{"entities":{"Q2579527":{"pageid":2590270,"ns":120,"title":"Item:Q2579527","lastrevid":44399670,"modified":"2025-11-22T16:37:02Z","type":"item","id":"Q2579527","labels":{"en":{"language":"en","value":"Geschichte der exakten Wissenschaften in der Schweizerischen Aufkl\u00e4rung."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2502055"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2579527$4B701BDE-92E9-40DF-9493-B4F88A609F66","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"276ded368f2266d364fb221fa4b6f88a8f689c01","datavalue":{"value":{"text":"Geschichte der exakten Wissenschaften in der Schweizerischen Aufkl\u00e4rung.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2579527$1B7DBC23-ECE9-47D8-9D0B-4D8222D5814A","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"7ac8cb78592077ccae3e1225734287fa00c84146","datavalue":{"value":"67.0020.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2579527$601B1449-EDC6-43F4-AD05-DA2554FF356A","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"aee4388d117a35ccdf2d1962d82cb81ec6747466","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":2579526,"id":"Q2579526"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2579527$369E7F61-7F2C-4A37-9B6D-8E7F02B73E9B","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"b4a7e675c2dec11049f636d98b38ed898375cacb","datavalue":{"value":{"time":"+1941-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2579527$5C972B9B-65F4-4426-B3AD-1E033C7DCB95","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"d2c819f7d0496e785a625c4240baac0cb6613754","datavalue":{"value":"Mit dem biographischen Werk ``Gro\u00dfe Schweizer Forscher'' (2. Aufl. Z\u00fcrich 1941), f\u00fcr das \\textit{E. Fueter} als Herausgeber zeichnete, wurde es erstmals m\u00f6glich, die Leistungen der Schweizer Forscher f\u00fcr die europ\u00e4ische Mathematik und Naturwissenschaft klar zu sehen. Jetzt legt uns der junge Schweizer Historiker ein Werk vor, das, aus langj\u00e4hrigen Studien hervorgegangen, eine Sicht er\u00f6ffnet, die den Blick in die Geistes- und Kulturgeschichte der Schweiz freigibt und ihre vielfachen Befruchtungen und Ausstrahlungen in die Forschung des \u00fcbrigen Europa erkennen l\u00e4\u00dft. Das Werk behandelt die Geschichte der exakten Wissenschaften in der schweizerischen Aufkl\u00e4rung im ``Jahrhundert der Mathematik'' (1680-1780) ausgehend vom direkten Quellenstudium und unter Heranziehung des gesamten vorliegenden Schrifttums. Es ist unter ganz gro\u00dfe Gesichtspunkte gestellt und sieht die Zeit aus universalgeschichtlichen Blickwinkeln in zwei gro\u00dfen Teilen.  1. Der erste, ``Geschichte und Forschung'', arbeitet die weitausgreifenden und ins Gro\u00dfe gesehenen allgemeinen Gr\u00fcnde und Hintergr\u00fcnde heraus, aus denen die exakten Wissenschaften in ihrer Entwicklung und Auspr\u00e4gung als Forschung in der Schweiz verstanden werden m\u00fcssen. Das Eindringen des Cartesianismus und der Kampf um das kopernikanische Weltsystem bedingen Emanzipation und Bl\u00fcte der exakten Wissenschaften in der Schweiz in dem genannten Zeitraum. Damit einher geht die Befruchtung der exakten Disziplinen durch die Anwendungen (Ingenieurwissenschaften und Medizin); sie bahnen einen strengen Wissenschaftsbegriff in der Schweiz an. Naturforschung und Philosophie gehen Hand in Hand und befruchten sich durch Polarit\u00e4t und Steigerung wechselseitig. Die gro\u00dfen Forscher der Zeit sind immer auch gleichzeitig Philosophen. Hierdurch k\u00f6nnen erstmalig die philosophischen Bez\u00fcge und die geistesgeschichtliche Tragweite der exakten Wissenschaften in der Schweiz f\u00fcr das Kulturleben Europas klar abgesteckt und einheitlich und total erfa\u00dft werden. Ein besonderes Kapitel unterrichtet \u00fcber die philosophischen Leistungen der schweizerischen Mathematiker und Naturforscher, die im lebendigen Zusammenhang mit der Naturforschung und Mathematik der Antike gesehen werden.  Wir haben im deutschen wissenschaftlichen Schrifttum wohl hervorragende geschichtliche Darstellungen der Mathematik, der Physik und anderer Naturwissenschaften. Wir haben aber leider keine Geschichte der exakten Wissenschaften als Geschichte des deutschen Geistes. Das hat tiefe Gr\u00fcnde, die im Wissenschaftsbegriff der zweiten H\u00e4lfte des 19. und des 20. Jahrhunderts liegen, und deren Bewu\u00dftwerden und Bewu\u00dftmachen eine unserer vordringlichsten wissenschaftlichen Aufgaben ist. Ref. hat sie in seinem ``Hauptproblem der Mathematik'' (Berlin 1942; F. d. M. 68) in Angriff genommen. Was auch da belegt worden ist, ist auch im vorliegenden Werk klar gesehen. Es wird daher darin f\u00fcr die Schweiz eine geschichtliche Darstellung der exakten Wissenschaften f\u00fcr den wichtigsten Zeitraum geboten, die alle Z\u00fcge einer ganzheitlichen, nationalbewu\u00dften Geistes- und Universalgeschichte tr\u00e4gt und in sich vereinigt. Gerade darin mu\u00df mit eine der Hauptleistungen des Verf. gesehen werden, die berufen ist, Schule zu machen. Solange sich problemgeschichtliche Darstellungen nur auf spezialwissenschaftliche Leistungen und nur auf ``international-kosmopolitische'' Sicht erstrecken, fehlt etwas f\u00fcr die geistesgeschichtliche Erfassung und Erkenntnis der Tragweite des Einzelwissenschaftlichen im Zusammenhang des Ganzen der Kultur und der Kultur\u00e4u\u00dferungen, die immer unl\u00f6sbar dem Volklichen verbunden sind und nur aus ihm als sch\u00f6pferische Leistungen hervorbrechen. In diesem Werk ist eine Position gewonnen, die f\u00fcr alle zuk\u00fcnftige Geschichtsschreibung der exakten Wissenschaften vorbildlich werden k\u00f6nnte und sollte. Ihr eignet wieder der Blick f\u00fcr das Ganze in der klaren Einsicht, da\u00df nur von ihm aus die Teile sinnvoll und kulturtragend voll verstanden werden k\u00f6nnen. Die sch\u00f6pferische Forscherpers\u00f6nlichkeit, der ein eigener Abschnitt des Werkes gewidmet ist, gewinnt nat\u00fcrlich bei einer solchen ganzheitlichen Sicht wieder ihre Rechte, die man ihr in der fortschrittsgl\u00e4ubigen Geschichtsschreibung der Moderne lange genug vorenthalten und geschm\u00e4lert hat. Da\u00df die elementare Kraft der Forscherpers\u00f6nlichkeit, die ganz der Wahrheit und ihrer Erkenntnis lebt, im Volklichen wurzeln mu\u00df, ist heute fast Gemeingut geworden. So ist den Beziehungen zwischen Naturforschung und Staat ein eigener Abschnitt vorbehalten, und es werden auch die \u00f6konomischen Voraussetzungen einer eingehenden Darstellung unterzogen.  Gerade aus dem ersten Teil des Werkes kann man sehen, wie sich die sch\u00f6pferischen Forscher allm\u00e4hlich von Metaphysik, Religion und dogmatischen Philosophemen frei machten, wie sie dieselben abstreiften und ihre gro\u00dfen wissenschaftchen Entdeckungen wieder aus der Idee heraus gewannen, deren Herkunft auf milieutheoretischer, psychologischer oder mechanistischer Grundlage niemals erkl\u00e4rbar wird. Gerade dies geh\u00f6rt alles in eine Geschichte der Wissenschaften. Hier ist es zum erstenmal f\u00fcr die Schweiz erreicht und allgemein gesehen; all' dem ist in der vorliegenden Darstellung Gewicht und Bedeutung gegeben.  2. Der zweite Teil des Werkes, ``Die bedeutendsten Leistungen'', erarbeitet aus der allgemeinen Grundlegung und an Hand der geistesgeschichtlichen Leitlinien die speziellen gro\u00dfen Einzelleistungen schweizerischer Forscher in Mathematik, Astronomie, Physik und Kristallographie als Hauptdisziplinen in dem genannten kurzen Zeitraum von 100 Jahren, wobei aber wieder Vor- und R\u00fcckblicke in klarer Durchdringung des Stoffes eingearbeitet sind. In der Tat hat gerade dieses ``Jahrhundert der Mathematik'', wie es Verf. fr\u00fcher einmal genannt hat, der Wissenschaft aus dem Alemannentum der Schweiz Genies geschenkt, deren einmalige Leistungen insbesondere in der Mathematik die st\u00fcrmische Entwicklung der Mathematik und ihrer Methoden und den Siegeszug der Naturwissenschaften und der Technik im 19. und 20. Jahrhundert inauguriert haben. Es sind leuchtende Namen von Forschern, die Bernoullis, Euler, Lambert, L'Huilier, Haller, Scheuchzer, Saussure, Micheli du Crest und viele andere, die aus dem Stammestum der Schweiz gekommen sind. Wenn wir uns im folgenden nur auf die Mathematik beschr\u00e4nken, so m\u00f6ge das im Rahmen dieser Besprechung und ihres Erscheinungsortes nicht als Einseitigkeit ausgelegt werden.  Nach einer allgemeinen Einf\u00fchrung in den Abschnitt ``Mathematik'' erfolgt im 1. Kapitel eine Darstellung der Beitr\u00e4ge schweizerischer Forscher zur Reihenlehre und Infinitesimalrechnung. Gerade Jacob Bernoulli und sein Bruder Johann I haben an der Entwicklung der Reihenlehre gro\u00dfen Anteil. Ihre Forschungen fanden einen gl\u00e4nzenden Fortsetzer in L. Euler (divergente Reihen, Zahl \\(e\\)), und wichtige Teilergebnisse steuerte Lambert bei (Beweis der Irrationalit\u00e4t von \\(e\\) und \\(\\pi\\)). Von Euler stammt bekanntlich die Herleitung der Beta- und Gammafunktionen, auch die Theta-Reihe erscheint zum ersten Male bei Euler. Jacob I Bernoulli entwickelt die allgemeinen Grunds\u00e4tze (Tangentenproblem, Rektifikationen, Quadraturen) der Differential- und Integralrechnung, er f\u00fchrt die Bezeichnung ``Integral'' ein und stellt das klassische Problem der Kettenlinie. Die Bernoullis geben als erste wertvolle Beitr\u00e4ge zur Variationsrechnung (Brachistochrone). Johann I Bernoulli stellt schon allgemein das Problem der geod\u00e4tischen Linien, und die Beitr\u00e4ge Eulers zur Differentialgeometrie, die sich hier entwickelt, sind bekannt. Ihnen allen gelingen auch wertvolle F\u00f6rderungen der Theorie der Differentialgleichungen, insbesondere auch Daniel Bernoulli und Nikolaus Fatio, dessen Werk fast noch unerschlossen ist. Eine Geschichte der Differential- und Integralrechnung wird neben Leibniz und Newton an erster Stelle die Leistungen der Schweizer Forscher genau aufsuchen und darstellen m\u00fcssen.  Das 2. Kapitel besch\u00e4ftigt sich mit der Kombinatorik und Wahrscheinlichkeitsrechnung, welch letztere wohl als schweizerische Entdeckung gewertet werden mu\u00df (Jacob Bernoulli).  Das 3. Kapitel ``Arithmetik, Algebra, Zahlentheorie'' stellt besonders die einmaligen Leistungen von Euler auf diesen Gebieten heraus. In der Gleichungslehre wirkten ferner die Forscher Daniel Bernoulli, Lambert, Cramer, Bertrand meist in Verbindung mit der Kurvenlehre bahnbrechend. In der Zahlentheorie ist es wieder Euler, der die Hauptleistungen stellt.  In Geometrie, Trigonometrie und Goniometrie leisteten ebenfalls Schweizer Forscher Vorbildliches. Lambert, Bertrand, Euler, L'Huilier sind die gro\u00dfen Namen in der Entwicklung dieser Disziplinen; ihre Leistungen sind bekannt.  Auf Einzelheiten kann an dieser Stelle nicht eingegangen werden; wer sich f\u00fcr sie interessiert, der mu\u00df das Werk gr\u00fcndlich studieren. Die Gr\u00fcndlichkeit, mit der hier gearbeitet worden ist, kann \u00fcberhaupt nicht ann\u00e4hernd in einer Besprechung ausgedr\u00fcckt werden. Die F\u00fclle der Anmerkungen, die den Text aus dem Schrifttum und aus Briefen erg\u00e4nzen und alle erreichbaren Quellen bereitstellen, eine ausf\u00fchrliche Zeittafel und eine Bibliographie, deren Reichhaltigkeit und Universalit\u00e4t in Erstaunen setzt, werden dem Leser das Werk erst vollst\u00e4ndig erschlie\u00dfen. Hier werden ihm Quellen und Schrifttum in einer Weise in die Hand gegeben, die ihn bef\u00e4higen, alles zu kontrollieren, selbst weiter zu dringen und ihn das Ganze sehen lassen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2579527$2BB1C5B4-E867-4058-B2B3-0EEF8906B17B","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"e366522484c901305cf1a462cd19d4f63c9a3486","datavalue":{"value":"2502055","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2579527$88B02BD0-5F20-4A9B-8968-FFC36BF277BD","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2579527$66098503-D067-4700-8859-5BF33D974D45","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2579527","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2579527"}}}}}