{"entities":{"Q2578366":{"pageid":2589109,"ns":120,"title":"Item:Q2578366","lastrevid":44400378,"modified":"2025-11-22T16:42:35Z","type":"item","id":"Q2578366","labels":{"en":{"language":"en","value":"Serie, sistemi di equivalenza e corrispondenze algebriche sulle variet\u00e0 algebriche. A cura di \\textbf{F. Conforto} ed \\textbf{E. 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Das vorliegende, aus Vorlesungen hervorgegangene Buch gibt eine ausf\u00fchrliche und strenge Grund\\-legung dieser Theorien unter der Voraussetzung, da\u00df dem Leser die fr\u00fchere Ent\\-Wicklung der birationalen Geometrie der Kurven und Fl\u00e4chen gel\u00e4ufig ist. Beson\\-ders interessant ist der v\u00f6llig neue Aufbau der Fl\u00e4chentheorie auf der Grundlage der invarianten \u00c4quivalenzscharen (Kap. 6). Die Theorie der stetigen Kurven\\-systeme, der Abelschen Integrale und des Zusammenhanges mit der Topologie soll den Inhalt des 2. Bandes bilden. Das Buch ist au\u00dferordentlich reich an neuen Ge\\-dankeng\u00e4ngen und Problemen und wird trotz der Schwierigkeit des Gegenstandes den Ausgangspunkt der weiteren Entwicklung der algebraischen Geometrie bilden. Inhalt:  I. \\textit{Grundbegriffe}: Rationale und birationale Transformationen, algebraische Mannigfaltigkeiten, Schnittmultiplizit\u00e4ten.  II. \\textit{Invariante Ordnung}. Man bezeichnet als absolute bzw. relative invariante Ordnung einer \\(V_k\\) die kleinste Ordnung unter den durch birationale bzw. ausnahmslos eineindeutige Abbildungen der \\(V_k\\), entstehenden projektiven Modellen. Sie ist eine absolute bzw. relative birationale Invariante. Z. B. sind die Segre- und Grassmann\\-Mannigfaltigkeiten solche Modelle relativer minimaler Ordnung. Linearsysteme und die durch sie erzeugten projektiven Modelle. Normale Mannigfaltigkeiten.  III. \\textit{\u00c4quivalenzscharen und -systeme}. Elementarscharen = Gesamtheit der Punkt\\-gruppen konstanter Werte f\u00fcr zwei unabh\u00e4ngige rationale Funktionen auf einer Fl\u00e4che samt ihren H\u00e4ufungsgruppen; vollst\u00e4ndige und partielle Schnittscharen. Hinweis auf die vermutlich verneinend zu beantwortende Frage, ob auf jeder Fl\u00e4che die Summe zweier vollst\u00e4ndiger Schnittscharen g\u00e4nzlich in einer ebensolchen Schar enthalten ist. Die charakteristischen Scharen linearer Kurvensysteme auf einer Fl\u00e4che sind spezielle Elementarscharen. Als \u00c4quivalenzschar bezeichnet man eine Schar virtueller Punktgruppen auf \\(F\\), die durch Summen- und Differenzbildung aus den Gruppen einer endlichen Anzahl von Elementarscharen entstehen. Zur \u00dcbertragung auf h\u00f6here Mannigfaltigkeiten entwickelt Verf. die monoidalen Darstellungsverfahren der algebraischen Mannigfaltigkeiten. Analog den f\u00fcr Raumkurven bekannten S\u00e4tzen gibt es zu jeder \\(V_k\\) des \\(S_r\\) eine stufenweise monoidale Darstellung, n\u00e4mlich, als vollst\u00e4ndiger Schnitt von \\(r - k\\) virtuellen Formen des \\(S_r\\), \\(F\\), \\(\\varPhi_1-\\varPsi_1\\),\\dots, \\(\\varPhi_{r-k-1}-\\varPsi_{r-k-1}\\), die man nach Wahl eines Bezugssimplex \\(A_0A_1\\cdots A_r\\) folgenderma\u00dfen erh\u00e4lt: \\(V_k^{(i)}\\) sei die Projektion der \\(V_k\\) von \\(A_0A_1\\cdots A_{r-k-i-1}\\) aus auf die \\((k+i)\\)-Adimen\\-sionale Gegenseite, \\(F\\) der zu \\(i = 1\\) geh\u00f6rige Projektionskegel, \\(\\varPhi^{(i)}\\) ein durch \\(V_k^{(i+1)}\\) gehendes irreduzibles Monoid mit dem Scheitel \\(A_{r-k-i-1}\\) in dem von \\(A_{r-k-i-1}\\),\\dots, \\(A_r\\) aufgespannten Raume, \\(\\varPsi^{(i)}\\) sein Tangentialkegel im Scheitel, \\(\\varPhi_i\\), \\(\\varPsi_i\\) die Projektionen von \\(\\varPhi^{(i)}\\), \\(\\varPsi^{(i)}\\) aus dem Raume \\(A_0A_1\\cdots A_{r-k-i-2}\\), schlie\u00dflich \\(\\varPhi_{r-k-1}\\) ein durch \\(V_k\\) gehendes irreduzibles Monoid mit dem Scheitel \\(A_0\\), \\(\\varPsi_{r-k-1}\\) sein Tangentialkegel im Scheitel. H\u00e4ngt \\(V_k\\) von Parametern rational ab, so gehen diese auch in \\(F\\), \\(\\varPhi_i\\), \\(\\varPsi_i\\) rational ein. Auf einer irreduziblen \\(M_r\\) definiert man nun die Elementarsysteme \\(k\\)-ter Gattung durch Schnittbildung von \\(r - k\\) Linearsystemen von auf \\(M_r\\) liegenden \\(M_{r-1}\\) und die \u00c4quivalenzsysteme \\(k\\)-ter Gattung als algebraische Systeme effektiver oder virtueller \\(V_k\\), die durch Summen- oder Differenzbildung aus endlichvielen Ele\\-mentarsystemen gleicher Gattung entstehen. Insbesondere bilden die Mannig\\-faltigkeitsfamilien \u00c4quivalenzsysteme. Es gilt der grundlegende Satz, da\u00df ein algebraisches System von \\(V_k\\) auf einer \\(M_r\\) des \\(S_d\\) genau dann ein \u00c4quivalenzsystem bildet, wenn seine allgemeine \\(V_k\\), abgesehen von festen oder halbfesten Mannig\\-faltigkeiten, durch eine in \\(S_d\\) stetig ver\u00e4nderliche effektive oder virtuelle \\(V_{d+k-r}\\) ausgeschnitten wird.  IV. \\textit{Rationale Scharen und Systeme auf einer \\(M_r\\). Grundbegriffe der Korrespon\\-denztheorie}. Zusammensetzung von Korrespondenzen, Dimensionsformel. Hauptsatz: Auf einer irreduziblen \\(M_r\\) ist jedes unirationale System reiner \\(V_k\\) ein \u00c4quiva\\-lenzsystem. Allgemeiner ist ein algebraisches System reiner \\(V_k\\) auf einer \\(M_r\\) genau dann ein \u00c4quivalenzsystem, wenn es rational oder g\u00e4nzlich in einem rationalen System enthalten ist.  V. \\textit{\u00c4quivalenzscharen auf reduziblen Kurven}. Ausgangspunkt ist die Defini\\-tion: Eine \u00c4quivalenzschar \\(g_n^r\\) auf einer reduziblen \\(C\\) des \\(S_d\\) wird von den Formen eines Linearsystems \\(\\varSigma\\) des \\(S_d\\) ausgeschnitten; man kann immer \\(\\sum\\) so w\u00e4hlen, da\u00df es auch die Dimension \\(r\\) hat; es hei\u00dft dann zu \\(g^r_n\\) assoziiert. Definiert man zu einer ebenen \\(C\\) die Adjungierten in \u00fcblicher Weise, so schneiden die Adjungierten einer gegebenen Ordnung auf \\(C\\) eine vollst\u00e4ndige \u00c4quivalenzschar aus, womit sich der Restsatz \u00fcbertragen l\u00e4\u00dft. Es gilt der Fundamentalsatz, da\u00df jede vollst\u00e4ndige \u00c4quivalenzschar auf \\(C\\) gleich der Gesamtheit aller Punktgruppen ist, die man durch Zusammenf\u00fcgung der Gruppen linearer Vollscharen auf den irreduziblen Komponen\\-ten von \\(C\\) erh\u00e4lt. Daher ist eine solche Schar gegen\u00fcber birationalen Transforma\\-tionen von \\(C\\) invariant. \\(g^r_n\\) ist genau dann linear, wenn \\(r\\) die Dimension jeder ihrer linearen Komponenten ist. Das assoziierte System \\(\\varSigma\\) hat im allgemeinen den Nach\\-teil, da\u00df nicht alle in \\(g^r_n\\) enthaltenen \u00c4quivalenzscharen gleicher Ordnung durch lineare Teilsysteme von \\(\\varSigma\\) ausgeschnitten werden; ist dies hingegen der Fall, so nennt man \\(\\varSigma\\) ein zu \\(g^r_n\\) adjungiertes System. Ein solches existiert sicher, wenn \\(g^r_n\\) kleinste Summe von Linearscharen \\(g_{n_i}^{r_i}\\) (\\(i = 1\\),\\dots, \\(t\\)) auf den irreduziblen Kom\\-ponenten \\(C_i\\) von \\(C\\) ist, also \\(n =\\sum n_i\\), \\(r =\\sum r_i\\) gilt; in diesem Falle hat das ad\\-jungierte System kleinster Dimension die Dimenion \\(r + t - 1\\); dieser Fall und der der linearen \\(g^r_n\\) sind die einzigen, in denen es ein adjungiertes System gibt. Eine unirationale Punktgruppenschar auf \\(C\\) besteht aus \u00e4quivalenten Gruppen; soll sie aber eine \u00c4quivalenzschar bilden, so mu\u00df sie involutorisch sein, doch ist diese Be\\-dingung nicht hinreichend. Man kann jede solche unirationale involutorische \\(\\gamma_n^r\\) dadurch kennzeichnen, da\u00df ihre Gruppen durch Addition solcher Gruppen von Linearscharen auf den \\(C_i\\) entstehen, die in einer gegebenen Plurilinearit\u00e4t zwischen diesen einander entsprechen; soll dann \\(\\gamma^r_n\\) \u00c4quivalenzschar sein, so mu\u00df diese Pluri\\-linearit\u00e4t besondere Eigenschaften haben, die im Anschlu\u00df an Gherardelli entwickelt werden. Die vollst\u00e4ndige \u00c4quivalenzschar \\(g^r_n\\) hei\u00dft total speziell, speziell oder nicht speziell, je nachdem alle, mindestens eine oder keine der auf den \\(C_i\\) indu\\-zierten Linearscharen speziell ist, und demnach gilt der Riemann-Rochsche Satz \\(r = n - p - t + 1 + i\\), \\(0\\leqq i\\leqq j+t-1\\), wenn es \\(\\infty^{j-1}\\) kanonische Gruppen von \\(C\\) gibt, die die allgemeine Gruppe der \\(g^r_n\\) enthalten. Die Theorie der adjungierten Kurven zu einer ebenen \\(C\\) verl\u00e4uft parallel dem klassischen Falle; ist \\(m\\) die Ord\\-nung von \\(C\\), so legen deren Doppelpunkte den Adjungierten der Ordnung \\(l\\geqq m - 2\\) lauter unabh\u00e4ngige Durchgangsbedingungen auf, w\u00e4hrend f\u00fcr \\(l = m - 3\\) sich unter diesen Bedingungen genau \\(t - 1\\) abh\u00e4ngige finden, so da\u00df sich durch rationale Ope\\-rationen die Zahl \\(t\\) der Bestandteile von \\(C\\) finden l\u00e4\u00dft. Die Betrachtung virtuell nicht existierender Doppelpunkte erfordert das Studium neutraler Scharen.  VI. \\textit{Die invarianten \u00c4quivalenzscharen auf einer Fl\u00e4che}. Vom Verf. r\u00fchren zwei vielgebrauchte \u00c4quivalenzs\u00e4tze her, die auf einer algebraischen Fl\u00e4che aus der \u00c4quivalenz der Schnittgruppen zweier Kurven \\(A\\), \\(B\\) mit den Kurven eines konti\\-nuierlichen Systems auf die (lineare) \u00c4quivalenz von \\(A\\), \\(B\\) bzw. aus der \u00c4quivalenz der Schnittgruppen von \\(kA\\) (\\(k\\geqq1\\) ganz) mit einer irreduziblen \\(C\\) bei kontinuierlich ver\u00e4nderlichem \\(A\\) auf die der \\(A\\) zu schlie\u00dfen gestatten. Auf ihnen baut Verf. einen neuen eleganten Zugang zu den Haupttatsachen der klassischen Fl\u00e4chentheorie auf: Kanonisches System, adjungiertes System, ihre projektive Erzeugung durch adjungierte Fl\u00e4chen, arithmetisches und geometrisches Geschlecht, ausgezeichnete Kurven 1. und 2. Art, ihre Rolle bei birationalen Transformationen. Neu ist vor allem die Theorie der kanonischen \u00c4quivalenzschar eines linearen Kurvensystems, die aus allen seinen kanonischen Gruppen besteht \\(\\big({=}\\, (C', C)\\big)\\); bei Addition zweier Systeme verh\u00e4lt sie sich nach der Formel: \\(\\big((C_1 + C_2)', (C_1 + C_2)\\big) = (C_1', C_1) + (C_2',C_2) + 2 (C_1, C_2)\\). Die charakteristische \u00c4quivalenzschar \\((C, C)\\) eines Linear\\-systems \\(| C |\\) besteht aus allen Schnittgruppen der \\(C\\) miteinander. Zun\u00e4chst die grundlegende Bemerkung, da\u00df, wenn man auf einem singularit\u00e4tenfreien Modell von \\(F\\) die Schnittgruppen einer Kurve \\(A\\) mit den effektiven Kurven \\(C\\) eines Linear\\-systems \\(| C |\\) auf \\(C\\) zu vollst\u00e4ndigen \u00c4quivalenzscharen erg\u00e4nzt, man eine fl\u00e4chen\\-hafte \u00c4quivalenzschar auf \\(F\\) erh\u00e4lt; nach diesem Satz ist bei der Herstellung der kanonischen und charakteristischen \u00c4quivalenzschar von \\(| C|\\) zu verfahren. Be\\-trachtet man zu einem beliebigen Linearsystem \\(| C |\\) die Jacobischen Gruppen \\(I_C\\) der aus \\(|C|\\) ausgesonderten B\u00fcschel, so ist die sogenannte Severische \u00c4quivalenz\\-schar \\(|S|\\equiv|I_C-2(C,C')-(C,C)|\\) von \\(| C|\\) unabh\u00e4ngig, also eine (relative) bira\\-tionale Invariante von \\(F\\). Ihre Ordung ist \\(I+ 4\\), wenn \\(I\\) die Zeuthen-Segre-In\\-variante bezeichnet. Entsteht bei der birationalen Abbildung von \\(F\\) eine ausgezeich\\-nete Kurve 1. Art, so tritt zu \\(|S|\\) die Linearschar ihrer Punkte hinzu. Die charak\\-teristische \u00c4quivalenzschar \\(|\\varOmega|\\) des unbereinigten kanonischen Systems \\(K\\) von \\(F\\) hei\u00dft unbereinigte kanonische Schar; sie ist ebenfalls relativ invariant und verh\u00e4lt sich dabei gerade umgekehrt zu \\(|S|\\); ihre Ordnung ist \\(\\omega-1\\), wenn \\(\\omega\\) das relative Lineargeschlecht von \\(F\\) bedeutet. Das Maximum von \\(\\omega\\) auf allen zu \\(F\\) birational \u00e4quivalenten Fl\u00e4chen ist die absolute Invariante \\(p^{(1)}\\). Zu einer absolut-invarianten \u00c4quivalenzschar, n\u00e4mlich \\(2|S+\\varOmega|\\), gelangt man, wenn man von einem allge\\-meinen Kurvennetz \\(C\\) ausgeht, unter \\(Q\\) die Punktgruppe der Spitzen in \\(C\\) versteht, und die \u00c4quivalenzschar \\(|Q - 12(C, C')|\\) bildet; ihre Ordnung ist \\(12 p_a\\), womit die absolute Invarianz dieser Gr\u00f6\u00dfe bewiesen ist.  Die wahre Bedeutung von \\(| S|\\) erhellt erst aus ihrer Beziehung zur Korrespon\\-denztheorie. Daher schaltet Verf. die Grundlagen \u00fcber Korrespondenzen, insbeson\\-dere Involutionen, auf einer \\(F\\) ein, wobei besondere Aufmerksamkeit den Koinzidenz\\-elementen gewidmet wird. Ist \\(O\\) Deckpunkt der Korrespondenz \\(T\\) zwischen \\(M_r\\) und \\(M_r\\) (die man als \\(V_r\\) auf \\(M_r\\times M_r\\) deuten kann), so bezeichnet man als Haupt\\-richtungen durch \\(O\\) die Verbindungsgeraden zu \\(O\\) benachbarter, in \\(T\\) einander zu\\-geordneter Punkte. Je nachdem alle durch \\(O\\) gehenden Tangentialrichtungen Haupt\\-richtungen sind oder nicht, hei\u00dft \\(O\\) vollkommener oder unvollkommener Deck\\-punkt. Von einem Hyperkoinzidenzpunkt spricht man, wenn in \\(O\\) jede Richtung durch \\(T\\) sich selbst zugeordnet wird. Von den vollkommenen Deckpunkten kann man sich durch birationale Abbildungen von \\(F\\) frei machen. Die Analyse benach\\-barter Deckpunkte stellt die Verbindung zu den Arbeiten Godeauxs her. Die Deu\\-tung der Involutionen in der Riemannschen Mannigfaltigkeit von \\(F\\) und die Be\\-trachtung ihrer Verzweigungen f\u00fchrt zu dem hier erstmalig studierten Begriff der Monodromiegruppe einer Involution. \u00c4hnlich wie man die kanonische Schar einer Kurve \\(C\\) als das Negative der charakteristischen Schar auf der Kurve, die in \\(C\\times C\\) die identische Korrespondenz darstellt, deuten kann, erh\u00e4lt man die Severische Schar einer Fl\u00e4che \\(F\\) als die virtuelle charakteristische Schar derjenigen Fl\u00e4che, die in \\(F\\times F\\) die Identit\u00e4t darstellt. Da die lineare \u00c4quivalenz gegen\u00fcber algebrai\\-schen Korrespondenzen und die rationale \u00c4quivalenz zwischen Mannigfaltigkeiten \\(V_k\\) auf einer \\(M_r\\) gegen\u00fcber algebraischen Transformationen invariant sind, untersucht nun Verf. des weiteren das Verhalten der invarianten \u00c4quivalenzscharen und -systeme bei Abbildung durch Korrespondenzen. Daf\u00fcr ist der Begriff der virtuellen Immer\\-sionsgruppe einer Kurve \\(C\\) auf \\(F\\) vonn\u00f6ten, d. i. die Schnittgruppe von \\(C\\) mit einer virtuellen unbereinigten kanonischen Kurve. Hauptsatz: Ist \\(T\\) eine von Fundamen\\-talelementen freie \\([\\alpha,\\alpha_1]\\)-Korrespondenz zwischen \\(F\\) und \\(F_1\\), so ist auf \\(F_1\\) die Summe aus dem Bild einer kanonischen Gruppe von \\(F\\), einer kanonischen Gruppe der Ver\\-zweigungskurve \\(D\\) von \\(T\\) auf \\(F_1\\) und des Dreifachen einer Immersionsgruppe der Koinzidenzkurve \\(\\varDelta\\) von \\(T\\) \u00e4quivalent der Summe aus dem \\(\\alpha\\)-fachen einer kanonischen Gruppe von \\(F_1\\), einer kanonischen Gruppe von \\(\\varDelta\\) und dem Dreifachen des Bildes einer Immersionsgruppe der Koinzidenzkurve von \\(T\\) auf \\(F\\); die Summe aus dem Bild einer Gruppe der Severisehen Schar von \\(F\\), einer kanonischen Gruppe von \\(\\varDelta\\) und des Negativen der Gruppe der dreifachen Punkte von \\(T\\) ist auf \\(F_1\\) \u00e4quivalent der Summe aus dem \\(\\alpha\\)-fachen einer Severischen Gruppe von \\(F_1\\), einer kanonischen Gruppe von \\(D\\) und des Negativen der Gruppe der Spitzen von \\(D\\). Der Einflu\u00df der Fundamentalelemente von \\(T\\) auf die Abbildung der kanonischen und Severischen Schar l\u00e4\u00dft sich unter weitgehenden Bedingungen aus \u00e4hnlich gebauten \u00c4quivalenzen entnehmen. Als Beispiel behandelt Verf. die Kummersche und die Jacobische Fl\u00e4che der Punktepaare einer Kurve vom Geschlecht 2. Auf jeder \\(F^4\\) des \\(S_3\\) mit endlich\\-vielen konischen Doppelpunkten ist \\(| S|\\) das Sechsfache der Geradenschnittschar, w\u00e4hrend auf der Jacobischen Fl\u00e4che \\(|S|\\) die Null\u00e4quivalenzschar ist.  VII. \\textit{Der Riemann-Rochsche Satz auf einer Fl\u00e4che}. Der Schlu\u00dfabschnitt be\\-handelt die Frage nach der Dimension des durch eine Kurve \\(C\\) bestimmten voll\\-st\u00e4ndigen Linearsystems:  \\[ r=(n-p+p_a-i+1)+(\\theta+\\tau).\\tag{*} \\]  Dabei sind \\(n\\) und \\(p\\) (virtueller) Grad und Geschlecht, \\(i\\) der Spezialit\u00e4tsindex von \\(C\\); \\(\\sigma=\\theta+\\tau\\) nennt man den \u00dcberschu\u00df, w\u00e4hrend der erste Summand der rechten Seite von (*) die normale Dimension von \\(| C|\\) hei\u00dft. Weiter ist \\(\\theta= p_g - p_a -\\delta\\geqq0\\), \\(\\tau\\geqq0\\) und \\(\\delta\\) der Defekt der charakteristischen Schar auf \\(C\\), \\(\\tau\\) der Defekt der auf \\(C\\) vom kanonischen Kurvensystem ausgeschnittenen Schar. Ein regul\u00e4res System liegt vor, wenn \\(i = \\theta = \\tau = 0\\) ist. Der Beweis erfolgt auf dem von Castelnuovo eingeschlagenen Wege \u00fcber den Defekt der charakteristischen Schar; er wird erst f\u00fcr die virtuell basisfreien, dann f\u00fcr die basisbehafteten und schlie\u00dflich f\u00fcr die vir\\-tuellen Kurvensysteme gef\u00fchrt. Die letzte Anwendung f\u00fchrt zu dem oft verwen\\-deten hinreichenden Kriterium, wonach eine virtuelle Kurve einem effektiven Linear\\-system angeh\u00f6rt, wenn ihre normale Dimension nichtnegativ ist. Auch auf Kurven mit mehrfachen Komponenten wird der Riemann-Rochsche Satz ausgedehnt. Den Abschlu\u00df bildet ein neuer Beweis des Satzes, da\u00df eine irreduzible Kurve mit (vir\\-tuellem) Grad \\(- 1\\) und Geschlecht 0 ausgezeichnet von 1. Art ist.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2578366$CAF2BCE8-DFC8-473A-8E17-6B3B4FEDD344","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"6d0d7b69c63fb302a7a94d694c75e4216389311a","datavalue":{"value":"2501071","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2578366$F2B0E707-2523-498A-BCDC-0F7AF9BE155E","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"5c7496274041aab3a8d82555e75dc171a3fa3517","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":766355,"id":"Q766355"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2578366$0E9FB555-16DC-43D9-858F-31C3FBA4508B","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2578366$1DE4DF25-5F90-4EA6-90F2-D587EBE02BD3","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2578366","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2578366"}}}}}