa2899c52d","datavalue":{"value":"10.1007/BF01442661","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1555065$CCBE0D7B-C979-43DE-9C89-94E1C23DA0D0","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"4d1b5939a263ee5382474338850d7556410db285","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1459363,"id":"Q1459363"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1555065$FD7B7D4E-869D-4804-8988-F9E7286B0950","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"7016073dc3661ad2b8fcf740b72e135f31d59f23","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":166142,"id":"Q166142"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1555065$77C5F627-1E2A-4AD5-92BF-B7867CB0C414","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"581477c3a5f574999ddf49bd0296c1817b64eeee","datavalue":{"value":{"time":"+1877-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1555065$FD47BB90-6593-4BB2-92FE-C501FBE0F120","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"0a0c0f5e38a8f8cfbd1e534af9aa493f232324fe","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/156779","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1555065$E5C3E862-E54D-4B4F-AC20-235CFB5E2EA8","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"73888ce84f9d3ec92a174bb37f1d7275c5a3a99f","datavalue":{"value":"Man beachte zun\u00e4chst die Referate \u00fcber die Vorg\u00e4nger dieser Abhandlungen in diesem Jahrbuch, Bd. VI. p. 347, Bd. VII. p. 358 und 374, Bd. VIII. p. 395 bis 399 (siehe JFM 06.0347.03, JFM 07.0358.01, JFM 07.0374.04, JFM 08.0395.02). Die erste der 4 vorliegenden Abhandlungen (JFM 09.0445.01, JFM 09.0445.02, JFM 09.0445.03, JFM 09.0445.04) verbessert die Methode der Bestimmung der schon in Proc. of L. M. S. V. p. 40 bis 70 berechneten Anzahlen. Die zweite und dritte Abhandlung sind im wesentlichen franz\u00f6sische Uebersetzungen der ersten. Die vierte, sehr umfangreiche Abhandlung des Herrn Sturm behandelt eingehend die Probleme, welche zum Theil schon in den Proc. L. M. S. VII. p. 175-194 (dieses Jahrbuch VIII. p. 399, JFM 08.0395.02) gel\u00f6st sind.  Die in zwei gegebenen Ebenen \\(E\\) und \\(E'\\) liegenden Punkt- und Strahlenfelder sind correlativ (reciprok) auf einander bezogen, oder kurz, bilden eine Uorrelation, wenn jedem Punkte der einen Ebene ein Strahl der andern Ebene entspricht, so dass auch die Strahlen, welche den Punkten einer in der einen Ebene liegenden Geraden entsprechen, einen gemeinsamen Punkt haben, n\u00e4mlich den jener Geraden entsprechenden Punkt. Am einfachsten erzeugt man sich eine Correlation in zwei gegebenen Ebenen, wenn man von einem ausserhalb gelegenen Punkte \\(A\\) die Punkte und Strahlen der einen Ebene \\(E\\) auf die andere Ebene \\(E'\\) projicirt, und zu den erhaltenen Punkten und Strahlen die Polaren und Pole in Bezug auf einen in der zweiten Ebene gelegenen Kegelschnitt \\(K\\) bestimmt. Legt man speciell den Punkt \\(A\\) in \\(E\\) oder \\(E'\\), so erh\u00e4lt man zwei ausgeartete Correlationen \\(\\pi\\) und \\(\\lambda\\) mit folgender Definition. Bei einer Correlation \\(\\pi\\) enth\u00e4lt jede der beiden Ebenen \\(E\\) und \\(E'\\) einen singul\u00e4ren Punkt. Bezeichnet man denselben in \\(E\\) mit \\(A\\), in \\(E'\\) mit \\(A'\\), so kann man die definirende Eigenschaft von \\(\\pi\\) angeben, wie folgt. Einer beliebigen, nicht durch \\(A\\) resp. \\(A'\\) gehenden Geraden auf \\(E\\) resp. \\(E'\\) entspricht in \\(E'\\) resp. \\(E\\) der singul\u00e4re Punkt \\(A'\\) resp. \\(A\\), aber einer beliebigen in \\(E\\) resp. \\(E'\\) liegenden, und durch \\(A\\) resp. \\(A'\\) gehenden Geraden \\(g\\) resp. \\(g'\\) entspricht jeder Punkt der anderen Ebene, welcher auf einem bestimmten \\(g\\) resp. \\(g'\\) zugeordneten, und durch \\(A'\\) resp. \\(A\\) gehenden Strahl liegt, so dass die durch \\(A\\) gehenden Strahlen den durch \\(A'\\) gehenden Strahlen projectiv werden. Aus dieser Definition erh\u00e4lt man durch Vertauschung des Punktfeldes und des Strahlenfeldes in jeder der beiden Ebenen die Definition der Ausartung \\(\\lambda\\). Sind die beiden Ebenen \\(E\\) und \\(E'\\) fest, und ist in \\(E\\) resp. \\(E'\\) ein Punkt, in \\(E'\\) resp. \\(E\\) ein Strahl gegeben, welcher dem gegebenen Punkte correlativ entsprechen soll, so ist dadurch der Correlation eine zweifache Bedingung auferlegt, welche \\(P\\) resp. \\(P'\\) heissen mag. Wenn man aber nur verlangt, dass zwei in \\(E\\) und \\(E'\\) gegebene Punkte conjugirt, dass heisst, so beschaffen sein sollen, dass die zugeordnete Gerade des einen Punktes durch den andern Punkt geht, so schreibt man der Correlation eine einfache Bedingung zu, welche \\(\\mu\\) heissen soll. Ebenso definiren zwei in den beiden Ebenen gegebene Geraden eine einfache Bedingung \\(\\nu\\), wenn sie conjugirt sein sollen, dass heisst, wenn der der einen Geraden projectivisch zugeordnete Punkt auf der andern Geraden liegen soll. Man bilde nun alle m\u00f6glichen, aus den Bedingungen \\(P,P',\\mu,\\nu\\) zusammengesetzten, achtfachen Bedingungen. Jede derselben wird von einer endlichen Anzahl von Correlationen erf\u00fcllt, weil die Correlation die Constantenzahl 8 hat. Alle so entstehenden endlichen Anzahlen hat Herr Hirst berechnet. Er benutzt dabei dieselbe Methode, welche Chasles, Zeuthen und der Referent angewandt haben, um die Anzahlen von Gebilden aus den leichter zu bestimmenden Anzahlen ihrer Ausartungen zu berechnen. Bezeichnet man n\u00e4mlich die einfache Bedingung, welche eine Correlation dadurch erf\u00fcllt, dass sie zu einer Ausartung \\(\\pi\\) oder \\(\\lambda\\) wird, auch mit \\(\\pi\\) oder \\(\\lambda\\), so bestehen zwischen den 4 Bedingungen  \\[  \\pi,\\lambda,\\mu,\\nu  \\]  zwei allgemeing\u00fcltige Gleichungen; dies heisst, dass bei jedem einstufigen Systeme von Correlationen zwischen den 4 Anzahlen, welche angeben, wieviel Correlationen des Systems die 4 Bedingungen \\(\\pi,\\lambda,\\mu,\\nu\\) erf\u00fcllen, 2 Gleichungen bestehen. Diese Gleichungen ergeben sich leicht aus dem Chasles'schen Correspondenzprincip und lauten, wenn die 4 Anzahlen grade so bezeichnet werden, wie die zugeh\u00f6rigen Bedingungen:  \\[  2\\cdot \\nu = \\mu+\\pi,  \\]   \\[  2\\cdot \\mu = \\nu+\\lambda.  \\]  Mit Hilfe dieser Hauptformel erh\u00e4lt man den gr\u00f6ssten Theil der gesuchten Zahlen, sobald man die Zahlen \\(\\pi\\) und \\(\\lambda\\) f\u00fcr alle m\u00f6glichen Systeme kennt, die durch 7-fache, aus \\(P,P',\\mu,\\nu\\) zusammengesetzte Bedingungen definirt sind. Diese Zahlen \\(\\pi\\) und \\(\\lambda\\) hatte Herr Hirst in seiner fr\u00fcheren Abhandlung (Proc. L. M. Soc. V. p. 40, Brioschi Ann. (2), VI. p. 260, Referat F. d. M. VI. p. 347, JFM 06.0347.03) auf geometrischen Wegen durch Er\u00f6rterung projectiver Eigenschaften von Plancurven h\u00f6herer Ordnung gefunden. In der vorliegenden Abhandlung aber vereinfacht er diese Berechnung bedeutend, indem er auch die Zahlen \\(\\pi\\) und \\(\\lambda\\) nach der Chasles-Zeuthen'schen Methode aus den Anzahlen bestimmt, welche sich auf die Ausartungen der ausgearteten Correlationen \\(\\pi\\) und \\(\\lambda\\) beziehen. Die Berechnung der Zahlen \\(\\pi\\) resp. \\(\\lambda\\) l\u00e4uft n\u00e4mlich auf die Berechnung von Anzahlen f\u00fcr zwei einander projective Strahlb\u00fcschel resp. gerade Punktreihen hinaus, und jedes aus zwei projectiven, einstufigen Grundgebilden bestehende Gebilde hat als Ausartung ein Gebilde, wo jedem beliebigen Element des einen Grundgebildes ein und dasselbe (singul\u00e4re) Element des andern entspricht. So l\u00e4sst sich durch \u00e4hnliche Formeln wie die oben angegebene die Berechnung der Zahlen \\(\\pi\\) und \\(\\lambda\\) auf die Berechnung von Anzahlen ihrer Ausartungen zur\u00fcckf\u00fchren. Die letzteren Anzahlen aber setzen sich leicht aus Combinationszahlen und den beiden axiomatischen Anzahlen 1 zusammen, welche z\u00e4hlen, wiewiel gemeinsame Punkte zwei Gerade einer Ebene haben, und wieviel gemeinsame Strahlen zwei in derselben Ebene liegende Strahlenb\u00fcschel haben.  Herr Sturm hat in seiner Abhandlung dasjenige Problem behandelt, welches man aus dem Hirst'schen durch r\u00e4umliche, duale Umformung erh\u00e4lt. Er berechnet also die Anzahlen f\u00fcr das Gebilde, welches aus zwei correlativen B\u00fcndeln besteht, erweitert aber das Problem dadurch sehr wesentlich, dass er die Scheitel dieser B\u00fcndel als beweglich auffasst, w\u00e4hrend Herr Hirst die beiden Ebenen, welche die Tr\u00e4ger der Correlation sind, fest sein l\u00e4sst. Bei dieser Erweiterung tritt zu einer der beiden Hauptformeln, welche f\u00fcr jedes einstufige System collinearer B\u00fcndel gelten, die Summe der beiden Anzahlen hinzu, welche angeben, wieviel B\u00fcndelpaare des Systems den einen oder den andern Scheitel auf einer gegebenen Ebene haben. Die Methode, welche Herr Sturm zur Berechnung seiner Anzahlen anwendet, ist wieder die Chasles-Zeuthen'sche. Die Anzahlen werden zun\u00e4chst auf die Anzahlen zweier Ausartungen zur\u00fcckgef\u00fchrt. Die letzteren h\u00e4ngen voll den Anzahlen der beiden Gebilde ab, von denen das eine aus zwei projectiven Ebenenb\u00fcscheln, das andere aus zwei projectiven Strahlb\u00fcscheln besteht. Diese Anzahlen aber reduciren sich leicht auf die Anzahlen f\u00fcr solche projective einstufige Grundgebilde, bei denen jedem Elemente in einem Grundgebilde ein und dasselbe Element im andern Grundgebilde entspricht. Schliesslich sind also alle Zahlen des Herrn Sturm durch Combinationszahlen und die axiomatischen Anzahlen des Raumes ausgedr\u00fcckt. Eine kurzgefasste Darstellung der Sturm'schen Untersuchungen, sowie die analoge Bearbeitung der collinearen B\u00fcndel findet man auch in des Referenten ``Calc\u00fcl der abz\u00e4hlenden Geometrie'' (Teubner 1879) am Schluss von Abschnitt IV.  Die analogen Untersuchungen f\u00fcr zwei correlative R\u00e4ume gedenkt herr Hirst n\u00e4chstens zu ver\u00f6ffentlichen. Vorstudien dazu enth\u00e4lt die schon 1875 ver\u00f6ffentlichte Abhandlung ``On correlation in space'' (s. Math. Ann. Bd. VI., Referat F. d. M. 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