{"entities":{"Q1831765":{"pageid":1842507,"ns":120,"title":"Item:Q1831765","lastrevid":70935957,"modified":"2026-04-13T18:21:19Z","type":"item","id":"Q1831765","labels":{"en":{"language":"en","value":"Lehrbuch der Differentialgeometrie. Bd. I, II. I: A. Duschek. Kurven und Fl\u00e4chen im euklidischen Raum. II: W. Mayer. Riemannsche Geometrie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2564767"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1831765$67B1203C-A00A-44DB-BCA4-6BB7832E8E0A","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"7c82783e48064184fc2132c142369babff343702","datavalue":{"value":{"text":"Lehrbuch der Differentialgeometrie. Bd. I, II. I: A. Duschek. 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Unter den zahlreichen Lehrb\u00fcchern der metrischen Differentialgeometrie der Kurven und Fl\u00e4chen im dreidimensionalen \\textit{Euklid}ischen Raum nimmt der erste Band des vorliegenden Werkes durchaus eine Sonderstellung ein wegen der konsequenten Anwendung des Tensorkalk\u00fcls, die sich in der Lehrbuchliteratur sonst nur, \u00fcbrigens auch in anderer Form, in dem Buch von \\textit{J. E. Campbell}, A course of differential geometry (1926; F. d. M. 52) findet. Auch die Vektorrechnung im dreidimensionalen \\textit{Euklid}ischen Raum ist hier, unter Verzicht auf die Anwendung der \u00fcblichen Symbolik, tensoriell dargestellt worden (vgl. dazu die Arbeit des Verf. in Jahresbericht D. M. V. 39 (1930), 269-278; F. d. M. \\(56_{\\text{I}}\\), 664). Ob die Ansicht des Verf. zutreffend ist, diese ``symbolfreie'' Vektorrechnung sei einfacher und anschaulicher als die \u00fcbliche, m\u00f6chte Referent zu entscheiden sich nicht unterfangen, da es sich wohl nur um eine Geschmacksfrage handelt. Bleibt somit die Frage offen, ob die vom Verf. hier vorgetragene \\textit{tensorielle} Darstellung der Kurven- und Fl\u00e4chentheorie im gew\u00f6hnlichen Raum einfacher ist als die \u00fcbliche \\textit{vektorielle}, so scheint doch f\u00fcr die Behandlung aller Fragen der inneren, d. h. nicht die Existenz eines einbettenden dreidimensionalen Raumes ben\u00f6tigenden, Differentialgeometrie der Fl\u00e4che der Tensorkalk\u00fcl nach Ansicht des Referenten zweifellos sowohl in geometrischer als auch in formaler Hinsicht das ad\u00e4quate Hilfsmittel zu sein.  Das Buch beginnt m\u00edt einem einleitenden Kapitel \u00fcber das Erlanger Programm und \u00fcber Tensoralgebra im dreidimensionalen \\textit{Euklid}ischen Raum. Im folgenden Kapitel wird die Kurventheorie im Raum er\u00f6rtert; bemerkenswert ist hier die ausf\u00fchrliche Behandlung und Klassifizierung der analytischen Kurven im komplexen Raum. Im dritten Kapitel wird nach Einf\u00fchrung der ersten Fundamentalform und der damit zusammenh\u00e4ngenden fl\u00e4chentheoretischen Elementarbegriffe sofort die Tensoralgebra auf der Fl\u00e4che besprochen und bereits eine Prop\u00e4deutik der Fragestellungen der Geometrie auf der Fl\u00e4che gegeben. Kap. IV enth\u00e4lt die Behandlung der Dinge, die mit der zweiten Fundamentalform (deren Koeffizienten nennt Verf. \\(b_{\\alpha, \\beta}\\); \\(l_{\\alpha, \\beta}\\) w\u00e4re wohl n\u00e4herliegend gewesen) zusammenh\u00e4ngen: Hauptkr\u00fcmmungen, Kr\u00fcmmungslinien, Asymptotenlinien.  Die folgenden beiden Kapitel (V, VI) lassen die Eigenart des Buches besonders scharf hervortreten: Nach Einf\u00fchrung der kovarianten Differentiation lenkt Verf. mit der Frage, ob die zweiten kovarianten Ableitungen eines Vektors von der Reihenfolge der Differentiationen abh\u00e4ngen -- da\u00df diese Abh\u00e4ngigkeit bei einem Skalar nicht besteht, ist unmittelbar ersichtlich --, sofort auf den \\textit{Riemann}schen Kr\u00fcmmungstensor hin. Die Vorteile der tensoriellen Darstellung werden offenbar in der pr\u00e4gnanten Schreibweise der \\textit{Gau\u00df}schen Ableitungsgleichungen  \\[  \\frac{\\mathfrak d^2 x_i}{\\mathfrak d u_\\alpha \\mathfrak d u_\\beta} = b_{\\alpha \\beta} \\nu_i,  \\]  der \\textit{Mainardi-Codazzi}schen Gleichungen  \\[  \\frac{\\mathfrak d b_{\\varkappa\\lambda}}{\\mathfrak d u_\\mu} = \\frac{\\mathfrak d b_{\\varkappa\\mu}}{\\mathfrak d u_\\lambda}  \\]  und des Theorema egregium  \\[  K = \\frac{1}{g} R_{1212}  \\]  sowie in der klaren und eleganten Herleitung dieser S\u00e4tze und des \\textit{Bonnei}schen Fundamentalsatzes \u00fcber die Bestimmbarkeit einer Fl\u00e4che durch die Tensoren \\(g_{\\alpha\\beta}\\) und \\(l_{\\alpha\\beta}\\). In diesen Gleichungen bedeutet \\(\\dfrac{\\mathfrak d}{\\mathfrak d u_\\alpha}\\) die kovariante Ableitung nach der Fl\u00e4chenkoordinate \\(u_\\alpha\\), \\(\\nu_i\\) die Raumkoordinate des Fl\u00e4chennormalvektors, \\(R_{\\alpha\\beta\\gamma\\delta}\\) den kovarianten Kr\u00fcmmungstensor, \\(K\\) das Kr\u00fcmmungsraa\u00df und \\(g\\) die Determinante des Ma\u00dftensors \\(g_{\\alpha\\beta}\\). Die Behandlung der Geometrie auf der Fl\u00e4che in Kap. VI nimmt die mit Hilfe kovarianter Differentiation definierte \\textit{Levi-Civita}sche Parallelverschiebung zum Ausgangspunkt, die ja mehr und mehr Eingang auch in die Lehrb\u00fccher der elementaren Differentialgeometrie findet (vgl. z. B. die 1930 neu aufgelegten bzw. neu erschienenen B\u00fccher von \\textit{Blaschke} (F. d. M. \\(56_{\\text{I}}\\), 588) und \\textit{Weatherburn} (F. d. M. \\(56_{\\text{I}}\\), 589), die 1931 ausgegebene Neubearbeitung der Differentialgeometrie von \\textit{V.} \\& \\textit{K. Kommerell} (F. d. M. 57) und das 1932 erschienene B\u00e4ndchen von \\textit{Bieberbach} \u00fcber Differentialgeometrie (F. d. M. 58)), nach Ansicht des Referenten hier aber besonders organisch in den Stoff verarbeitet worden ist. Ferner werden in Kap. VI die geod\u00e4tische Kr\u00fcmmung, und zwar auf Grund der naturgem\u00e4\u00dfen Definition als ``Kr\u00fcmmung einer Kurve auf der Fl\u00e4che'', d. h. als Normierungsfaktor in den \\textit{Frenet}schen Formeln f\u00fcr eine Fl\u00e4chenkurve, die geod\u00e4tischen Linien und Koordinaten und die \\textit{Gau\u00df-Bonnet}sche Integralformel behandelt. Anwendungen auf spezielle Kurven- und Fl\u00e4chenklassen im Schlu\u00dfkapitel (VII) sowie in den meist mit ``Erg\u00e4nzungen und Anwendungen'' \u00fcberschriebenen Schlu\u00dfparagraphen der einzelnen Kapitel vervollst\u00e4ndigen den Inhalt des Bandes.  Am Schlu\u00df seines Vorworts bemerkt Verf., er habe ``in diesem Buch die Z\u00fcgel der Exaktheit straffer angezogen, als es in der Geometrie meist \u00fcblich ist''. Das trifft auch zu, namentlich, was die saubere Formulierung der f\u00fcr jede einzelne Untersuchung ben\u00f6tigten Stetigkeits- und Differenzierbarkeitsvoraussetzungen betrifft. Allerdings scheint es dem Referenten, als w\u00e4re Verf. in Einzelheiten der Darstellung gelegentlich von diesem Grundsatz abgewichen; z. B. operiert er bei der Herleitung der geometrischen Deutung der Parallelverschiebung (S. 184-185), die sich durch einfache Umrechnung der Differentialgleichungen der Parallelverschiebung mit Hilfe der \\textit{Gau\u00df}schen Ableitungsgleichungen gewinnen l\u00e4\u00dft, mit infinitesimalen Vektoren. Ferner ist wohl zur Vermeidung unexakter Vorstellungen beim Leser die Verwendung von Ableitungen nach einem Parameter der Verwendung von Differentialen, wie sie sich in dem Buch durchweg findet, vorzuziehen.  Schlie\u00dflich m\u00f6chte Referent sich den Hinweis auf einen Fl\u00fcchtigkeitsfehler erlauben, der dem Verf. unterlaufen ist: Die Schmiegungsebene in einem Punkte der Raumkurve \\(x_i(t)\\) \\((i = 1, 2, 3)\\), in dem die Vektoren \\(\\dot x_i(t)\\), \\(\\ddot x_i(t)\\) linear unabh\u00e4ngig sind, wird in bekannter Weise durch Grenz\u00fcbergang aus der durch drei nicht in gerader Linie liegende Kurvenpunkte \\(x_i(t)\\), \\(x_i(t + h)\\), \\(x_i(t + k)\\) bestimmten Ebene gewonnen. Auf die Differenzen \\(x_i(t+h) - x_i(t)\\) wendet Verf. den Mittelwertsatz der Differentialrechnung an, indem er bei allen drei Funktionen \\(x_i(t)\\) dasselbe \\(\\vartheta\\) verwendet. -- An st\u00f6renden Druckfehlern ist dem Referenten nur einer aufgefallen: In der \\textit{Weierstra\u00df}schen Darstellung f\u00fcr die reellen Minimalfl\u00e4chen (Formel (21) auf S. 235) mu\u00df es in der Formel f\u00fcr \\(x_2\\) nicht \\(\\dfrac{u^2 - 1}{2}\\), sondern \\(\\dfrac{u^2 + 1}{2}\\) hei\u00dfen.  Bei dem Leser des ersten Bandes werden, wie in der elementaren Differentialgeometrie \u00fcblich, nur die Kenntnis der Infinitesimalrechnung und metrischen analytischen Geometrie, ferner der Existenzs\u00e4tze aus der Theorie der Differentialgleichungen und, vereinzelt, gewisser funktionentheoretischer Grundtatsachen vorausgesetzt. Das gilt auch f\u00fcr den zweiten, den allgemeinen \\textit{Riemann}schen R\u00e4umen gewidmeten Band des Werkes, den man \\textit{W. Mayer} verdankt, und der ohne Kenntnis des ersten lesbar ist, wenn auch das Studium des ersten Bandes dem Anf\u00e4nger das des zweiten au\u00dferordentlich erleichtern d\u00fcrfte.  II. W\u00e4hrend der \\textit{Inhalt} des ersten Bandes durch die traditionelle Behandlung des Gegenstandes in Lehrb\u00fcchern und Vorlesungen im Gro\u00dfen festgelegt und die Freiheit des Autors somit im wesentlichen auf die Form der Darstellung beschr\u00e4nkt ist, besteht bei dem Gegenst\u00e4nde des zweiten Bandes auch Freiheit in bezug auf die Auswahl des Stoffes. \u00dcber die Gesichtspunkte, die Verf. bei dieser Auswahl befolgt hat, \u00e4u\u00dfert er sich so im Vorwort zum zweiten Bande:  ``Der vorliegende zweite Band ist aus Vorlesungen entstanden, die ich in den Jahren 1926 bis 1928 an der Wiener Universit\u00e4t gehalten habe. Ausschlaggebend f\u00fcr die Stoffwahl war neben meiner eigenen Arbeits- und Gedankenrichtung das Bestreben, ein lesbares Lehrbuch mittleren Umfangs zu schaffen. So mu\u00dfte ich mir einerseits manche Beschr\u00e4nkung auferlegen, andrerseits vieles aufnehmen, was Gemeingut aller den gleichen Gegenstand behandelnden Lehrb\u00fccher ist. Es ist also mit Notwendigkeit zu erwarten, da\u00df ein fachkundiger Leser manches Vorhandene als minder wesentlich und vieles Nichtvorhandene f\u00fcr wichtiger halten wird. Ausdr\u00fccklich erw\u00e4hnen will ich nur noch, da\u00df mir die in einem Buch \u00fcber Riemannsche Geometrie gebotene Unterdr\u00fcckung der ideenreichen und weite Perspektiven er\u00f6ffnenden Ans\u00e4tze von \\textit{Weyl} und \\textit{Wirtinger} besonders schwer gefallen ist.'' Soviel \u00fcber das Fehlende; \u00fcber das Vorhandene soll im folgenden ein kurzer \u00dcberblick gegeben werden, der aber bei dem \u00fcberaus reichen Inhalt des Bandes keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit erheben kann.  In Kap. I wird die Algebra f\u00fcr Tensoren in einem Punkte eines \\(n\\)-dimensionalen Punktraumes \\(R_n\\) entwickelt; es werden (ko- und kontravariante) Vektorr\u00e4ume eines Punktes und ihre \\textit{Pl\u00fccker}schen Tensoren besprochen. In Kap. II wird die kovariante Differentiation f\u00fcr Tensoren behandelt, die l\u00e4ngs einer stetig differenzierbaren \\(l\\)-dimensionalen Mannigfaltigkeit \\(F_l\\) des \\(R_n\\) stetig differenzierbar gegeben sind, und zwar unter Verwendung der Darstellung des Tensors durch zwei adjungierte \\(n\\)-Beine, aber ohne Benutzung eines im \\(R_n\\) gegebenen Ma\u00dftensors. In Kap. III wird der \\(n\\)-dimensionale \\textit{Riemann}sche \\(R_n\\) als ein Punktraum definiert, bei dem in jedem Punkte ein symmetrischer, positiv definiter, hinreichend oft stetig differenzierbarer Tensor zweiter Stufe \\(g_{ik}\\), der Ma\u00dftensor, gegeben ist. Es werden die Metrik des \\(R_n\\) und seine \\(l\\)-dimensionalen Hyperfl\u00e4chen besprochen. In Kap. IV wird zun\u00e4chst die Kurventheorie im \\textit{Riemann}schen \\(R_n\\) entwickelt. Dann wird durch geeignete Wahl des Tensors \\(g_{ik}\\) der \\textit{Riemann}sche zum \\textit{Euklid}ischen \\(R_n\\) spezialisiert, die Bewegungsgruppe f\u00fcr den \\textit{Euklid}ischen und den \\textit{Riemann}schen \\(R_n\\) definiert und die Kurventheorie auf den \\textit{Euklid}ischen Fall angewendet. Das folgende Kapitel (V) behandelt Variationsrechnung, d. h. die Geometrie in dem von Verf. sehr allgemein definierten ``\\(n\\)-dimensionalen Punktraum der Variationsrechnung'': In dem Punktraum \\(R_n\\) (ohne Ma\u00dftensor) sei eine Funktion  \\[  F(x_1, \\dots, x_n; \\, \\lambda^1, \\dots, \\lambda^n) = F(x, \\lambda)  \\]  der Komponenten \\(\\lambda^i\\) eines kontravarianten Vektors und der Koordinaten \\(x^i\\) seines ``Angriffspunktes'' gegeben, die in den \\(\\lambda^i\\) positiv homogen von der \\(k\\)-ten Dimension sei, d. h. f\u00fcr jedes \\(c > 0\\) der Bedingung  \\[  F(x, c\\lambda) = c^k F(x, \\lambda)  \\]  gen\u00fcge, ferner nicht negativ und Null nur f\u00fcr den Nullvektor sei. Mit Hilfe der Funktion \\(F(x, \\lambda)\\) wird auf der Kurve \\(x_i = x_i(t)\\) die ``Bogenl\u00e4nge'' durch  \\[  \\int_{t_0}^{t_1} F(x, x^\\prime) \\, dt \\tag{*}  \\]  und die ``Entfernung'' zweier Punkte \\(P\\), \\(Q\\) des \\(R_n\\) als untere Grenze der durch (*) gegebenen L\u00e4ngen aller \\(P\\) und \\(Q\\) verbindenden B\u00f6gen definiert. F\u00fcr diese Metrik wird das Problem der geod\u00e4tischen Linie behandelt. Zum Schlu\u00df wird durch geeignete Spezialisierung der Funktion \\(F(x, \\lambda)\\) die Anwendung auf den \\textit{Riemann}schen \\(R_n\\) gegeben.  Nach diesem Exkurs in die Variationsrechnung kehrt Verf. in Kap. VI zur Differentialgeometrie des \\textit{Riemann}schen \\(R_n\\) zur\u00fcck: Parallelverschiebung, Kr\u00fcmmungstensor, geod\u00e4tische Mannigfaltigkeiten, geod\u00e4tische Koordinaten, Ebenen, R\u00e4ume mit konstanter Kr\u00fcmmung, R\u00e4ume mit eindeutig parallelverschiebbaren Vektorr\u00e4umen. Eine \\(l\\)-dimensionale Hyperfl\u00e4che \\(F_l\\) des \\textit{Riemann}schen \\(R_n\\) nennt Verf. eine ``Ebene'' (in einer fr\u00fcheren, gemeinsam mit \\textit{I Blumenfeld} ver\u00f6ffentlichten Arbeit (1922; F. d. M. 48, 848 (JFM 48.0848.*)) sagte er ``Ebenste''), wenn sie jede Raumgeod\u00e4tische, mit der sie ein Linienelement (d. h. Punkt und Richtung) gemein hat, ganz enth\u00e4lt oder, was dasselbe ist, wenn jede Geod\u00e4tische der \\(F_l\\) auch Raumgeod\u00e4tische ist. F\u00fcr den \\textit{Riemann}schen \\(R_n\\) mit konstanter Kr\u00fcmmung ist charakteristisch, da\u00df es in jedem Punkt und in jeder Richtung Ebenen gibt. Das Kap. VII ist der Differentialgeometrie auf den \\(l\\)-dimensionalen Hyperfl\u00e4chen im \\textit{Riemann}schen \\(R_n\\) gewidmet. Da jetzt neben den Raumtransformationen (Transformationen des \\(R_n\\) in sich) auch Fl\u00e4chentransformationen (Transformationen der \\(F_l\\) in sich) in Betracht gezogen werden m\u00fcssen, werden auf der \\(F_l\\) verallgemeinerte Tensoren  \\[  {}_{\\alpha_1 \\dots \\alpha_\\varrho}^{\\beta_1 \\dots \\beta_\\sigma} T_{i_1, \\dots i_r}^{j_1, \\dots j_s}  \\]  eingef\u00fchrt; bei diesen laufen die den Raumtransformationen entsprechenden lateinischen Indices von 1 bis \\(n\\) und die den Fl\u00e4chentransformationen entsprechenden griechischen Indices von 1 bis \\(l\\). Dann wird die zugeh\u00f6rige Verallgemeinerung der kovarianten Differentiation gegeben. Darauf entwickelt Verf. die Theorie der Kurven auf einer \\(F_l\\) besonders die der Geod\u00e4tischen auf einer \\(F_l\\); f\u00fcr diese erweist sich, in Verallgemeinerung der bekannten elementaren Eigenschaft der Geod\u00e4tischen auf einer \\(F_2\\) im \\textit{Euklid}ischen \\(R_3\\), als charakteristisch, da\u00df ihre erste Raumnormale eine Normale der \\(F_l\\) ist. Auch f\u00fcr die Ebenen im \\(R_n\\) ergibt sich hier eine charakteristische Eigenschaft: Eine \\(F_l\\) ist dann und nur dann eine Ebene, wenn jeder ihr angeh\u00f6rende Vektor bei r\u00e4umlicher Parallelverschiebung l\u00e4ngs einer beliebigen \\(F_l\\)-Kurve stets in ihr verbleibt. Ferner werden die Relativkr\u00fcmmungen einer \\(F_l\\) im \\(R_n\\) hergeleitet.  In den beiden letzten Kapiteln werden vorwiegend \\textit{Riemann}sche \\(R_n\\) mit konstanter Kr\u00fcmmung betrachtet. Ankn\u00fcpfend an die in Kap. VI gegebene Charakterisierung der \\(R_n\\) mit konstanter Kr\u00fcmmung betrachtet Verf. zun\u00e4chst einen \\(R_n\\), dem jene charakteristische Eigenschaft \\textit{nur in einem Punkte} \\(P_0\\) zukommt, d. h. der durch \\(P_0\\) in jeder Orientierung Ebenen besitzt. Verf. nennt einen solchen \\(R_n\\) einen \\textit{Schur}schen Raum mit dem Punkt \\(P_0\\) als Zentrum (\\textit{F. Schur}; Math. Ann. 27 (1886), 537-567; F. d. M. 18, 713 (JFM 18.0713.*)). F\u00fcr den auf \\textit{Riemann}sche Normalkoordinaten mit dem Nullpunkt \\(P_0\\) bezogenen \\textit{Schur}schen \\(R_n\\) mit dem Zentrum \\(P_0\\) wird eine charakteristische Form des Ma\u00dftensors gegeben. Die Betrachtung wird dann auf den \\(R_n\\) mit konstanter Kr\u00fcmmung \\(K\\) spezialisiert; f\u00fcr den Ma\u00dftensor ergeben sich hier, je nachdem \\(K = 0\\), \\(> 0\\), \\(< 0\\) ist, Formeln, die den bekannten Formehl f\u00fcr Fl\u00e4chen konstanten Kr\u00fcmmungsma\u00dfes im \\textit{Euklid}ischen \\(R_3\\) ganz analog sind. Ferner wird die konforme Abbildung des \\(R_n\\) mit konstanter Kr\u00fcmmung besprochen; dabei geht Verf. auch auf das \\textit{Klein}sche Modell der \\(R_n\\) mit konstanter negativer Kr\u00fcmmung ein. Das letzte Kapitel (IX) wird der Behandlung des ``Formenproblems'' der \\(F_l\\) im \\(R_n\\) mit konstanter Kr\u00fcmmung gewidmet. Wie eine \\(F_2\\) im \\textit{Euklid}ischen \\(R_3\\) auf Grund des \\textit{Bonnet}schen Satzes durch Ma\u00dftensor und Haupttensor, d. h. durch die beiden ersten Fundamentalformen, wenn diese den \\textit{Mainardi-Codazzi}schen Gleichungen und dem Theorema egregium gen\u00fcgen, bis auf Bewegungen und Spiegelungen bestimmt ist, so wird hier gezeigt, da\u00df es f\u00fcr jede \\(F_l\\) mit \\(1 \\leqq l \\leqq n-1\\) im \\(R_n\\) von konstanter Kr\u00fcmmung ein Formensystem gibt, das die \\(F_l\\) bis auf Bewegungen und Spiegelungen charakterisiert. Verf. schlie\u00dft sich hier an eigene Arbeiten sowie an Arbeiten seiner Freunde und Sch\u00fcler \\textit{C. Burstin} und \\textit{G. Bergmann} an: \\textit{C. Burstin, W. Mayer}; Monatshefte f. Math. 34 (1926), 89-136 (F. d. M. 52). \\textit{W. Mayer}, Monatshefte f. Math. 35 (1928), 87-110 (F. d. M. 54, 794 (JFM 54.0794.*)). \\textit{C. Burstin}; Monatshefte f. Math. 36 (1929); 97-130, 353-360 (F. d. M. \\(55_{\\text{II}}\\)). \\textit{G. Bergmann}; Monatshefte f. Math. 36 (1929), 259-268 (F. d. M. \\(55_{\\text{II}}\\)).  Ein Anhang enth\u00e4lt die Ausdehnung des \\textit{Meusnier}schen Satzes auf die \\(F_l\\) im \\textit{Euklid}ischen \\(R_n\\), einen Beweis f\u00fcr den \\textit{Gau\u00df}schen Integralsatz im Riemannschen \\(R_n\\) und eine Anwendung des Tensorkalk\u00fcls auf ein Problem der klassischen Mechanik, n\u00e4mlich auf die \\textit{Euler}schen Kreiselgleichungen. (V 6 B, C.)  Zusammenfassend kann gesagt werden, da\u00df das vorliegende zweib\u00e4ndige Werk sowohl in dem elementaren, als auch in dem h\u00f6heren Teil eine wertvolle Bereicherung der differentialgeometrischen Lehrbuchliteratur vorstellt.  Besprechungen: E. H. N.; Math. Gazette 16 (1932), 52-53. A. Palatini; Scientia 51 (1932), 369-370. D. J. Struik; Bulletin A. M. S. 38 (1932), 324-326. W. S\u00fc\u00df; Jahresbericht D. M. V. 41 (1932), 99-101 kursiv. O. Volk; Physikal. Z. 31 (1930), 912.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1831765$E70EF3BB-84FA-40EC-B74F-2D6840339913","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"51a37973d3b72d27b49f6f00203b47d06757a981","datavalue":{"value":"2564767","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1831765$2BDAC7ED-F76B-4448-B9A7-BDD08C09C98E","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1831765$CDD6B0F4-0F03-4259-8878-EC09003407F1","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Lehrbuch der Differentialgeometrie. Bd. I, II. I: A. Duschek. Kurven und Fl\u00e4chen im euklidischen Raum. II: W. Mayer. 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