{"entities":{"Q2579568":{"pageid":2590311,"ns":120,"title":"Item:Q2579568","lastrevid":44399775,"modified":"2025-11-22T16:37:47Z","type":"item","id":"Q2579568","labels":{"en":{"language":"en","value":"Elementary topics in mathematical logic. I. The algebra of classes. II. The algebra of propositions. III. Set theory."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2502112"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2579568$D612B76A-012F-46C3-BE4E-D05525A744E7","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"564df1c4035ed408897d784ab94caac83b952223","datavalue":{"value":{"text":"Elementary topics in mathematical logic. I. The algebra of classes. II. 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II enth\u00e4lt einen entsprechenden \u00dcberblick \u00fcber die Algebra der zweiwertigen Wahrheitsfunktionen mit zahlreichen Anwendungen und mit einem Korrespondenzprinzip (S. 35), das ich hier nicht reproduziere, weil ich seine Formulierung nicht billigen kann. -- III ist das Kernst\u00fcck. Es enth\u00e4lt einen formalisierten mengentheoretischen Aufbau der Logik, der Algebra der Klassen und vor allem der Mathematik bis zur Analysis einschlie\u00dflich. Basis: die Menge der aussagenlogischen Identit\u00e4ten. 12 nicht-formalisierte, 9 formalisierte Axiome. Die nicht-formalisierten Axiome sind bis auf Axiom I (Einf\u00fchrung der Menge der aussagenlogischen Identit\u00e4ten) als Regeln des Schlie\u00dfens formuliert: zwei Einsetzungsregeln f\u00fcr Aussagenvariable (II) und Objektvariable (IV), die Abtrennungsregel (III), eine Umbenennungsregel f\u00fcr gebundene Variable (V), vier Quantifizierungsregeln (VI\\(-\\)IX), sodann, entscheidend (siehe unten!), eine limitierte Komprehensionsregel (X), schlie\u00dflich zwei Regeln, durch die der Schlu\u00df auf die Existenz gewisser wesentlicher Mengen gesichert wird (XI und XII). XII ist das Fraenkelsche Ersetzungsprinzip. -- Von den neun formalisierten Axiomen ist (1) das Extensionalit\u00e4tsaxiom, (2) bis (7) fordern die Existenz gewisser wesentlicher Mengen [(7) ist das Unendlichkeitsaxiom]. (8) ist das Auswahlaxiom, (9) das die Existenz von Urelementen sichernde \\textit{Zermelo}sche Fundierungsaxiom (Fundam. Math., Warszawa, 16 (1930), 29-47 (JFM 56.0082.*), S. 31), aus dem sich die Beweisbarkeit von -- \\(x\\in x\\) ergibt. In der vorliegenden Formalisierung lautet es so: Axiom 9. \\(x\\in a\\to Eb\\) \\(\\bigl(b\\in a\\land -Ey(y\\in a\\land y\\in b)\\bigr)\\), wo ``\\(E\\)'' das Symbol f\u00fcr ``Es existiert wenigstens ein \\dots, so da\u00df''.  Ist A eine Formel, \\(x\\) eine Objektvariable (\\(x\\) braucht in \\(A\\) nicht vorzukommen) so ist \\(\\hat xA\\) -- \\textit{die} \\(x\\), so \\textit{da\u00df} \\(A\\) - ein Term. Da\u00df \\(A\\) eine Klasse ist, werde symbolisiert durch ``\\(KA\\)''. Dann lautet das limitierte Komprehensionsaxiom so: Axiom X: Von \\(K\\hat xM\\) darf geschlossen werden auf \\(x\\in \\hat xM\\longleftrightarrow M\\), wo \\(M\\) eine Formel ist; entsprechend f\u00fcr jede andere Objektvariable an Stelle von \\(x\\). -- Mit Hilfe dieses Axioms kann gezeigt werden, da\u00df \\(\\hat x(-x\\in x)\\) keine Menge ist, obschon \\(x\\in x\\) eine Formel, -- \\(x\\in x\\) sogar beweisbar ist. Hierdurch wird die Russellsche Antinomie zum Verschwinden gebracht, ohne da\u00df von den typentheoretischen Beschr\u00e4nkungen der Formelmenge Gebrauch gemacht wird. -- Auf Grund von Axiom X wird gesagt werden d\u00fcrfen, da\u00df die vorliegende Konstruktion sich an der entscheidenden Stelle st\u00fctzt auf die Konstruktion von \\textit{W. Ackermann}, Mengentheoretische Begr\u00fcndung der Logik (Math. Ann., Berlin, 115 (1937), 1-22; JFM 64.0827.*). Vgl. das Ackermannsche Axiomenschema III 1 (a. a. O. 8). Sie ist wie diese eine Formalisierung der Zermelo-Basis. Das System ist so konstruiert, da\u00df die Menge der formalisierten Axiome endlich ist, also keine Axiomenschemata enth\u00e4lt. Es ist das erste mir bekannte System dieser Art. Es scheint mir, da\u00df solche Systeme erstrebenswert sind, weil bei Zulassung von Axiomenschemata der wichtige Begriff des Axiomensystems und mit ihm der Begriff der Axiomatisierbarkeit schwerlich werden pr\u00e4zisiert werden k\u00f6nnen. Es ist zu bedauern, da\u00df die auf der vorgetragenen Basis formalisierte Mathematik nicht mehr hat vorgetragen werden k\u00f6nnen.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2579568$63E83A40-BDA7-4E9B-B348-563A958A9D64","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"3a42deace116d5814576bd4b46bb49256ea84526","datavalue":{"value":"2502112","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2579568$5598AC07-64A1-40DF-B83B-24CCDFC3C6E2","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2579568$7F37E2FE-65E3-4932-B31C-3D442554651F","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"9a542fc4bb188d61d47e008267b4067a52a2819a","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":6480754,"id":"Q6480754"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2579568$E94E3444-B287-4BBC-A167-B7E308C46E9A","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2579568","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2579568"}}}}}