{"entities":{"Q1830451":{"pageid":1841193,"ns":120,"title":"Item:Q1830451","lastrevid":69442095,"modified":"2026-04-13T07:01:32Z","type":"item","id":"Q1830451","labels":{"en":{"language":"en","value":"Die formalen Regeln der intuitionistischen Logik. I, II, III."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2566292"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1830451$29578B3D-C27D-41E2-B04C-62A8CAF753B9","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"3aef5a1c4a0e3b32e88a570bd848727f027b1ba0","datavalue":{"value":{"text":"Die formalen Regeln der intuitionistischen Logik. 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Dabei ist er sich von vornherein dar\u00fcber klar, da\u00df er mit dem Aufbau eines solchen Formelsystems dem Wesen der intuitionistischen Mathematik insofern nicht gerecht wird, als ja die intuitionistische Mathematik kein Formelsystem, \u00fcberhaupt keine Spracht\u00e4tigkeit ist, sondern eine Denkt\u00e4tigkeit oder besser noch ein Lebensakt etwa von der Art einer Bergbesteigung, bei der man sich doch auch nicht von vornherein auf bestimmte Besteigungsregeln festlegt (siehe \\textit{L. E. J. Brouwer}; Monatshefte 36 (1929), 153-164; F. d. M. \\(55_{\\text{I}}\\), 28). Das vom Verf. aufgebaute System ist demnach, um im Bilde zu bleiben, ein System von Verhaltungsma\u00dfregeln bei Bergbesteigungen, das jedoch zu nichts verpflichtet, und das ebensowenig den Begriff der Bergbesteigung implizit definiert, sondern erst sinnvoll wird, wenn man den sprachlichen Anweisungen sinnvolle Lebens\u00e4u\u00dferungen unterlegt.  Teil I der vorliegenden Arbeit behandelt den Aussagenkalk\u00fcl, Teil II den Funktionenkalk\u00fcl und die Theorie der nat\u00fcrlichen Zahlen; Teil III f\u00fchrt in die eigentliche intuitionistische Mathematik hinein, denn dort werden die Wahlfolge, die Menge und die Spezies erkl\u00e4rt (siehe \\textit{L. E. J. Brouwer}; Math. Ann. 93 (1925), 244-267. F. d. M. 51, 164 (JFM 51.0164.*)). Dieser Teil ist daher der wesentlichste der Arbeit. Ganz unabh\u00e4ngig von dem entwickelten formalistischen System kommt ihm eine gro\u00dfe Bedeutung zu; einmal weil hier die Grundbegriffe der intuitionistischen \\textit{Mathematik} mit einer Klarheit entwickelt werden, deren nur die formale Sprache f\u00e4hig ist; zum andern, weil nicht h\u00e4ufig genug betont werden kann, da\u00df sich der Intuitionismus nicht in einer Negation des Satzes vom ausgeschlossenen Dritten ersch\u00f6pft.  Teil I: \\S~1 enth\u00e4lt die Operationsregeln des Aussagenkalk\u00fcls, d. h. die Regeln, nach denen man aus \\textit{richtigen} Formeln (Zeichen \\(\\vdash\\)) richtige Formeln herstellt, ausgehend von den \\textit{Axiomen} (\\(\\vdash\\vdash\\)); zu diesen Regeln geh\u00f6rt der \\textit{Syllogismus} (\\(\\supset\\)) und die \\textit{Definition} (\\(\\overline{\\overline{D}}\\)). \\S~2 bringt die Axiome und wichtigsten S\u00e4tze f\u00fcr \\(\\supset\\), \\(\\wedge\\) (\\textit{und}), \\(\\overline{\\overline{D}}\\) und einige andere Konstanten. In \\S~3 kommt die Konstante \\(\\vee\\) (\\textit{oder}), in \\S~4 die Konstante \\(\\neg\\) (\\textit{nicht}) hinzu. Anhangsweise wird im Anschlu\u00df an \\textit{Bernays} die Unabh\u00e4ngigkeit der Axiome bewiesen, insbesondere die Unbeweisbarkeit des Satzes vom ausgeschlossenen Dritten.  Teil II: Verf. schlie\u00dft sich an \\textit{Hilbert-Ackermann} an; jedoch sind hier die Abweichungen vom Herk\u00f6mmlichen st\u00e4rker als im Teil I. Aus dem Intuitionismus ergibt sich die Notwendigkeit, wie im ersten Teil, den Satz vom ausgeschlossenen Dritten, so hier die Verkn\u00fcpfung zwischen (\\(x\\)) und (\\(Ex\\)) (\\textit{alle} und es \\textit{gibt}), wegzulassen. Dar\u00fcber hinaus macht Verf. keinen Unterschied zwischen Aussagen- und Funktionsvariabeln und behandelt bereits konstante Aussagen immer als konstante Funktionen. Schlie\u00dflich f\u00fchrt er das Zeichen \\(\\dbinom{p}{x} a\\) (\\textit{das, was aus \\(a\\) beim Ersetzen der Variablen \\(x\\) durch die Zeichezusammenstellung \\(p\\) entsteht}) ein. \\S~5 enth\u00e4lt wieder die Operationsregeln, d. h. die Regeln, nach denen man aus \\textit{Ausdr\u00fccken} herstellt, ausgehend von den richtigen Formeln. Hier treten au\u00dfer den logischen Zeichen die Zeichen (\\(x\\)), (\\(Ex\\)), \\(\\dbinom{p}{x}\\), \\(\\overline{\\equiv}\\) (\\textit{ist dasselbe Ding wie}) auf. In \\S~6 werden Axiome und S\u00e4tze des Aussagenkalk\u00fcls entwickelt, in \\S~7 werden Zeichen f\u00fcr Beziehungen zwischen Gegenst\u00e4nden eingef\u00fchrt: \\(\\varepsilon\\) (\\textit{ist ein}), ' (\\textit{x'p, das \\(x\\) von \\(p\\)}). \\S~8 und 9 existieren nicht, \\S~10 enth\u00e4lt die Theorie der nat\u00fcrlichen Zahlen aus den \\textit{Peano}schen Axiomen.  Teil III: \\S~11 bringt vorbereitende Bemerkungen, in \\S~12 wird das \\textit{W\u00e4hlzeichen} \\(\\sigma p\\tau q\\) (aus der Spezies \\(q\\) wird das Element \\(p\\) ausgew\u00e4hlt) eingef\u00fchrt. Die Spezies der \\textit{erlaubten} \\textit{Wahlen} ist jedoch bereits in \\S~11 definiert (Bezeichnung \\(L\\)). Verf. formuliert dort auch in der gew\u00f6hnlichen Sprache die \\textit{Brouwer}sche Definition: (1) Jede endliche Zahlenfolge geh\u00f6rt oder geh\u00f6rt nicht zu \\(L\\); (2) \\(L\\) enth\u00e4lt zu jedem seiner Elemente wenigstens eine Fortsetzung; (3) jedes Element von \\(L\\), das mehr als eine Zahl enth\u00e4lt, ist unmittelbare Fortsetzung eines Elementes von \\(L\\). An diese Definition k\u00f6nnte die Mengendefinition (\\S~13) unmittelbar ankn\u00fcpfen; zur Definition des Mengenelements (\\S~13) ist aber das. Wahlzeichen (\\S~12) n\u00f6tig. In \\S~13 werden ferner f\u00fcr Mengen und Elemente die Begriffe \\(\\overline{\\equiv}\\) (siehe unser Referat Teil II) und \\(\\equiv\\) (\\textit{mathematische Identit\u00e4t}, die jeweils von Neuem zu definieren ist) erkl\u00e4rt. Im Anschlu\u00df an eine Mitteilung von \\textit{Brouwer} wird die \\textit{Mengenspezies} eingef\u00fchrt und damit eine Definition der Begriffe \\textit{Spezie}s und \\textit{Identit\u00e4t} \\textit{von} \\textit{Spezie}s erm\u00f6glicht, die einen der urspr\u00fcnglichen \\textit{Brouwer}schen Definition anhaftenden Mangel vermeidet. In \\S~16 werden f\u00fcr Spezies Begriffe wie \\textit{Herausragen}, \\textit{Kongruenz}, \\textit{Elementefremdheit} definiert und auf diese Begriffe bez\u00fcgliche S\u00e4tze bewiesen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1830451$DB63DAC7-DAF6-4F06-A775-3F3CABF04373","rank":"normal"}],"P1447":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1447","hash":"424e489443fa0786be558763ac15dfccb364ab18","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":593328,"id":"Q593328"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1830451$E5A4CC75-C5B3-4EAB-9F31-41AB17544F3A","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"2c0da1c4d5487a2988c7b77bdd38eabf686dcd08","datavalue":{"value":"2566292","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1830451$0D60A1E9-0875-4AFB-91C0-1402FC96EA08","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"87adc57adb298e7669d9191275ae272414712720","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1220900,"id":"Q1220900"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1830451$D1A2F96F-1A1F-499A-AE81-14DF47C8CC45","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1830451$4B1F857B-0296-46DF-99B0-5C65F5706031","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Die formalen Regeln der intuitionistischen Logik. 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