{"entities":{"Q1829664":{"pageid":1840406,"ns":120,"title":"Item:Q1829664","lastrevid":70930890,"modified":"2026-04-13T18:18:58Z","type":"item","id":"Q1829664","labels":{"en":{"language":"en","value":"Grundlagen der Analysis. (Das Rechnen mit ganzen, rationalen, irrationalen, komplexen Zahlen.) Erg\u00e4nzung zu den Lehrb\u00fcchern der Differential- und Integralrechnung."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2563216"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1829664$91D96F8D-E860-49F8-908E-728FC74C7222","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"c7b3ac3505d18393ff7c8a0ffec54886358dfb78","datavalue":{"value":{"text":"Grundlagen der Analysis. 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In den Lehrb\u00fcchern und Vorlesungen \u00fcber Differential- und Integralrechnung, in denen \u00fcberhaupt ein logisch geschlossener Aufbau durchgef\u00fchrt wird, wird im allgemeinen das Fundament weniger tief gelegt, indem entweder die rationalen Zahlen mit ihren Rechenregeln als bekannt vorausgesetzt werden und daraus in bekannter Weise die Arithmetik der durch Schnitte oder Fundamentalreihen oder Intervallschachtelungen definierten reellen Zahlen entwickelt wird (vgl. z. B. die B\u00fccher von \\textit{Kowalewski}, \\textit{Schl\u00f6mich-Kneser} (6. Aufl.), \\textit{Mangoldt-Knopp} (5. Aufl.), \\textit{Bieberbach}) oder die Menge der reellen Zahlen selbst als fertig vorliegend und einem Stetigkeitsaxiom -- z. B. dem \\textit{Dedekind}schen -- gen\u00fcgend angenommen wird. Der zweite Standpunkt wird vielfach bevorzugt, weil eine eingehendere Besch\u00e4ftigung mit dem Zahlbegriff in der Vorlesung \u00fcber Infinitesimalrechnung dem eigentlichen Stoff dieser Vorlesung zu viel Zeit entziehen w\u00fcrde; er ist berechtigt, wenn der Aufbau der reellen Zahlen in einer vorangehenden oder parallellaufenden Vorlesung besprochen wird, wie Verf. das durch Teilung seiner Vorlesung in zwei Teile getan hat, und wie das in etwas anderer Form auch an einigen anderen Universit\u00e4ten \u00fcblich ist, oder -- wie das z. B. von \\textit{Toeplitz} (F. d. M. 53, 54 (JFM 53.0054.*)-55) gefordert worden ist -- am Schlu\u00df der zweisemestrigen Vorlesung \u00fcber Infinitesimalrechnung nachgetragen wird. Darstellungen, die statt mit den rationalen mit den ganzen Zahlen beginnen, begn\u00fcgen sich, wie z. B. das 1930 erschienene Buch von \\textit{Phillips} (F. d. M. \\(56_{\\text{I}}\\), 193-194), h\u00e4ufig damit, den Aufbau nur in gro\u00dfen Z\u00fcgen anzudeuten.  Verf. legt seinem Aufbau die bekannten \\textit{Peano}schen Axiome f\u00fcr die nat\u00fcrlichen Zahlen zugrunde. Bei der Addition weicht Verf. auf Grund eines von \\textit{Grandjot}, aber schon fr\u00fcher auch von anderer Seite, z. B. von \\textit{Erhard} \\textit{Schmidt} in seinen Vorlesungen, ge\u00e4u\u00dferten Bedenkens gegen die \u00fcbliche induktive Definition der Addition der nat\u00fcrlichen Zahlen von der herk\u00f6mmlichen Darstellung ab, indem er - nach Herleitung der nur triviale Folgerungen der Axiome aussehenden S\u00e4tze 1, 2, 3 -- nach \\textit{Kalm\u00e1r} folgenden Satz 4 beweist, der zugleich die Definition der Addition enth\u00e4lt:  ``Auf genau eine Art l\u00e4\u00dft sich jedem Zahlenpaar \\(x\\), \\(y\\) eine nat\u00fcrliche Zahl, \\(x + y\\) genannt (+ sprich: plus), so zuordnen, da\u00df  \\[ \\begin{alignedat}{2}  &x+1=x'&&\\text{f\u00fcr jedes}\\;x, \\tag{\"}\\qquad(1)\"\\\\ &x+y'=(x+y)'\\;&&\\text{f\u00fcr jedes}\\;x\\;\\text{und jedes}\\;y.\\tag{\"}\\qquad(2)\" \\end{alignedat} \\]  \\(x+y\\) hei\u00dft die Summe von \\(x\\) und \\(y\\) oder die durch Addition von \\(y\\) zu \\(x\\) entstehende Zahl.'' (\\(x'\\) bezeichnet den Nachfolger von \\(x\\).) Die Schwierigkeit, auf die Verf. durch \\textit{Grandjot}s Bemerkung aufmerksam gemacht worden ist, ist damit in sehr einfacher Weise \u00fcberwunden. Dieselbe Schwierigkeit ergibt sich auch bei der Definition von \\(x\\cdot y\\) f\u00fcr nat\u00fcrliche Zahlen und bei der Definition von \\(\\sum\\limits_{n=1}^{m}x_n\\) und \\(\\prod\\limits_{n=1}^{m}x_n\\), wenn f\u00fcr irgendein Zahlgebiet \\(x + y\\) und \\(x\\cdot y\\) schon definiert sind. An der ersten Stelle verf\u00e4hrt Verf. genau wie bei der Definition von \\(x + y\\) f\u00fcr nat\u00fcrliche Zahlen, an der zweiten im Anschlu\u00df an \\textit{Dedekind} unter Benutzung der Anordnung, was bei \\(x + y\\) prinzipiell auch m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, aber eine gr\u00f6\u00dfere \u00c4nderung der Darstellung erfordert h\u00e4tte, da Verf., dem bequemeren \\textit{Peano}schen Wege folgend, die Ordnung der nat\u00fcrlichen Zahlen erst nach der Addition einf\u00fchrt.  Der weitere Gang der Darstellung ist aus dem \\textit{Inhaltsverzeichnis} ersichtlich: \\ \\ Vorwort f\u00fcr den Lernenden.\\ \\ Vorwort f\u00fcr den Kenner.\\ \\ Kap. I. Nat\u00fcrliche Zahlen:\\ \\ \\S\\ 1. Axiome.\\ \\ \\S\\ 2. Addition. \\ \\ \\S\\ 3. Ordnung. \\ \\ \\S\\ 4. Multiplikation.\\ \\ Kap. II. Br\u00fcche: \\ \\ \\S\\ 1. Definition und \u00c4quivalenz. \\ \\ \\S\\ 2. Ordnung. \\ \\ \\S\\ 3. Addition. \\ \\ \\S\\ 4. Multiplikation. \\ \\ \\S\\ 5. Rationale Zahlen und ganze Zahlen.\\ \\ Kap. III. Schnitte: \\ \\ \\S\\ 1. Definition. \\ \\ \\S\\ 2. Ordnung. \\ \\ \\S\\ 3. Addition. \\ \\ \\S\\ 4. Multiplikation. \\ \\ \\S\\ 6. Rationale Schnitte und ganze Schnitte.\\ \\ Kap. IV. Reelle Zahlen: \\ \\ \\S\\ 1. Definition. \\ \\ \\S\\ 2. Ordnung. \\ \\ \\S\\ 3. Addition. \\ \\ \\S\\ 4. Multiplikation. \\ \\ \\S\\ 6. \\textit{Dedekind}scher Hauptsatz. \\ \\ Kap. V. Komplexe Zahlen: \\ \\ \\S\\ 1. Definition. \\ \\ \\S\\ 2. Addition. \\ \\ \\S\\ 3. Multiplikation. \\ \\ \\S\\ 4. Subtraktion. \\ \\ \\S\\ 5. Division. \\ \\ \\S\\ 6. Konjugierte Zahlen. \\ \\ \\S\\ 7. Absoluter Betrag. \\ \\ \\S\\ 8. Summen und Produkte. \\ \\ \\S\\ 9. Potenzen. \\ \\ \\S\\ 10. Einordnung der reellen Zahlen.  Das Buch ist in dem aus anderen Werken des Verf. bekannten, nur ganz vereinzelt durch Zwischenbemerkungen unterbrochenen Rhythmus ``Definition'', ``Satz'', ``Beweis'', \\dots abgefa\u00dft und von musterg\u00fcltiger, un\u00fcbertrefflicher Klarheit und Exaktheit; es kann den Mathematikern aller Grade auf das w\u00e4rmste empfohlen werden. Besonders eindringlich sei aber die Lekt\u00fcre dieses Buches, als Gegengewicht gegen so manche m\u00fcndlich oder schriftlich vorgetragene ``Didaktik'' des mathematischen Unterrichts, den Lehrern der h\u00f6heren Schulen ans Herz gelegt. (III 1.)  Besprechungen: Nature 127 (1931), 624. M. S.; Chr. Huygens 8 (1930), 207-208.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1829664$62E598DA-51C9-4047-AF4B-ACB873D86F75","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"b48e1ad5c22bdbf6c5e39228fcb7ddda03f28d5b","datavalue":{"value":"2563216","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1829664$39EA1F94-A648-403E-B540-85E2BCA18157","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1829664$750F4395-A0FF-46DF-952D-CD534B9A9F3C","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"3a9318f35433587cf1a40afedebcb8f39f4fd291","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6482389,"id":"Q6482389"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1829664$734D7BDE-FA00-45D0-BAE0-F8CBEC4715DE","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Grundlagen der Analysis. 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