{"entities":{"Q2579579":{"pageid":2590322,"ns":120,"title":"Item:Q2579579","lastrevid":44399805,"modified":"2025-11-22T16:38:02Z","type":"item","id":"Q2579579","labels":{"en":{"language":"en","value":"Die Logik und das Grundlagenproblem."}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2502124"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2579579$6B69E09E-03E2-40CE-8CF2-05B27CE9932D","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"f6c2e3c13ea9c1bfd0095afef9a52e59ea2a0a38","datavalue":{"value":{"text":"Die Logik und das Grundlagenproblem.","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2579579$435ABC98-4534-402A-86FC-D7AB6248E88B","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"4878cc20e0fa36d4d155cfd47f62cf5e79dc5e78","datavalue":{"value":"67.0038.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2579579$19D0B876-2821-494B-9950-141FAE28E056","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"1f61e4740ef0f15162eb3acf11758884fad3a45d","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":1840255,"id":"Q1840255"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2579579$D0462571-E2E7-44EB-9FF1-5DB4D0830AA5","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"f858b81427e0400eb7de4859b32f6d4c81a704f4","datavalue":{"value":{"time":"+1938-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2579579$11E9AA8D-0A67-401C-87B4-1F7C3A4CD88D","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"500c3a717afd6bc64cc98ed336ef5c61154c97ef","datavalue":{"value":"Dieser Vortrag ist ein Musterst\u00fcck der Feinstrukturforschung der Warschauer Schule. Er ist ein ungew\u00f6hnlich erleuchtender Beitrag zur Theorie der \\(n\\)-wertigen Aussagenkalk\u00fcle f\u00fcr \\(2\\leqq n\\leqq \\aleph_0\\). Da der Bericht, in dem dieser Vortrag abgedruckt ist, bis auf weiteres nur wenigen zug\u00e4nglich sein wird, so wird ein \u00dcberblick \u00fcber die originalen Mitteilungen erw\u00fcnscht sein, die f\u00fcr die Forschung von allgemeinem Interesse sind.  (1) Ein neues unabh\u00e4ngiges Axiomensystem des klassischen Aussagenkalk\u00fcls in den f\u00fcnf Hilbert-Bernays-Konstanten, dessen Konstruktion durch eine Preisaufgabe der Schule von M\u00fcnster veranla\u00dft worden ist. Dieses System besteht aus f\u00fcnf dreigliedrigen Axiomengruppen: I. die \\(C\\)-Gruppe: 1. \\(CpCqp\\), 2. \\(CCpCpqCpq\\), 3. \\(CCpqCCqrCpr\\). II. die \\(CK\\)-Gruppe: 4. \\(CKpqp\\), 5. \\(CKpqq\\), 6. \\(CCpqCCprCpKqr\\). III. die \\(CA\\)-Gruppe: 7. \\(CpApq\\), 8. \\(CqApq\\), 9. \\(CCprCCqrCApqr\\). IV. die (vom Verf. unterdr\u00fcckte) \\(CE\\)-Gruppe: 10. \\(CEpqCpq\\), 11. \\(CEpqCqp\\), 12. \\(CCpqCCqpEpq\\). V. die \\(CN\\)-Gruppe: 13. \\(CCpNqCqNp\\), 14. \\(CNpCpq\\), 15. \\(CCCpNpqCCpqq\\). -- 1-12 sind die Bernays-Axiome des von B. so genannten positiv identischen Kalk\u00fcls (\\textit{Hilbert-Bernays}, Grundlagen der Mathematik I (1934; JFM 60.0017.*), 66, 69; II (1939; F. d. M. 65, 21 (JFM 65.0021.*)), 422-450). Sie liefern genau die N-freien S\u00e4tze des Heyting-Kalk\u00fcls. Entscheidend f\u00fcr das Interesse an diesem Axiomensystem ist die CN-Gruppe. Sie ist so konstruiert, da\u00df (unter Voraussetzung der Einsetzungs- und der Abtrennungsregel) Folgendes gilt: 1-15 liefert den klassischen, 1-14 den Heytingschen Aussagenkalk\u00fcl, 1-13 den Minimalkalk\u00fcl von \\textit{J. Johannsson} (Compositio math., Groningen, 4 (1936), 119-136; JFM 62.1045.*). - Wird 15 ersetzt durch 15a. \\(CCNpqCCCqpqq\\), so erh\u00e4lt man, auf Grund einer sch\u00f6nen zus\u00e4tzlichen Entdeckung des Verf., genau die Erf\u00fcllungsmenge der Heyting-Matrix XII (``Die formalen Regeln der intuitionistischen Logik'', S.-B. Preu\u00df. Akad. Wiss., phys.-math. Kl. 1930, 42-56, 57-71, 158-169 (JFM 56.0823.*), insbes. S. 56), mit deren Hilfe die Unabh\u00e4ngigkeit von 15 gezeigt werden kann.  (2) Ein neues einzahliges Axiomensystem f\u00fcr den klassischen C-Kalk\u00fcl. Dieses System enth\u00e4lt als einziges Axiom das Axiom \\(L\\): \\(CCCpqrCCrpCsp\\). Ref. ist auf Grund einer pers\u00f6nlichen Information in der Lage mitzuteilen, da\u00df es \\textit{I. S\u0142upecki}, einem Sch\u00fcler des Verf., inzwischen gelungen ist zu zeigen, da\u00df \\(L\\) nicht nur das effektiv k\u00fcrzeste, sondern ein absolut k\u00fcrzestes Axiom f\u00fcr den klassischen \\(C\\)-Kalk\u00fcl ist.  (3) \u00dcber den vom Verf. zur Formalisierung der M\u00f6glichkeitslogik ersonnenen dreiwertigen Aussagenkalk\u00fcl \\(L\\)* in \\(C\\), \\(N\\), \\(T\\) kann jetzt folgendes gesagt werden:  a) \\(L\\)* ist die Erf\u00fcllungsmenge der Matrix  \\[ \\frac{\\,N\\;|\\hfill}{\\left.\\,\\begin{matrix} 1\\\\2\\\\3\\end{matrix}\\,\\right|\\begin{matrix} 3\\\\2\\\\1\\end{matrix}\\,}\\;\\;\\frac{\\,T\\;|\\hfill}{\\left.\\begin{matrix} 1\\\\2\\\\3\\end{matrix}\\,\\right|\\begin{matrix} 2\\\\2\\\\2\\end{matrix}}\\;\\;\\frac{C\\;|\\;123\\,}{\\left.\\begin{matrix} 1\\\\2\\\\3\\end{matrix}\\,\\right|\\begin{matrix} 123\\\\112\\\\111\\end{matrix}}\\qquad \\raise7pt \\]  mit dem ausgezeichneten Wert 1.  b) \\(L\\)* ist axiomatisierbar durch das (unabh\u00e4ngige) System \\textit{Wajsberg-Slupecki}: 1. \\(CpCqp\\), 2. \\(CCpqCCqrCpr\\), 3. \\(CCCpNppp\\), 4. \\(CCNpNqCqp\\), 5. \\(CTpNTp\\), 6. \\(CNTpTp\\).  c) \\(L\\)* ist widerspruchsfrei und vollst\u00e4ndig (1) im semantischen (siehe a)), (2) im syntaktischen oder Postschen Sinne, (3) im ausdruckstechnischen Sinne: Jede \u00fcber den Matrizenwerten definierbare Funktion ist darstellbar in \\(C\\), \\(N\\), \\(T\\). \\(L\\)* hat also die drei Vollst\u00e4ndigkeitseigenschaften des klassischen Aussagenkalk\u00fcls. \\(L\\)* ist der einzige mehr-als-zweiwertige Kalk\u00fcl, f\u00fcr den dies bis jetzt hat gezeigt werden k\u00f6nnen.  Ist \\(L\\)* auch befriedigend interpretierbar? Diese Frage steht im Mittelpunkt des ziemlich ausf\u00fchrlichen Diskussionsberichtes, der an den Abdruck des Vortrages angeschlossen ist. Es scheint mir, da\u00df man den Diskussionsrednern wird zustimmen m\u00fcssen, die diese Frage verneint haben. Um weiter zu kommen, wird man versuchen m\u00fcssen, die Interpretierbarkeit f\u00fcr mehr-als-zweiwertige Kalk\u00fcle zu pr\u00e4zisieren in einem Sinne, der analog ist zu dem, was heute auf der Basis der Tarskischen Semantik f\u00fcr den klassischen Aussagenkalk\u00fcl geleistet werden kann. Hier st\u00f6\u00dft man (im Einklang mit dem Verf.) auf eine Aufgabe, deren stufenweise Bezwingung viel wichtiger ist als die unbegrenzte Produktion von ungedeuteten Formalismen. Eine Aufgabe, f\u00fcr welche Frege der einzige ist, der ihre seitdem im allgemeinen Falle mit einer befremdenden Hartn\u00e4ckigkeit \u00fcbersehene Bedeutung schon vor 50 Jahren bemerkt hat.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2579579$F9FD01F0-CD62-4EF1-BE1F-418185BDC174","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"5bb7b3960852d8b45bb7605b8353042a46f691d6","datavalue":{"value":"2502124","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2579579$6DFDF755-5B24-49DE-95C8-A0725B1F183F","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2579579$52ACEFB0-456D-4020-AF36-D76C7674312A","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2579579","badges":[]}}}}}