{"entities":{"Q1560554":{"pageid":1571294,"ns":120,"title":"Item:Q1560554","lastrevid":72188322,"modified":"2026-04-14T03:11:47Z","type":"item","id":"Q1560554","labels":{"en":{"language":"en","value":"On the propagation of light in moving media"}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2718521"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1560554$EDB20956-2662-4552-89BD-0615D4EBE731","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"067c4527f197d68221b5d8450f0187886776fd6f","datavalue":{"value":{"text":"On the propagation of light in moving media","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1560554$5EC1868B-7772-44D5-B30F-A39A0F3804C3","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"b96dc9c9323e2dae5818ff3c466c2abb307d5b6b","datavalue":{"value":"05.0537.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1560554$55E91296-22B6-4032-B038-452B7F0E770D","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"45d9b8b88f0cf9e42118a289cfa8a4d6fdc8bd8b","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1511386,"id":"Q1511386"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1560554$BBEB428B-25C1-488C-A7E7-18D5F3425EFD","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"68e97c5676ec585ababd599dde78bf0ee64a8979","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1554325,"id":"Q1554325"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1560554$ACAF42C5-9156-46F6-9D5D-1E8942EE4A70","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"cb738b9f382211de144a026b79e9d80085042124","datavalue":{"value":{"time":"+1873-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1560554$55E644B0-0CC8-4098-B916-FFC3F903F048","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"a636d919dfd7b9fe3b1b6641d72108727ddd1fd8","datavalue":{"value":"http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k152347.f517","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1560554$4EC29128-32B3-47A7-92A5-EE9404F277E5","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"7e8433ab37c105d08e7358c91331a185aad30208","datavalue":{"value":"Die vorliegende Arbeit ist im Wesentlichen eine Reproduction einer fr\u00fcheren Arbeit desselben Verfassers, \u00fcber die im zweiten Bande des Jahrbuchs, (F. d. M. Il p. 790, JFM 02.0790.03) berichtet ist. Zur nochmaligen Ver\u00f6ffentlichung ist der Verfasser durch die Arbeiten des Herrn Ketteler .(F. d. M. III p. 515, JFM 03.0515.01, IV. p. 526, JFM 04.0526.03) veranlasst, die denselben Gegenstand behandeln. Der Verfasser glaubt n\u00e4mlich, dass seine Behandlung des Problems k\u00fcrzer und allgemeiner ist, als die von Ketteler. Da die vorliegende Umarbeitung manche Vervollst\u00e4ndigungen enth\u00e4lt, so m\u00f6ge der Inhalt derselben hier nochmals kurz angegeben werden. Es handelt sich um die Frage: Welchen Einfluss auf die Brechung, Spiegelung und Interferenz hat eine Bewegung des brechenden, resp. spiegelnden Mediums? Von der Annahme ausgebend, dass der in einem bewegten Medium enthaltene Aether an der Bewegung des Mediums theilnehme, jedoch mit einer andern Geschwindigkeit, als das Medium selbst, bespricht der Verfasser die Richtungs\u00e4nderungen des einfallenden und gebrochenen Strahles f\u00fcr folgende F\u00e4lle: 1) der einfallende Strahl ist senkrecht, w\u00e4hrend die gemeinsame Bewegungsrichtung beider Medien der Trennungsfl\u00e4che parallel ist; 2) der Einfallswinkel ist beliebig, die Bewegungsrichtung liegt in der Einfallsebene; 3) die Bewegungsrichtung ist beliebig. In allen F\u00e4llen zeigt sich, dass f\u00fcr die relativen Strahlen das Brechungsgesetz nicht dasseIbe ist, wie bei ruhenden Medien. Damit angen\u00e4hert (bis auf Gr\u00f6ssen zweiter Ordnung) das Snellius'sche Brechungsgesetz noch f\u00fcr die relativen Strahlen gilt, muss \u00fcber die Geschwindigkeit, mit der der Aether an der Bewegung des Mediumstheilnimmt, eine bestimmte Annahme gemacht werden, die Fresnel'sche Hypothese. Abgeleitet wird dies Resultat so, dass sowohl im oberen, als im unteren Medium die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Wellen mit der Verschiebung, die der Aether gegen das Medium erleidet, zusammengesetzt und dann die Huyghens'sche Construction angewendet wird. Die Verschiebung des Aethers gegen das Medium, dividirt durch die Fortpflanzungsgeschwindigkeit wird dabei als klein angenommen und ihr Quadrat vernachl\u00e4ssigt. Fall 3) wird durch Projection auf 2) zur\u00fcckgef\u00fchrt, w\u00e4hrend sich Fall 1) unmittelbar ergiebt. Im Falle 3) liegt der gebrochene relative Strahl mit dem einfallenden Strahle und dem Einfallsloth nicht mehr in einer Ebene, die Abweichung istjedoch nur von der zweiten Ordnung der oben genannten Gr\u00f6sse. Es folgt dann die Er\u00f6rterung der Bedingung, unter welcher auch f\u00fcr die absoluten Strahlen das Brechungsgesetz gilt. Nachdem so die Richtungs\u00e4nderung, bei der Brechung absolvirt ist, (bei derReflexion ergiebt sich dasselbe Resultat ohne eine Annahme, wie die Fresnel'sche Hypothese), wendet sich der Verfasser zum Beweise des Satzes, dass auch f\u00fcr die einzelnen Wellenelemente die Bewegungsverh\u00e4ltnisse dieselben sind, wie im Ruhezustande, oder vielmehr, dass die Abweichungen nur von der zweiten Ordnung sind. Es bedarf dies deshalb des Beweises, weil auch bei isotropen Medien, falls dieselben bewegt sind, Strahl und Wellennormale nicht mehr zusammenfallen. Der Beweis des Verfassers besteht nun in dem Nachweise, dass das Licht) um in Folge von beliebigen Reflexionen und Brechungen ein geschlossenes Polygon zu durchlaufen, immer dieselbe Zeit gebraucht, m\u00f6gen die Medien ruhen oder irgend eine im Verh\u00e4ltniss zur Lichtgeschwindigkeit sehr kleine Parallelbewegung haben. Alle Interferenzerscheinungen sind daher von der Bewegung der Medienunabh\u00e4ngig. Anders verh\u00e4lt es sich jedoch, wenn die Medien, an deren Grenzen die Reflexionen und Brechungen stattfinden, sich nach verschiedenen Richtungen oder nach derselben Richtung mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegen. Es folgen dann Anwendungen der allgemeinen Formeln auf specielle Beobachtungen, von denen hier folgende hervorgehoben werden m\u00f6gen. Der Umstand, dass durch die Aberration die Dispersion nicht vergr\u00f6ssert wird, beweist, dass die Fresnel'sche Annahme f\u00fcr jede Farbe genau g\u00fcltig ist. Damit bei einem Prisma die Ablenkung von der Aberration unabh\u00e4ngig ist, muss die Bewegungsrichtung mit dem durchgehenden Strahle einen rechten Winkel bilden. 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