{"entities":{"Q1558848":{"pageid":1569588,"ns":120,"title":"Item:Q1558848","lastrevid":70893585,"modified":"2026-04-13T18:00:14Z","type":"item","id":"Q1558848","labels":{"en":{"language":"en","value":"On algebraic functions and the use in geometry."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2716778"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1558848$D482AFB0-783B-4577-B070-69D569C780FC","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"f4a6a3eb452521037feb03989a243c951ce84294","datavalue":{"value":{"text":"On algebraic functions and the use in geometry.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1558848$E7F2D6CB-E803-4E87-AF7B-C15B0405CF08","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"59460792f7f0661fa66130833bc4a2ca1b562009","datavalue":{"value":"06.0251.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1558848$DDCA2452-CF25-421D-A19B-C30DD2F90093","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"9cbf3c2c5cea0954c889f9dc6fceeba8ec227b50","datavalue":{"value":"10.1007/BF02104804","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1558848$805A8122-0884-44B3-B2CD-1FB82CED21F6","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"19b8092dfdf96c1953b0be0df9b614cef988e7f4","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1511935,"id":"Q1511935"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1558848$E9FC4B87-24A6-4550-8432-BF03894AC43B","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"c58bd9a236ab518485417c9fbf1a52fc2e15f0a8","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6482523,"id":"Q6482523"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1558848$C2A640A3-395A-4546-8F99-B33301782474","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"7016073dc3661ad2b8fcf740b72e135f31d59f23","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":166142,"id":"Q166142"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1558848$737601FC-E27C-40A6-ADDB-B4CF4D1E24CE","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"1380ef8650fde2ee6c6a1bfa453f73a0aca9b034","datavalue":{"value":{"time":"+1874-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1558848$A58F1553-5AA8-4E27-8EFF-5FC2D34D5566","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"fe8324e3dccdb15cbd76fd1baf46f2b33ac7bdc6","datavalue":{"value":"Durch die Anwendung der Theorie der Abel'schen Functionen war es gelungen, interessante S\u00e4tze der Geometrie zu beweisen, die an sich gar nicht den transcendenten, sondern einen rein algebraischen Charakter hatten. Die hieraus entspringende Aufgabe, diese S\u00e4tze mit Anwendung rein algebraischer H\u00fclfsmittel zu beweisen, l\u00f6sen die Verfasser des vorliegenden Aufsatzes. Der Betrachtung liegt zu Grunde eine ebene, nicht zerfallende, algebraische Curve \\(n^{\\text{ter}}\\) Ordnung, (deren vielfache Punkte getrennte Tangenten haben), und die Gruppen von Punkten, welche auf ihr durch sogenannte adjungirte Curven ausgeschnitten weren. Von zwei Gruppen von Punkten heisst die eine das Residuum der andern, wenn beide zusmmen den vollst\u00e4ndigen Schnitt der gegebenen Curve mit einer adjungirten bilden. Mit H\u00fclfe dieses Begriffes lautet nun der sogenannte Restsatz: Wenn mehrere Punktgruppen \\(G_{R},\\;G_{R'},...\\) corresidual sind, d. h. dasselbe Residuum haben, so ist jedes Residuum einer von ihnen zu allen \u00fcbrigen auch Residuum.  Dieser Satz zeigt, dass die von einer Curvenschaar ausgeschnittene Schaar von Punktgruppen von der ausschneidenden Curvenschaar in gewissem Sinne nicht abh\u00e4ngt, und zwingt so zur Betrachtung solcher Schaaren von Punktgruppen, die jedoch auf lineare Schaaren beschr\u00e4nkt wird. Bezeichnet man mit \\(Q\\) die Anzahl der beweglichen Schnittpunkte einer Gruppe, die einer \\(q\\)-fach unendlichen Schaar, \\((\\infty^{q})\\)-Schaar von Gruppen angeh\u00f6rt, welche durch adjungirte Curven \\(s^{\\text{ter}}\\) Ordnung ausgeschnitten werden, so bestehen die Ungleichngen, dass f\u00fcr  \\[ s>n-3\\quad q\\geqq Q-p, \\]   \\[ \\;\\quad s=n-3\\quad q\\geqq Q-p+1 \\]  ist. \\(p\\) ist hierbei eine nur von der gegebenen Curve abh\u00e4ngige Zahl ``das Geschlecht'', die, wenn \\(\\alpha_{i}\\) die Zahl der \\(i\\)-fachen Punkte ist, durch die Formel  \\[ p=\\frac{(n-1)(n-2)}{2}-\\sum\\alpha_{i}\\frac{i(i-1)}{2} \\]  gegeben wird.  Es ist von Wichtigkeit, dass sich die zweite der obigen Ungleichungen umkehren l\u00e4sst: eine Schaar, welche ihr gen\u00fcgt, kann n\u00e4mlich stets durch adjungirte Curven \\((n-3)^{\\text{ter}}\\) Ordnung ausgeschnitten werden. Nur wenn \\(Q>2p-2\\) ist, ist dies nicht der Fall, weil solche Gruppen nicht existiren k\u00f6nnen. Daraus aber l\u00e4sst sich beweisen, dass nur \\(p\\) linear unabh\u00e4ngige adjungirte Curven \\((n-3)^{\\text{ter}}\\) Ordnung existiren.  Die Gruppen, welche der Ungleichung \\(q>Q-p+1\\) gen\u00fcgen, werden Specialgruppen genannt, weil nicht alle \\(Q\\)-Punkte einer Gruppe willk\u00fcrlich sind. Von ihnen gilt der Riemann-Roch'sche Satz, welcher aussagt, dass, wenn man durch eine Specialgruppe einer Schaar, f\u00fcr welche \\(q=Q-p+1+r\\) ist, eine adjungirte Curve \\((n-3)^{ter}\\) Ordnung legt, diese in \\(R=2p-2-Q\\) weiteren Punkten schneidet, die ihrerseits einer \\(r=(R-p+1+q)\\)-fach unendlichen Schaar angeh\u00f6ren, so dass die Gleichungen bestehen  \\[ Q+R=2p-2 \\]   \\[ \\quad Q-R=2q-2r. \\]  Die bewiesenen S\u00e4tze gestatten nun einfach den Nachweis zu f\u00fchren, dass die Zahl \\(p\\) bei eindeutiger Transformation erhalten bleibt. Zugleich zeigen die vorher gefundenen Ungleichungen, dass man, um der transformirten Curve einen m\u00f6glichst niedrigen Grad zu ertheilen, Curven \\((n-3)^{\\text{ter}}\\) Ordnung zur Transformation w\u00e4hlen muss. Ausnahmen k\u00f6nnten, wie gezeigt wird, nur f\u00fcr sogenannte hyperelliptische Curven Statt haben, bei welchen man sich Curven \\((n-2)^{\\text{ter}}\\) Ordnung bedienen muss.  Die erste Abtheilung der Abhandlung schliesst mit der Angabe des Verfahrens, welches anzuwenden ist, um die Modificationen zu finden, die vielfache Punkte mit zusammenfallenden Tangenten hervorrufen, und welches darin besteht, durch quadratische Transformationen diese Punkte aufzul\u00f6sen.  Der zweite Theil betrachtet die Specialgruppen, aber nur auf solchen Curven, welche die allgemeinsten ihres Geschlechtes sind, so dass z. B. hyperelliptische Curven ausgeschlossen sind. Indem das Problem eine \\(\\infty^{r}\\)-Schaar von Gruppen von je \\(R\\)-Punkten zu finden durch Zur\u00fcckf\u00fchrung auf ein anderes behandelt wird, ergiebt sich die Ungleichung  \\[ R\\geqq\\frac{r(r+p+1)}{r+1}, \\]  welche die kleinsten Werthe von \\(R\\) liefert, die zu gegebenem \\(p<r\\) geh\u00f6ren k\u00f6nnen, und die je nach der Form der Zahl \\(p\\) verschiedenen sind. Freilich f\u00fchrt die Untersuchung, ob die zur L\u00f6sung des Problems dienenden Gleichungen keinen Widerspruch enthalten, nur in speciellen F\u00e4llen zum Ziele; wie in dem der Ermittelung einer einfach unendlichen Schaar von Gruppen. Diese Bestimmungen finden Verwendung bei der Aufsuchung der Curve niedrigster Ordnung, auf die sich eine gegebene durch eindeutige Transformationen reduciren l\u00e4sst. Diese, Normalcurve genannte, Curve ist von der Ordnung \\(p-\\pi +2\\) mit \\(\\frac{1}{2}(p-\\pi +1)(p-\\pi )-p\\) Doppelpunkten, wenn \\(p=3\\pi\\) oder \\(3\\pi +2\\) ist. Die gefundenen Resultate gestatten nun, die Frage nach der Anzahl der Moduln einer Classe von Curven zu erledigen. Auf verschiedenen Wegen ergiebt sich \u00fcbereinstimmend mit Riemann die Zahl \\(3p-3\\). Der erste h\u00e4ngt ab von der Bestimmung der Ber\u00fchrungscurven eines B\u00fcschels von adjungirten Curven \\((n-3)^{\\text{ter}}\\) Ordnung, die durch \\(p-2\\) feste Punkte gehen. Eine hierbei auftretende Schwierigkeit wird umgangen, indem man die \\(p-2\\) Basispunkte passend w\u00e4hlt. Ein zweiter Weg beruht auf der Benutzung desjenigen Curvenb\u00fcschels, welches eine Schaar von Gruppen von m\u00f6glichst wenig Punkten ausschneidet, und welches auch bei Herstellung der Riemann'schen Normalform Verwendung findet. Endlich findet man dieselbe Zahl auch durch Betrachtung der Normalcurven niedrigsten Grades. Auch auf Raumcurven lassen sich diese Betrachtungen anwenden und f\u00fchren dann zu dem Satze, dass zu derselben Classe von algebraischen Curven mit allgmeinen Moduln eine \\(\\infty^{4R-3p+3}\\)-Schaar von Raumcurven vom Geshlechte \\(p\\) und der Ordnung \\(R\\) geh\u00f6ren \\((R\\geqq\\frac{3}{4}[p+4])\\), w\u00e4hrend es \u00fcberhaupt \\(\\infty^{4R}\\) Raumcurven \\(R^{\\text{ter}}\\) Ordnung und vom Geschlechte \\(p\\) giebt \\((p\\leqq\\frac{4}{3}R-4)\\). Mehr zur ersten Abtheilung als zur zweiter geh\u00f6rt endlich der letzte Paragraph, der von der Ermittelung von Special-Punktgruppen der Ebene handelt, d. h. solcher Gruppen, welche, als Basispunkte einer Curvenschaar betrachtet, eine h\u00f6here Schaar zulassen als die directen Abz\u00e4hlungen ergeben. Es wird gezeigt, wie sich aus den Eigeschaften einer einzelnen Curve der Schaar solche Curvenschaaren ableiten lassen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1558848$3E48CA45-938B-4686-A835-5B3689D5066E","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"2d47f0f7476488dd6b6b2436fba2dc33e26dfd17","datavalue":{"value":"14H05","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1558848$1C5043F0-36EE-4F69-8DA7-F09438E356C1","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"4033640730fa5f082c04324ad7ab004dff8623e9","datavalue":{"value":"14H10","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1558848$A2840479-0CF8-41A5-B2BF-7626F6E672C7","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"518281c895e13ad0af23479f7c9adfebb4c1ce40","datavalue":{"value":"2716778","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1558848$BE3D3B39-0005-4D6D-9ED7-5E4F7C9DA808","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"0d47284c31636a13e96e831933fb7a71a3391a05","datavalue":{"value":"Algebraic curves","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1558848$A5995C17-7E93-4F21-B69D-3C4AF692B776","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"c26336764c0872a3f0bba227a11d2943584171c6","datavalue":{"value":"genus","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1558848$2EA9B8A9-3C7D-40BD-BFBD-8871B5A2003E","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"6462f9dfe3d6880b56c18b84f658a3be7b23be0e","datavalue":{"value":"adjoint curve","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1558848$262C808F-D804-4A42-9AC1-858ED554D129","rank":"normal"},{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"5f98f714fc2a2ac0498b49039abeb513426c4e22","datavalue":{"value":"moduli","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1558848$73CABF96-638D-4656-A526-465960E86F6C","rank":"normal"}],"P12":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P12","hash":"f03763e7bd2ceb59c014171a02d49b91d56424ec","datavalue":{"value":"Q56384596","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1558848$E34C9851-67A5-4F44-97E6-2C94DF5F1714","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1558848$E7BFF090-A692-47D6-8850-75BB05CF6A3A","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"77e31cc6e834b2b750f620a1ae8c852b337c00a0","datavalue":{"value":"https://doi.org/10.1007/bf02104804","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1558848$0088E130-55F2-4B7C-96FB-908ADEAECE67","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"a723df416605d4c1ee9fa6df8b76eabcf24bcdbf","datavalue":{"value":"W1990844023","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1558848$DF7E2A0B-F319-49E6-8997-B0175D81CBFD","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"On algebraic functions and the use in geometry.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/On_algebraic_functions_and_the_use_in_geometry."}}}}}