{"entities":{"Q1832377":{"pageid":1843119,"ns":120,"title":"Item:Q1832377","lastrevid":71395935,"modified":"2026-04-13T22:00:08Z","type":"item","id":"Q1832377","labels":{"en":{"language":"en","value":"Auf die Riemann-Metrik und den Fern-Parallelismns gegr\u00fcndete einheitliche Feldtheorie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2565562"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1832377$86F1E99F-6558-4E6A-A7EB-C69B55B71C9A","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"be2e2c652c4e54b3bef56e8ff9eae28148d41f1a","datavalue":{"value":{"text":"Auf die Riemann-Metrik und den Fern-Parallelismns gegr\u00fcndete einheitliche Feldtheorie.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q1832377$317144FE-68D4-4E77-9540-3F9ECDD4C430","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"d636ef223a53e14ba52a6e18c438356fbbc4095b","datavalue":{"value":"56.0734.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1832377$ED8137E2-90ED-4232-849F-BCF431D47EFA","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"e6b0a03217fa465381bb8a43b594bc298cc436eb","datavalue":{"value":"10.1007/BF01782370","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q1832377$8A0E99CA-8F90-40F9-9772-CF32AD931186","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"36a90baa6e4da9a6184346343ea4c85b8286761d","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":564661,"id":"Q564661"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1832377$AFE64005-C61A-4080-94FE-990146DA66AC","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"7016073dc3661ad2b8fcf740b72e135f31d59f23","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":166142,"id":"Q166142"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q1832377$86E8C316-EB52-42B2-8FF9-FC4552553739","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"fa7b89c2fb45b2a4b2542838fa1207277c05a6db","datavalue":{"value":{"time":"+1930-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q1832377$A70816AE-6536-4795-A606-47D7D99341BF","rank":"normal"}],"P205":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P205","hash":"45cf4064b2177bfe76020318fc3ca868ff59a223","datavalue":{"value":"https://eudml.org/doc/159402","type":"string"},"datatype":"url"},"type":"statement","id":"Q1832377$DF6E38FF-344A-498C-9F45-A3E1C1EF0ABD","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"52ad9f48328950cb0a145d536b1447eea519a29c","datavalue":{"value":"Die Entwicklung einer Theorie der Gravitation und Elektrizit\u00e4t auf gemeinsamer (geometrischer) Basis als ``einheitliche'' Feldtheorie befindet sich -von kleineren Varianten abgesehen -- gegenw\u00e4rtig im dritten Stadium. Nach \\textit{Weyl}s Vorsuch vom Jahre 1918 (Einheitliche Feldtheorie im Kontinuum mit nichtintegrabler Vektor- und Strecken\u00fcbertragung) und \\textit{Eddington}s Ansatz vom Jahre 1921 (Einheitliche Feldtheorie im Kontinuum mit affinem Zusammenhang als Prim\u00e4reigenschaft) begann Verf. seit 1928 den Ausbau einer einheitlichen Feldtheorie im \\textit{Riemann}schen Kontinuum mit Fernparallelismus (vgl. F. d. M. 54 (1928), 942-943; 55\\(_{\\text{I}}\\) (1929), 497-498).  Die vorliegende Arbeit verfolgt den Zweck, eine zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse dieser letzten Arbeiten zu geben und behandelt dar\u00fcber hinaus prinzipielle Fragen und Postulate, welche f\u00fcr die Feldgleichungen der Theorie ma\u00dfgebend sind.  Verf. beginnt mit der Darstellung des algebraischen Kalk\u00fcls im Kontinuum der einheitlichen Feldtheorie: Jedem seiner Punkte wird in bekannter Weise (vgl. F. d. M. 54, 942 (JFM 54.0942.*)-943) ein lokales (pseudo-)euklidisches Koordinatensystem zugeordnet, dessen Grundvektoren auf ein beliebiges \\textit{Gau\u00df}sches Koordinatensystem bezogen die Komponenten \\(h_s^\\nu\\) des ``Fundamentaltensors'' liefern (\\(\\nu\\)-te \\textit{Gau\u00df}sche Komponente des \\(s\\)-ten Grundvektors im \\(n\\)-Bein). Vektoren in verschiedenen Punkten des Kontinuums, welche daselbst gleiche Lokalkomponenten haben, hei\u00dfen ``parallel''. Der Fundamentaltensor \\(h_s^{\\nu}\\) und seine normierten Unterdeterminanten, der Tensor \\(h_{s\\nu}\\), vermitteln den \u00dcbergang von lokalen (lateinischen) zu \\textit{Gau\u00df}schen (griechischen) Indices. Neben dem Fernparallelismus der Lokalsysteme ist aber verm\u00f6ge der Beziehungen \\(g_{\\mu\\nu}= h_{s\\mu}h_{s\\nu}\\) in eindeutiger Weise die \\textit{Riemann}sche Metrik des Kontinuums aus dem \\(n\\)-Bein-Feld \\(h_s^\\nu\\) abgeleitet. Beide Eigenschaften, Fernparallelismus und Riemannmetrik, sind invariant gegen\u00fcber Drehung s\u00e4mtlicher Lokalsysteme mit Hilfe einer und derselben orthogonalen ortsunabh\u00e4ngigen Matrix.  Im analytischen Teil des Kalk\u00fcls legt Verf. den Schwerpunkt der Betrachtungen in das Parallelverschiebungsgesetz des Fernparallelismus. Dieses ist nicht symmetrisch, jedoch integrabel. Mithin verschwindet der ``Kr\u00fcmmungstensor'' dieser \u00dcbertragung identisch, aber im allgemeinen nicht ihre ``Torsion'' im Gegensatz zur \\textit{Riemann}schen \u00dcbertragung, wo (wegen der Symmetrie der \\textit{Christoffel}schen Zusammenhangskomponenten) die Verh\u00e4ltnisse gerade umgekehrt liegen. Die Zusammenhangskomponenten der fernparallelen \u00dcbertragung \\(\\varDelta_{\\alpha\\beta}^\\sigma\\) bestimmen das Gesetz der fernparallelen kovarianten Differentiation; sie bestimmen ferner den wichtigsten Tensor der neuen Theorie: \\(\\varLambda_{\\alpha\\beta}^\\sigma = \\varDelta_{\\alpha\\beta}^\\sigma -\\varDelta_{\\beta\\alpha}^\\sigma\\). Sein identisches Verschwinden ist ein Kriterium f\u00fcr die G\u00fcltigkeit der euklidischen Geometrie im Kontinuum. Wie \\textit{Weitzenb\u00f6ck} gezeigt hat (vgl. F. d. M. 54, 943 (JFM 54.0943.*)), sind s\u00e4mtliche Differentialinvarianten des \\(n\\)-Beinfeldes der Vektoren \\(h_s^\\nu\\) aus der Determinante \\(h=|h_s^\\nu|\\neq 0\\), aus den Tensoren \\(g_{\\mu\\nu}\\), \\(\\varDelta_{\\alpha\\beta}^\\sigma\\) und den kovarianten Ableitungen \\(\\varLambda_{\\alpha\\beta;\\varrho;\\ldots}^\\sigma\\) von \\(\\varLambda_{\\alpha\\beta}^\\sigma\\) aufzubauen. Deutet man also physikalisch gesprochen den euklidischen Raum als ``leere Welt'' (\\(\\varLambda_{\\alpha\\beta}^\\sigma\\equiv 0\\)), so entspricht dem \u00dcbergang zur ``Welt mit Gravitations- und elektromagnetischem Feld'' das Kontinuum mit nichtverschwindendem, den ``Feldgesetzen'' gen\u00fcgendem Tensor \\(\\varLambda_{\\alpha\\beta}^\\sigma\\). Mit der Formulierung der ``Feldgesetze'' beginnt der kritische Teil der Theorie: Sie sollen m\u00f6glichst zahlreich sein, sie sollen allgemein kovarianz sein, und die aus ihnen ableitbaren Bewegungsgesetze der Korpuskeln m\u00fcssen mit der Erfahrung im Einklang stehen. Gem\u00e4\u00df der Forderung der allgemeinen Kovarianz ist die Anzahl der von einander unabh\u00e4ngigen Differentialbedingungen f\u00fcr den Tensor \\(\\varLambda_{\\alpha\\beta}^\\sigma\\) notwendig \\(n^2-n\\). Gleichwohl ist zu Gunsten einer m\u00f6glichst hochgradigen Deterministik (aus physikalischen Gr\u00fcnden) eine \u00dcberbestimmung der Feldvariablen \\(h_s^\\nu\\) erw\u00fcnscht. Hier schl\u00e4gt die Hypothese des Fernparallelismus die Br\u00fccke: Die Integrabilit\u00e4t seines Parallelverschiebungsgesetzes f\u00fchrt auf eine Reihe von Differentialidentit\u00e4ten f\u00fcr den Tensor \\(\\varLambda_{\\alpha\\beta}^\\sigma\\). Andererseits f\u00fchrt die Divergenzvertauschungsregel, wenn man sie auf \\(\\varLambda_{\\alpha\\beta}^\\sigma\\) anwendet, auf vier Identit\u00e4ten, welche sich als Differentialabh\u00e4ngigkeiten eines Systems von \\(n^2+\\dfrac{n(n-1)}2\\) ``Feldgleichungen'' der Form \\(G^{\\mu\\alpha}= 0\\) und \\(F^{\\mu\\alpha}= 0\\) auffassen lassen, wobei sich die Tensoren \\(G^{\\mu\\alpha}\\) und \\(F^{\\mu\\alpha}\\) bilinear aus \\(\\varLambda_{\\varrho\\tau}^\\sigma\\) und linear aus dessen ersten kovarianten Ableitungen zusammensetzen. Zufolge einer Divergenzidentit\u00e4t des Tensors \\(\\varLambda_{\\alpha\\beta}^\\sigma\\) gelingt es, unter Einf\u00fchrung einer weiteren ``Feldvariablen'' \\(\\psi\\) die \\(\\dfrac{n(n-1)}2\\) Gleichungen \\(F^{\\mu\\alpha}= 0\\) durch \\(n\\) \u00e4quivalente \\(F_\\varkappa=0\\) zu ersetzen. Damit ist das System der Feldgleichungen auf \\(n^2+ n\\) Gleichungen f\u00fcr \\(n^2 + 1\\) Funktionen \\(h_{s\\nu}\\) und \\(\\psi\\) reduziert, f\u00fcr welche das Bestehen von \\(n\\) Differentialidentit\u00e4ten bereits bekannt ist (Vertauschungsregel). Verf. gelingt nun der Nachweis des Bestehens von weiteren \\(n-1\\) (insgesamt also von \\(2n - 1\\)) unabh\u00e4ngigen Differentialidentit\u00e4ten im System der Feldgleichungen. Damit ist die Forderung der allgemeinen Kovarianz wiederum befriedigt, gleichwohl aber die \u00dcberbestimmtheit der Feldgleichungen gewahrt, da die auftretenden Identit\u00e4ten durchweg auf h\u00f6herer Differentiationsstufe liegen (in diesem Sinne ist der Ausdruck ``Differentialidentit\u00e4ten'' gew\u00e4hlt worden) und keine der Feldgleichungen aus einer anderen gefolgert werden kann, eine Eigenschaft, derentwegen Verf. in einer anderen Arbeit (vgl. F. d. M. \\(55_{\\text{I}}\\), 497-498) von ``selbst\u00e4ndigen'' Gleichungen spricht.  Der Schlu\u00df der Arbeit ist einer Kompatibilit\u00e4tsbetrachtung sowie dem Spezialfall einer ``ersten N\u00e4herung'' gewidmet. Diese Fragen hat Verf. in der nachstehend besprochenen Arbeit ausf\u00fchrlicher dargestellt. Vgl. ferner zu der vorliegenden Arbeit: \\textit{T. Levi-Civita}; F. d. 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