{"entities":{"Q2579573":{"pageid":2590316,"ns":120,"title":"Item:Q2579573","lastrevid":44399790,"modified":"2025-11-22T16:37:56Z","type":"item","id":"Q2579573","labels":{"en":{"language":"en","value":"Some aspects of the problem of mathematical rigor."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2502119"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2579573$381F8C70-D496-462E-A2D5-B5C810C8C1C2","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"b56b87aa8aa7cd59cfcd39db5419350d817ee5cd","datavalue":{"value":{"text":"Some aspects of the problem of mathematical rigor.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2579573$1666E4DD-DB80-4DF4-AD1B-6AC102BE32CA","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"46291fc729f479a08c38e1b80c79adbc3ed46f0a","datavalue":{"value":"67.0036.01","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2579573$C1C3552E-6AC5-4583-B3C2-36E9528CE19A","rank":"normal"}],"P27":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P27","hash":"e57532aa9224cb5a59c150270a22c08e2359238c","datavalue":{"value":"10.1090/S0002-9904-1941-07414-8","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2579573$3CAEDCC5-2442-4D73-A5F5-A990F8E88A56","rank":"normal"}],"P200":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P200","hash":"6ed2e50fab8aad72cbb7a906da42ba85b1de079d","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559421,"id":"Q559421"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2579573$8D38C84E-E76A-4117-BA56-6DF8CBCB737F","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"b4a7e675c2dec11049f636d98b38ed898375cacb","datavalue":{"value":{"time":"+1941-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2579573$0A356282-AC82-45AD-9CCC-285A4F052F44","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"19f5c16ff4007eee8616d20b51478d14fbd7d89e","datavalue":{"value":"Die transatlantische Grundlagenforschung hat sich in den letzten 10 Jahren die Weltgeltung erk\u00e4mpft, durch die sie in die vorderste Linie ger\u00fcckt ist. Auf eine ungew\u00f6hnliche Art ist der Stil dieser Forschung erkennbar in der vorliegenden originellen Einf\u00fchrung in die exakte Formalisierungstechnik: musterm\u00e4\u00dfige Entwicklung des technischen K\u00f6nnens, planm\u00e4\u00dfiges Absehen (wie in \\textit{Carnap}s ``Logischer Syntax der Sprache'' (1934; JFM 60.0019.*)) von allem Zus\u00e4tzlichen, also nicht nur von allen philosophischen oder halbphilosophischen Spekulationen, sondern auch von den um eine normierende Abgrenzung des inhaltlich Sinnvollen bem\u00fchten bahnbrechenden Betrachtungen im Fregeschen oder im Le\u015bniewskisehen Sinne und ein fast ebenso planm\u00e4\u00dfiges Absehen von den durch die Tarskische Semantik auf eine epochemachende Art der Pr\u00e4zisierbarkeit zugef\u00fchrten Deutungsfragen.  An einer Axiomatisierung der Gruppentheorie durch \\textit{L. E. Dickson} vom Jahre 1905 (Trans. Amer. math. Soc. 6, 198-204; F. d. M. 36, 207 (JFM 36.0207.*)) wird anschaulich gezeigt, was heute unter einer Formalisierung einer mathematischen Theorie zu verstehen ist, und wie der Begriff der mathematischen Beweisstrenge pr\u00e4zisiert ist in den strukturellen (den nicht explizit angegebenen Tarski-Postulaten zu unterwerfenden) Folgerungsbegriffen, die in eine solche Formalisierung eingehen. Im Anschlu\u00df an den Begriff des formalisierten Systems wird der Begriff des abstrakten Kalk\u00fcls diskutiert mit dem Ergebnis, da\u00df beide Begriffe ``im wesentlichen'' identisch sind. -- Es scheint mir, da\u00df der hier \u00fcbrig bleibende unerw\u00fcnschte Rest von Unbestimmtheit durch eine Identifizierung der formalisierten Systeme mit den abstrakten Kalk\u00fclen (im Sinn von \\textit{K. Schr\u00f6ter}, Ein allgemeiner Kalk\u00fclbegriff (Forsch. Logik Grundleg. exakt. Wiss. (2) 6 (1941); F. d. M. 67, 38)) auf eine restlos befriedigende Art zum Verschwinden gebracht werden kann. Dann mu\u00df auch die tiefliegende Frage, wann zwei abstrakte Kalk\u00fcle als \\textit{isomorph} gelten sollen, in einem pr\u00e4zisierten Sinne beantwortet werden. Es ist ferner erw\u00fcnscht, da\u00df pr\u00e4zisiert wird, wann ein solcher abstrakter Kalk\u00fcl als \\textit{gedeutet} oder als eine \\textit{formalisierte Sprache} gelten soll. Dann kann auch die Frage beantwortet werden, was unter der durch eine solche Sprache darstellbaren \\textit{Logik} zu verstehen ist; und mit einer mathematischen Genauigkeit, so da\u00df der vom Verf. neben dem Formalismus und Intuitionismus als drittes abgelehnte Logizismus in den Rang eines wohldefinierten Standortes aufr\u00fcckt. Endlich w\u00fcrde in diesem Zusammenhang auch noch die Einf\u00fchrung von semantischen Folgerungsbegriffen neben den semantischen Satzbegriffen zu ber\u00fccksichtigen sein. Auf die wesentliche Verst\u00e4rkung der nichtformalen Konstruktionsmittel, die bei dieser Durchmodellierung des angedeuteten Komplexes auch in den strengsten Formalismus entscheidend eingehen, kann hier nicht eingegangen werden.  Ernste Schwierigkeiten f\u00fcr eine Pr\u00e4zisierung des Begriffs der Beweisstrenge treten auf in den metatheoretischen Untersuchungen. Es scheint mir, da\u00df diese Schwierigkeiten un\u00fcberwindlich sind: aus dem durchschlagenden Grunde, weil wir stets irgendwo Halt machen m\u00fcssen bei einer Beschreibungssprache, f\u00fcr welche die Logik, von der sie beherrscht ist, auf eine unvermeidliche Art \\textit{nicht} mehr formalisiert ist. Hieraus folgt, da\u00df man von einem pr\u00e4zisierten Begriff von Beweisstrenge in einer Metatheorie dann und nur dann wird sprechen k\u00f6nnen, wenn diese Metatheorie selbst formalisiert ist. Verf. schl\u00e4gt f\u00fcr die metatheoretischen Beweise eine in dem angedeuteten unvermeidlichen Sinne nicht-pr\u00e4zisierte Aufteilung vor in konstruktive und nicht-konstruktive, und so, da\u00df nur die konstruktiven Beweise als streng gelten sollen. Konstruktiv ist z. B. der G\u00f6delsche Beweis des Unvollst\u00e4ndigkeitstheorems, nicht-konstruktiv z. B. der L\u00f6wenheim-Skolemsche Beweis des Theorems, da\u00df es zu jedem widerspruchsfreien Axiomensystem der Mengenlehre ein abz\u00e4hlbares Modell gibt. 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