{"entities":{"Q1555348":{"pageid":1566088,"ns":120,"title":"Item:Q1555348","lastrevid":74267964,"modified":"2026-04-14T19:15:58Z","type":"item","id":"Q1555348","labels":{"en":{"language":"en","value":"Sur les lois de Kepler. Solution d'un probl\u00e8me propos\u00e9 par M. Bertrand."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2713224"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1555348$573E6241-7174-4373-B08A-B5F16F9E3507","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"0b206920fbe52632d77cec9cbb091ab8ab5edd62","datavalue":{"value":{"text":"Sur les lois de Kepler. Solution d'un probl\u00e8me propos\u00e9 par M. 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Er wirft dann folgende Frage auf: ``Entsprechende sachant que les plan\u00e8tes d\u00e9cribent des sections coniques, et sans rien supposer de plus, trouver l'expression des composantes de la force qui les sollicite, exprim\u00e9es entsprechende function des coordonn\u00e9es de son point d'application.'' Er bemerkt dann, dass er mit der von ihm f\u00fcr den Beweis befolgten Methode allerdings wohl m\u00f6glich sei, das Problem zu l\u00f6sen, dass aber die Rechnungen bei deiser directen L\u00f6sung zu complicirt w\u00fcrden, um sie druchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. In der folgenden Arbeit giebt er nun Betrachtungen, durch welche diese L\u00f6sung vereinfacht wird. Setzt man n\u00e4mlich voraus, dass die Gescheindigkeit in einem Punkte in die Richtung der Kraft falle, so wird der Kr\u00fcmmungsradius der Nahn in diesem Punkte unendlich sein. Nun ist aber ein Kegelschnitt, dessen Kr\u00fcmmungsradius in einem Punkte unendlich ist, nothwendig eine gerade Linie, und solcher Geraden giebt es, da durch jedem Punkt eine geht, unendlich viel. Diese Geraden k\u00f6nnen sich ausserdem nur in einem Punkte schneiden. Man schliesst daraus, dass sie parallel sein oder durch denselben Punkt gehen m\u00fcssen. Da die erste Hypothese f\u00fcr eine geschlossene Bahn unbrauchbar ist, muss man zulassen, dass die Kr\u00e4fte nach einam festen Centrum gerichtet sind. Durch diese Bedingung verschwindet die bemerkte Schwierigkeit. Denn der Ausdruck f\u00fcr die Kraft, die, nach einem festen Centrum gerichtet, einen Kegelschnitt beschreiben l\u00e4sst, ist durch bekannte Formeln unmittelbar gegeben, und es w\u00fcrde nur noch darauf ankommen, demselben mit H\u00fclfe der 5 willk\u00fcrlichen Constanten (abgesehen von der Fl\u00e4chenconstante) und zweier passender Relationen zwischen ihnen eine allen Kegelschnitten gemeinsame Form zu geben, die nur noch drei Constanten enth\u00e4lt. Herr Darboux giebt nun in der ersten seiner beiden Noten eine L\u00f6sung des so vereinfachten Problems. Er setzt dabei voraus, dass es eine Kr\u00e4ftefunction giebt, d. h. dass die Kraft gleichzeitig von der Entfernung des Punktes vom festen Centrum und von dem Winkel abh\u00e4ngt, den die Richtung der Kraft mit einer festen Geraden der Ebene macht. Unter Anwendung von Polarcoodinaten erh\u00e4lt er  \\[  F=\\frac{C^2}{r^2} \\left( \\frac 1 r + \\frac{d^2 \\left( \\frac 1 r \\right)}{d\\omega^2} \\right),  \\]  wo \\(C\\) die Fl\u00e4chenconstante, \\(F\\) die Gr\u00f6sse der Kraft, \\(r\\) und \\(\\omega\\) die Coordinaten des beweglichen K\u00f6rpers sind. Soll die Bahn ein Kegelschnitt sein, so kommt dazu eine Gleichung von der Form  \\[  \\frac 1 r = a\\cos\\omega+b\\sin\\omega+ \\sqrt{A\\cos 2\\omega+B\\sin 2\\omega+H},  \\]  wo \\(a,b,A,B,H\\) die 5 den Kegelschnitt bestimmenden Parameter sind. Daraus ergiebt sich dann f\u00fcr \\(F\\)  \\[  F=\\frac{C^2(H^2-A^2-B^2)} {r^2(A\\cos 2\\omega+B\\sin 2\\omega+H)^{\\frac 3 2}}.  \\]  Dieser Ausdruck giebt zwei L\u00f6sungen des Problems. In der einen wird  \\[  A=\\theta^2 \\alpha, \\quad B=\\theta^2\\beta, \\quad H=\\theta^2 h, \\quad C^2(H^2-A^2-B^2)=\\mu \\theta^2  \\]  gesetzt und ergiebt:  \\[  F=\\frac{\\mu} { r^2(\\alpha \\cos 2\\omega+\\beta \\sin 2\\omega+h)^{\\frac 3 2}},  \\]  und als Bahn  \\[  \\frac 1 r = a\\cos\\omega+b\\sin\\omega+ \\theta \\sqrt{\\alpha \\cos 2\\omega+\\beta \\sin 2\\omega+h}.  \\]  Die durch die letztere Gleichung dargestellten Kegelschnitte haben die Eigenschaft, dass sie bei Variirung von \\(a,b,\\theta\\) in Ber\u00fchrung bleiben mit zwei festen reellen oder imagin\u00e4ren Geraden, die durch den Coordinatenanfangspunkt gehen. H\u00e4ngt die Kraft nicht von \\(\\omega\\) ab,so wird \\(\\alpha=\\beta=0\\) und man erh\u00e4lt das Newton'sche Gesetz. Um zur zweiten L\u00f6sung zu gelangen, giebt der Verfasser dem \\(F\\) die Form  \\[  F=\\frac{C^2(H^2-A^2-B^2)} {r^2 \\left( \\frac 1 r -a\\cos \\omega -b\\sin\\omega \\right)^3}.  \\]  Bestimmt man dann die Fl\u00e4chenconstante durch die Formeln  \\[ C^2(H^2-A^2-B^2)=\\mu,  \\]  so ergiebt sich eine zweite L\u00f6sung. In einer zweiten Note zeigt dann Herr Darboux, dass diese L\u00f6sungen die einzig m\u00f6glichen sind, behandelt darauf kurz den urspr\u00fcglich ausgeschlossenen Fall, wo die Kegelschnitte durch das anziehende Centrum gehen, und giebt endlich die oben gefundenen Ausdr\u00fccke f\u00fcr \\(F\\) auch in rechtwinkligen Coordinaten. Herr Halph\u00e9ntsprechende endlich behandelt dasselbe von Herrn Bertrand aufgestellte Problem. Er geht dabei von folgenden Satze aus: Wenn eine Kraft, die nur von der Lage ihres Angriffspunktes abh\u00e4ngt, diesen Punkt, wie auch die Anfangsumst\u00e4nde sein m\u00f6gen, eine ebene Bahn beschreiben l\u00e4sst, so geht diese Kraft durch einen festen Punkt oder ist einer festen Richtung parallel. Das Resultat, zu dem er gelangt, spricht er in folgender Weise aus. 1) Gegeben sei eine Kraft, die durch einen festen Punkt (den Anfangspunkt des Coordinatensystems) geht und direct proportional ist der Entfernung des Punktes vom Angriffspunkt und umgekehrt proportional der \\( \\frac 3 2 ^{\\text{ten}} \\) Potenz eines homogenen Polynomens \\(P\\) vom zweiten Grade in Bezug auf die Coordinaten der Angriffspunkte. Unter Wirkung dieser Kraft beschreibt jeder materielle Punkt einen Kegelschnitt, den der Kegel \\(P=0\\) doppelt ber\u00fchrt. 2) Gegeben sei eine Kraft, die durch einen festen Punkt geht, direct proportional der Entfernung dieses Punktes vom Angriffspunkt und umgekehrt proportional dem Cubus der Entfernung dieses letzteren von einer festen Ebene. Dann beschreibt ein materieller Punkt einen Kegelschnitt, in Beziehung auf welchen die Polare des Punktes in der festen Ebene liegt.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1555348$108E75E5-EA24-4A23-A441-9D2BC0ACE6FA","rank":"normal"}],"P1447":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1447","hash":"ede9f1639cc49058ec58fbc16688b114bf315f0b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1544841,"id":"Q1544841"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1555348$1BA1C14D-3311-4379-86A6-C397A0854CDA","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"8e9af914756590d61b319a710605cec6e1776143","datavalue":{"value":"2713224","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1555348$80D9D0D2-1D8C-4658-B416-75175A5343D1","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1555348$D8D83356-5915-4272-89A6-E2340005B403","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Sur les lois de Kepler. 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