{"entities":{"Q2579543":{"pageid":2590286,"ns":120,"title":"Item:Q2579543","lastrevid":44399712,"modified":"2025-11-22T16:37:20Z","type":"item","id":"Q2579543","labels":{"en":{"language":"en","value":"\u00dcber die Entwicklung und das Wesen der mathematischen Forschung. Rektoratsrede, geh. am 16. Nov. 1940 in der Eidgen\u00f6ss. Techn. Hochschule."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2502088"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2579543$C29E1562-5C51-421E-9B60-4A5C118E4550","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"0d90649afc36397e90794c0ba10d250fec527ffe","datavalue":{"value":{"text":"\u00dcber die Entwicklung und das Wesen der mathematischen Forschung. Rektoratsrede, geh. am 16. Nov. 1940 in der Eidgen\u00f6ss. Techn. Hochschule.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2579543$3C9F45DD-F20D-4D05-A4D5-9DDEDF3FC5D7","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"fb289310f462903dd9f91e6c22fdf285df48276f","datavalue":{"value":"67.0026.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2579543$251D2D4F-2734-437A-96E9-A083F3C967FC","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"b4a7e675c2dec11049f636d98b38ed898375cacb","datavalue":{"value":{"time":"+1941-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2579543$DF5B975B-5711-4E96-BFB3-569E4DB73CCB","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"87a9a50845c33944efe7127d6c85584a902f561d","datavalue":{"value":"Verf. sucht auch dem Laien verst\u00e4ndlich zu machen, da\u00df die Mathematik kein starres System von einigen Formeln darstellt, sondern da\u00df sie in st\u00e4ndiger lebendiger Entwicklung begriffen ist. Freiheit und Bindung erzeugen auch in ihr charakteristische Spannungen. Sie stellt ein Geistespotential allererster Gr\u00f6\u00dfe dar. Drei Geistesrichtungen: Astronomie, Philosophie, Physik-Technik haben die Mathematik ma\u00dfgeblich beeinflu\u00dft; sie ist auch heute noch der Gl\u00e4ubiger der \u00fcbrigen Wissenschaften. Aus vier Epochen mathematischer Geschichte greift Verf. einige bezeichnende Z\u00fcge heraus. Die \u00c4gypter und vor allem die Babylonier hatten, wie die neuere Forschung, insbesondere Neugebauer, gezeigt hat, nicht nur eine F\u00fclle mathematischer Einzelerkenntnisse, sondern die Babylonier konnten auch schon in erstaunlichem Umfang algebraisch rechnen. Zwei wichtige Errungenschaften der griechischen Mathematik sind die Strenge der Beweisf\u00fchrung und die Entdeckung des Irrationalen. Mittelalter und Renaissance gleichen einer Morgend\u00e4mmerung der Mathematik. Die Verbindung mit der Malerei (Perspektive) f\u00fchrte zur projektiven Geometrie. Descartes gelang die Verschmelzung von Geometrie und Algebra. Sein Ziel war, eine universelle mathematische Methode zu schaffen. Mit der Differential- und Integralrechnung er\u00f6ffnet die Mathematik der Neuzeit auch eine neue Periode der exakten Naturwissenschaft, die jetzt erst eigentlich von der Mathematik durchdrungen wird. Bei dem Streit zwischen Mathematikern und Technikern \u00fcber zu geringes Rechnen m\u00fcssen beide Parteien zugeben, da\u00df jene Forscher sehr selten sind, die es verstehen, tiefliegende Resultate der Mathematik in souver\u00e4ner Weise auf technische Probleme anzuwenden. Es folgen Bemerkungen zu dem gegenw\u00e4rtigen Stand der mathematischen Forschung. Sie zeigt eine starke Spezialisierung, ihre Objekte sind von subtilster Abstraktion. Die unendliche Freiheit der Mathematik infolge ihrer Unabh\u00e4ngigkeit von der Wirklichkeit ist ihre St\u00e4rke und zugleich ihre Gefahr. Zusammen mit der Publikationssucht der modernen Zeit f\u00f6rdert sie gelegentlich auch recht w\u00e4sserige Theorien zutage. Zum Schlu\u00df kommt Verf. auf die ethischen Bedingungen der erfolgreichen mathematischen Forschung zu sprechen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2579543$4FCF24CD-6759-4421-A36E-C12F4522C636","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"970a35080f74f9668f3a0358e1a371f59a106d27","datavalue":{"value":"2502088","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2579543$2FA11862-8637-47F6-BDF3-2E7C9AAB68A2","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"d465f497881b26cd3c6c07489bda312d748d43c2","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":771171,"id":"Q771171"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2579543$CB91EECE-C4E8-4B44-B984-FA9A81FBEB0A","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2579543$E5D970AF-D97B-4CA1-9ED7-698EAE35D520","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2579543","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2579543"}}}}}