{"entities":{"Q1557491":{"pageid":1568231,"ns":120,"title":"Item:Q1557491","lastrevid":43207892,"modified":"2025-07-22T08:34:48Z","type":"item","id":"Q1557491","labels":{"en":{"language":"en","value":"Memoir on discontinuous functions."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2715424"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1557491$B7F2C4A2-D3FD-4CA4-909E-867A9E3C5B90","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"3e47a3a344177f6ebeebdf7ddc5ef519aec5db11","datavalue":{"value":{"text":"Memoir on discontinuous functions.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1557491$CF39DFD7-35F4-4B8A-BCC9-C51B2A4D20A3","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"00fbd4a0200089e1d67fc895359a7af0b847fa50","datavalue":{"value":"07.0243.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1557491$6597A67D-D3E4-451B-9A77-02FBC71B43EC","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"e72e7d958ed076bb4e2eead1c48699c1246dba2d","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1544925,"id":"Q1544925"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1557491$0322EED4-36DB-4361-A358-AF7265BAA7BA","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"a5b00b7d7db92c28b6ad3953f27fe9067835bc0c","datavalue":{"value":{"time":"+1875-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1557491$4D8C6C3A-04E2-4F3E-A76E-A52420CC2F92","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"958800057f4f7d93685ac52e5987cc90c831db52","datavalue":{"value":"http://www.numdam.org/item?id=ASENS_1875_2_4__57_0","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1557491$9C603D91-6158-4D77-BC70-FD09E475892A","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"d25076c4b969e51318035d273780e77653a71eff","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/80798","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1557491$BB5DFB5D-AC81-41F2-B81C-23B1EC8F3ADE","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"6c8b9ab36164e8261bb0742193bf7fbc55f9e668","datavalue":{"value":"Nach einigen einleitenden Bemerkungen \u00fcber den Functionsbegriff und die Stetigkeit begr\u00fcndet Herr Darboux die Riemann'sche Definition des bestimmten Integrals. Seine Entwickelung trifft Schritt f\u00fcr Schritt zusammen mit derjenigen, welche Herr P. du Bois-Reymond in der Recension \u00fcber Thomae's ``Theorie der bestimmten Integrale'' (siehe oben p. 153) giebt.  Als Ausgangspunkt dient derselben der neue Satz von hervorragendem Interesse: ``Es sei \\(f(x)\\) f\u00fcr alle Werthe des endlichen Intervalles \\((a,\\; b)\\) eindeutig definirt und zwischen endlichen Grenzen enthalten. Theilt man das Intervall \\(b-a\\) in \\(n\\) Theile \\(\\delta_1\\), \\(\\delta_2\\) \\(\\ldots\\) \\(\\delta_n\\) und bildet die Summen \\(\\sum_1^n {}_r M_r \\delta_r\\), \\(\\sum_1^n {}_r m_r \\delta_r\\), \\(\\sum_1^n {}_r \\varDelta_r \\delta_r\\) wo \\(M_r\\) die obere, \\(m_r\\) die untere Grenze, \\(\\varDelta_r\\) die gr\u00f6sste Schwankung \\(M_r - m_r\\) von \\(f(x)\\) in dem Intervalle \\(x = a + \\delta_1 + \\cdots + \\delta_{r-1}\\) bis \\(x = a+ \\delta_1 + \\cdots + \\delta_{r-1} + \\delta_r\\) bezeichnet, so existiren f\u00fcr diese Summen endliche Grenzwerthe f\u00fcr \\(\\lim \\delta_r = 0\\)''. Diese Grenzwerthe h\u00e4ngen nur von der Natur der Function \\(f(x)\\) und dem Intervalle \\((a,b)\\) ab. Die willk\u00fcrlichen Functionen, die nur der Bedingung der Endlichkeit unterworfen sind, zerfallen nun in zwei Klassen, je nachdem \\(\\lim \\varSigma_r \\varDelta_r \\delta_r\\) verschwindet oder nicht. Die erstere umfasst die integrirbaren, die zweite die nicht-integrirbaren Functionen. Die nothwendige und hinreichende Bedingung f\u00fcr das Nullwerdes des genannten Grenzwerthes hat bekanntlich schon Riemann angegeben.  Nun wendet sich der Herr Verfasser zur Theorie der Reihen, deren Glieder von einer Ver\u00e4nderlichen \\(x\\) abh\u00e4ngen. Die Convergenz in gleichem Grade durch das Intervall \\(a\\leqq x \\leqq b\\) bedingt die Stetigkeit von \\(f(x) = \\varSigma \\varphi_n (x)\\), wenn die \\(\\varphi _n (x)\\) selbst stetige Functionen von \\(x\\) sind; sie gestattet den Schluss  \\[ \\varSigma \\varphi_n (x\\pm 0) = f(x\\pm 0), \\]  wenn Grenzwerthe \\(\\varphi_n (x+0)\\) und \\(\\varphi_n (x-0)\\) existiren; sie erlaubt endlich die Integration von \\(f(x)\\) \u00fcber das genannte Intervall, wenn die \\(\\varphi_n (x)\\) selbst integrabel sind. Das Integral von \\(f(x)\\) ist dann gleich der Summe der Integrale der Glieder. Man findet hier das seltene Beispiel einer Reihe, n\u00e4mlich  \\[ \\sum_1^{\\infty} {}_n \\{ -2n^2 xe^{-n^2 x^2} + 2(n+1)^2 xe^{-(n+1)^2 x^2} \\} = -2xe^{-x^2}, \\]  welche, im Intervalle 0 bis \\(x\\) stetig, aber wegen der unteren Grenze nicht gleichm\u00e4ssig convergent, durch gliedweise Integration ein Resultat liefert, das von dem Integrale der Function verschieden ist. Es folgen noch zwei S\u00e4tze \u00fcber die Ableitung und drei \u00fcber die Stetigkeit einer durch eine Reihe dargestellten Function.  Die Theorie der Reihen f\u00fchrt zur Bildung einer Menge von stetigen Functionen, die f\u00fcr unendlich viele Werthe der Ver\u00e4nderlichen in jedem auch noch so kleinen Intervalle keine vollst\u00e4ndigen Differentialquotienten besitzen. Man gelangt dazu zun\u00e4chst durch den Satz, dass ``jede Function, welche die Eigenschaft hat, dass f\u00fcr jeden Werth von \\(x\\) im endlichen Intervalle \\((a,b)\\) endliche Grenzwerthe \\(f(x+0)\\) und \\(f(x-0)\\) existiren, \u00fcber dieses Intervall integrirbar ist.'' Integrirt man eine unstetige Function, welche die eben erw\u00e4hnte Eigenschaft besitzt, so findet man demnach eine stetige Function von der bezeichneten Art. Z. B. die unendliche Reihe  \\[ \\sum_1^{\\infty} {}_n \\frac{(nx)}{n^8} \\quad (s>1), \\]  wo \\((x)\\) den Ueberschuss von \\(x\\) \u00fcber die n\u00e4chste ganze Zahl und \\((n + \\frac 12) = 0\\) bedeutet, ist f\u00fcr alle rationalen \\(x\\) von der Form \\(\\frac{p}{2q}\\) unstetig, indem \\(f(x-0)\\) und \\(f(x+0)\\) von einander abweichen. Die Summe der Integrale der Glieder, welche das Integral der Function ist:  \\[ \\sum_1^{\\infty} {}_n \\frac{[nx]^2}{n^{1+s}}, \\]  stellt somit eine stetige Function dar, f\u00fcr welche der vor- und r\u00fcckw\u00e4rts gerichtete Differentialquotient in den eben genannten Punkten von einander verschieden sind. (Dabei ist \\([x] = (x)\\) f\u00fcr alle \\(x\\), die nicht gleich einer ganzen Zahl \\(+\\frac 12\\); dagegen \\([n+\\frac 12 ] = \\frac 12 ).\\)  Man erh\u00e4lt \u00fcbrigens solche Functionen auch direct, d. i. ohne eine Integration vorzunehmen. Es sei \\(\\varphi (x)\\) eine stetige Function, immer unterhalb \\(Ax + B\\) gelegen, (\\(A\\), \\(B\\) positiv), welche f\u00fcr alle Werthe von \\(x\\), ausser den ganzzahligen eine Ableitung besitzt, w\u00e4hrend f\u00fcr \\(x=n\\) der vor- und r\u00fcckw\u00e4rts gerichtete Differentialquotient von einander verschieden sind. Dann stellt die Reihe \\(\\sum_1^{\\infty} {}_n a_n \\varphi(nx)\\), wenn \\(\\sum_1^{\\infty} {}_n na_n\\) absolut convergirt, eine stetige Function dar, welche f\u00fcr alle irrationalen \\(x\\) eine Ableitung besitzt. F\u00fcr die rationalen \\(x\\) haben die beiden Differentialquotienten verschiedene Werthe.  Bildet man mit H\u00fclfe der von Schwarz eingef\u00fchrten Function  \\[ \\varphi (x) = E(x) + \\sqrt{x - E(x)} \\]  (vergl. F. d. M. V. p. 234, JFM 05.0231.04) wieder die Reihe \\(\\sum_1^{\\infty} {}_n a_n \\varphi(nx)\\), wo die \\(a_n\\) positive Zahlen sind, welche der Bedingung gen\u00fcgen, dass \\(\\varSigma na_n\\) convergirt, so hat man darin eine Function, deren vorw\u00e4rts gerichteter Differentialquotient \\(+\\infty\\) ist f\u00fcr alle rationalen \\(x\\). Bei passender Annahme der \\(a_n\\) giebt es ferner irrationale Werthe von \\(x\\), f\u00fcr welche der vollst\u00e4ndige Differentialquotient \\(+\\infty\\), und andere ebensolche, f\u00fcr welche er endlich ist.  Die schon von Hankel betrachtete stetige Function  \\[ \\sum_1^{\\infty} {}_n a_n (\\sin nx\\pi )^{\\frac 32}, \\]  wobei \\(\\varSigma a_n\\) absolut convergirt, hat die Eigenschaft, dass der vor- und r\u00fcckw\u00e4rts gerichtete Differentialquotient f\u00fcr alle rationalen Werthe von \\(x\\) entgegengesetzt sind, was geometrisch einem R\u00fcckkehrpunkte entspricht. Es nimmt also die Function in keinem auch noch so kleinen Intervalle best\u00e4ndig zu oder best\u00e4ndig ab. F\u00fcr irrationale Werthe von \\(x\\) convergirt die Reihe der Ableitungen der Glieder im Allgemeinen, aber nicht immer, und stellt dann die Ableitung der Function dar.  Ein anderes Verhalten zeigt die unstetige Function  \\[ \\sum_1^{\\infty}{}_n \\frac{a_n}{n \\pi} \\sin nx\\pi \\sin (\\frac 12 \\log \\sin nx\\pi ^2), \\]  (\\(\\varSigma a_n\\) sei absolut convergent); sie hat f\u00fcr alle irrationalen Werthe von \\(x\\) einen vollst\u00e4ndigen Differentialquotienten, f\u00fcr die rationalen dagegen nicht. Die stetige Function  \\[ \\sum_1^{\\infty} {}_n \\frac{\\sin [(n+1)! x]}{n!} \\]  hat f\u00fcr gar keinen Werth von \\(x\\) eine Ableitung.  Die reichhaltige Abhandlung schliesst mit der Aufstellung von unstetigen Functionen, welche eine Eigenschaft besitzen, die man sonst als unterscheidendes Merkmal der stetigen Functionen betrachtet, n\u00e4mlich dass der Uebergang von einem Werthe der Function zu einem andern nicht erfolgen kann, ohne dass die Function alle Zwischenwerthe annimmt. Die M\u00f6glichkeit solcher unstetiger Functionen ist leicht einzusehen; man braucht nur anzunehmen, dass keine Grenzwerthe von \\(f(x\\pm h)\\) existiren f\u00fcr \\(\\lim h = 0\\). Man setze z. B. \\(f(x) = \\sin \\frac 1x\\) f\u00fcr alle von 0 verschiedenen \\(x\\), und nehme als \\(f(0)\\) einen beliebigen Werth zwischen \\(-1\\) und \\(+1\\) an. Es geh\u00f6ren hierher alle unstetigen, innerhalb eines gegebenen Intervalles \u00fcberall definirten Functionen, welche Ableitungen von stetigen Functionen sind.  Herr Darboux erhebt f\u00fcr seine Darstellung die Forderung der \u00e4ussersten Strenge, welcher er nach Ansicht des Berichterstatters auch gerecht geworden. Nur die Beweisf\u00fchrung zu Satz VI. giebt zu einem Bedenken Anlass, welches aber das Folgende nicht ber\u00fchrt.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1557491$5B9AA6D2-FF17-4417-B479-3EF28B06431E","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"9fb869c47c77f85bf489fe6256cd842d0e431ffd","datavalue":{"value":"26A06","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1557491$5BCCC2B6-E972-4A56-B5B4-2E61213D7D73","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"ff3eda259169ff970f6c3965a7811beb0bbcb4db","datavalue":{"value":"26A42","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1557491$E0931CF7-D192-4477-936A-2386273D73EB","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"fbe3ad6873a2416de5c5dd7e12131706702585ac","datavalue":{"value":"2715424","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1557491$6D1FEBE1-0554-4B3D-B58B-A9D3022B6D79","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"b442dbe6ea01c1a61139d64b96b893a0788b276c","datavalue":{"value":"Riemann integration. 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