{"entities":{"Q1831015":{"pageid":1841757,"ns":120,"title":"Item:Q1831015","lastrevid":73884432,"modified":"2026-04-14T17:36:54Z","type":"item","id":"Q1831015","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber partielle Differenzengleichungen."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2563918"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1831015$60BDB077-D949-4DD3-998F-8CFC9208AA43","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"b99b0b0aaf413252ae8c6e6e31f70437f55f629d","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber partielle Differenzengleichungen.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1831015$CD14B159-ECFF-414B-98C7-5B0748A1C667","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"339ccbc0a2832a61aa28e04dbb490ba2db307c1c","datavalue":{"value":"56.0403.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1831015$2F3E3C07-D6BE-4EA4-A855-153748A41143","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"fa7b89c2fb45b2a4b2542838fa1207277c05a6db","datavalue":{"value":{"time":"+1930-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1831015$EFDCEA44-CCF9-48F1-8A21-94FF9A3F7A81","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"0f2b460b5a045d02163738ff1d02548d91625955","datavalue":{"value":"Wiedergabe eines Vortrages vor dem internationalen Mathematikerkongre\u00df Bologna.  Der erste Teil des Vortrages deckt sich im wesentlichen mit dem Inhalt der in F. d. M. 54, 486 (JFM 54.0486.*) besprochenen Arbeit von \\textit{R. Courant, K. Friedrichs, H. Lewy}.  Den zweiten Teil des Vortrages bildet eine Anwendung der Theorie auf ein Problem der Wahrscheinlichkeitsrechnung, n\u00e4mlich auf das Problem der Irrfahrten in einem Gitter (vgl. \\textit{G. P\u00f3lya}, 1921; F. d. M. 48, 603). Diese Anwendung ist in der oben angef\u00fchrten Arbeit des Verf. nicht ber\u00fccksichtigt worden und wird daher ausf\u00fchrlich dargestellt:  Der Betrachtung wird ein kubisches Punktgitter mit der Maschenweite \\(h\\) im \\(xyz\\)-Raum zugrundgelegt. Unter einem ``Bereich'' \\(\\mathfrak{G}\\) wird eine Menge von Gitterpunkten verstanden, in der sich je zwei Gitterpunkte durch eine Kette von Gitterpunkten mit dem jeweiligen Abstand \\(h\\) verbinden lassen; diejenigen Punkte von \\(\\mathfrak{G}\\), deren benachbarte Gitterpunkte ebenfalls zu \\(\\mathfrak{G}\\) geh\u00f6ren, werden als ``innere'' Punkte von \\(\\mathfrak{G}\\), die \u00fcbrigen Punkte von \\(\\mathfrak{G}\\) als ``Randpunkte'' bezeichnet. Es werden in \\(\\mathfrak{G}\\) definierte Funktionen der Gitterpunkte betrachtet, die au\u00dferdem von einem Parameter \\(t\\), der ``Zeit'', abh\u00e4ngen; \\(t\\) soll ebenfalls nur Werte annehmen, die ganzzahlige Vielfache einer festen Zahl \\(\\tau\\) sind.  Es werden nun die Gitterpunkte als Tr\u00e4ger einer Substanz angesehen; die zur Zeit \\(t = n\\tau\\) im Punkte \\(x, y, z\\) vorhandene Substanzmenge werde mit \\(f(x, y, z, t)\\) bezeichnet. Zur Zeit \\(t\\) soll ein Substanzaustausch zwischen den benachbarten Gitterpunkten stattfinden, bei dem jeder innere Punkt von \\(\\mathfrak{G}\\) seine ganze Substanzmenge gleichm\u00e4\u00dfig an seine s\u00e4mtlichen Nachbarpunkte verteilt. F\u00fcr die Verteilungsfunktion \\(f(x, y, z, t)\\) sollen ferner der Anfangszustand \\((t = 0)\\) und gewisse Randbedingungen vorgeschrieben sein. Unter diesen Annahmen gen\u00fcgt \\(f(x, y, z, t)\\) der partiellen Differenzengleichung  \\[  \\tfrac{h^2}{6}\\Delta f = \\tau\\cdot f_t. \\tag{1}  \\]  Dabei wird zur Abk\u00fcrzung gesetzt:  \\[  \\begin{aligned} f_x &= \\dfrac{1}{h}\\{ f(x+h,y,z,t) - f(x,y,z,t)\\},\\ldots, \\\\ f_{\\overline{x}} &= \\dfrac{1}{h}\\{ f(x,y,z,t) - f(x-h,y,z,t)\\},\\ldots , \\\\ f_{x\\overline{x}} &= f_{\\overline{x}x} = \\dfrac{1}{h^2}\\{ f(x+h,y,z,t) - 2f(x,y,z,t) + f(x-h,y,z,t)\\},\\ldots, \\\\ & \\qquad \\qquad \\Delta f = f_{x\\overline{x}} + f_{y\\overline{y}} + f_{z\\overline{z}}. \\tag{2} \\end{aligned}  \\]   Unter der Randbedingung  \\[  f(x,y,z,t) = 0 \\tag{3}  \\]  und der Anfangsbedingung, da\u00df f\u00fcr \\(t = 0\\) die Verteilungsfunktion in einem vorgeschriebenen inneren Punkt \\(Q\\): \\(\\xi,\\eta,\\zeta\\) von \\(\\mathfrak{G}\\) den Wert Eins, in allen \u00fcbrigen Punkten von \\(\\mathfrak{G}\\) aber den Wert Null besitzt, bedeutet die diesen Bedingungen gen\u00fcgende L\u00f6sung  \\[  w(x,y,z;\\xi,\\eta,\\zeta ;t) = w(P,Q,n) \\qquad (t=n\\tau )  \\]  von (1) die Wahrscheinlichkeit daf\u00fcr, da\u00df man, von \\(Q\\) ausgehend, in \\(n\\) Schritten den inneren Punkt \\(P: x, y, z\\) von \\(\\mathfrak{G}\\) erreichen kann, ohne dabei den Rand von \\(\\mathfrak{G}\\) zu treffen. Die unendliche Reihe  \\[  H(P,Q) = \\sum\\limits_{n=0}^\\infty w(P,Q,n) \\tag{4}  \\]  stellt dann die mathematische Hoffnung dar, bei einer von \\(Q\\) ausgehenden Irrfahrt in \\(\\mathfrak{G}\\) den Punkt \\(P\\) einmal zu ber\u00fchren, wenn diese Irrfahrt abgebrochen wird, sobald der Rand von \\(\\mathfrak{G}\\) getroffen wird. Diese Funktion \\(H(P, Q)\\) gen\u00fcgt der Differenzengleichung  \\[  \\Delta H = 0, \\;\\text{ wenn } P\\neq Q; \\quad \\Delta H = -\\tfrac{6}{h^2}, \\;\\text{ wenn } P=Q; \\tag{5}  \\]  sie wird von Verf. als ``\\textit{Green}sche Funktion'' des Problems bezeichnet.  In der vorliegenden Arbeit werden nun die Funktionen \\(w(P, Q, n)\\) und \\(H(P, Q)\\) explicite in dem Spezialfall bestimmt, da\u00df \\(\\mathfrak{G}\\) ein W\u00fcrfel mit dem Mittelpunkt \\(Q\\) ist. Durch Grenz\u00fcbergang werden daraus Darstellungen f\u00fcr diese Funktionen bei einer Grenzfahrt im unbegrenzten Gitter gewonnen.  In diesem Spezialfall wird in (1) der Ansatz  \\[  f(x,y,z,t) = f(P,t) = u(P)\\cdot\\varphi (t) \\tag{6}  \\]  gemacht, durch den man auf L\u00f6sungen der Form  \\[  f(P, t) = u(P)(1-\\lambda )^n \\tag{7}  \\]  gef\u00fchrt wird; dabei gen\u00fcgt \\(u(P)\\) der Differenzengleichung  \\[  \\tfrac{h^2}{6}\\Delta u + \\lambda u = 0. \\tag{8}  \\]  Durch die geeignet normierten Eigenfunktionen von (8) -- die zum Eigenwert \\(\\lambda_\\nu\\) geh\u00f6rende werde mit \\(u_\\nu (P)\\) bezeichnet -- ergibt sich dann als L\u00f6sung:  \\[ \\begin{gathered} w(P,Q,t) = h^3 \\sum\\limits_\\nu u_\\nu (P)u_\\nu (Q)(1-\\lambda_\\nu )^n, \\tag{9} \\\\ H(P,Q) = h^3\\sum\\limits_\\nu \\dfrac{u_\\nu (P)u_\\nu (Q)}{\\lambda_\\nu}. \\end{gathered}  \\]  (IV 16.)","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1831015$E032D388-8CDA-4FC7-BF2F-8EB2CBAFF803","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"4ce7d9a89bb3ad91c8385d788dd5200c2941d446","datavalue":{"value":"2563918","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1831015$97FA6C1C-843D-4A84-BC60-24E24B1ED138","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"5275a82ca4c77255728066c92b0a3ae6f7c23ee9","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":593355,"id":"Q593355"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1831015$7882C5A4-79F3-4C64-924E-B7D5815DC6AF","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1831015$26649105-D610-4CE0-A51C-624CF86BCF8A","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"\u00dcber partielle Differenzengleichungen.","badges":[]}}}}}