{"entities":{"Q1832376":{"pageid":1843118,"ns":120,"title":"Item:Q1832376","lastrevid":71395926,"modified":"2026-04-13T22:00:07Z","type":"item","id":"Q1832376","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber eine invariante Formulierung der Erhaltungss\u00e4tze in der allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2565561"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1832376$2CF73105-4A96-4A50-8659-A83D7BD0D785","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"acc7b10df1daaf80d99ec40715fffc94e649b651","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber eine invariante Formulierung der Erhaltungss\u00e4tze in der allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1832376$36A4798E-EC51-4B3F-AA2B-53CEC99783AB","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"1057acda11ac6bc92ea45476720c97bb5f45d6cf","datavalue":{"value":"56.0733.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1832376$1B0CAE2A-ECF9-4E99-9F7A-2397FAE12660","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"1e6700a4fc208167e9d147ed0da8574d67a67fdf","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":560269,"id":"Q560269"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1832376$27EEA064-2E30-4A6F-8BD6-36A44AD5CD16","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"fa7b89c2fb45b2a4b2542838fa1207277c05a6db","datavalue":{"value":{"time":"+1930-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1832376$02C59659-361F-429C-93FC-A2A2E8AB8338","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"97428a27e80192d6172a68d1d9e4054ca10cae09","datavalue":{"value":"In einem System linearer Gleichungen d\u00fcrfen die ``rechten Seiten'' stets beliebig vorgeschrieben werden, solange zwischen den ``linken Seiten'' keine identischen Relationen bestehen. \u00dcbertr\u00e4gt man diese Problemstellung auf Differentialgleichungen, so entspricht dem Bestehen einer derartigen Identit\u00e4t im Falle einer homogenen linearen Differentialgleichung \\(D (\\varphi) = 0\\) das Bestehen der ``adjungierten'' Differentialgleichung \\(\\overline D(\\psi) = 0\\) zusammen mit Randbedingungen von der Form \\(\\varphi=\\varphi_0, \\ldots\\) am Rande. Die praktische Durchf\u00fchrung dieser Methode zeigt Verf. zun\u00e4chst am Beispiele der \\textit{Laplace}schen Gleichung \\(\\varDelta \\varphi= 0\\). Dabei zeigt sich: Das Bestehen der adjungierten Differentialgleichung ist notwendig und unvermeidlich in jedem Falle. Die erg\u00e4nzenden Randbedingungen \u00e4ndern sich von Fall zu Fall entsprechend der jeweils gestellten Randwertaufgabe; das adjungierte System erscheint um so \u00fcberbestimmter, je unterbestimmter das urspr\u00fcngliche System gegeben ist; zwischen den beiden dabei m\u00f6glichen Extremen gibt es eine Mitte, wo das adjungierte System weder \u00fcber- noch unterbestimmt ist. Die so entwickelten Methoden wendet Verf. zun\u00e4chst auf das vektorielle System  \\[  \\frac{\\partial T_{i\\alpha}}{\\partial x_\\alpha}=0\\quad (T_{ik} \\;\\text{am Rande gegeben}; \\;\\alpha, i =1, 2, 3, 4) \\tag{*}  \\]  an, welches als dynamische Grundgleichung der speziellen Relativit\u00e4tstheorie (unter Verwendung rechtwinkliger Koordinaten) die Rolle der Bewegungsgleichungen der Punktmechanik \u00fcbernimmt (\\(T_{ik}= T_{ki}\\) Spannungsenergietensor). Sieht man zun\u00e4chst von der Symmetrie des Tensors \\(T_{ik}\\) ab, so ist das Ausgangssystem (*) stark unterbestimmt (vier Bedingungen f\u00fcr 16 Tensorkomponenten) und daher das zugeh\u00f6rige adjungierte System stark \u00fcberbestimmt. Gleichwohl ergeben sich vier unabh\u00e4ngige L\u00f6sungen \\(V_i\\) (Erhaltungss\u00e4tze -auf Grund einer \\textit{skalaren} Gleichung), und die ganze \u00dcberlegung kann unmittelbar allgemein kovariant formuliert werden in der Form  \\[  \\int T^{\\alpha\\beta}V_\\alpha\\nu_\\beta\\,df= 0\\quad (\\alpha,\\beta = 1, 2, 3, 4),  \\]  wo \\(\\nu_\\beta\\) die Komponenten der ``\u00e4u\u00dferen'' Normalen bedeuten und \\(V_i\\) dem kovarianten System \\(\\dfrac{\\delta V_i}{\\delta x_k}= 0\\) gen\u00fcgt. Weitere Erhaltungss\u00e4tze ergeben sich durch Ber\u00fccksichtigung der Symmetrie des Tensors \\(T_{ik}\\); sie mildert zun\u00e4chst die Form des adjungierten Systems  \\[  \\frac{\\delta V_i}{\\delta x_k}+\\frac{\\delta V_k}{\\delta x_i}=0.  \\]  Zu den L\u00f6sungen \\(V_i=\\) const treten weitere sechs voneinander unabh\u00e4ngige  \\[  V_i=x_k, \\quad V_k =-x_i,  \\]  also sechs weitere Erhaltungss\u00e4tze  \\[  \\int (x_kT_{i\\alpha}-x_iT_{k\\alpha})\\nu_\\alpha\\,df=0,  \\]  deren erstes Tripel den Erhaltungssatz des Impulsmomentes, deren zweites Tripel das Tr\u00e4gheitsgesetz f\u00fcr den Schwerpunkt des Systems zum Ausdruck bringt (bereits Divergenzfreiheit und Symmetrie des Materietensors allein garantieren das Tr\u00e4gheitsgesetz).  Der zuletzt erw\u00e4hnte Umstand wird f\u00fcr die allgemeine Relativit\u00e4tstheorie von Bedeutung: Hier ist die Divergenzfreiheit und Symmetrie des Materietensors verm\u00f6ge des Zusammenhanges mit dem verj\u00fcngten \\textit{Riemann}schen Kr\u00fcmmungstensor von vornherein gegeben. Um die euklidische triviale L\u00f6sung f\u00fcr \\(R_{ik} = 0\\) zu vermeiden, hat man in bekannter Weise L\u00f6sungen mit Singularit\u00e4ten heranzuziehen, den Verlauf der Funktionen in der Gegend singul\u00e4rer Stellen ``abzurunden'' und die homogene Gleichung \\(R_{ik}= 0\\) durch die inhomogene \\(R_{ik}= b_{ik}\\) zu ersetzen, wo die Funktionen \\(b_{ik}\\) nur in kleinen Umgebungen der Singularit\u00e4ten nicht identisch verschwinden (in Analogie zur \\textit{Poisson}schen Gleichung). Die \\(b_{ik}\\) sind im \u00fcbrigen nicht v\u00f6llig frei, da die Divergenz des Aggregates \\(b_{ik}-\\frac 12 bg_{ik}\\) identisch verschwinden mu\u00df. Dementsprechend ist also der ``Singularit\u00e4tskanal'' der Feldgleichungen \\(R_{ik}=0\\) -- notwendig eine geod\u00e4tische Linie -- von vornherein festgelegt. Zum gleichen Resultat war \\textit{Einstein} durch eine direkte Untersuchung der Reihenentwicklungen in der Umgebung der Singularit\u00e4ten gelangt (Sitzungsberichte Akad. Berlin 1927; 2-13, 235-245; F. d. M. 53, 817 (JFM 53.0817.*)-818). Hier erscheinen die dynamischen Gesetze als Folge der integralen Erhaltungss\u00e4tze, die sich aus der Divergenzfreiheit des Materietensors verbunden mit seiner Symmetrie ableiten lassen. Nach ausf\u00fchrlicher weiterer Behandlung der \u00dcbertragung der fr\u00fcher gewonnenen Erhaltungss\u00e4tze auf den statischen allgemein relativistischen Fall beschlie\u00dft Verf. seine inhaltsreichen Ausf\u00fchrungen mit einem Ausblick auf den nichtstatischen Fall. Hier ist es nicht mehr m\u00f6glich, auf das Verschwinden der Feldreaktion auf sich selbst zu schlie\u00dfen; die Bewegung des Massenpunktes erscheint nicht mehr durch das Au\u00dfenfeld allein bestimmt; das Bewegungsgesetz kann nicht mehr von vornherein vorausgesagt werden, wie es im station\u00e4ren Fall m\u00f6glich ist.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q1832376$46DBD9DE-F39B-4013-8DBB-9680C26B01D0","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"5f8017b192c0c0089f9cfc7302f5533a2a8fe3e2","datavalue":{"value":"2565561","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1832376$04670E5B-C6C3-45F7-808A-E6D846E166C6","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"d7b4c07a80046065f1acef36d99fa18ced024a65","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1356641,"id":"Q1356641"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1832376$184A636D-8449-48E6-9FDA-A9EE06A3FC04","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1832376$E674F7F2-DF01-46F1-8E0D-EF726B04217D","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"\u00dcber eine invariante Formulierung der Erhaltungss\u00e4tze in der allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie.","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/%C3%9Cber_eine_invariante_Formulierung_der_Erhaltungss%C3%A4tze_in_der_allgemeinen_Relativit%C3%A4tstheorie."}}}}}