{"entities":{"Q1564664":{"pageid":1575404,"ns":120,"title":"Item:Q1564664","lastrevid":43215812,"modified":"2025-07-22T11:19:46Z","type":"item","id":"Q1564664","labels":{"en":{"language":"en","value":"On the integration of the partial differential equation \\(\\frac{d^2 u}{dx^2} + \\frac{d^2 u}{dy^2} = 0\\) with prescribed boundary and discontinuity conditions."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2721344"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1564664$7146D810-A879-41B5-B959-F41B99A17051","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"8eaa9c339fcb42f57bde55984d7ed8338eb69dc3","datavalue":{"value":{"text":"On the integration of the partial differential equation \\(\\frac{d^2 u}{dx^2} + \\frac{d^2 u}{dy^2} = 0\\) with prescribed boundary and discontinuity conditions.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1564664$D0B918EA-19BA-4046-B68F-2EFF70D899DD","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"7d368fe396f38fb792f0b7f244f4eeabd6c25726","datavalue":{"value":"02.0214.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1564664$0D50BE4F-68E2-4A36-85E6-9FC345501F6B","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"0dbe10961788d0a1c24e03c1439a8293aeddbe5c","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1548784,"id":"Q1548784"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1564664$AF24F5BB-DEC1-496C-9663-68D2F5AA5D03","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"2ebde03423cf798d9ec52f035825466a6bc53609","datavalue":{"value":{"time":"+1870-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1564664$A8783B5F-BFF4-44D4-BF42-1C4F4538084F","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"d161172e4c4cfc639c809a9b4c63157532cfabfa","datavalue":{"value":"I. F\u00fcr die Integration der angegebenen Differentialgleichung sind folgende Bedingungen vor\\-ge\\-schrie\\-ben: Das Gebiet der Ver\u00e4nderlichen \\(x\\), \\(y\\) soll eine einfache Kreisfl\u00e4che \\(S\\) vom Radius 1 sein, die Werthe von \\(u\\) sollen innerhalb und auf der Grenze von \\(S\\) endlich und stetig, l\u00e4ngs der Grenze von \\(S\\) aber gegeben sein. Das Integral  \\[ u = \\frac{1}{2 \\pi} \\int^{2 \\pi}_{0} f (\\psi) \\frac{1 - r^2}{1 - 2r \\cos (\\varphi - \\psi ) + r^2} d \\psi \\]  gen\u00fcgt allen diesen Bedingungen, wenn \\(r\\) und \\(\\varphi\\) die Polarcoordinaten von \\(x, y\\) in Bezug auf den Mittelpunkt von \\(S\\) als Pol, und \\(f(\\psi)\\) den gegebenen Werth von \\(u\\) f\u00fcr \\(r = 1\\), \\(\\varphi = \\psi\\) bedeutet.   II. Ist f\u00fcr die Ver\u00e4nderlichen \\(x\\), \\(y\\) ein solcher Bereich \\(T\\) gegeben, dass er aus zwei einfacheren Bereichen \\(T_1\\) und \\(T_2\\) zusammengesetzt werden kann, die ein Gebiet \\(T^*\\) gemeinsam haben, existirt ferner f\u00fcr jeden einzelnen der beiden Bereiche \\(T_1\\) und \\(T_2\\) allemal eine Funktion \\(u\\), welche im Innern des Bereiches endlich ist, an der Grenze desselben aber beliebig vorgeschriebene, einer oder mehreren stetigen Folgen angeh\u00f6rige, endliche Werthe annimmt, und Gleichung \\(\\varDelta u=0\\) gen\u00fcgt, dann l\u00e4sst sich durch den genannten Grenz\u00fcbergang die Existenz einer Funktion \\(u\\) von denselben Eigenschaften f\u00fcr den Bereich \\(T = T_1 + T_2 - T^*\\) nachweisen.   Das Verfahren ist in K\u00fcrze folgendes. Die Begrenzungen von \\(T_1\\) und \\(T_2\\) theilen sich gegenseitig in vier Gruppen von Strecken \\(L_0\\), \\(L_1\\), \\(L_2\\), \\(L_3\\), in der Weise, dass \\(L_0\\) und \\(L_2\\) die Begrenzung von \\(T_1\\), \\(L_1\\) und \\(L_3\\) die von \\(T_2\\) bilden, w\u00e4hrend \\(L_0\\) und \\(L_3\\) das Gebiet \\(T\\) vollst\u00e4ndig einschliessen, \\(L_1\\) und \\(L_2\\) dagegen innerhalb \\(T\\) liegen. Nach der Voraussetzung existiren nun zwei Reihen von Funktionen \\(u_1,u_3,\\dots u_{2n+1} \\dots\\) und \\(u_2,u_4, \\dots u_{2n} \\dots,\\) welche f\u00fcr die Gebiet \\(T_1\\) resp. \\(T_2\\) definirt sind, der Gleichung \\(\\varDelta u = 0\\) gen\u00fcgen und in folgender Beziehung zu einander stehen. \\(u_{2n + 1}\\) hat l\u00e4ngs \\(L_0\\) die der gesuchten Funktion \\(u\\) vorgeschriebenen Werthe und stimmt l\u00e4ngs \\(L_2\\) mit \\(u_{2n}\\) \u00fcberein; \\(u_{2n}\\) hat l\u00e4ngs \\(L_3\\) die vorgeschriebenen Werthe und stimmt l\u00e4ngs \\(L_1\\) mit \\(u_{2n - 1}\\) \u00fcberein. Der Werth von \\(u_1\\) l\u00e4ngs \\(L_2\\) kann dabei beliebig gew\u00e4hlt werden. \\(u_{2n + 1}\\) und \\(u_{2n}\\) n\u00e4hern sich nun mit wachsendem \\(n\\) zwei Grenzfunktionen \\(u'\\) und \\(u''\\) , welche f\u00fcr \\(T_1\\) resp. \\(T_2\\) definirt sind und innerhalb \\(T^*\\) \u00fcbereinstimmen. Daraus folgt aber unmittelbar die Existenz einer Funktion \\(u = u' = u''\\) von den verlangten Eigenschaften f\u00fcr den ganzen Bereich \\(T = T_1 + T_2 - T^*\\).   III. Der Verfasser theilt in diesem Auszuge ein Verfahren mit, die bekannten Riemann'schen S\u00e4tze \u00fcber die Integration der Differentialgleichung \\(\\varDelta u = 0\\) abzuleiten, ohne dass dabei das Dirichlet'sche Princip zur Anwendung kommt.   Die Hauptschwierigkeit liegt hierbei darin, dass zun\u00e4chst ein Beweis f\u00fcr die Existenz der Funktion \\(u\\) geliefert werden muss. Der Beweis wird im Wesentlichen auf folgende Schl\u00fcsse gest\u00fctzt.   Wenn sich zwei Bereiche conform auf einander abbilden lassen, in der Art, dass die erste Ableitung der die Abbbildung vermittelnden analytischen Funktion im Innern der Bereiche niemals gleich 0 oder \\(\\infty\\) wird, wenn ferner f\u00fcr den einen Bereich die Gleichung \\(\\varDelta u = 0\\) unter beliebigen Grenzbedingungen integrirt werden kann, so ist damit dieselbe Integration auch f\u00fcr den andern Bereich geleistet. F\u00fcr eine einfache Kreisfl\u00e4che ist jene Integration leicht auszuf\u00fchren (siehe I.); dasselbe gilt f\u00fcr die von zwei Kreisbogen begrenzte Mondfigur und das Kreissegment, f\u00fcr das ebene Dreieck, f\u00fcr das Kreissegment, f\u00fcr das Kreisbogendreieck, in welchem zwei Eckenwinkel rechte sind, und f\u00fcr den Kreissector, da sich diese Bereiche auf den Kreis conform abbilden lassen. Jeder von geraden Strecken und Kreisbogen begrenzte Bereich kann aus diesen einfacheren Bereichen so zusammengesetzt werden, dass die Voraussetzungen des in II. angedeuteten Verfahrens erf\u00fcllt sind; damit ist dann die Existenz einer Funktion von den angegebenen Eigenschaften auch f\u00fcr diesen zusammengesetzten Bereich begr\u00fcndet.   Dieser Satz kann nun auf einen von einer endlichen Anzahl analytischer Linien umschlossenen Bezirk durch folgendes H\u00fclfsmittel ausgedehnt werden. Es l\u00e4sst sich, wenn eine beliebige analytische Linie gegeben ist, stets ein Gebiet abgrenzen, welches ein St\u00fcck dieser Linie enth\u00e4lt und in der Art auf eine von zwei Kreisbogen begrenzte Mondfigur abgebildet werden kann, dass jenem St\u00fcck der Linie die Sehne der Mondfigur entspricht. Das hier angegebene Verfahren gilt auch noch, wenn der gegebene Bereich auf einer von ebenen oder sph\u00e4rischen Fl\u00e4chen gebildeten Polyederoberfl\u00e4che ausgebreitet ist.   Am Schlusse der Mittheilung zeigt der Verfasser noch, wie man durch, den vorhergehenden ganz analoge, Mittel auch noch den Fall erledigen kann, dass die Funktion \\(u\\) im Innern des gegeben Bereiches gewisse vorgeschriebene Unstetigkeiten besitzen soll. Die Behandlung dieser Unstetigkeiten l\u00e4sst hinreichend erkennen, dass die angegebenen Beweismethoden f\u00fcr die Theorie der Abel'schen Integrale dasselbe leisten, was Riemann mit H\u00fclfe des Dirichlet'schen Princips abgeleitet hat.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1564664$842E3A71-C8F1-417C-9165-036DF2DF7C12","rank":"normal"}],"P226":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P226","hash":"ca4c1d846e637375219c6b0787cf94385e0cf7ce","datavalue":{"value":"31A05","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1564664$2A0387F1-4FAB-4EB3-88E2-6BB344604C42","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"7bbb92b4395a3bac8ad032f6ffced7b95f04a0d0","datavalue":{"value":"2721344","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1564664$BF3B4AD4-7027-4D7B-AF1B-57EC41F83006","rank":"normal"}],"P1450":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1450","hash":"1d5294ed5e7266250a7b254e355cd10cf7137bb2","datavalue":{"value":"The Dirichlet problem","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1564664$B4D8C4BB-127F-4AE1-B99F-0A09A94D529C","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1564664$BFA53F52-0B78-4CDF-95CD-40E54A040BBB","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"d9ea629ed8ddc7a57ebb737907377ec67b10c61c","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6482891,"id":"Q6482891"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1564664$4E73ADC9-7657-445A-91E4-63E853082F44","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:1564664","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:1564664"}}}}}