{"entities":{"Q2578557":{"pageid":2589300,"ns":120,"title":"Item:Q2578557","lastrevid":44391147,"modified":"2025-11-22T14:49:02Z","type":"item","id":"Q2578557","labels":{"en":{"language":"en","value":"Differentialgeometrie des isotropen Raumes. III. Fl\u00e4chentheorie."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2501243"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2578557$1E760A09-2B43-4DB0-865C-D6C11013B715","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"4c3d978f0340e11ad2c5ef2a64751c7d1a694164","datavalue":{"value":{"text":"Differentialgeometrie des isotropen Raumes. III. 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Da die Geometrie dieses Raumes hinsichtlich Lage und Ma\u00df dual ist, kann sie formal in v\u00f6llig selbstdualer Weise entwickelt werden. Dual zur Kurventheorie ergibt sich so eine formal v\u00f6llig gleichartige Theorie der Ebenenscharen (Torsen). Dem Bogen einer Raumkurve entspricht hier dual ein invarianter nat\u00fcrlicher Parameter der Ebenenschar, den Verf. als konischen Winkel bezeichnet. Dual zur Kr\u00fcmmung und Torsion der Raumkurve besitzt die Ebenenschar zwei elementare Differentialinvarianten zweiter und dritter Ordnung; die Invariante zweiter Ordnung wurde von J.~Pl\u00fccker konische Kr\u00fcmmung der Torse genannt. Verschwindet diese Kr\u00fcmmung identisch, so umh\u00fcllen die Ebenen der Schar einen Zylinder, dessen erzeugende Richtung nicht vollisotrop ist. Es gibt in diesem Fall (der dual ist zu den Kurven in den isotropen Ebenen) eine einfache Ersatzinvariante, die Verf. als Biegung des Zylinders bezeichnet.  Hierauf wird die Geometrie der Streifen des isotropen Raumes entwickelt. Sind Kr\u00fcmmung und Windung der Streifenkurve und der Winkel, unter dem ihre Schmiegebene gegen die Streifenebene der Kurve geneigt ist, als Funktionen der Bogenl\u00e4nge der Kurve gegeben, so ist damit der Streifen bis auf seine Lage, d.~h. bis auf isotrope Bewegungen festgelegt. An Stelle der eben genannten drei Invarianten kann man auch die Koeffizienten der Ableitungsgleichungen als ein gleichwertiges System von Streifeninvarianten einf\u00fchren, n\u00e4mlich die geod\u00e4tische Kr\u00fcmmung und Windung und die Normalkr\u00fcmmung. Die geod\u00e4tische Kr\u00fcmmung ist nichts anderes als die isotrope Kr\u00fcmmung der Streifenkurve, die geod\u00e4tische Windung h\u00e4ngt in einfacher Weise mit dem Drall der von den Streifennormalen gebildeten Regelfl\u00e4che zusammen. Ihr Verschwinden kennzeichnet die Kr\u00fcmmungsstreifen, d.~h. jene, bei denen die Kurventangente senkrecht auf der Erzeugenden des Streifens steht. Das Verschwinden der geod\u00e4tischen Kr\u00fcmmung kennzeichnet die geod\u00e4tischen Streifen, das sind jene, deren Kurven in isotropen Ebenen liegen. Schneidet man die Torse des Streifens mit der isotropen Ber\u00fchrungsebene der Streifenkurve, so ist der Parameter des parabolischen Schmiegkreises der entstehenden Schnittkurve gleich der reziproken Normalkr\u00fcmmung. F\u00fcr die Kr\u00fcmmungsstreifen lassen sich die S\u00e4tze von F.~Joachimsthal und E.~Beltrami auf den isotropen Raum \u00fcbertragen.  Hierauf f\u00fchrt Verf. die erste und zweite Grundform der Fl\u00e4chentheorie ein. Die Riemannsche Metrik einer Fl\u00e4che des isotropen Raumes stimmt \u00fcberein mit der euklidischen Metrik ihres Grundrisses. Grundri\u00df ist die Projektion der Fl\u00e4che vom Doppelpunkt des absoluten Geradenpaares des Raumes auf eine nichtisotrope Ebene. Die S\u00e4tze von Euler und Meusnier, die Begriffe der Asymptotenlinien, Kr\u00fcmmungslinien, konjugierten Fl\u00e4chenrichtungen, Nabelpunkte lassen sich ohne weiteres auf den isotropen Raum \u00fcbertragen. Als duales Gegenst\u00fcck zu den S\u00e4tzen von Meusnier und Euler ergeben sich die isotropen \u00dcbertragungen der euklidischen S\u00e4tze von A.~Mannheim und E.~Blaschke. Aus den Hauptnormalkr\u00fcmmungen einer Fl\u00e4chenkurve erh\u00e4lt man wie im euklidischen Raum durch Bildung des geometrischen und arithmetischen Mittels die Relativkr\u00fcmmung und die mittlere Kr\u00fcmmung der Fl\u00e4che. In Teil~II hat Verf. die Fl\u00e4chen konstanter Relativkr\u00fcmmung untersucht. Die Kr\u00fcmmungslinien einer Fl\u00e4che des isotropen Raumes fallen mit dem Netz konjugierter Kurven zusammen, welches im Grundri\u00df als orthogonales Netz erscheint. In der Bezeichnungsweise von E.~M\u00fcller sind sie identisch mit den Relativkr\u00fcmmungen der Fl\u00e4chen hinsichtlich der Mannigfaltigkeiten der isotropen Kugeln. Damit wird der Zusammenhang der Differentialgeometrie des isotropen Raumes mit der M\u00fcllerschen relativen Differentialgeometrie hergestellt.  Die Gau\u00dfschen Ableitungsgleichungen der Fl\u00e4chentheorie lassen sich unmittelbar auf den isotropen Raum \u00fcbertragen. Um dasselbe f\u00fcr die Weingartenschen Formeln zu erreichen, mu\u00df man die Stellung der Tangentialebene durch das \u00e4u\u00dfere Produkt der Tangentenvektoren der Parameterkurven festlegen. Als Integrabilit\u00e4tsbedingungen der Ableitungsgleichungen erh\u00e4lt man die Codazzi-Mainardischen Gleichungen und die hier identisch verschwindende Gau\u00dfsche absolute Kr\u00fcmmung der Fl\u00e4che. Bei der \u00dcbertragung der sph\u00e4rischen Abbildung ergibt sich die dritte Grundform der Fl\u00e4che. Sie ist hier das duale Gegenst\u00fcck zum Bogenelement der Fl\u00e4che.  Legt man die Oberfl\u00e4chendefinition zu Grunde, welche von der isotropen Inhaltsbestimmung geliefert wird, d.~h. mi\u00dft man den Inhalt eines isotropen Fl\u00e4chenst\u00fcckes durch die elementare Fl\u00e4che des Fl\u00e4chengrundrisses, so wird das Plateausche Problem trivial. Man kann jedoch eine Relativoberfl\u00e4che einf\u00fchren, die allgemein nicht mehr invariant ist, f\u00fcr die das Plateausche Problem als L\u00f6sung gerade die Fl\u00e4chen verschwindender mittlerer Kr\u00fcmmung, die Minimalfl\u00e4chen des isotropen Raumes, als invariante Extremalen liefert. Sie stellen sich als Extremalen des Dirichletschen Problems, d.~h. als Potentialfl\u00e4chen, heraus. Die Begriffe der assoziierten und adjungierten Minimalfl\u00e4chen lassen sich jetzt ohne weiteres \u00fcbertragen. Die Enneperschen Minimalfl\u00e4chen des isotropen und euklidischen Raumes lassen sich in einem geeigneten quasielliptischen Raume durch die Cliffordsche Schraubung ihrer Asymptotenlinien aneinander als Schiebfl\u00e4chen erzeugen. Auch diese etwas umfangreiche Besprechung vermag nur einen schwachen Begriff von dem reichen Inhalt der Arbeit des Verf. zu geben.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2578557$A7D3FED7-FC0E-4B65-AB5C-F7EF907F4EEA","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"f9c1a691ec972df787e9ed023617b4b360f9e8f9","datavalue":{"value":"2501243","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2578557$6AECAC8B-E69A-4149-BA87-F2E2276640BA","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"5cc24e0abe716b830f9228839862bae2fba77382","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":768482,"id":"Q768482"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2578557$D048A4DE-6481-4FE4-A41E-51BEEDF9D238","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2578557$F556E838-5B11-4770-8977-67B318935168","rank":"normal"}],"P388":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P388","hash":"6f71784cce25acc4e7b43ce4f8d6c57697a615ac","datavalue":{"value":"W1997848623","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2578557$69C6DA0B-B96D-40AA-9D81-9FB11B1A7AE1","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2578557","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2578557"}}}}}