{"entities":{"Q1564653":{"pageid":1575393,"ns":120,"title":"Item:Q1564653","lastrevid":72199923,"modified":"2026-04-14T03:16:29Z","type":"item","id":"Q1564653","labels":{"en":{"language":"en","value":"On systems of functions of several variables."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2721333"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1564653$28E342FC-914B-4824-A3B2-A4B3DDD431D6","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"4faff8f0e6ae62a754c66dfb889dbe966683451b","datavalue":{"value":{"text":"On systems of functions of several variables.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1564653$99AB9D56-F221-441B-8FFB-CCD78432EF78","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"6a239dd31a9cff48b7a804d0797a76760d88e714","datavalue":{"value":"02.0203.02","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1564653$0DA4B51E-9F7C-4F12-A2C7-C7C338580C87","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"0dbe10961788d0a1c24e03c1439a8293aeddbe5c","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1548784,"id":"Q1548784"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1564653$FFCB5F2A-359A-4BFB-9F2B-2299DDE93ABC","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"6fb005262c8462faa5982f88143e67c4619dd75b","datavalue":{"value":{"time":"+1869-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1564653$C928AA22-2CCE-4448-B7BB-E9BE4E289607","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"caacba768ebedde52b81b9a81b14042473d3db7e","datavalue":{"value":"Herr Kronecker sucht, vom Sturm'schen Satze ausgehend, das den Sturm'schen Entwickelungen zu Grunde liegende Kettenbruch-Verfahren zu verallgemeinern und die allgemeineren Resultate zu interpretiren. Es schliesst sich daran eine Ausdehnung des Cauchy'schen Satzes. -- Die Grundlage der Untersuchung bildet der Herrn Kronecker neu eingef\u00fchrte Begriff der Charakteristik von Funktionen-Systemen. Es seien \\(F_0 , F_1 , \\dots F_n (n + 1)\\) Funktionen, jede von den \\(n\\) Variabeln \\(z_1 \\dots z_n\\). Setzt man \\((n - 1)\\) der Funktionen \\( = 0, F_i = 0 ,\\) (wo \\(i\\) alle Indices ausser \\(h\\) und \\(k\\) bezeichnet) so ist die Ver\u00e4nderlichkeit der \\(z\\) auf eine einfache Mannigfaltigfeit beschr\u00e4nkt; die zugeh\u00f6rigen Werthsysteme \\(z\\) bilden eine stetige Folge, die als Linie zu betrachten ist; ein einzelnes Werthsystem der \\(z\\) wird als Punkt betrachtet. Der Sinn des Fortganges in einer solchen Linie wird bestimmt durch das Zeichen der Funktionaldeterminante, die gebildet ist aus den \\((n - 1)\\) Funktionen \\(F_i\\) und irgend einer eindeutigen Funktion \\(\\psi\\). Je nachdem \\(\\psi\\) an Stelle von \\(F_h\\) oder \\(F_k\\) tritt, ist das Zeichen der Funktionaldeterminante und damit der Sinn des Umganges ein verschiedener. Von allen Linien, die so aus dem Funktionensystem entstehen \\([\\frac{1}{2} n (n + 1)\\) an der Zahl], wird angenommen, dass sie geschlossen seien, dass ausserdem die Anzahl der durch \\(n\\) Gleichungen bestimmten Punkte endlich sei. -- Irgend eine solche Linie \\([h k]\\) schneidet die \\((n - 1)\\)fache Mannigfaltigkeit \\(F_h = 0\\), und tritt an diesen Stellen aus dem Bereiche , wo \\(F_h . F_k < 0\\) in einen, wo \\(F_h . F_k > 0\\), oder umgekehrt. Herr Kronecker fasst dies so auf, dass die Linie dort aus dem Bereiche \\(F_h = 0\\) austritt, oder in denselben eintritt. Subtrahirt man nun die Anzahl der Austritte von der der Eintritte, so ist die H\u00e4lfte dieser Differenz eine ganze Zahl (positiv, negativ oder = 0) und constant, wie man auch die Indices \\(h\\) und \\(k\\) ausw\u00e4hlen mag; die Zahl heisst daher Charakteristik des Funktionensystems. F\u00fcr dieselbe beweist Herr Kronecker ausser dem Satz von der Constanz noch einige andere S\u00e4tze. -- Sind \\(F_0 , F_1 , \\dots F_n\\) ganze rationale Funktionen, so l\u00e4sst sich dieselben ein der Kettenbruch-Entwickelung analoges Verfahren anwenden, das Herr Kronecker in einer fr\u00fcheren Arbeit (Monatsber. 1865 Dezember) auseinandergetzt hat; und die durch dasselbe gebildete Reihe von Funktionen kann zur Ermittelung der Charakteristik dienen, wie an einem einfachen Beispiel \\((n = 2)\\) gezeigt wird.   Herr Kronecker leitet dann weiter f\u00fcr die Charakteristik einen Ausdruck durch ein \\((n - 1)\\) faches Integral ab; dies Integral stellt in doppelter Hinsicht eine Verallgemeinerung des von Gauss in der theoria attractionis corporum sphaeroidicorum ellipticorum Art. 6 gegebenen Integrals dar; denn es ist 1) die Beschr\u00e4nkung auf 3 Integrationsvariable und 2) auch f\u00fcr \\(n = 3\\) die Beschr\u00e4nkung auf Begrenzungen einfacher K\u00f6rper aufgehoben, also der Fall einer gegenseitigen Durchdringung von K\u00f6rpern nicht ausgeschlossen. -- Das erw\u00e4hnte Integral von Gauss setzt die Dichtigkeit als constant voraus, man erh\u00e4lt ein etwas allgemeineres, wenn man auch die Dichtigkeit variabel annimmt. Auch f\u00fcr das so erhaltene Integral findet Herr Kronecker eine Verallgemeinenerung und gelangt dadurch zur Ausdehnung gewisser Potentials\u00e4tze auf \\(n\\) Variable. Diese S\u00e4tze beziehen sich namentlich auf den Werth, den die Summe der zweiten Differentialquotienten des Potentials annimmt. -- F\u00fcr den Fall, dass \\(n = 2 m\\), und dass die Funktionen \\(F_1 , \\dots F_n\\) die \\(n\\) Theile von \\(m\\) Funktionen der complexen Variabeln:  \\[ y_1 = z_1 + i . z_{m+1},\\quad y_2 = z_2 + i . z_{m+2},\\dots y_n = z_m + i . z_{2m}, \\]  ergiebt sich aus dem Vorhergehenden eine Verallgemeinerung des Cauchy'schen Satzes. -- Einige der gefundenen Resultate kann man mittelst partieller Integration vielfacher Integrale nachtr\u00e4glich verificiren. Bemerkt mag noch werden, dass diejenige der aufgestellten Relationen, welche eine Verallgemeinerung der partiellen Differentialgleichung des Potentials bildet, unabh\u00e4ngig ist von den Voraussetzungen, die bei Herleitung der Potentialgleichung \u00fcber die Differentiirbarkeit der Dichtigkeitsfunktion gemacht werden.   In der zweiten Arbeit leitet Herr Kronecker aus der Theorie der Charakteristik von Funktionen-Systemen eine Ausdehnung der Theorie der Kr\u00fcmmung von Fl\u00e4chen auf Funktionen mehrerer Variabeln ab. Wenn die Funktionen \\(F_1 , F_2 , \\dots F_n\\) die partiellen Ableitungen der Funktion \\(F_0\\) sind, so geht das Integral der Charakteristik f\u00fcr den Fall \\(n = 3\\) in die \u00fceber die Fl\u00e4che \\(F_0 = 0\\) ausgedehnte ``curvatira integra'' \u00fcber, letztere durch \\(4 \\pi\\) dividirt. Dies Resultat leitet Herrn Kronecker darauf, die Theorie der Kr\u00fcmmung auf Funktionen von \\(n\\) Variabeln zu \u00fcbertragen; \u00fcber die betreffenden Untersuchungen werden jedoch in der vorliegenden Arbeit nur einige vorl\u00e4ufige Andeutungen gegeben.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1564653$E5F204B6-8FA0-4C76-8BEF-FA75B3CEA4D3","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"c49b839166fe2f1a042e5cc6477da7f39598ca96","datavalue":{"value":"53A99","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1564653$17E52463-DE65-4AF7-BDB4-648787381FAD","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"1cb7db3a49faec7c27f3a3c0a00697b3582486d5","datavalue":{"value":"2721333","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1564653$64D5754C-1889-4983-9BAB-8DF1F8C7E689","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"c9d5fc25ae022331b64c293a47f6f892a04c3120","datavalue":{"value":"Linking numbers. Gaussian integrals","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1564653$9B2CB000-45A4-4441-8C44-D82A2249C117","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1564653$8BA70F5B-8720-482A-964A-D59E212E8D04","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"97f93f957f9cfc9d3b8e5ad8963519c042a8e93a","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6481250,"id":"Q6481250"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1564653$6EFA3749-7C58-4BEF-A749-C95C28E9F391","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"On systems of functions of several variables.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/On_systems_of_functions_of_several_variables."}}}}}