{"entities":{"Q2582826":{"pageid":2593569,"ns":120,"title":"Item:Q2582826","lastrevid":44409579,"modified":"2025-11-22T18:14:02Z","type":"item","id":"Q2582826","labels":{"en":{"language":"en","value":"Elemente einer dynamischen Theorie des Kapitals. (Ein Versuch.)"}},"descriptions":{"en":{"language":"en","value":"scientific article; zbMATH DE number 2503483"}},"aliases":{},"claims":{"P31":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P31","hash":"fd5912e4dab4b881a8eb0eb27e7893fef55176ad","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":56887,"id":"Q56887"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2582826$C6B9E343-BB8C-418C-A855-F6D5DF79C8AB","rank":"normal"}],"P159":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P159","hash":"677892637f6ccc5f2587ca0d0dbf7fd2042e3e1c","datavalue":{"value":{"text":"Elemente einer dynamischen Theorie des Kapitals. (Ein Versuch.)","language":"en"},"type":"monolingualtext"},"datatype":"monolingualtext"},"type":"statement","id":"Q2582826$441414AA-6980-41C7-B1BE-8D479665311A","rank":"normal"}],"P225":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P225","hash":"0849e7c5dcaee32334b08c6ffafe0e83e503b82e","datavalue":{"value":"67.0529.03","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2582826$C9AAF868-697A-4BD7-B8FB-B2C976FF038D","rank":"normal"}],"P28":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P28","hash":"b4a7e675c2dec11049f636d98b38ed898375cacb","datavalue":{"value":{"time":"+1941-00-00T00:00:00Z","timezone":0,"before":0,"after":0,"precision":9,"calendarmodel":"http://www.wikidata.org/entity/Q1985727"},"type":"time"},"datatype":"time"},"type":"statement","id":"Q2582826$00865D69-EA3B-499C-B964-0927100DEE4E","rank":"normal"}],"P1448":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1448","hash":"45584c8a6a3ddea3c809c8ca0f32723a7ac515fe","datavalue":{"value":"Das Kapital wird als der Bestand an produzierten G\u00fctern bestimmt. Seine Existenz beruht auf dem zeitraubenden Charakter der Produktion, d. h. darauf, da\u00df 1) die Herstellung eines Gutes einer gewissen Zeit bedarf, 2) sein Nutzen (Ertrag) auf eine bestimmte Zeit verteilt ist. Beide Zeiten zusammen sind die ``Ausreifungszeit'' des Aufwandes. Das Gesetz der Mehrergiebigkeit l\u00e4ngerer Produktionswege bedeutet exakt, da\u00df der Ertrag eine ``im Gro\u00dfen'' monoton zunehmende Funktion der Ausreifungszeit ist, \\(E = f(t)\\). Das zeitliche Ertragsgesetz besagt, da\u00df der relative zeitliche Grenzertrag \\(f'(t):f(t)\\) von einem gewissen \\(t\\) an abnimmt. F\u00fcr die g\u00fcnstigste Ausreifungszeit gilt, da\u00df ihr relativer zeitlicher Grenzertrag gleich der Verzinsungsenergie sein mu\u00df. Differenzierung der Ausreifungszeit ergibt, da\u00df steigender Zins die Ausreifungszeit vermindert und umgekehrt. Entsprechend findet man, da\u00df Darlehnsnachfrage und Ertrag \\(E\\) bei steigendem Zins sinken.  In dem ersten Teil der Arbeit kommt Verf. zur Konstruktion eines Modells bei \\textit{station\u00e4rer} Wirtschaft. Er zeigt, da\u00df es von den drei Fundamentalgr\u00f6\u00dfen \\(D =\\) diskontierter Wert des Ertrages \\(=\\) Einkommen der Produzenten, \\(E =\\) Ertrag \\(=\\) Volkseinkommen, \\(\\varrho =\\) Verzinsungsenergie abh\u00e4ngt. Ausreifungszeit \\(t\\) und Kapitalwert \\(C\\) lassen sich durch sie ausdr\u00fccken: \\(C=\\dfrac{E-D}{\\varrho}\\), \\(t=\\dfrac{\\log \\,E-\\log \\,D}{\\varrho}\\). F\u00fcr \\(\\varrho > 0\\) gilt die Ungleichung \\(\\dfrac{C}{E}<t<\\dfrac{C}{D}\\), die f\u00fcr \\(\\varrho=0\\) in eine Gleichung \u00fcbergeht.  Der ``Versuch'' des Verf. zeigt, wie die mathematische Behandlung einer Wissenschaft zur Kl\u00e4rung ihrer Voraussetzungen und des genauen Gehaltes ihrer S\u00e4tze f\u00fchrt.  Die erste Fortsetzung bringt den \u00dcbergang zur dynamischen Theorie. Verf. f\u00fchrt zun\u00e4chst das Sparen als monoton wachsende Funktion \\(\\psi(V)\\) des Volkseinkommens bzw. als monoton wachsende Funktion \\(\\varphi(K)\\) des Konsumenteneinkommens ein, bzw. als unabh\u00e4ngiges Datum; er zeigt, da\u00df die Ableitung \\(\\psi'\\) ein positiver echter Bruch \\(>\\dfrac{S}{V}\\) ist (\\(S =\\) Sparsumme), ferner die Ableitung \\(\\varphi'>\\dfrac{S}{K}\\). Diese Sparfunktion sowie die Ertragsfunktion \\(f(t)\\) der Ausreifungszeit \\(t\\) sind die quantitativen Daten, durch die die Gestaltung der Wirtschaft vollst\u00e4ndig bestimmt ist. \u00c4nderungen von \\(f(t)\\) bedeuten technischen Fortschritt (oder R\u00fcckschritt), \u00c4nderungen von \\(\\psi(V)\\) Erh\u00f6hung oder Verminderung der Sparneigung. Die elf Unbekannten des Systems (neben Kapital- und Einkommenswerten die Verzinsungsenergie, sowie die geplante Ausreifungszeit \\(t[x]\\) und die tats\u00e4chliche Ausreifungszeit \\(t(x)\\) des im Zeitpunkt \\(x\\) beginnenden Produktionsganges) werden durch elf Gleichungen bestimmt, von denen zwei f\u00fcr den Fall plastischer Produktion und f\u00fcr den Fall starrer Produktion verschieden sind. Diese in der ersten Ver\u00f6ffentlichung eingef\u00fchrte Unterscheidung der Produktionsarten erweist sich jetzt als fruchtbar. Die Betrachtung der Funktionalgleichung  \\[  \\frac{dt}{dx}=\\frac{f(t(x))}{f(t[x+t(x)])-\\psi(f(t[x+t(x)]))}-1  \\]  ergibt n\u00e4mlich im Falle starrer Produktion bei hinreichend kleinem \\(\\psi\\) und f\u00fcr \\(\\dfrac{dt}{dx} \\neq 0\\) (nicht station\u00e4re Wirtschaft), da\u00df endogene Wellenbewegungen entstehen. Bei plastischer Produktion kommen dagegen nur die F\u00e4lle station\u00e4rer Wirtschaft, steter Wirtschaftsausdehnung und steter Wirtschaftsschrumpfung vor, solange die Daten unge\u00e4ndert bleiben. Bei starrer Produktion werden also Konjunkturwellen \\textit{ohne \u00e4u\u00dferen Ansto\u00df} erkl\u00e4rt.","type":"string"},"datatype":"string"},"type":"statement","id":"Q2582826$285DC0FD-170D-4711-B215-7629BAE73634","rank":"normal"}],"P1451":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1451","hash":"c6b653209600e2f3f2ead22f63e315185cfd1873","datavalue":{"value":"2503483","type":"string"},"datatype":"external-id"},"type":"statement","id":"Q2582826$393A0A7A-286C-40CE-878C-14CA6B87282E","rank":"normal"}],"P16":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P16","hash":"c0e75cedf0659af2c3fac3c0c553bd665c274562","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":559064,"id":"Q559064"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2582826$A862E9B1-38C0-4E46-BE14-2AA4690C517E","rank":"normal"}],"P1460":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P1460","hash":"57f7fea50d2ce1b39b695c4a1313582eed405e38","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":5976449,"id":"Q5976449"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2582826$9CD5D12B-1B62-41FE-AE37-EA0EBC7F172E","rank":"normal"}]},"sitelinks":{"mardi":{"site":"mardi","title":"Publication:2582826","badges":[],"url":"https://portal.mardi4nfdi.de/wiki/Publication:2582826"}}}}}