{"entities":{"Q1558521":{"pageid":1569261,"ns":120,"title":"Item:Q1558521","lastrevid":72181365,"modified":"2026-04-14T03:09:39Z","type":"item","id":"Q1558521","labels":{"en":{"language":"en","value":"Ueber die formalen Elemente der absoluten Algebra."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2716453"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1558521$7A2CBAB1-2BDD-4B6F-A3D1-1EC96ECD9198","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"ae55aee1dd1a3df56c49c024add00fea23c03929","datavalue":{"value":{"text":"Ueber die formalen Elemente der absoluten Algebra.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1558521$16C9C92F-FCD4-45AB-93DD-693BB99F66AA","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"df5eb17a84453060044179d5bc13dc7e7cf8dd7f","datavalue":{"value":"06.0055.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1558521$932F3FBE-8E81-4E95-B552-91D16067C109","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"cb738b9f382211de144a026b79e9d80085042124","datavalue":{"value":{"time":"+1873-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1558521$ADAFA13E-2BDE-4F07-96AB-416E95A1799F","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"1081d22721137babfb4a1dc34e6c707f6d081ee8","datavalue":{"value":"Die \\textit{formale} Algebra wird von dem Herrn Verfasser nach Analogie der \\textit{absoluten Geometrie} oder Pan-Geometrie, \\textit{absolute Algebra} genannt, weil ihr dieselbe Tendenz zu Grande liegt, n\u00e4mlich die, eine m\u00f6glich scharfe Sonderung ihrer Voraussetzungen oder Pr\u00e4missen vorzunehmen und die letzteren auch einzeln genommen nach ihren Consequenzen zu untersuchen. Ueber das Ziehl und die Aufgabe der absoluten Algebra hat sich der Verfasser in seinem \\textit{Lehrbuch der Arithmetik und Algebra I. p. 293} so ausgesprochen: ``Die formale Algebra strebt zun\u00e4chst darnach, in systematischer Vollst\u00e4ndigkeit alle Annahmen aufzusuchen, welche -- h\u00f6chstens beschr\u00e4nkt durch die Anforderung einer gewissen Einfachheit ihres Charakters -- \u00fcberhaupt m\u00f6glicherweise dazu dienen k\u00f6nnen, eine Rechnungsoperation zu definiren, d. i. eine bestimmte Art von operativer Verkn\u00fcpfung der Zahlen eines Zahlensystems zu charakterisiren. Ihre begriffliche Bestimmung erh\u00e4lt eine Rechnungsoperation auf einem Zahlengebiete haupts\u00e4chlich dadurch, dass man ihr daselbst gewisse Grundeigenschaften beilegt, sie bestimmten Gesetzen unterwirft, welche -- an sich wilk\u00fcrlich -- nur miteinander vertr\u00e4glich zu sein brauchen.'' -- ``Nachdem jene \\textit{erste} Aufgabe der formalen Algebra, das ist die Auffindung der brauchbaren oder zul\u00e4ssigen Pr\u00e4missen, erledigt ist, tritt an sie als \\textit{zweite} Aufgabe die heran, zu jeder Pr\u00e4misse sowohl im einzelnen als in ihren zul\u00e4ssigen Verkn\u00fcpfungen mit anderen, ersch\u00f6pfend die Conclusionen zu ziehen -- vorerst immer mit der Beschr\u00e4nkung, dass ein gewisser Grad von Einfachheit nicht \u00fcberschritten werde.'' -- ``Eine \\textit{dritte} Aufgabe der formalen Algebra wird hierauf darin bestehen, zuzusehen, welche in sich abgeschlossene Zahlensysteme, die von einheitlichen Gesetzen ihrer operativen Verkn\u00fcpfung beherrscht sind, sich durch die gefunden Operationen construiren lassen, um endlich \\textit{viertens} zu entscheiden, welche geometrische, physikalische oder \u00fcberhaupt vern\u00fcnftige Bedeutung diesen Zahlen und Operationen zukommen, welches reale Substrat ihnen untergelegt werden kann.''  Die absolute Algebra operirt mit einem Zahlengebiet, \u00fcber dessen Natur selbst weiter keine Voraussetzungen gemacht sind, mit einer unbegrenzten Mannigfaltigkeit von Objecten irgend einer Art, welche begrifflich, durch ein Merkmal oder eine Grenze, von einander unterschieden sind. Angenommen wird nur, dass es Operationen giebt, mittelst deren durch Verkn\u00fcpfung zweiter Objecte ein drittes gebildet werden kann; z. B. eine \\textit{symbolische Multiplication}, deren Ergebnisse durch \\(c = a \\cdot b = ab\\) dargestellt werden kann. Da eine solche Operation im Allgemeinen nicht dem Commutationsgesetze \\(ab = ba\\) gehorchen wird, so lassen sich zwei inverse Operationen, Messung und Theilung, unterscheiden, die durch die Gleichungen  \\[  b \\cdot (a:b)=a, \\;\\;\\;\\; \\frac{a}{b} \\cdot b = a \\]  charakterisirt werden. Alle drei Operationen bilden eine Operationsstufe. Der Herr Verfasser beschr\u00e4nkt sich nun auf die Untersuchung einer einzigen Operationsstufe auf einem einzigen Zahlengebiete, und legt sich die Frage vor, welches die einfachsten formalen Gesetze sind, denen eine solche Operation mit ihren beiden Umkehrungen unterworfen sein kann, und welchen logischen Zusammenhang diese Gesetze unter sich haben. Ausf\u00fchrbarkeit und Eindeutigkeit aller drei Operationen wird dabei vorausgesetzt. Zun\u00e4chst werden die \\textit{Fundamentalgleichungen}, welche zwischen einer Function (zweier Argumente) und ihren inversen Functionen \u00fcberhaupt bestehen, f\u00fcr nur 2 Zahlen er\u00f6rterrt und die sich ergebenden Vertauschungs-Principien aufgestellt. Dann werden f\u00fcr 3 Zahlen \\textit{Elementarcyklen} (siche Lehrbuch p. 277) und \\textit{Cyklusgruppen} unterschieden, und die Consequenzen der Algorithmen, oder die aus den Pr\u00e4missen nothwendig sich ergebenden Fundamentalgleichungen bestimmt. Der n\u00e4chste Paragraph enth\u00e4lt das entsprechende Formelsystem \\(C_{1}\\) der ordin\u00e4ren Algebra, und der Schluss die Discussion der Frage: wie viele und welche von einander unabh\u00e4ngige und in sich widerspruchsfreie Algorithmen \u00fcberhaupt m\u00f6glich sind.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1558521$7544C2DE-E22F-4B04-8E2C-5614BE42F506","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"c4470184a063b2095ff30f2baa9b4ed46ce9e76f","datavalue":{"value":"2716453","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1558521$099CA382-F35C-4087-BBBA-856D440544BF","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1558521$88FA82C3-7EA3-42C4-B71D-3680E75D6AA7","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"632de05e9a22ad26640c2b20c3744fe9657f14ea","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480420,"id":"Q6480420"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1558521$1010F6F8-484D-4501-8027-0CF44222D547","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Ueber die formalen Elemente der absoluten Algebra.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Ueber_die_formalen_Elemente_der_absoluten_Algebra."}}}}}